Alles nur Commerz?

Dieses Affentheater dulden die diversen Finanzministranten diverser Bundesregierungen schon seit Jahrzehnten, obwohl auf die Problematik beständig von fleissigen Beamten hingewiesen wurde. Niemand wollte den Reichen und den Banken den Goldesel weg nehmen, kein Eichel, kein Steinkrück, kein Sch(r)äuble und wer auch immer! Und ausgerechnet die Commerzbank, die vom Staat gerettet werden musste, damit sie den Arsch nicht zukneift, tritt den Steuerzahler dermaßen in den Arsch, dass das Steißbein zerbröselt? Und anschließend gibts noch auf die Cum/Cum-Geschäfte einen Cumshot obendrauf, weils so schön war! Ich sehe das schlicht und ergreifend als Beweis dafür, dass weder die Marktwirtschaft funktioniert, noch der Kapitalismus! Großkonzerne sind per se kriminelle Organisationen, die darauf aufgebaut sind, sich an keinerlei Regeln zu halten und darüber hinaus stets nach Möglichkeiten und Schlupflöchern zu suchen, um zwecks Gewinnmaximierung Gesetze zu brechen und Recht zu beugen, wenn es nur Profit verspricht – aber nicht Profit für viele, sondern ausschließlich für diejenigen, die derart viel Geld und Vermögen besitzen, um sich den Arsch damit zu abwischen und ihre kubanischen Zigarren anzuzünden…

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Gesellschaftskritik

Da haben wir sei nun. Die Jugend, die unsere Schulen und Universitäten (in unser aller Auftrag?) heran gezogen haben. Jung, dynamisch, erfolglos, weil sie (dank PISA wissen wir darüber Bescheid!) kaum lesen und schreiben, nicht rechnen und schon garnicht still sitzen, oder problemorientiert arbeiten kann!

Eine Generation Ritalin, die von frühester Jugend, ja Kindheitsbeinen an, darauf dressiert ist, der chemischen Industrie ihr Vertrauen zu schenken und sich den Wonnen therapeutsch verordneter chemischer Kastration des Geistes hinzugeben.

Eine Jugend, die zwar problemlos 10 oder 15 Markennamen, sogenannte Labels, nennen kann, die auf ihren In-Klamotten zu finden sind, die sie unbedingt benötigen, um unter ihresgleichen gesellschaftlich akzeptiert zu werden, aber sicher nicht die Namen der letzten drei Bundeskanzler.

Wenigstens steig der Grad der Akademisierung im gleichen Mass, wie der Grad akademischer Unfähigkeit. Oder gibt es einen anderen Grund dafür, dass man nicht nur die laut beklagten fehlenden Facharbeiter nur allzu gern aus dem nahen und fernen Ausland impotieren möchte, sondern am Besten auch gleich deren akademische Eliten in erquicklicher Zahl, als würden die zur Entwicklung ihrer Heimatländer nicht gebraucht?

Denkt man betriebswirtschaftlich, ist es schon sehr verlockend, Fachkräfte und Akademiker im Ausland ausbilden zu lassen (auf Kosten ihrer Heimatländer) und dann zu importieren. Mit der Aussicht auf geringfügig höhere Einkommen!

Dafür proletarisiert man hierzulande die Akademiker, indem man sie schlecht bezahlt, befristet einstellt, oder gleich garnicht, so dass sie von den Hörsälen direkt in die Arbeitslosigkeit, oder prekäre Beschäftigung gedrängt werden können!

Es lebe der Kapitalismus, möchte man am liebsten ausrufen, aber die Worte bleiben einem dabei im geschwollenen Halse stecken!

Wer jetzt noch nicht erkannt hat, dass der Kapitalismus das System ist, dass den Menschen am hemmungs- und rücksichtslosesten ausbeutet und bei der Gewinnmaximierung (ohne auch nur mit der sorgfältig gezupften Augenbraue zu zucken) sprichwörtlich und tatsächlich über Leichen geht, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen!

Und doch tanzen nahezu alle Regierungen der westlichen Hemisphäre wie die Narren um´s güldene Kalb des Profits, während sie lauthals dessen Schlechtigkeit beklagen, obschon ihnen klar ist, klar sein muss, dass weder die natürlichen Ressourcen, noch die Rohstoffe, und auch nicht die Profite grenzenlos sind oder ins Unendliche gesteigert werden können!

