Einfach mal die Fresse halten…

Nun, wenn Karlsruhe nicht der bessere Gesetzgeber ist, wer ist es dann? Etwa die CDU/CSU, Frau Hasselfeldt, Die Gesetze beschliessen, die gegen Recht und Gesetz verstossen und nichts weiter berücksichtigen, als die Interessen der Konzerne, der Reichen und Besitzenden? Oder maßt sich die Union wirklich an allein zu entscheiden, was gesetzeskonform ist und was nicht, gleichwohl sie auf einem prähistorischen Rechstverständnis fußt, das nachgerade neandertalesk anmutet? Halten Sie am besten (zusammen mit ihren lobbygesteuerten Politkollegen), gnä´ Frau, die Fresse, denn das kann nur von Vorteil für Deutschland, Europa und auch die Menschen sein!

Natürlich habe ich vollstes Verständnis dafür, dass gewisse Interessenvertreter eben die Interessen derer vertreten, die sie vertreten! Ja, ich weiss, das klingt genauso bescheuert, wie es eigentlich auch ist. Aber dass sich die Interessenvertreter, die wir hier kurz als Lobbyisten bezeichnen wollen, auf die Politiker stürzen und sie von morgens bis abends kneten, bestechen und korrumpieren, ohne dass ein ihnen ebenbürtiger Gegenspieler dasselbe im Interesse der Bürger, mithin also der Wähler tut, ist bedrückend genug! Aber es zeigt deutlich auf, wie im Kapitalismus die Spielregeln sind – wer das Geld hat (und das haben nun mal die Konzerne und die von ihnen bezahlten Interessenvertretungen) der bekommt auch die Gesetze, für die er bezahlt!

Das ist selbst dann so, wenn die Union, genauso wie die SPD und die Grünen behaupten, es gäbe nicht den Hauch von Interessenkonflikten bei den Entscheidungen zu Gesetzesvorhaben, selbst wenn man sich von jenen für Vorträge bezahlen lässt, die ein bestimmtes Interesse an einer bestimmten Formulierung der Gesetzestexte haben, die dann anschliessen dim Bundestag zum Beschluss auftauchen.

Bedauerlicherweise hat der Wähler keine Lobby. Er hat wohl eine Stimme und gelegentlich wählt er diejenigen, die im Bundestag sitzen ja auch tatsächlich selbst. Aber wenn die Wahl vorüber ist, sind auch die Versprechungen vergessen und es dreht sich nur noch alles darum a.) bei den näcshten Wahlen wiedergewählt zu werden und b.) für den Fall der Fälle ein Netzwerk zu bilden, mit dessen Hilfe man nach einer Abwahl finanziell und beruflich gut abgesichert und möglichst wenig Arbeit möglichst viel Ertrag zu erzielen sind!

Aber mal ehrlich, wenn man in Amt und Unwürden derart fett geworden ist wie der Großteil der politischen Nomenklatura, dann sollte man einfach wissen, wann es Zeit für den Ausstieg aus dem Politgeschäft ist. Das jedoch ist die Krux des Kapitalismus – wer viel hat, will immer noch mehr und da geöten für die Gier nach Macht, Geld und Einfluss keine Schränken und erst Recht keine Hemmungen mehr. Wir können es jeden Tag auf´s Neue erleben! Leider!

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Dann mach ich mir n Schlitz ins Kleid und find es wunderbar…

Ach, es is ja so praktisch, seinen Astralleib in Wegwerf-„Mode“ zu hüllen, die von Textilsklavinnen und -sklaven aus Banglasdesh unter unwürdigsten Bedingungen gefertigt wurde. Es ist toll, mit 20 Euro in den Primark zu marschieren und mit vier Tüten voller Billigstklamotten wieder rauszukommen, erschöpft neben dem Markt auf den Boden zu sinken und sich von der Schlacht um die Fetzen am Kleiderständer, oder vom Wühltisch zu entspannen! Wen interessiert schon das unterprivilegierte Lumpenproletariat aus Fernost? Modebewussten Schicksen aus Westeuropa und den Staaten kann das doch völlig egal sein! Von Bedeutung sind nur die für´s Hartz-IV-Fernsehen auf den Privatkanälen produzierten Idiotensendungen, die den Jugendlichen die „echte“ Scheinwelt zeigen. Die verblödeten Modeschwachköpfe von heute brauchen sich keine Gedanken um soziale und gesellschaftliche Verantwortung zu machen. Sie begreifen überhaupt nicht, was das ist! Es lebe der Konsum!! Es lebe der Kapitalismus!!!

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Das Casino bleibt bis auf weiteres geöffnet!

