Sarkozy ante portas?

Da hatten die Franzosen wohl mehr Glück als Verstand und sicher ist das Wahlergebnis KEIN Verdienst dieses rachitischen Gnoms Sarkozy! Da muss man eher den Hut vor den Sozialisten ziehen, die auf eigenen Kandidaturen verzichtet haben, wo dies eh aussichtslos gewesen ist! Aber damit haben sie bewusst die Selbstzerstörung in Kauf genommen. Sowas grenzt dann fast schon wieder an Heldenmut. Wenn man vorher nicht so außerordentlich dämlich gewesen wäre!
Aber nun freuen wir uns kurz mit unseren französischen Brüdern über die Tatsache, dass diese unsägliche faschistische Gesichtsbaustelle Mandarine La Peng sich nicht durchzusetzen vermochte. Allerdings kann man sich nicht darauf verlassen, dass das jedes Mal so funktioniert und mal ehrlich, wer will diesen konservativen Wurzelzwerg wieder an der Macht? Dieser korrupte Kotzbrocken soll dahin gehen wo der Pfeffer wächst!

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Der Präsidenten-Pudding!

Tja, da ist nun dem blöden Wahlvolk gelungen, woran sich schon so mancher Künstler vergebens versuchte – den Pudding an die Wand zu nageln! Und sogleich lässt er seine Muskeln spielen, tauscht das Kabinett aus und…macht weiter wie bisher? Nicht ganz. Nachdem er seinen Linken Flügel wohl nicht beim Ständer, bzw. bei der Stange halten konnte, gibt er den Job des Regierungschefs dem Rechtsausleger Valls. Das lässt für die Zukunft der französischen Arbeiterschaft nichts Gutes ahnen und man darf getrost befürchten, dass es in Bälde gar mächtig merkeln wird im Land der Franzmänner und -frauen!
Mein persönliches Fazit: Franzeus Holland, Du hast so richtig Scheiße gebaut und nun dürfen die kleinen Leute die Kloschüssel auslöffeln! Bravo, ist ja fast so wie im Lande der schwäbischen Hausfrau aus McPomm…

Der Dank des Vaterlandes wird Dir dennoch nicht gewiss sein. Bevor die zürnenden Franzosen nochmal die Sozialisten wählen, die den gleichen Mist verzapfen, wie die konservativen Korruptionsfetischisten von der UNP, werden sie das nächste Mal womöglich noch mehr Stimmen an den Front National verplempern. Aber ihr habts ja so gewollt!

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Tja nun, Muddy´s senkt den Daumen…

…über dem ESM-Rettungsschirm, kaum dass über eine mögliche strengere Regulierung der Ratingagenturen spekuliert wurde. Klingt für mich irgendwie nach einem Revanchefoul, so nach einer finanzmarkttechnischen Blutgrätsche.

Die Frage is nur, spielt das irgendeine Rolle, wenn ma sich als ESM, in Zusammenarbeit mit der EZB und den bestgerateten Staaten Europas, der Bundesrepublik etwa, das Geld quasi selber drucken kann, das man sich dann anschließend gegenseitig in den Hintern schiebt?

Die Spielchen um Griechenland und die Rettung der dort herum röchelnden Investments der großen europäischen Bankkonzerne schreitet unterdessen weiter voran. Die Bedienung der Schulden ist erst einmal gesichert. Falls in diesem Winter in Griechenland jemand verhungern sollte, oder erfrieren, so ist dies zwar ein bedauerlicher Kollateralschaden, aber sonst nicht weiter relevant.

Wir dürfen gespannt sein, wer als nächstes seine Füße unter dem Tisch des ESM ausstrecken wird. Irland? Portugal? Spanien? Italien? Oder eher doch Frankreich? Aber das is ja lange noch nich das Ende der Fahnenstange. Auch Zypern krebst am Rande des Zusammenbruchs herum, ebenso wie Slowenien und das, obwohl gerade dort die Lobeshymnen der neoliberalen Wirtschaftspolitik am lautesten gesungen wurden…

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Es gibt keine Ehre in der Politik

Na? Da hat der ehemals präsidiale Kotzbrocken aus dem Élyseé wohl ein wenich Dreck am stecken, hm?

Man kann wohl getrost behaupten, dass Ehrenhaftigkeit und Unbestechlichkeit nicht gerade die Stärken konservativer Politik sind. Überall in Europa scheinen sich die klebrigen Spinnfäden eines Netzes aus Korruption und Bestechung zu erstrecken und immer wieder tauchen neue Gestalten aus dem Dunkel auf, bei denen man eine ähm sagen wir mal empfängliche Haltung für gewisse pekuniäre Vorteile, oder einfach mal das ein oder andere Geschenk, schon immer vermutet hat.

