Immer wenn die Scheiße stürmt – Camerons Angst vor dem Mega-Shitstorm!

David Cameron, ein Mann wie ein personifizierter Shitstorm, will eine schnelle Einscheißtruppe, die gegen Shitstorms antwittern soll? Naja…warten wir´s ma ab!

Das Einfachste wäre ja, Cameron würde für eine Politik sorgen, die sich um die Belange der Bürger kümmert und nicht ausschließlich um die Interessen der Wirtschaft. Aber weil das in Deutschland unter Muddis Hängebusen so gut zu funktionieren scheint, mag er sich wohl auch als der Enkel und die neoliberale männliche Eiserne Lady Großshitanniens fühlen! Kein Wunder, dass die Politik in dieser Richtung keine Wünsche offen lässt! Und auch kein Wunder, dass nun jeder erkennen kann, um was für einen famosen Schwachkopf es sich bei Lady Cameron handelt!

So muss er auch auf den Trichter gekommen sein, Scheiße mit Scheiße bekämpfen zu wollen. Was bei einem Waldbrand möglicherweise funktioniert, nämlich Feuer mit Feuer zu bekämpfen, kann im Fall von Scheiße aber schnell in die Hose gehen!

Viel Spass bei dem Versuch, Herr Cameron, aber vergessen sie nicht, dass die User deutlich in der Überzahl sind und im Falle eines ordentlichen Shitstorms ganz sicher den längeren Atem haben…

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Kann es ein Ende des Atomzeitalters geben?

Am 24.1.2009 fand ich diesen putzigen Artikel im FAZ.NET. Unter der Überschrift „Das Ende des Atomzeitalters?“ wird da über dessen mögliches kommendes Ende – im Gefolge des Messias Heilsbringers Obama fabuliert! Oh man, ich glaub es ja nicht! Zwar erwarte auch ich mir einiges von ihm, nämlich endlich frischen Wind im verkrusteten und von Lobbyisten kontrollierten politischen system der USA und ein wenig mehr Umwelt- und Klimaschutz aber Wunder, nein Wunder erwarte ich nicht von ihm!

Und da setzten sich die ehrwürdigen Herren Helmut Schmidt, Richard von Weizsäcker, Egon Bar und Hans-Dietrich Genscher zusammen und erarbeiten in ihrem doch recht fortgeschrittenen Alter ein Strategiepapier mit dem Ziel der drastischen Verringerung der atomwaffen auf der Welt. Fürwahr ein nobler Plan, doch wozu? Während die Senioren der deutschen Nachkriegsdemokratie darüber nachsinnen, wie man Atomwaffen vernichten kann, haben ihre Parteien nichts besseres zu tun, als den Ausstieg aus dem Atomausstieg vorzubereiten und uns die Atombomben in Form von Atomkraftwerken vor die Haustür zu stellen!

Auch Atomkraftwerke sind Bomben! Das zeigt schon das Beispiel von Tschernobyl und gerade weil die Folgen eines solchen Desasters ncith zu kontrollieren sind, dürfen solche tickenden Zeitbomben nicht gebaut werden! Schön, werden die Statistiker unter den Befürwortern nun einwenden. Aber statistisch gesehen kommt es alle 33.000 Jahre (nach Berechnungen der Deutschen Risikostudie der Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) von 1989 ist für eines der deutschen Kernkraftwerke alle 33.000 Betriebsjahre mit einem schweren Unfall zu rechnen. Werden 17 laufende Kernkraftwerke in Deutschland (Stand 2005) und 30 Betriebsjahre berücksichtigt, liegt demnach die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Unfall in Deutschland innerhalb von 30 Jahren bei etwa 1,5 %; Quelle: Wikipedia) zu einem solchen verheerenden Unfall nach dem Muster von Tschernobyl, zu einem sogenannten Supergau. Aber genau das ist ja auch das Problem, denn der Supergau kann schon im ersten Jahr eintreten, oder nach 33.000 Jahren, in beiden Fällen findet einer im genannten Zeitraum statt! Also was für ein Schwachsinn, die Sicherheit einer Atomanlage mit statistischen Berechnungen begründen zu wollen.

Wie kurz in manchen fällen diese 33.000 Jahre sein können, kann man dieser Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen entnehmen! Es gibt kaum eine andere Art der Energieerzeugung die im Falle einer Störung solch verheerende Folgen nach sich zieht, die zum Teil über Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte zu spüren sein werden. Und trotzdem erdreistet sich die Atomindustrie im Gleichschritt mit der Bundesregierung, uns diese Atomkraftwerke als umweltfreundlich und sicher zu verkaufen.

Aber ich schweife vom eigentlichen Thema ab. Die genannten Herren beabsichtigen also die Atomwaffen abzuschaffen, oder zumindest zu reduzieren. Ausgerechnet Rußland (das gerade beschlossen hat, wieder neue Atomwaffen zu bauen) und die USA (die nun von einem wahrhaftigen Schwarzen Präsidenten regiert werden, der offenbar auf einen recht gesunden Menschenverstand verfügt) sollen den Anfang machen, weil sie über die meisten Atomwaffen besitzen. Die anderen atommächte, so hofft man inständig, sollen sich dadurch veranlasst fühlen, ebenfalls ihre Atomwaffenbestände zu reduzieren oder sogar komplett zu vernichten.

