Freiheit ist relativ!

Die Bundesregierung äußert sich „besorgt“…na das kann ja Eiter werden! „Besorgt“! Wo is denn jetzt Muddis Geschrei wie nach dem Satire-Gedicht von Böhmermann? Da war sie zu einer Bemerkung fähig, die deutlich über das Mass dessen hinaus geht, was hier die Bundesregierung äußert! Aber man kann ja nicht alles haben! Den Böhmermann filetieren und kritische Journalisten in der Türkei unterstützen, das geht ja nun wirklich nicht. Wenn das Schule machte…

 

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Lustig ist das Rentnerleben! Wenn die Rente reicht, so grade eben…

Die Realität wird jedoch weitgehend anders aussehen, wenn man mich früge. Aber man frägt mich ja nicht! Dennoch kann ich´s Maul net halten und verkünde meine persönliche Hitliste der Orte, an denen Rentner ihr bisschen Rente verbringen wollen, bzw. werden verbringen müssen…
  1. in Hartz IV (wegen der zu erwartenden „abnorm hohen Renten“(abschlägen) für den gewöhnlichen Feld-, Wald- und Wiesenrentner!).
  2. im Pflegeheim (weil die Rentner in Zukunft so lange arbeiten werden müssen, bis sie auseinander fallen und oder Demenz und Alzheimer sie die Sorgen des grau(sam)en Alltags, sowie das Essen und Trinken und die eigene Adresse vergessen lassen!).
  3. In andauernder Lohnsklaverei (denn die zu Lebzeiten…äh…während der sog. Arbeitsbiographie angesammelten Rentenansprüche werden es kaum noch ermöglichen, nach fünfundvierzig Beitragsjahren von der zu erwartenden Minirente leben zu können).
  4. im Gefängnis (weil die Versuchung einiger RentnerInnen, sich die ihm/ihr von der „Neuen Sozialen Marktwirtschaft“ vorenthaltenen Renten, mittels Strumpfmaske und Schrotflinte eigenverantwortlich von den Banken zu holen!).
  5. in Saus und Braus (- und zwar dann, wenn man das Glück hatte, reiche Eltern zu haben, oder aber einen Job, der es einem ermöglichte, private Vorsorge für die Rentenlücke zu treffen. Oder weil man einfach Politiker war, oder Manager, oder Unternehmer, vielleicht sogar Bankster und damit zu den Profiteuren des kapitalistischen Systems gehörte!

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Codewort Middeldoof – Absturz vom Management in den Orkus!

Also das tut mir jetz aber sowat von leid, dass ich es kaum auszudrücken vermag! Kann denn niemand diesem Heiligen helfen? Hat er denn keine echten Freunde? Keinen Einfluss? Keine Macht mehr? Immerhin 900.000 Euronen Kaution wollte man hinblättern, mithin wohl so um die zehn Tagessätze. Ne ganz schöne Menge Geld für eine Putzfrau oder eine ArmutsrentnerIn, aber eher nicht für Gauner seines Schlages.

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Bakd eingefahren – und hoenissch lachen wir ihm durch die schwedischen Gardinen zu!

Das Opfer! Uli Hoeness will in den Knast? Freiwillig? Oder ist ihm nun aufgegangen, dass er bei einer Revision auch deutlich mehr aufgebrummt kriegen könnte, als die erstinstanzlich in aller Freundschaft angebotenen dreieinhalb Jahre?
Und nun gibt er auch noch seine Ämter ab, bei den Bayern, als Präsident und als Aufsichtsratsvorbeugender! Nach einem Jahr, in dem wohl nur er selbst an seine vermeintliche Unschuld zu glauben geniegt war, gibt er endlich seine Ämter ab! Aber sei´s drum. Von mir kann er zwar kein Mitleid erwarten, aber in der Politik wird man ihn sicher gerne und mit offenen Armen in Empfang nehmen, wenn er denn ein paar Tage im Knast geschmort haben mag – als künftiger bayrischer Ministerpräsident vielleicht (da kommt ihm seine überhebliche Hemdsärmeligkeit sicher entgegen und profiliert ihn, noch über seine durchaus landestypische Gschaftlhuberei hinaus) aber sicher eignet er sich christlich-sozial und natürlich erst recht politisch für nahezu jedes Amt im Freistaat.
Oder als künftiger Bundesfinanzminister, unter wem auch immer, wenn das gute alte Sch(r)äuble in 10 – 15 Jahren zwangsweis´ vorzeitig in Pension geschickt werden muss. Mit dem spekulativen Teil dieses Amtes kennt er sich ja bestens aus und sicher sind ihm aus dem persönlichen Freundeskreis einige weitere potente Steuer…äh…vermeider mit Hang zur theatralischen Pos(s)e bekannt! Wir sind gespannt, was uns und ihm die Zukunft bringen mag…oder auch nicht, denn eigentlich interessiert es mich nicht die Bohne.

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65 Jahre Haft!

Man mag kaum glauben, was in Burma vor sich geht. Da werden Menschen zu Gefängnisstrafen verurteilt, die nichts anderes taten, als ihren Unmut über die regierenden Militärs kund zu tun. Und was ist die Konsequenz daraus? 65 Jahre Gefängnis!

Mir hat es heute morgen schlicht die Sprache verschlagen, als ich den Artikel von FAZ.NET (Burma – 65 Jahre Haft für prominenten Dissidenten) las. Nachdem der Blogger Nay Myo Kyaw erst kürzlich zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde, weil er über die unfassbaren Zustände in seinem Heimatland berichtet hatte, sinkt der Geisteszustand der Militärmachthaber in Burma offenbar auf immer neue Tiefstände. Nun wurde der prominente Dissident Min Ko Naing von einem „Sondergericht“ zu 65 Jahren Gefängnis verurteilt. Der 46 Jahre alte Regimekritiker war erst vor zwei Jahren nach 15-jähriger Haft entlassen worden. Gleichzeitig wurden acht weitere regimekritische Aktivisten zu ebensolchen Haftstrafen verurteilt.

In den vergangenen Tagen waren beireits 14 Regimekritiker zu 65 Jahren Haft verurteilt worden. Die Bundesregierung hat zwar protestiert, aber angesichts der Tatsache, dass Burma zur chinesischen Einflußsphäre gehört und man es sich mit den mächtigen Männern im Reich der Mitte nicht verderben will, dürfte es das dann auch schon gewesen sein. Schließlich stehen wirtschaftliche Interessen deutscher Konzerne in China auf dem Spiel und in Burma gibt es keinen Blumentopf zu gewinnen!

Was passiert, wenn „Menschenrechte meets Wirtschaftsinteressen“ auf dem Plan steht, wird hiermit auch klar: Die wirtschaftlichen Interessen überwiegen das „bisschen“ Menschenrechtsverletzung. Und schließlich sind weltweit operierende Konzerne auch in Burma aktiv, wo sie massiv von den üblen Zuständen profitieren – „Wer gut schmiert, der gut fährt!“ Das ist in Burma nicht anders, als anderswo auf der Welt, wo man seine Interessen mit einem hübschen Sümmchen an die verantwortlichen Politiker durch zu setzen pflegt!