PooP!

Zeitungen in Form von überdimensionalem Klopapier haben Konjunktur in Deutschland! Und selbst der Inhalt ist Scheiße. Trotzdem ist es ausgerechnet ein solches Käseblatt, dass die Meinungsführerschaft in weiten Teilen der Bevölkerung übernommen hat. Aber was noch schlimmer ist, dürfte wohl die Tatsache sein, dass ausgerechnet unsere Eliten, allen voran die PolitikerInnen sich nicht zu schade dafür sind, sich in aller Öffentlichkeit mit dieser Art von Fäkaljournalismus in der Hand auch noch öffentlich zu zeigen!

Wir bedauern das zutiefst, hegen aber die Hoffnung, dass bald aus Gründen des Umweltschutzes die Verwendung von Zellulose zur Herstellung von WC-Papier in Übergröße verboten wird, um die Ressourcen zu schonen! Im Real Live ist es leider nicht so einfach möglich, die BLÖD-Zeitung durch einen Spamfilter aus seinem Sichtfeld zu verbannen, wie auf dem PC. Es sei denn, man benutzt einen Spamfilter in Form einer schön ausgewogenen Baseballkeule, die man mit geübtem Schwung auf die Schädeldecken der verblödeten Volksvertreter hernieder sausen lässt, um mit zügigen Schlägen die Denkfähigkeit zu erhöhen!

Natürlich ist dies kein Aufruf zur Gewalt! Schließlich muss auch Kai Dickmann (Slogan: Mann, ist der dieck, Mann!) von der BLÖD-Zeitung von irgend etwas leben. Und sei es von der Dummheit anderer Menschen. Nein, ich rufe nicht zur Gewalt auf. ich wünsche mir lediglich voller Inbrunst und was sonst noch so dazu gehört, dass endlich ein riesiger Arsch am Himmel auftauchen möge und die gesamte BLÖD-Zeitung mitsamt ihrem „Chef-Redakteur“, nebst allen BLÖD-Konsumenten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zuscheißen würde!

Vermutlich wäre der Scheißhaufen dann derart groß, dass die Mitteleuropäische Platte vor Scham unter dem Meeresspiegel versinken würde!

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Ich bin beeindruckt…

 

…wirklich zutiefst beeindruckt, über die Frechheit, mit der sich Vertreter unserer Bundesregierung vor Kameras und Mikrofone stellen und sich lauthals über die brutale Gewalt beklagen, mit der die Polizei in der Türkei gegen friedliche Demonstranten vorgehe!

Soweit, so nicht gut. Mit keinem Wort jedoch geht die Bundesregierung auf das nicht minder brutale Vorgehen der Polizei in Deutschland gegen friedliche Demonstranten am Bankenplatz Frankfurt ein, die der Gewalt in der Türkei nicht wirklich viel nachsteht! Dies legt den Schluss nahe, dass man in Deutschland nicht nur keinerlei Unrechtsbewusstsein besitzt, sondern auch ganz offensichtlich in feinsten Nuancen zu unterscheiden vermag, was gerechtfertigte Gewalt im Namen von Demokratie und Freiheit ist (so wie in Frankfurt!), und was das ungerechtfertigte niederknüppeln gewaltbereiter Chaoten, die sich als friedliche Blocupy-Demonstranten tarnen und dabei nicht einmal davor zurück schrecken, sich graue Haare wachsen zu lassen und in allen Ehren zerknautschte Gesichtszüge zuzulegen (ebenfalls in Frankfurt!)!

Besonders bemerkenswert scheint es mir zu sein, wie in Deutschland demokratische Grundrechte, wie das Recht auf Demonstrationsfreiheit insbesondere von konservativen Landesregierungen mit Füßen getreten und mit Schlagstöcken und Pfefferspray malträtiert und Teilnehmer an zugelassenen Demonstrationen kriminalisiert werden.

Betrachtet man die Bilder aus Frankfurt und die aus der Türkei, vermag man kaum einen Unterschied festzustellen, zwischen der Polizeigewalt hier und dort!

