Schwachmaten in der Politik, Teil 1

Nicht nur hat Oettinger keinen Schimmer, was das Internet ist, noch wozu man das überhaupt braucht, und schon kommen ihm die genialen Ideen zum Thema. Dabei weiss ein jeder, der Guenther Oettinger hat mit dem Digital soviel am Hut wie mit Intelligenz oder Energie mit Umweltschutz! Aber keine Ahnung hat ihn noch nie daran gehindert sein Maul im unpassendsten Moment zu öffnen, wie einen alten, verkackten, Klodeckel und durch ihn die abstrusesten Thesen abzusondern. Denn darin ist er unbestrittener Meister! Und darum freuen wir uns schon auf seine Urheberrechtsreform, die er bis 2016 bereits umgesetzt haben will. Aber ein kleiner Tipp von mir und auch das nur ganz am Rande – Herr Oettinger, bevor Sie sich mit geistigem Eigentum beschäftigen, sollten Sie ernsthaft versuchen, sich in den Besitz eines Gehirns zu bringen. Alles andere wäre genauso kontraproduktiv, wie ihr vehementer Einsatz für erneuerbare Energien, zum Beispiel der Atom- und Kohlestrom…

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Das personifizierte Sommerloch des Jahres 2014!

Frau Leuthgoogle-Schnarrenzapfen will sich nun bei Google für das Recht auf Vergessen engagieren. In einem „Expertenbeirat“, wie es heisst. Diese Nachricht hören wir ziemlich gern, zumindest ich, muss ich gestehen. Eine ihrer ersten Amtshandlungen sollte sich freilich darauf beziehen, dass wir SIE endlich vergessen können, genauso wie die ganze FDP, aber sie taucht aus der Versenkung ebenso penetrant wieder auf, wie Graf Dracula aus seiner Gruft!
Als Füller des Sommerlochs hatte ich mir eigentlich etwas anderes gewünscht, etwas mit Schmackes. Das kichernde Ungeheuer von Lach Ness beispielsweise, oder Heiner Geißler, aber man kann ja nicht alles haben.

Besonders beruhigen muss uns die Erkenntnis, dass die ehemalige JustizministrantIn der Bundesrepublik sich nicht instrumentalisieren lassen wolle, andernfalls jedoch wisse, wie sie zu reagieren habe. Das ist schön. Endlich mal ein/e PolitikerIn, die aus Amt und Würden in die Wirtschaft geht und weiss, wie sie zu reagieren hat? Und Google ist sicherlich auch nicht das erste Unternehmen am Platze, dass nicht versucht, Politiker zu instrumentalisieren. Das würde denen im Traum nicht einfallen. Oder doch?

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1984? War gestern – heute gibt es Amazon und andere Datenkraken!

DAS habe ich mir schon immer gewünscht! Das mir einer Sachen liefert, die ich zwar nicht bestellt habe, aber dafür auch garnicht wollte. Das ist die nächste Stufe des Consumer-Profiling! Schöne neue Welt. Endlich kann ich mir den Arsch abwischen, bevor ich Scheißen war und den Abgang krieg ich auch, bevor ich mir die Mühe machen musste, den Geschlechtsverkehr durchzuführen! Halleluja, fehlt nur noch die Mauterfassungsbrücke des Verkehrsministers in meinem Schlafzimmer, dann kann Herr Dobrinth gleich die Vergnügungssteuer von meinem Konto abbuchen lassen…

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