Spare in der Not, da hast Du Zeit dazu!

Ja das ist doch mal eine feine Sache! Du „musst“ privat für´s Alter vorsorgen (sagt man), weil Dich die Regierung mit der gesetzlichen Rente vor die Hunde gehen lässt! Also sollst Du Dir eine sogenannte „private Rente“ ansparen. Wie Du das machst, ist leider allein Dein Problem. Die Versicherungen sagen, Du musst ihnen Dein Geld geben und dafür garantieren sie Dir auch nichts. Nicht das Geringste. Du darfst aber froh sein, wenn Du am Ende der Laufzeit wenigstens das wieder kriegst, was Du reingelegt hast. Aber natürlich musst, nein darfst, Du damit rechnen, dass sie Dich reingelegt haben! Zwar finden die Versicherungen das durchaus fair, ob es Dir gefällt interessiert sie allerdings nicht die Bohne! Denn sie haben was sie wollen – Dein Geld (so Du überhaupt welches zum Sparen hast) und Du hast ähm, das Risiko? Seh ich das richtig? Ich glaube schon! Also spart mal schön und am Besten ihr gebt´s der Versicherung gleich ganz ohne Vertrag, dann können die sich den ganzen Papierkram sparen und das Ergebnis dürfte sowieso das Gleiche sein!

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Das Märchen von den Märkten!

Nun, alles scheint sich darauf vorzubereiten, in Kürze wieder einmal ein paar hundert Milliarden Euro zu verbrennen. So ganz auf die Schnelle! Und dann muss wieder irgend jemand gerettet werden, weil er/sie/es systemrelevant ist oder so? Die Insider werden natürlich abkassieren, wie wir aus Erfahrung wissen und so geht der Kapitalismus weiter seinen Weg über Leichen die, wie immer, die Leichen der einfachen Leute sein werden und das Geld, das verbrennt, wird deren Altersvorsorge sein! Aber das macht ja nichts. Der Markt wird es schon richten, nicht wahr?

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Wer rechnen kann ist selber Schuld!

Ei, das ist fein. Auf beeindruckende Weise haben wir erfahren können, welche Kapazitäten sich um „unsere“ Weltwirtschaft kümmern, die Märkte kontrollieren und die Finanzinstitute regulieren! Herausragendste Eigenschaft für diesen Job ist wohl die absolute Unfähigkeit mit Zahlen umzugehen und einen Hang zur mathematischen Legasthenie! Natürlich macht das keinen Unterschied, sagt die Fed, am Ergebnis ändert das nichts, obwohl man sich verrechnet hat…kann man glauben, natürlich, muss man aber nicht!

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Bankenüberprüfung: Fed verrechnet sich bei Stresstest (Artikel auf Spiegel Online vom 22.3.2014)

Fröhliche Weihnachten?

Nun, es ist wieder einmal, völlig überraschend, wie jedes Jahr, Weihnachten. Und wieder einmal stehen wir vor jenem obligatorischen Jahresrückblick, der uns einmal mehr daran erinnert, was wir politisch und gesellschaftlich alles erdulden mussten, bis dieses Jahr sich endlich dem Ende zu neigte!

Warum also sollten wir uns an das erinnern, was die Politik uns angetan hat? Damit wir nicht vergessen, wenn wieder Wahlen sind und nächstes Jahr sind gleich einige wichtige Wahlen. Die Frage ist nur, ob sich etwas ändert, wenn wir nicht Merkel und ihr schwarzgelbes Murkskabinett im Amte bestätigen. Nein, in diesem Falle wird sich sicher nichts ändern. Im Gegenteil, es wird uns immer dreckiger gehen, wenn sich nichts ändert, denn die Politik glaubt, den Wähler da zu haben, wo sie ihn schon immer haben wollte! In einer Position, wo sich ihm keine Perspektive mehr eröffnen mag, als immer und immer wieder dieselben Flaschen, Flachzangen und Vollpfosten an die Macht zu wählen, die nach Muddi Angelas Pfeife tanzen. Oder nach der Pfeife der Finanzmärkte, der Wirtschaftslobbyisten und der kleinen aber feinen reichen Schicht derer, die den Großteil des Volksvermögens auf ihren Schwarzgeldkonten liegen haben und mit wachsender Sorge auf den Pöbel hinab blicken, der nicht gewillt ist, sich mit 364,- € Hartz-IV-Alimentation im Monat abzufinden.