Ich will auch nicht verhehlen, dass Politiker anderer Parteien ganz und gar unempfindlich gegen die Gewährung diverser Vorteile seien. Es scheint aber tatsächlich so, dass ausgerechnet solche Politiker, die den Konservatismus und mit ihm das, was sie gemeinhin nach außen als Ehre, Moral, und Tugendhaftigkeit bezeichnen, wie einen Schild vor sich her und als eine Aureole der Scheinheiligkeit gegenüber ihren Kritikern tragen!

Und gerade bei konservativen, aber auch liberalen Politikern, die oft auf die Bibel und bei Gott den Amtseid abgelegt haben, findet man häufig besonders wenig Skrupel, wenn es um den eigenen Vorteil geht! Dafür aber umso weniger Schuldbewusstsein!

Und die Konzerne spielen dieses Spiel gerne mit, bestechen, gewähren Vorteile, verteilen Geschenke und erwarten dafür natürlich die ein oder andere Gegenleistung. Diese äußern sich in Form von Gesetzen, deren herausragende Eigenschaft die Sozialisierung von Verlusten und die Privatisierung von Gewinnen ihrer kapitalistische Ideologie zu Grunde legen, ebenso, wie die Gewährung von steuerlichen Vorteilen, staatlichen Subventionen und die Abschaffung von Arbeitnehmerrechten.

Mit großem Interesse beobachten wir nun die Vorgänge um diesen rachitischen Gnom Sarkozy, dessen Bestreben, sich mit dem Geld anderer, vorzugsweise reicher Leute, die Präsidentschaft zu sichern und gegen Ausländer hetzt, obwohl er selber ausländische Wurzeln hat. Man sagte ihm ja auch, und nicht ganz ohne Grund nach, er betriebe Vetternwirtschaft, protegiere Freunde und schanze ihnen hochdotierte Jobs zu. Zugleich hat er soziale Leistungen geschleift, während er seinen reichen Freunden in die gebleachten Arschlöcher gekrochen sei.

Wir wissen nicht, ob das alles der Wahrheit entspricht, aber die Chancen stehen ganz gut, dass die Durchsuchungen etwas ans Tageslicht bringen, was er lieber im Dunkel seiner miefenden Matrazen versteckt gehalten hätte. Harren wir also mit Spannung der Dinge, die da noch ans Tageslicht kommen mögen – und schauen wir unseren eigenen Politikern genau auf die klebrigen Pfoten und bringen wir Licht in das undurchsichtige Gebaren der Konzerne und Großunternehmen.

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Kann es ein Ende des Atomzeitalters geben?

Am 24.1.2009 fand ich diesen putzigen Artikel im FAZ.NET. Unter der Überschrift „Das Ende des Atomzeitalters?“ wird da über dessen mögliches kommendes Ende – im Gefolge des Messias Heilsbringers Obama fabuliert! Oh man, ich glaub es ja nicht! Zwar erwarte auch ich mir einiges von ihm, nämlich endlich frischen Wind im verkrusteten und von Lobbyisten kontrollierten politischen system der USA und ein wenig mehr Umwelt- und Klimaschutz aber Wunder, nein Wunder erwarte ich nicht von ihm!

Und da setzten sich die ehrwürdigen Herren Helmut Schmidt, Richard von Weizsäcker, Egon Bar und Hans-Dietrich Genscher zusammen und erarbeiten in ihrem doch recht fortgeschrittenen Alter ein Strategiepapier mit dem Ziel der drastischen Verringerung der atomwaffen auf der Welt. Fürwahr ein nobler Plan, doch wozu? Während die Senioren der deutschen Nachkriegsdemokratie darüber nachsinnen, wie man Atomwaffen vernichten kann, haben ihre Parteien nichts besseres zu tun, als den Ausstieg aus dem Atomausstieg vorzubereiten und uns die Atombomben in Form von Atomkraftwerken vor die Haustür zu stellen!

