Schwachmaten in der Politik, Teil 1

Nicht nur hat Oettinger keinen Schimmer, was das Internet ist, noch wozu man das überhaupt braucht, und schon kommen ihm die genialen Ideen zum Thema. Dabei weiss ein jeder, der Guenther Oettinger hat mit dem Digital soviel am Hut wie mit Intelligenz oder Energie mit Umweltschutz! Aber keine Ahnung hat ihn noch nie daran gehindert sein Maul im unpassendsten Moment zu öffnen, wie einen alten, verkackten, Klodeckel und durch ihn die abstrusesten Thesen abzusondern. Denn darin ist er unbestrittener Meister! Und darum freuen wir uns schon auf seine Urheberrechtsreform, die er bis 2016 bereits umgesetzt haben will. Aber ein kleiner Tipp von mir und auch das nur ganz am Rande – Herr Oettinger, bevor Sie sich mit geistigem Eigentum beschäftigen, sollten Sie ernsthaft versuchen, sich in den Besitz eines Gehirns zu bringen. Alles andere wäre genauso kontraproduktiv, wie ihr vehementer Einsatz für erneuerbare Energien, zum Beispiel der Atom- und Kohlestrom…

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Die digitale Wahrheit!

Das Internet ist nicht nur weltumspannend, es vergisst auch nichts! Sagt man. Manchmal ist das aber auch nicht schlecht. Wenn man zum Beispiel mal nachhören möchte, wie sich „unser“ Herr Oettinger mit einem Schwänglish (zusammengesetzt aus breitem Schwäbisch und einem Konvolut gelegentlich englisch klingender Worte, jedoch ohne jeden Sinn und Verstand) quält, dass es einer Sau graust!

Wir klernen daraus zweierlei, erstens nämlich, dass es selbst die größte Pfeife – wie auch immer – zu etwas bringen kann, wenn er nur tief genug in die fetten Ärsche der Wirtschaftsbosse hinein kriecht und zweitens, dass es völlig egal ist, wie dämlich jemand ist. Intelligenz spielt bei der Personalfindung in der EU nicht die geringste Rolle!

Aber lasset uns ein wenig abschweifen und hier so ein bisschen durch die Gegend philosophieren. Es gibt Leute, die brauchen ihr Schandmaul erst garnicht aufzumachen, und doch erkennt jeder sofort, wess´ Geistes Kind sie sind, bzw. dass ihr IQ sich nur unwesentlich über dem einer Amöbe befindet. Öffnen sie dann ihre Futterluken, um Worte auszuspucken, bestätigt sich dieser Verdacht auf oft grausame Weise!

Das ist, an und für sich, ja nicht von vorn herein verwerflich. Jeder sollte das Beste aus sich machen. Das Problem ist jedoch, dass es in manchen Fällen die anderen sind, die das „Beste“ aus diesen Dummbratzen machen. Energiekommissare zum Beispiel, oder gar einen Kommissar für Digitales. Dass man von seinem F(l)achgebiet nicht einmal den Ansatz einer Ahnung zu haben braucht, wenn man nur darauf bedacht ist, es den Konzernen Recht zu machen und auf prähistorischen Vorstellungen von Energieerzeugung zu beharren, kann nur von Vorteil sein.

Auch was die digitale Welt betrifft, scheint Wissen nur hinderlich zu sein, solange man in der Lage ist, verbalen Müll in seine Umgebung zu exportieren – digitaler Analphabetismus, sozusagen! Und es funktioniert. Wahrscheinlich vor allem deshalb, weil diejenigen, die den konservativen Herrn Oettinger ins Amt des Digitalkommissars berufen, von der Materie wohl genauso viel Ahnung haben, wie er! Weshalb sie auch seine Äußerungen zum Thema Datendiebstahl in der Cloud so überzeugend fanden…

Oettingers Leistungen, sofern man das so bezeichnen kann, werden uns spätere Generationen noch zur Genüge vorhalten und uns frägen, warum wir eigentlich eine EU-Kommission der Schwachmaten der Expertise von ausgewiesenen Fachleuten vorgezogen haben, als wir die Chance dazu hatten. Obwohl, wir haben ja keine Chance, etwas dagegen zu unternehmen. Uns frägt man ja nicht, und das ist die bittere digitale Wahrheit!