Ist das jetzt Altersstarrsinn, beginnender Alzheimer (der die Betroffenen im Anfangsstadium oftmals die Realität falsch einschätzen lässt?) oder einfach nur Wunschdenken? Pakistan und Indien stehen sich bis an die Zähne bewaffnet (u. a. mit Atomwaffen) gegenüber und warten nur auf eine Provokation der Gegenseite. China sieht sich als neuen Herrn der Welt und tut dies nicht nur lauthals kund, sondern baut seine Militärmacht in immer rasanterem Tempo auf. Nordkorea wird von Idioten regiert, die schon in der dritten Generation nicht mehr wissen was sie tun, sonst würden sie nicht ihr eigenes Volk verhungern lassen und in ihrem Größenwahn die westliche Welt mit der vernichtung durch Atomwaffen bedrohen. Und dann ist da noch Israel, das sich eines Tages genötigt sehen könnte, die Araber zu nuklearisieren, um sich den nötigen Lebensraum zu verschaffen. Großbritannien und Frankreich möchte ich auch noch kurz erwähnen, die zwar klein und bescheiden in und am Rande Europas liegen, aber in ihrer eigenen Vorstellung immer noch „Weltmächte“ sein möchten, obwohl sie kaum noch einer Ernst nimmt.

Sollte ich eine Atommacht vergessen haben, so bitte ich um Nachsicht. Es ist spät am Abend und da kann mir die eine oder andere Atombombe schon mal durch gehen. Diese Atommächte sollen also, zur Sicherheit der ganzen Welt und der Menschheit auf das liebste Spielzeug ihrer Generäle freiwillig verzichten?

Da muss ich doch ganz bescheiden meine Zweifel anmelden. Eher verkündet der Papst auf YouTube seinen Übertritt zum Islam!

Es gibt nur einen kompletten Verzicht auf Atomenergie, egal ob zur friedlichen oder zur militärischen Nutzung! Alles andere ist nur Augenwischerei. Die gesamte Atomtechnologie muss geächtet werden, damit man sie verbannen kann!

Nachhaltigkeit bis in den Tod!

Wer hätte das gedacht? In Großbritannien sind Ökobestattungen grad groß in Mode! Nach einem Artikel, der in Spiegel-Online erschienen ist, heisst es nun nicht mehr Eichensarg mit Plastikinnenauskleidung und Erdbestattung, sondern „Abgang im Korbsarg oder in der Pappschachtel“. Schon irre, auf was für Ideen die Leute kommen.
Allerdings hat man auch schon die größte Problematik bei der Beerdigung, bzw. der Leichenverbrennung erkannt. Die Kunststoffteile und die umweltschädlichen Kleber, die beim herkmmlichen Sarg Verwendung finden, gelangen bei der Zersetzung ins Erdreich und später ins Grundwasser. Bei der Einäscherung von Leichen entstehen durch die praktisch in jedem Mund zu findenden Amalgamfüllungen gefährliche Quecksilberdämpfe, die man mit Filteranlagen aus der Abluft herausfiltern will.
Ich hätte da einen Vorschlag zu machen, der noch einen Schritt weiter geht! Warum führt man die Verstorbenen nicht gleich dem Recycling zu? Künstliche Hüftgelenke, Schrauben und Nägeln in den Armen und Beinen, die man sich beim Skifahren zertrümmert hat, Amalgam im Mund und manchmal sogar Gold, der Mensch ist ein regelrechter Schrottplatz – alles ausbauen und der Wiederverwertung zuführen! Halbwegs brauchbare Organe – woanders wieder einpflanzen! Der Rest, alles biologisch abbaubar, kann zu Biosprit verarbeitet werden. Was dann noch übrig bleibt und das ist sicher nicht allzu viel, kann man lässig in einer Urne von der Größe einer Taschenuhr unterbringen und in seinem Vorgarten bestatten! Da wird sich Mutter Erde wahrlich freuen.

Transition Towns

Was solln das sein, dachte ich, als ich das erste Mal davon hörte. Wieder son neuenglisches Modewort? Dann habe ich mich mal näher damit beschäftigt und gesehen, dass ist eigentlich ne ganz coole Sache. Eigentlich heisst es „Transition Town Movement“ und bedeutet einen planmässigen Übergang einer Stadt in eine postfossile Wirtschaft, wie es Wikipedia so schön beschreibt. Momentan ist diese Bewegung in angelsächsischen Ländern wie Großbritannien, Irland aber auch den USA aktiv und strebt vor allem die sogenannte Energiewende an.
Niemand, der das Gezerre um den Ölpreis mitverfolgt, kann noch ernsthaft glauben, dass wir weitere 50 Jahre so wirtschaften können wie bisher. Es wird Zeit, dass eine ähnliche Bewegung wie Transition Town auch in Deutschland aktiv wird und die Kommunalen Verwaltungen zum Handeln zwingt. Einige Anregungen kann man dem oben verlinkten Energiewende-Blog von Bernd Ohm. Schaut es euch mal an!