Der grundlegende Unterschied zwischen Frankfurt und Istanbul dürfte darin liegen, dass in der Türkei die Menschen gegen die schleichende Islamisierung des laizistischen Staates Kemal Atatürks auf die Straße gehen, und auch gegen den selbstherrlichen, autokratischen Regierungsstil von Tayyib Erdogan, wofür man in den westlichen Ländern sonst immer viel Verständnis aufbringen kann.

In Frankfurt jedoch stehen die Menschen gegen das System des Kapitalismus auf und DAS ist, mit Verlaub gesagt, nach Ansicht der schwarzgelben Bundes- und der rabenschwarzen hessischen Landesregierung eine Gefahr für die Demokratur des Kapitals. Schließlich wäre die Demokratie in den westlichen Industriestaaten längst abgeschafft, wenn man auf ihrer Basis die Rechte der Konzerne und ihrer Lobbyvertretungen, oder gar das Eigentum der Besitzenden Klassen angreifen und beschneiden wollte.

Hier musste die Regierungsgewalt zeigen, wer der Herr im Hause ist, ganz klar – es kann nur eine Gewalt geben und das ist sicher nicht der Pöbel auf der Straße, der mit seinen Protestplakaten gegen die Bankenmacht und die Arschkriecherei der Politik bei den Konzernbossen eintritt!

Es gibt keinen politischen Willen, sich in irgendeiner Form für die Interessen der Bevölkerung zu engagieren. Im Gegenteil. Man versteigt sich zu der typisch kapitalistischen Behauptung, dem Volk gehe es gut, wenn es der Wirtschaft gut gehe und übersieht dabei gekonnt, dass die Wirtschaft niemals freiwillig bereit ist, etwas von dem abzugeben, was sie durch die Ausbeutung der Arbeitskraft ihrer Mitarbeiter verdient hat! Der Kapitalismus folgt der Maxime „nur selber fressen macht fett!“

Die Politik hat nun ihre demokratische Maske abgelegt und sich geoutet. Nicht als schwul, das wäre auch überhaupt nicht schlimm. Sie hat sich geoutet als Handlanger einer entfesselten Wirtschaft, die von der Politik den Primat des Handelns übernommen und die Regierungen zum Getriebenen wirtschaftlicher Entscheidungen gemacht hat. Und weil es so „gut funktioniert“, hat sich die Politik, nun in vorauseilendem Gehorsam, gegen die eigenen Bevölkerung gewandt und schaufelt völlig hemmungs- und bedenkenlos der Wirtschaft Privilegien und Steuergeschenke zu, das es einem schwindelig werden muss – wenn man mal drüber nachdenkt!

Natürlich, bisweilen muss man schon auch als Politiker, besonders, wenn man mit in der Regierung sitzt, so tun, als seien einem die Bürger (die ja leider auch Wähler sind) irgendwie wichtig und man nähme ihre Sorgen und Nöte ernst! Dann zieht man auch schon mal als Muddi die Gummistiefel an die Schweißfüße und den Südwester auf den Mostkopf und stapft, mit überaus besorgter Miene rasche finanzielle und vor allem „unbürokratische“ Hilfe versprechend (was auch immer damit gemeint sein mag, medienwirksam ist es allemal!) über die durchweichten Deiche in Bayern. Man will ja nicht Schuld daran sein, wenn dem Bierzeltkönig Horst Drehhofer die Wähler abhanden kämen und womöglich zu den fast „Roten“ überlaufen!

Schon bald aber, spätestens dann, wenn sich die Wasser der zweiten „Jahrtausendflut“ binnen 11 Jahren verlaufen haben werden, kann man wieder zum politischen Tagesgeschäft übergehen, den fetten Hintern in edlem Gestühl breit drücken und so tun, als interessiere es einen tatsächlich, was da so um einen herum vor sich geht! Sind ja auch bald wieder Wahlen, nicht wahr?

Wir müssen uns Gedanken darüber machen, ob wir so eine Demokratie, im Stile von Muddi auch in Zukunft haben wollen, oder ob wir die Dinge nicht besser selbst in die Hand nehmen.