Aber wer will das schon hören, wenn er ausgerechnet von denen hofiert und bezahlt wird, die er per Gesetz eigentlich reglementieren und deren exorbitante Gewinne er zumindest in Teilen (durch Steuern) vergesellschaften und nach unten umverteilen sollte?

Genau! Keine Sau!

Und deshalb wird sich an unserer Gesellschaft so lange nichts ändern, bis die Menschheit sich um den Zugang zu den letzten Rohstoffen und Ressourcen gegenseitig die Schädel einschlägt und eine kleine, stinkend reiche Elite die Gewinne nach Hause trägt, in ihre Banken!

Dann erst zeigt uns der Kapitalismus sein wahres, hässliches Gesicht und es wird noch viel hässlicher sein, als die Visage unserer KandesbunzlerIn, die man Muddi nennt! Es wird das Gesicht eines hässlichen Raubtieres sein!

Arbeiten, bis man tot umfällt? Ihr könnt mich mal!

Das, liebe Leute, hätte ich auch ohne Umfrage sagen können! Und ich kenne auch einige Gründe dafür, warum das so ist! Wer seine Leute beschissen bezahlt, sie dauerhaft überfordert, ihnen den Weg nach oben trotz Eignung verbaut und dann auch noch keine Ahnung von Menschenführung hat, kurz, wer Menschen lediglich als Humankapital betrachtet, als einen Kostenfaktor, bei dem es um Prozessoptimierung und Kosteneinsparung bei gleichzeitiger Gewinnmaximierung geht, braucht sich nicht wundern, wenn ihnen die Menschen vorzeitig den ausgestreckten geriatrischen Mittelfinger zeigen (müssen!).

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7 Milliarden?