Auch Atomkraftwerke sind Bomben! Das zeigt schon das Beispiel von Tschernobyl und gerade weil die Folgen eines solchen Desasters ncith zu kontrollieren sind, dürfen solche tickenden Zeitbomben nicht gebaut werden! Schön, werden die Statistiker unter den Befürwortern nun einwenden. Aber statistisch gesehen kommt es alle 33.000 Jahre (nach Berechnungen der Deutschen Risikostudie der Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) von 1989 ist für eines der deutschen Kernkraftwerke alle 33.000 Betriebsjahre mit einem schweren Unfall zu rechnen. Werden 17 laufende Kernkraftwerke in Deutschland (Stand 2005) und 30 Betriebsjahre berücksichtigt, liegt demnach die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Unfall in Deutschland innerhalb von 30 Jahren bei etwa 1,5 %; Quelle: Wikipedia) zu einem solchen verheerenden Unfall nach dem Muster von Tschernobyl, zu einem sogenannten Supergau. Aber genau das ist ja auch das Problem, denn der Supergau kann schon im ersten Jahr eintreten, oder nach 33.000 Jahren, in beiden Fällen findet einer im genannten Zeitraum statt! Also was für ein Schwachsinn, die Sicherheit einer Atomanlage mit statistischen Berechnungen begründen zu wollen.

Wie kurz in manchen fällen diese 33.000 Jahre sein können, kann man dieser Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen entnehmen! Es gibt kaum eine andere Art der Energieerzeugung die im Falle einer Störung solch verheerende Folgen nach sich zieht, die zum Teil über Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte zu spüren sein werden. Und trotzdem erdreistet sich die Atomindustrie im Gleichschritt mit der Bundesregierung, uns diese Atomkraftwerke als umweltfreundlich und sicher zu verkaufen.

Aber ich schweife vom eigentlichen Thema ab. Die genannten Herren beabsichtigen also die Atomwaffen abzuschaffen, oder zumindest zu reduzieren. Ausgerechnet Rußland (das gerade beschlossen hat, wieder neue Atomwaffen zu bauen) und die USA (die nun von einem wahrhaftigen Schwarzen Präsidenten regiert werden, der offenbar auf einen recht gesunden Menschenverstand verfügt) sollen den Anfang machen, weil sie über die meisten Atomwaffen besitzen. Die anderen atommächte, so hofft man inständig, sollen sich dadurch veranlasst fühlen, ebenfalls ihre Atomwaffenbestände zu reduzieren oder sogar komplett zu vernichten.

Ist das jetzt Altersstarrsinn, beginnender Alzheimer (der die Betroffenen im Anfangsstadium oftmals die Realität falsch einschätzen lässt?) oder einfach nur Wunschdenken? Pakistan und Indien stehen sich bis an die Zähne bewaffnet (u. a. mit Atomwaffen) gegenüber und warten nur auf eine Provokation der Gegenseite. China sieht sich als neuen Herrn der Welt und tut dies nicht nur lauthals kund, sondern baut seine Militärmacht in immer rasanterem Tempo auf. Nordkorea wird von Idioten regiert, die schon in der dritten Generation nicht mehr wissen was sie tun, sonst würden sie nicht ihr eigenes Volk verhungern lassen und in ihrem Größenwahn die westliche Welt mit der vernichtung durch Atomwaffen bedrohen. Und dann ist da noch Israel, das sich eines Tages genötigt sehen könnte, die Araber zu nuklearisieren, um sich den nötigen Lebensraum zu verschaffen. Großbritannien und Frankreich möchte ich auch noch kurz erwähnen, die zwar klein und bescheiden in und am Rande Europas liegen, aber in ihrer eigenen Vorstellung immer noch „Weltmächte“ sein möchten, obwohl sie kaum noch einer Ernst nimmt.

Sollte ich eine Atommacht vergessen haben, so bitte ich um Nachsicht. Es ist spät am Abend und da kann mir die eine oder andere Atombombe schon mal durch gehen. Diese Atommächte sollen also, zur Sicherheit der ganzen Welt und der Menschheit auf das liebste Spielzeug ihrer Generäle freiwillig verzichten?

Da muss ich doch ganz bescheiden meine Zweifel anmelden. Eher verkündet der Papst auf YouTube seinen Übertritt zum Islam!

Es gibt nur einen kompletten Verzicht auf Atomenergie, egal ob zur friedlichen oder zur militärischen Nutzung! Alles andere ist nur Augenwischerei. Die gesamte Atomtechnologie muss geächtet werden, damit man sie verbannen kann!

Frankreich zeigt, wie sicher die Atomkraft ist!