Merkels Silvesteransprache? Interessiert mich nicht! Gaucks Weihnachtsgeschwafel von Solidarität, Ehre und (ich kanns echt n icht mehr hören!) Freiheit? Geht mir glatt am Arsch vorbei…

Und dann fragt man sich unwillkürlich, ob sich etwas ändern wird, wenn man nicht Merkels Murks wieder wählt, sondern meinetwegen Steinbrück und seine Muppetshow der Alternativlosigkeit. Die Antwort darauf m,uss man bedauerlicherweise schuldig bleiben. Man weiss es nicht. Aber eines, das ist gewiss – wenn wir alles so lassen, wie es ist, dann ändert sich auch nichts! Wenn wir wollen, dass sich etwas ändert, dann müssen wir bereit zur Veränderung sein.

Wir wollen etwas bewegen und wir wollen etwas verändern und dass uns das gelingen möge, das wünsche ich Euch und mir! Ich bedanke mich ganz herzlich bei meinen eifrigen Lesern und ihren Kommentaren und verspreche für 2013 eine etwas regelmäßigere Befüllung der Seiten dieses Blogs mit interessanten, unsäglichen, widerwärtigen und spannenden Aufregern und wünsche mir, dass Ihr auch weiter dabei bleiben möget! Danke!

Und ich wünsche Euch allen ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest, sowie einen guten Start in ein Neues Jahr 2013, in dem wir der etablierten Politik so richtig in den breiten Arsch treten wollen!

Let´s rock…

Wann hat dieser Wahnsinn endlich ein Ende?

sueddeutsche.de berichtet in dem Artikel „Birma – 20 Jahre Haft für Blogger“ vom Schiksal des 28 Jahre alten Nay Myo Kyaw, der unter dem Namen Nay Phone Latt über die unvorstellbaren Zustände in seinem Heimatland Birma berichtet hat. Das Militärregime, welches seit den sechziger Jahren Birma mit eisernem Griff umklammert hält und auf alles schießt, was sich nicht mit der Diktatur abfindet (völlig egal ob es sich um Demonstranten oder friedlich protestierende buddhistische Mönche handelt), ließ bekanntermassen nicht einmal nach dem schweren Tropensturm Nargis westliche Hilfskräfte ins Land. Die verknöcherten und vertrockneten Generäle suhlten sich wie Schweine in dekadentem Luxus, während das birmesische Volk an Infektionen, Hunger und Entkräftung zu zehntausenden in den Überschwemmungsgebieten verreckte.

Nay Myo Kyaw wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt und wer bedenkt, wie die Haftbedingungen in einem Land sind, in dem das Leben eines Menschen so wenig wert ist wie in Birma, der weiss, wie überaus hart und vor allem ungerecht diese Strafe ist! Man sagt immer, jedes Volk habe die regierung die es verdient. Aber was muss das Volk von Birma verbrochen haben, um mit solch einer brutalen Diktatur bestraft zu werden? Wo kommt Hilfe her um diesen Militär-Marionetten, die sich – mit tatkräftiger Hilfe Chinas – an die Macht klammern wie Blutegel an ihre Opfer, dorthin zu schicken, wo sie hin gehören – in den Orkus der Geschichte? Kyaw wird nicht das letzte Justizopfer in Birma gewesen sein. Aber vielleicht erlebt er noch das Ende der Diktatur. Das wünsche ich nicht nur ihm, sondern all den anderen Opfern dieser Willkürherrschaft, derer kaum noch jemand gedenkt, seit Finanzkrise und Klimawandel die täglichen Nachrichten bestimmen und nicht das Schicksal von ein paar Millionen mittelloser Reisbauern aus Birma!

Immerhin bin ich dankbar, dass die sueddeutsche über dieses Unrecht berichtet und mal wieder darauf aufmerksam gemacht hat, wie es in anderen Teilen unserer Welt zugeht. Bedauerlicherweise sind die Links, die ich dort fand fast alle über 1 Jahr alt. Also hab ich selber recherchiert und siehe da – ich hab einiges gefunden.

Hier sind ein paar Blogs, auf denen Ihr mal vorbeisegeln und Euch informieren könnt:

Vielleicht ist es an der Zeit, für Nay Myo Kyaw eine Kampagne zu starten und das Augenmerk der Welt wieder einmal auf Birma zu lenken. Die Welt muss begreifen, dass es Not und Elend auch abseits der Finanzmärkte und der Spekulanten gibt, das Menschen in Unfreiheit leben und unsere Hilfe brauchen!