Aber welche Alternativen haben wir? Steinkrücks Impotenzteam etwa, in dem ein Gewerkschaftler Arbeitsminister werden soll? Das ging bei Riester schon gründlich in die nadelgestreiften Hosen und jedes Mal, wenn wir irgendwie an unsere kärglichen zukünftigen Renten erinnert werden, sprechen wir einfachen Menschen einen grässlichen Fluch über jenen Politiker, dem wir, die wir kein Geld am Ende des Monats übrig haben (sondern meist noch ein ganzes Stück Monat, wenn das Geld zu Ende ist), um „private Altersvorsorge“ zu betreiben und „selbst Verantwortung für unsere Alterssicherung zu übernehmen“, die sogenannte Riesterrente zu verdanken haben.

Deren einzige Profiteure sind freilich die Versicherungskonzerne, weniger die Versicherten. Aber wer will das schon so genau wissen? Und das wirft dann die Frage auf, wie einer so vom Saulus zum Paulus werden kann, wie der „ehrenwerte“ Herr Riester, und darauf gibt es auch prompt eine Antwort, in der bedeutende Mengen Kleingeld eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen scheinen!

Jeder Mensch ist korrumpierbar! Jeder hat seinen Preis, gar keine Frage! Bedauerlich nur, dass in der Politik nicht mehr nur gelegentlich, sondern derzeit gehäuft, charakterschwache Gestalten und ausschließlich profitorientierte Arschkriecher auftreten, die sich der Wirtschaft an den Hals werfen, wie die Nutten dem Freier!

Unter diesen Bedingungen kann man es natürlich nicht akzeptieren, dass das Volk ein eigenes Bewusstsein entwickelt und sich seiner eigentlichen Aufgabe in einer Demokratie bewusst wird. Dann muss man ihm zeigen, wo sein Platz ist und das geht am besten, wenn man ihm einen Schlagstock über den Schädel zieht und ihm dann, quasi als Nachschlag, eine ordentliche Portion Pfefferspray ins Schandmaul sprüht, um dem Ganzen die gewisse Würze zu geben!

Niemand in der Politik, erst recht nicht in der derzeitigen Regierung will den mündigen Bürger, der selbstbewusst auf seinen Rechten besteht. Man will den desinteressierten Ahnungslosen, der aus Gewohnheit bei der Wahl sein Kreuz da macht, wo er es schon immer machte, vorzugsweise bei den Liberalen und/oder den Konservativen!

Konservatismus heißt Stillstand und Filz, heißt Kungelei! Aber die Wirtschaft ist sich der Tatsache bewusst, dass es durchaus auch einen Wechsel in der politischen Ausrichtung von Regierungen geben kann. Deshalb baut sie vor, treibt Lobbyarbeit hier und spendet da, droht hier ein wenig, schiebt dort etwas Geld in dankbare und aufnahmefähige Taschen, baut ihre Macht und ihren Einfluss immer weiter aus und sorgt dafür, dass die Meinung der Wirtschaft die Meinung der maßgeblichen Politiker wird und bleibt! So steht man auch bei Regierungswechseln immer auf der Seite der Gewinner!

Das also ist Demokratie nach dem Verständnis der Wirtschaft und der Politik. Wo es keine gewalttätigen Demonstranten gibt, da kriminalisiert man sie, kesselt sie ein und prügelt sie nieder. Anschließen kann man sie dann ohne großes Aufhebens und wegen des eingesetzten Pfeffersprays leicht röchelnd und weinend, bequem aufsammeln und „erkennungsdienstlich behandeln“ (schließlich muss ja jemand die Kosten für den Einsatz der Polizei auf´s blaue Auge gedrückt kriegen)! Wer anschließend immer noch darauf besteht, sein Recht auf Meinungsfreiheit und sein Demonstrationsrecht einzufordern, muss eben für seine Renitenz büßen! Alle anderen werden hoffentlich auf Dauer und nachhaltig abgeschreckt! So geht Demokratie heute!