Seit vorgestern sind wir 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten! Was will uns diese Zahl eigentlich sagen? Was wollen uns diejenigen, die uns auf dieses Ereignis, dass ja eigentlich keineswegs etwas besonderes ist, sagen? Ich meine, warum flattert diese Meldung durch diverse Pressemitteilungen, teils gar als Horrormeldung, verbunden mit der Frage, wieviele Menschen die Erde überhaupt vertrage und wie man die alle ernähren könne?
Eigentlich ist es müssig, überhaupt ein Wort darüber zu verlieren, angesichts der Tatsache, dass wenige Tage zuvor und in (un)schöner wiederkehrender Regelmäßigkeit über die schwindende Zahl der Deutschen, oder anderer europäischer Völker, ausgiebig lamentiert wird! Und genau in diesem Zusammenhang drängt sich mir die Frage nach dem „Warum“ und „Wieso“ auf!
Ich meine, 7 Milliarden Menschen, das sind 7.000 Millionen hungrige Mäuler, die ein Recht darauf haben, gestopft zu werden und zwar mit guter, biologisch einwandfreier und nachhaltig erzeugter Nahrung, nicht mit Fastfood-Scheiße nach dem Muster Big Mac und/oder Whopper zum Zwecke der Gewinnmaximierung amerikanischer (und auch nichtamerikanischer anderer) Großkonzerne!
7.000 Millionen Menschen haben ein verdammtes Recht darauf, gekleidet zu werden und zwar nicht in den Müll und die weggeworfenen alten Klamotten exaltierter Disco-Tussis oder Homeboyhosen tragender Möchtegern-HipHopper aus den Großstädten der westlichen Industrie- und Wegwerfgesellschaft, die von Konzernen in Containern gesammelt und dann teuer in die Länder der Dritten Welt weiter verkauft werden!
Es gibt 7 Milliarden Menschen, die ein Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, nicht zu einer Brühe, die man in unseren Breiten nicht einmal in die Kläranlagen einleiten dürfte, weil sie durch eine Gebirgslandschaft aus hunderte Metern hohen Müllbergen geflossen und mit Gift, Bakterien und Viren kontaminiert ist, die dafür verantwortlich sind, dass diejenigen, die auf Grund ihrer Armut dazu gezwungen sind, diese Brühe zu trinken, sich die Seele aus dem ausgemergelten Leib scheissen müssen!
7 Milliarden Menschen, die ein Recht auf eine menschenwürdige Behandlung durch ihre Regierungen haben und auf ebenso menschenwürdige Behausungen und die doch nichts anderes bekommen, als Not, Hass, Gewalt und Elend! Kinder, die elend verrecken, weil ihre Mütter so verhungert sind, dass sie ihnen keine Milch geben können! Kinder, die von skrupellosen Machthabern und Warlords zu Mördern abgerichtet und in sinnlosen Kriegen ebenso sinnlos verheizt werden! Kinder, Männer und Frauen, die unter erbärmlichsten Bedingungen wie Sklaven gehalten und ausgebeutet werden in Bergwerken, Steinbrüchen und Fabriken, die sexuell misshandelt, vergewaltigt, benutzt und zur Prostitution gezwungen werden, weil sie sonst nicht die geringste Chance haben, in dieser Welt zu überleben!
7.000 Millionen Schicksale, deren größter Teil in Verhältnissen leben muss, die für uns hier unvorstellbar sind! Und doch macht man sich hierzulande „Sorgen“ um die Tatsache, dass es „nur“ noch 80 Millionen Deutsche gibt und ihre Zahl weiter abnimmt, (während es gleichzeitig immer mehr Menschen in anderen Teilen der Welt gibt)!
Man hört deutlich aus den Berichten – und dem, was zwischen den Zeilen zu lesen steht für den, der es sehen will – heraus, dass die Deutschen (die aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen so ungeheuer wertvoll für diesen Planeten zu sein scheinen, vielleicht aber auch nur in den verschrumpelten, wertkonservativen Gehirnen hiesiger Politiker) sich vermehren sollten, die übrige Menschheit ihren Paarungstrieb aber gefälligst zu zügeln habe, da nicht alle Menschen in dem gleichen „Wohlstand“ leben könnten, wie wir es hier, in Europa und Amerika (zumindest in dessen nördlichem Teil) zu tun pflegen! Aber ist es überhaupt „Wohlstand“, wenn der einzige Massstab, mit dem man ihn vermeintlich messen kann, die Menge der verbrauchten und weggeworfenen Erzeugnisse ist?