Man muss schon fair bleiben. Auch im Kapitalismus! Deswegen kommt die Zockerbremse auch erst 2015! Man will den betroffenen Banken genug Zeit geben, nach Schlupflöchern in den Regelungen zu suchen…

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Zocker-Bremse für Banken in USA kommt erst Mitte 2015 (Artikel auf Reuters vom 10.12.2013)

Der Ausverkauf der Menschenrechte?

Heute ist der 22. März. Genauer gesagt, der 22. März 2013, wobei die Jahreszahl eher von untergeordneter Bedeutung ist, in diesem Fall immerhin. Warum dieses Datum von Bedeutung ist? Ganz einfach, es ist der Tag des Wassers!

Wasser, sauberes Trinkwasser, ist ein Menschenrecht! Sagen die UN – allerdings auch erst seit drei Jahren! Wasser ist überlebenswichtig für alle Menschen, für die Tiere auch und nicht zuletzt, für nahezu die gesamte belebte Natur! Trotzdem hat ein großer Teil der Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser!

Tausende Kinder sterben jeden Tag an Durchfallerkrankungen, Millionen Menschen leiden weltweit an Infektionserkrankungen, die durch verschmutztes Trinkwasser übertragen werden. Sogar bei uns in den „zivilisierten“ westlichen Ländern Europas und Nordamerikas wird sauberes Wasser immer knapper, weil die Menschen es vergeuden, verschleudern, verdrecken und verschmutzen! Drogen, Medikamente, Psychopharmaka, Chemikalien, Schmutz und Unrat, all das findet sich in immer größeren Mengen in unseren Trinkwasserreservoiren und was noch an sauberen Quellen vorhanden ist, das wird, weltweit versteht sich, zur profitorientierten Ausbeutung einigen wenigen Großkonzernen überlassen!

Wasser ist ein Menschenrecht, so heisst es, trotzdem muss ein Großteil der Menschheit auf sauberes Wasser zum Trinken und zum Waschen verzichten, weil sich die wichtigsten Quellen bereits in den Händen großer Konzerne befinden. Und wie wir wissen, haben große Konzerne sicherlich sehr viel. Sehr viel Geld zum Beispiel, daraus folgernd noch mehr politischen Einfluss und einen unaufhörlich steigenden Profit aus dem sich verknappenden Gut Wasser!

Wer kein oder nicht genug Geld hat, um sich Wasser in Plastikflaschen von den Konzernen zu kaufen, der muss saufen, was so herum schwimmt, in den verdreckten Flüssen und Seen. Der kann sich am verschmutzten, salzigen Meerwasser laben, oder die Brühe aus Abwässern, Kläranlagen und Fäkalgruben trinken. Darin sehen viele Politiker, besonders wenn sie konservativ oder liberal sind, keinerlei Widerspruch. Für sie geht das wunderbar zusammen – Wasser als Menschenrecht, dass man sich kaufen muss, oder eben darauf verzichten!

Der Konzern, der sich neben sogenannten „Lebensmitteln“ auf die Kontrolle von Trinkwasserquellen und den Verkauf des abgefüllten Trinkwassers spezialisiert hat, ist das schweizerische Unternehmen Nestlé! Seine Strategie zielt eindeutig auf die Kontrolle sämtlicher verfügbarer Trinkwasserreserven ab! Und tatsächlich finden sich immer wieder genug Politiker, die nicht das Geringste dabei finden, die Trinkwasservorräte zu „privatisieren“ und sie der Gier der Konzernmanager zu opfern!

Wird das Trinkwasser priovatisiert, wird es immer und zwangsläufig teurer. Gleichzeitig sinken Qualität und Reinheit, denn Investitionen in das Leitungsnetz schmälern den Profit! Konzerne übernehmen also in der Regel Leitungsnetze, die mit dem Geld der Allgemeinheit durch den Staat gebaut wurden und verdienen sich damit dumm und dämlich! Die Politiker, die dies zulassen sind auch dumm und dämlich, weil sie behaupten zu glauben, Wasser würde erst dann maßvoll und sinnvoll konsumiert, wenn es einen kostendeckenden Preis habe!

Genauso wie Politiker, die für die Privatisierung sind, haben Konzerne und ihre Manager keinerlei Gewissen. Sie sind profitorientiert und belasten scih nicht mit so überflüssigen Dingen, wie sozialer Verantwortung.

Trinkwasser zu gewinnen und der Gesellschaft in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen, ist eine DER wichtigen Aufgaben des Staates. ebenso wie die Kontrolle von Infrastruktur zur Versorgung der Menschen mit Energie, die Verkehrsinfrastruktur und dergleichen unverzichtbarer Dinge. Dies sind Aufgaben, die der Staat nie privatisieren und Profitinteressen opfern darf!

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