Schön zu wissen, dass sich die Politik hier ganz entschieden verrechnet zu haben scheint! Wenn schon die Hartzer, das Proletariat, der Bodensatz der Gesellschaft (also die wirklich unter dieser Art der Politik und der Zerstörung des Sozialstaates leidenden Menschen) schon nicht zum Massenprotest zu motivieren ist, dann muss der Wandel eben aus der Mitte der Gesellschaft kommen und was besonders ironisch dabei ist, ist die Tatsache, dass es genau die „Mitte der Gesellschaft“ ist, die die Politik so gern vertreten möchte! Es wird allerhöchste Zeit, dass diese „Mitte der Gesellschaft“ der Politik Mitten in die Fresse tritt! DAS wäre dann wirklich mal beeindruckend!

Wer stopft Mugabe das Maul?

Spiegel-Online berichtet am heutigen 20.12.2008 mal wieder über die schlimmen Zustände in Simbabwe („Simbabwe am Ende: Die Menschen sterben, der Diktator schwadroniert„). Passieren wird, wie fast immer auf dem schwarzen Kontinent…nix! Im Kongo passiert bis auf den heutigen Tag ebenfalls nichts. Die Menschen hungern und warten auf Hilfe die nicht kommt.

Simbabwe ist allerdings sogar unter den afrikanischen Staaten ein wahres Musterbeispiel an Misswirtschaft, Korruption, Kriminalität und Verzweiflung gepaart mit Hunger und Krankheit. Wie eine fette Spinne sitzt Mugabe, der Capo di tutti Capi in der Mitte seines Netzes aus Machtgier und Gewalt und hält alle Fäden in der Hand. Während dessen stirbt „sein“ Volk in „seinem“ Land, das er nicht hergeben will, an Cholera und wird von den marodierenden Horden seiner Streitkräfte bis auf´s Blut gequält und ausgebeutet.

Eigentlich bin ich ja eher ein Freund gewaltfreier Konfliktbewältigung. Im Fall Simbabwes frage ich mich aber, ob von diesem misshandelten Volk noch jemand lebt, bis die Diktatur Mugabes durch eine biologische Lösung beendet wird (er ist ja nicht mehr der jüngste, aber es sieht nicht so aus, als würde diesen Duodezfürsten ebenfalls die Cholera hinwegraffen!). Vielleicht wäre hier mal die wohlgezielte Kugel eines Scharfschützen gefragt. Aber was hätte Simbabwe dem „Befreier“ schon als Belohnung anzubieten? Öl? Nee! Goldvorkommen, die auszubeuten sich lohnen könnte? Fehlanzeige! Ein paar Diamanten, ok, aber das war´s dann auch schon! Hier kann man sich nichts holen als Not und die Scheißerei! Ach es ist zum Kotzen, wenn man als fühlender Mensch mit ansehen muss, wenn tausende Menschen verrecken, weil ein uneinsichtiger, grenzdebiler Diktator jedes Maß für die Realität verloren hat und sich für unbesiegbar hält! Und die Welt hat nichts besseres zu bieten, als sich das Maul zu zerreissen, anstatt Mugabe das Schandmaul zu stopfen, wie er es verdient hat!

Kongo versinkt im Chaos!

Wieder einmal ist eine UN-Mission kläglich gescheitert und es ist die größte „Friedensmission“ der UN gewesen. Seit den 90er Jahren starben nahezu 5 Millionen Menschen bei Kämpfen im Kongo, einem der rohstoffreichsten Staaten der Erde. Dann kamen die UN-Soldaten und „brachten den Frieden“. Jedenfalls glaubten sie das oder sie erzählten es der Welt, um den Westen dazu zu bringen Millionen Dollar und tausende von Soldaten ins dunkle Herz Afrikas zu schicken!

Was sie dort sollten, wussten die meisten von ihnen selber nicht. Man hatte ihnen wohl ebenfalls gesagt, sie würden den Menschen dort Frieden bringen und vielleicht haben einige das sogar geglaubt. Nun aber zeigt sich überdeutlich, dass sie wohl besser zu Hause geblieben wären. Denn als der General Laurent Nkunda am 28.8.2008 mit seinen marodierenden Tutsi-Horden in das Land nördlich des Kivu-Sees einfiel, trieben sie die Blauhelm-Soldaten wie Kaninchen vor sich her, nebst einigen hunderttausend verzweifelten Flüchtlingen.