Mit welchem Recht wird eigentlich von anderen Menschen gefordert, dass sie sich nicht vermehren dürften, damit wir unseren „Wohlstand“ sichern können? Sind wir eigentlich noch zu retten, ob solcher Arroganz? Ist das nicht eine ganz besonders perfide Art von Rassismus?
Nicht nur jeder Einzelne ist gefragt, sich selbst zu beschränken und zu lernen, in Bescheidenheit, Demut und auch Dankbarkeit für den „Wohlstand“, den wir als selbstverständlich betrachten zu leben! Und wir sind in der Pflicht, intensiv nach Möglichkeiten zu suchen, wie wir diese Welt so gestalten können, dass alle Menschen, die dieser Planet beherbergt, in menschenwürdigen Verhältnissen leben können!
Die Zeiten, in denen wir uns das Ziel setzen, den Hunger zu besiegen (womöglich mit Hilfe einer unkontrollierbaren Gentechnik und einer sich selbst völlig überschätzenden Chemieindustrie), oder die Zahl der Hungernden zu halbieren (indem man letztlich an diesem kapitalistischen System nichts verändert und die Hungernden sich selbst überlässt, bis sie sich selbst durch Verhungern halbiert haben), sind vorbei! Wir müssen das System grundlegend ändern, für eine gerechte Verteilung der vorhandenen Lebensmittel sorgen und allen Menschen Zugang zu sauberem Wasser gewähren! Das gebietet allein die Menschlichkeit, von der es auf dieser Welt und vor allem in diesem kapitalistischen System nicht mehr allzu viel zu geben scheint!
Es ist die Aufgabe von Staaten, nach diesem System zu suchen und zu streben, nicht die Aufgabe von Konzernen und weltweit operierenden Großunternehmen. Deren Aufgabe ist es nämlich Gewinne zu erwirtschaften, um die Gier ihrer Inhaber und Aktionäre zu befriedigen. Es ist nicht ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass alle Menschen gleiche, angemessene Chancen bekommen und sich nach ihren Fähigkeiten zu entwickeln!
Banken sind viel wichtiger als Menschen geworden. Sie sind systemrelevant. Menschen dagegen nicht, davon gibt es genug, vor allem genug Hungerleider!
Die Politik scheint völlig verdrängt und vergessen zu haben, warum es sie gibt und was ihre Aufgaben sind. Es ist nicht primär die Schaffung günstiger Bedingungen für die Wirtschaft und eine Entfesselung der Märkte, oder die Hilfe zur Gewinnmaximierung, bei gleichzeitiger Sicherung eigener, persönlicher Bedürfnisse (früher nannte man das etwas unschön Käuflichkeit). Die Aufgabe der Politik ist die Sicherung der Lebensgrundlagen der Menschen, die in ihrem Verantwortungsbereich leben (meist leben müssen, weil sie niemand nach ihrer Meinung gefragt hat!). Dazu gehören die Versorgung mit ausreichender und gesunder Nahrung, Zugang zu sauberem Wasser, Schutz der Umwelt, Befriedigung kulturelle Bedürfnisse, die Absicherung im Krankheitsfall, bei Arbeitslosigkeit, die Versorgung im Alter und dergleichen Dinge mehr! Um das zu tun, ist eine stabile und verlässliche Infrastruktur notwendig, nicht das Verschleudern des Gemeineigentums an private Unternehmen zum Zwecke der Gewinnerzielung! Auch kann ein Staat nicht wie ein Unternehmen organisiert und geführt werden, aber das scheinen nur die wenigsten bisher begriffen zu haben! Unternehmen schmeissen unproduktive, für den Profit unwichtige Mitarbeiter raus und erwartet, dass die Gesellschaft deren Versorgung und Alimentierung auf ihre Kosten übernimmt. Staaten können das (eigentlich) nicht machen (uneigentlich tun sie´s aber doch), auch wenn einige sozial-darwinistische und markthörige Politiker dies glauben. Und doch versucht man „unproduktive“ Menschen aus der Alimentation der Gesellschaft hinaus zu drängen und ihnen die Schuld an ihrer Situation in die ausgelatschten Schuhe zu schieben. Dabei klagt man lauthals über die sich öffnende Schere zwischen arm und reich, während man ohne mit der Wimper zu zucken, die Reichen entlastet, den ärmeren (und bedeutend größern) Rest der Bevölkerung aber, der sich vielleicht 20% des Volkseinkommens teilen muss, für alle Kosten dieses Systems haftbar macht!
7.000 Millionen Menschen leben also jetzt auf diesem Planeten, die ein Recht darauf haben, wie wir zu leben…Halleluja, kann ich da nur sagen!