Der Günther Oettinger – er ist sich eben für nichts zu schade!

Das hab ich kommen sehen! Nachdem der debil-schlichte Herr Oettinger nun schon geraume Zeit sein Unwesen als EU-Energiekommissar getrieben hat und dabei nicht nur den Konzernen in alle Löcher gekrochen ist, die sich ihm dargeboten haben, sondern auch prähistorische Energieträger wieder en vogue machte, ist er nun selbst wieder nach allen Seiten offen! Und nun will er, wir hören es mit grausen, EU-Handelskommissar werden? Herr im Himmel (falls es dich gibt) lass einen riesigen Arsch am Firmament erscheinen, dass ganz Brüssel zuscheisst, danach Straßburg und, bitte, bitte, nicht vergessen, scheiss auch den Oettinger mit zu…und den Stoiber!

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Verkohlt…

Wie kann man so eine Flachzange zum Energiekommissar machen? Braunkohle? Stopp für den Ausbau der regenerativen Energien? Und wenn dann das Klima endgültig kippt, zaubert er garantiert als Retter der Menschheit die Atomenergie aus seinem Ärmel! Mann, Mann, Mann, wenn ich dieses spitznasige Wiesel sehe und vor allem wenn ich ihn mit seinem schwäbischen Schandmaul u. a. auf SchwEnglisch lamentieren höre , dann kann ich mich kaum noch beherrschen! Leute wie er sind es, die aus der EU nicht nur ein Affentheater machen, sondern ein Irrenhaus! Dieser schwäbische Dorfdepp hat in BaWü nichts auf die Reihe gekriegt, außer vielleicht seinen eigenen Kontostand und anstatt ihn mit einem kräftigen Tritt in den konservativen Arsch auf das Altenteil zu befördern, trägt man ihm ein Amt mit hoher Verantwortung und noch besserer Bezahlung hinterher und schiebt es ihm quasi dort rein, wo die Sonne nicht hinzuscheinen pflegt! Mit seiner atemberaubenden Ignoranz hat er sich eigentlich zeitgleich für einen Sitz im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn qualifiziert!weiterführende Links:

Der Sanierungsfall Oettinger und die EU

 

Neulich meldeten die Nachrichten ein wenig verblüfft, wie´s scheint, der Herr Oettinger, ehemals Statthalter und Stiefellecker ihrer Majestät Muddi I. in Baden-Württemberg, dann wegen herausragender Leistungen auf dem Gebiet der Dummschwätzerei nach Brüssel hinfortgelobt, habe bei einer Rede auf einem Treffen der deutsch-belgisch-luxemburgischen Handelskammer lauthals verkündet, die EU sei ein Sanierungsfall! So weit, so gar nicht gut.

Zunächst dachte ich an ein Wunder. Einer der schwärzesten Zeitgenossen, einer derjenigen, der sich durch erwiesene Dummheit, Ignoranz und Beratungsresistenz ins Abseits und (merkwürdigerweise) auf der Karriereleiter ganz nach oben gschaftlhubert hatte, sollte plötzlich mit glasklarem Blick und kühner Analyse erkannt haben, woran es der EU mangelt? Doch dann holte mich die nackte, die grausame Realität schnell wieder ein und mir wurde mit einem Mal klar, dass dies ein Wunschtraum war, mehr noch, eine utopische Vision, deren Realisation so weit von der Wirklichkeit entfernt ist, wie der Zwergplanet Pluto von der Sonne.

Oettinger, ein hemmungsloser Propagandist sowohl der Atomenergie, als auch des Fracking zur Gewinnung von Schiefergas, entpuppte sich einmal mehr als Windei! Wäre es ihm ernst mit seiner Einschätzung, so müsste er sich sofort selbst seines gut dotierten Postens als EU Energie-Kommissar entheben und den armen Sanierungsfall der Pflicht zur weiteren Zahlung seiner üppigen Diäten entheben. Aber soweit geht er denn doch nicht. Da beißt man doch lieber in die Hand, die einen füttert, in der Hoffnung, sie würde Dummheit, gleich ihm selber, mit Nonchalance, oder Draufgängertum und sogar Reformbestreben verwechseln.