Nach einem Pressebericht vom 8.11.2008 hat es bereits Massaker gegeben und es ist mit noch viel mehr Gewalt zu rechnen. By the way, gibt es überhaupt irgendwo auf diesem Planeten eine UN-Mission, die die Erwartungen erfüllt hat? Haben Blauhelm-Soldaten überhaupt schon einmal das getan, wofür sie einst entsandt wurden? Oder ist es nicht vielmehr immer so gewesen, dass die Blauhelme zwar ihre Nasen überall reingesteckt, diese aber beim ersten Gewehrschuss genauso schnell wieder zurück gezogen haben? Das Ganze hat nicht mal einen symbolischen Charakter, wenn Ihr mich fragt!

Auch im Kongo müssen wieder viele Menschen sterben, bevor irgendwann wieder trügerische Totenruhe sich über den Kontinent senkt – bis zum nächsten Krieg. Es ist ein Wahsinn ohne Sinn, ohne Verstand, ein Blutvergießen ohne Ende. Wer heute das Opfer ist, der wird morgen zum Täter und so weiter und so weiter! Und da soll der „Goldene Westen“, der den Egoismus und die Ausbeutung zu den höchsten demokratischen Prinzipien erhoben hat, ein leuchtendes Vorbild in Sachen Menschlichkeit sein? Wie lächerlich!

Übt Solidarität mit den Menschen im Kongo und unterschreibt diese Petition von Avaaz.org. Wenn Ihr sie dann noch an ein paar Freunde weiterleitet, können wir massiven Druck auf die Politik ausüben! Das tut Not!

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Gerechtigkeit und Freiheit fürTibet!

Seit Tagen beherrschen Chaos und Gewalt die Strassen der tibetanischen Hauptstadt Lhasa. Chinesische Truppen gehen brutal gegen Tibeter vor, die für die Freiheit ihrer Heimat demonstrieren. Es soll bereits über hundert Todesopfer gegeben haben.
Ausgerechnet im Jahr der Olympischen Spiele, die China mit viel Tamtam zu inszenieren trachtet, regt sich der Widerstand in Tibet gegen die seit 49 Jahren dauernde Besetzung des Landes durch die Chinesen. 49 Jahre, die geprägt sind von Unterdrückung, Repressionen und Zwangsmaßnahmen, sowie gezielter Ansiedlung hunderttausender von Chinesen, um die Tibeter im eigenen Land zu einer Minderheit zu machen. Kaum ein Mensch wird behaupten wollen, das die Besetzung Tibets im Jahr 1959 durch chinesische Truppen rechtmäßig gewesen ist und trotzdem erhebt sich von Seiten der Regierungen der westlichen Staaten so gut wie keine Stimme, die das chinesische Vorgehen in Tibet verurteilt. Zu eng sind die wirtschaftlichen Verflechtungen zu dem Riesenreich im fernen Osten, zu verlockend die Aussichten auf lukrative Geschäfte mit den Machthabern in Peking. So wird einmal mehr der Freiheitskampf der Tibeter den wirtschaftlichen Interessen der „freien Welt“ geopfert! Die USA hat China sogar von der Liste der Staaten gestrichen, die zu den schlimmsten Menschenrechtsverletzern gehören „weil in der letzten Zeit deutliche Verbesserungen bezüglich der Menschenrechte zu erkennen seien“.
Man fragt sich, wo jetzt der Aufschrei der Empörung aus berufenem Politikermund bleibt. Angela Merkel schaffte es nicht über einen halbherzigen Aufruf zum Dialog zwischen der chinesischen Regierung in Peking und dem Dalai Lama als dem Vertreter des tibetischen Volkes hinaus. Keine Rede von wirtschaftlichen Sanktionen gegen China.
Das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung ist eben abhängig von der wirtschaftlichen und militärischen Macht desjenigen, der die Menschenrechte missachtet, das war schon immer so und so wird es wohl auch bleiben. Tibet wird nie eine Chance auf Freiheit haben. Dazu ist es viel zu unbedeutend und zu unwichtig!