Neuerlicher Zwischenfall im Atomkraftwerk Tricastin in Frankreich. wie FAZ.NET meldet, wurden bei einer Leckage 100 Mitarbeiter radioaktiv kontaminiert. Sorge macht den Betreibern aber nicht die Strahlenbelastung der Betroffenen (schließlich sei die Dosis „nur ein Vierzigstel des Grenzwertes“) sondern die Zahl der kontaminierten Menschen! Auch FocusOnline meldet den Vorfall unter dem Titel „100 Kontaminierte bei neuer AKW-Panne“.
Man kann wohl davon ausgehen, dass in der Vergangenheit Störfälle in Tricastin verheimlicht worden sind. Von 1964 – 1996 wurde hier hochradioaktives Material für militärische Zwecke aufbereitet. Umweltschützer befürchten gesundheitliche Gefährdungen durch freigesetzte radioaktive Substanzen in der Umgebung von Atomkraftwerken.

CSU fordert Verlängerung der Reaktorlaufzeiten!

Während in Frankreich ein atomarer Zwischenfall den andern ablöst – bei einer Havarie in einer Fabrik für Kernbrennstäbe im südfranzösischen Romans-sur-Isère wurden 800 Gramm Uran freigesetzt – versucht sich die CSU vor den Landtagswahlen in Bayern bei der Atomindustrie beliebt zu machen, indem sie sich für eine Verlängerung der Restlaufzeiten alter Atomreaktoren stark macht! Selbstverständlich haben die letzten Atomunfälle in Frankreich, wie üblich, keinerlei Gefahr für die Bevölkerung verursacht und in Deutschland könnte so etwas ja überhaupt nicht passieren, denn die Atomkraft ist sicher! Verzeiht mir bitte meinen sarkastischen Unterton, aber bei so viel politischer Dummheit und vorauseilendem Gehorsam gegenüber den Energiekonzernen und ihren Geldmaschinen (auch Atommeiler genannt!), kann ich einfach nicht anders!

Sicher, sicherer, Atomkraftwerk, heisst die Steigerung nach Meinung der deutschen Politiker und deshalb ist ja auch die Liste der Havarien in deutschen Atomanlagen so lang wie meine Einkaufsliste am Ende eines jeden Monats, nämlich etwa eineinhalb Meter!
Neben der CSU, der vor den Landtagswahlen in ihrem schwarzen Reich bereits der Arsch mit Grundeis geht, tutet die Union in das selbe Horn und bereitet sich darauf vor, die Bundesrepublik mit „Öko“-Atomenergie für die nächsten zwanzig oder gar dreissig Jahre zu beglücken. Das Rezept dafür lautet:

  1. Mache zuerst richtig Panik in der Bevölkerung, damit du sie ordentlich weich kochst („Die Energieversorgung für die Zukunft ist nicht gesichert, die Preise schiessen in ungeahnte Höhen, der Klimawandel muss gestoppt werden!)
  2. Ignoriere gekonnt die Sorgen in der Bevölkerung was die Sicherheit der Atomanlagen angeht, indem du die eingetretenden Atomunfälle entweder verschweigst, ignorierst oder – wenn es sich überhaupt nicht vermeiden lässt – herunterspielst und kleinredest (eine Gefahr für die Bevölkerung besteht selbstverständlich nie und zu keiner Zeit!)
  3. Rede nicht über den „unumkehrbaren“ und „unwiderruflichen“ Atomausstieg, sondern versuche die Bevölkerung mit volksverdummenden Äusserungen und Kommentaren und dem Geld der Energiekonzerne so zu verunsichern und zu verblöden, dass sie nach der nächsten Bundestagswahl den Ausstieg aus dem Ausstieg schweigend hinnehmen, weil sie denken, die Politik wisse schon was sie tue…

..das weiss sie aber keineswegs! Jedenfalls nicht, wenn sie der Atomkraft das Wort redet.
Sie bedient sich nur eines bewährten und probaten Mittels, um demokratische Entscheidungen, die nicht das gewünschte Ergebnis erbringen dadurch zu korrigieren, dass man so lange darüber diskutiert und abstimmen lässt, bis das gewünschte Resultat eintritt! Steter Tropfen höhlt den Stein so zu sagen!
Also unternehmt etwas dagegen. Erhebt Eure Stimme gegen den atomaren Wahnsinn und sagt hinterher nicht, Ihr hättet von nichts gewusst, wenn eines unserer sicheren Atomkraftwerke nach dem Muster von Tschernobyl durchgeht und radioaktiver Fallout unser Land verseucht und die Menschen ins Verderben reisst!
Hier noch ein Link für alle, die glauben, Atommüll könne auf Dauer sicher „endgelagert“werden. Unter der Überschrift „Bundesweite Demonstration gegen Gorleben; Atomdeponien saufen ab“, berichtet die Internetzeitung NGO-Online über die Zustände in den beiden „Endlagern“ Asse II und Morsleben und die sind verheerend schlecht!