Gegen Gen-Kartoffeln im Freilandversuch!

Das Umweltinstitut München e.V. hat in einer Infomail darauf hingewiesen, dass die Uni Rostock in einem von 2009 – 2012 dauernden Freilandversuch gentechnisch veränderte Kartoffeln anpflanzen wil. In die Kartoffeln sollen Gensequenzen des Cholera-Erregers eingeschleust werden, damit die Teile anschließend Arzneimittel produzieren.

Weitere Linien der Gen-Kartoffel sollen eine Arznei gegen die Kaninchenseuche RHD erzeugen. Wie gut sich gentechnisch veränderte Pflanzen im Freiland kontrollieren lassen, hat sich schon mehrfach gezeigt – überhaupt nicht! Wer kann garantieren, dass diese gentechnisch veränderten Pflanzen sich nicht unkontrolliert verbreiten und dabei verändern? Noch ist es nicht zu spät um Einwände gegen die Versuche zu erheben. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat den Antrag der Universität Rostock zur Einsichtnahme ausgelegt.

Hier ist ein Link zu der Infoseite vom Umweltinstitut München e. V. Ladet Euch dort das Formular für den Einspruch herunter und schickt es bitte ausgefüllt an die zuständige Stelle. Ihr könnt auch auf der Homepage des Vereins eine Muster Email nutzen und diese an die liebe Frau Aigner, ihres Zeichens Landwirtschaftsministerin unseres schönen Landes schicken und sie zum Handeln auffordern.  Wir müssen schnell reagieren, denn die Zeit läuft uns davon! Danke für Eure Hilfe!

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Neues vom Gen-Mais MON810

wer gedacht hat, mit einem Verbot von gentechnisch veränderten Pflanzen, wie z. B. MON810 von Monsanto, sei es getan, und dem Umweltschutz damit Genüge getan, der hat sich aber so was von geirrt! Greenpeace berichtet in einem Artikel vom 15.08.2008 unter der Headline „Maissaatgut von illegalem Gen-Mais verunreinigt“.
Bei den betreffenden Gen-Maissorten handelt es sich allerdings um Bt11 und Herculex (DAS-59122-7) die von den Genkonzernen Syngenta und Pioneer hergestellt werden. Wie ernst die Hersteller von Genpflanzen und die von ihnen gekauften Bauern die Anbauverbote von Regierungen in Wirklichkeit nehmen, zeigt schon die Tatsache, dass auch nbicht zugelassene Sorten sogar in Deutschland angebaut werden (natürlich müssen diese bei Entdeckung vernichtet werden, aber wer garantiert denn, dass diese in jedem Falle entdeckt werden?).
Jetzt könnte man freilich die Vermutung äußern, dass Saatgut bewusst mit solchen verbotenen Sorten angereichert wird, um deren Ausbreitung zu fördern, quasi als eine Art gigantischer Freilandversuch. Wenn dann die gentechnisch veränderten Sorten erstmal freigesetzt sind, kann man sie sowieso kaum noch eindämmen und dann gibt es auch keinenGrund mehr, die Verbote aufrecht zu erhalten.
Von 438 in Deutschland unterscuhten Mais-Proben waren 9 mit genmanipulierten Organismen verunreinigt! Ist das nicht wunderbar? Jeder macht was er will und die Umweltschützer kämpfen nicht nur gegen die Windmühlenflügel der Genkonzerne, sondern auch noch gegen die Dummheit und Leichtgläubigkeit der Behörden – in allen Ländern!