Nieten in Nadelstreifen!

Warum die Manager die deutsche Wirtschaft zu Grunde richten.

Wem ist es noch nicht aufgefallen? Deutsche Manager, top ausgebildet, beste Zeugnisse, extrem hoch bezahlt, fahren renomierte Unternehmen an die Wand und die einzige Konsequenz die sie fürchten müssen ist die, auf einen neuen gut bezahlten Posten in einem anderen Großkonzern abgeschoben zu werden. Hier trifft das geflügelte Wort „jung, dynamisch, erfolglos“ ins Schwarze. Der Verdacht liegt nahe, es würden bei den Unternehmen gerade die Uniabsolventen bevorzugt eingestellt, die über die härtesten Ellenbogen, die größte Rücksichtslosigkeit und das frechste Grinsen verfügen.
Woran liegt das? Wie kommt es, dass so talentierte junge Managertypen, ausgestattet mit Bachelor- und Masterabschlüssen diese Jobs antreten und dann so jämmerlich versagen? Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das einzige, was sie auf der Universität wirklich mit bekommen haben, das Prinzip der Gewinnmaximierung um jeden, absolut um jeden Preis ist! Dieses Prinzip lässt sich am schnellsten und vor allem einfachsten durch sogenanntes „Costcutting“ erreichen. Und wo spart man kurzfristig am meisten? Bei den Personalkosten natürlich! Und welche Mitarbeiter entlässt man als erstes? Die mit der meisten Erfahrung selbstverständlich, denn das sind in der Regel die Älteren und auf Grund ihrer langen Betriebszugehörigkeit bekommen sie die höchsten Löhne! Schmeißt man die aus dem Unternehmen, sehen die Zahlen der Einsparungen übers Jahr gerechnet relativ gut aus. Die Arbeit wird den jungen, belastbaren Mitarbeitern (ohne Erfahrung und mit niedrigem Lohn) aufgehalst, die dann völlig überfordert sind und somit die Qualität der Produkte senken.
Wenn die erfahrenen Mitarbeiter, wie man so schön sagt: dem Arbeitsmarkt zugeführt und dann „frühverrentet“ werden, entzieht man den verbleibenden Mitarbeitern und damit den Unternehmen das Knowhow, dass sie dringend brauchen, um weiter erfolgreich am Markt bestehen zu können. So werden die Unternehmen zum kurzfristigen Vorteil der Aktionäre ausgeblutet. Dabei ist nicht aus zu schließen, dass dahinter ein gewisses System steckt, um die fortschreitende Monopolisierung der einzelnen Branchen und die Konzentration in wenigen Konzernen gewollt ist um den Markt zu beherrschen und die Preise zu bestimmen.
Aber das interessiert einen echten Manager nicht wirklich. Genauso wenig, wie er sich darum kümmert, was mit den zahllosen Existenzen geschieht, die an den vernichteten Arbeitsplätzen hängen. Wen kümmert es schon, dass die meisten entlassenen Mitarbeiter Familien haben? Wen berührt es, dass viele dieser Menschen ihre Gesundheit für das Unternehmen geopfert haben? Warum deshalb ein schlechtes Gewissen haben? Unser wohl ausgebautes und engmaschig geknüpftes soziales Netz fängt doch alle auf und wer sich ernsthaft darum bemüht, der findet auch immer wieder Arbeit – oder vielleicht doch nicht?
Nun, warum sich mit solchen Nebensächlichkeiten belasten? Für die Gewinne sind die Konzerne zuständig, schließlich wollen die Taschen der Topmanager wohl gefüllt werden! Die Risiken aber soll ruhig der Staat, bzw. der Steuerzahler tragen, denn schließlich will der ja, dass wenigstens ein paar hundert Arbeitsplätze erhalten bleiben. Beispiele dafür? Bitte sehr: die Deutsche Bahn, die Groß- oder Landesbanken, die sich in der US-Immobilienkrise heftigst verspekuliert haben. Mehr in die Details will ich gar nicht gehen. Das würde hier einfach zu weit führen.
Die Nachrichten oder „news“ wie es auf Neudeutsch so schön heißt, zeigen uns täglich aufs Neue die Bilder von Unternehmen, die von Topmanagern in die Krise geführt wurden und deren Belegschaft das ausbaden muss! IKB, von „Topbankmanagern“ in den Ruin getrieben durch die grenzenlose Gier nach noch mehr Geld, verdient auf dem Rücken von Menschen, die eigentlich keine Kredite hätten bekommen dürfen – die Rechnung kriegt der Steuerzahler! Weitere Beispiele brauche ich nicht zu nennen, schaut sie euch selber an, Tag für Tag, Woche für Woche.

Die Tragik an solchen Vorgängen ist aber ein ums andere Mal, dass die Leidtragenden die Belegschaften sind, die die Fehlentscheidungen des Managements nicht zu verantworten haben, weil sie sie nicht getroffen haben. Ihre Existenzen sind zerstört. Die Manager jedoch, selbst wenn sie gehen müssen, werden a.) meist großzügigst abgefunden und b.) ob ihrer „hervorragenden Leistungen bei der Sanierung“ des Unternehmens auf einen noch besser dotierten Posten in einem anderen Konzern berufen, um auch dort mit eisernem Besen den Mief der Menschlichkeit und der sozialen Verantwortung hinauszufegen!

Manchmal ist es schlimmer als es scheint!

Schaut man sich so in der Welt um, drängt sich einem bisweilen der Eindruck auf das hier Dinge geschehen, die sich dem Einfluss derer entziehen, die sie initiiert haben. Ich mag ja gar nicht behaupten, dass alles, was geplant und beschlossen wurde und wird, von vornherein mit üblen Hintergedanken entstanden ist. Nein, das sicher nicht, aber es lässt sich nicht leugnen, dass unsere Politiker offensichtlich nicht in der Lage sind, die Dinge, über die sie diskutieren, bis zu Ende zu denken!
Mal abgesehen von der Tatsache, dass die allermeisten Politiker ganz offensichtlich Personen sind, die in der freien Wirtschaft nicht den Hauch einer Chance hätten, wenn sie nicht als besondere Qualifikation wenigstens ihre Kontakte einbringen könnten. Einen anderen Sinn kann die Berufung von Politikern in Aufsichtsgremien und Vorstandsposten nicht haben, denn ich behaupte, die Fähigkeiten um diese Posten auszufüllen, haben sie ganz und gar nicht. Das ist wohl auch nicht erwünscht. Man setzt sie auf ihre Stühle, damit sie stillhalten und die wirtschaftlichen Interessen bei ihren politischen Ränkespielen durchsetzen. Man könnte das auch mit ein wenig bösen Willen als Gewinnmaximierung auf demokratischem Wege bezeichnen!