Aber, dumm bleibt dumm, da helfen bekanntlich keine Pillen. Scheinchen aber auch nicht, denn wie man sieht, hat Herr Oettinger nichts, aber auch rein gar nichts dazu gelernt! Bulgarien und Rumänien seien praktisch unregierbar, Großbritannien regiere mit einer Teabeutel-Regierung unter David Cameron usw. aber das Deutschland unter dem breiten Hintern von Muddi quasi zerquetscht und jede halbwegs vernünftige politische Initiative praktisch zerdrückt wird, das verschweigt er geflissentlich in einem Anflug von Selbsterhaltung.

Denn im Leben, so heißt es, begegnet man sich immer zweimal und wer einmal versucht hat Muddi ins Knie zu ficken, der wird sehen, was er davon hat. Denn, wenn man sich dermaleinst wieder begegnen sollte, kann es sich als nützlich erweisen, wenn der andere eine halbwegs positive Erinnerung an einen selbst hat.

Natürlich lacht sich da die Koralle namens Dieter Hundt ins Fäustchen und haut gleich mit in diese Kerbe! Was er vom Sozialstaat und seinen Kosten hält, hat er uns ja schon oft genug, wenn auch ziemlich unerwünscht zum Besten gegeben. Aber als Arbeitgeberpräser kann man bei solch einem Thema einfach s´Maul net halte, wie der Schwabe zu sagen pflegt. Ob man es nun hören will oder nicht, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle…

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Total verarscht…

…fühlt man sich ob des Geschwafels, mit dem sich der Energiekonzern Total zu dem Gasdesaster in der Nordsee äußert! Nachdem man erst nicht wusste, wo es denn her kam, das Gas, konnte man heute die frohe Botschaft vernehmen:“Wir ham´s gefunden, das Leck! Es is unten…ähm…4.000 m unter dem Meeresboden.“Nun ja, vor soviel Weit- und Druchblick kann man nur den Hut ziehen und darauf vertrauen, dass diese Leute wissen was sie tun. Genau das aber darf man getrost bezweifeln. Man sieht sich nicht einmal in der Lage, die blakende Gasfackel über der evakuierten Bohrplattform Elgin abzuschalten, um bei einem eventuellen Drehen des Windes keine Explosion auszulösen.
Die dürfte gewaltig sein, angesichts der ausströmenden Mengen an Gas. Wieviel es allerdings genau ist, vermag (oder will) man nicht zu sagen. Wo genau das Gas ausströmt, weiss man auch nicht, denn 4.000 m unter dem Meeresboden, ist eine nicht sehr exakte Verortung, wie ich meine!Aber damit nicht genug. Man hat auch nicht den Hauch einer ahnung, wie man das Gasleck stopfen soll! Angeblich gibt es mehrere Optionen.

  1. Zum einen wäre da die Möglichkeit, die Leckage mit Schlamm zu verschließen.Wie gut das funktioniert, zeigte sich bei den monatelangen vergeblichen Versuchen von BP, das Leck bei der untergegangenen Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko zu schließen. Außerdem ist es riskant!
  2. Man könnte auch versuchen, mehrere Entlastungsbohrungen nieder zu bringen. Das dauert aber nach Aussagen von Experten bis zu 6 Monaten. 6 Monate, in denen fröhlich weiter Gas aus dem Leck ausströmt (übrigens besteht das Gas zum Teil aus Methan, das noch viel gefährlicher für die Atmosphäre ist als CO2 und schwefeligen Bestandteilen, die extrem giftig sind!) und die Umwelt verseucht, tierisches Leben abtötet und auch Menschen gefährdet, denn solange das Gas entströmt, solange besteht auch höchste Explosionsgefahr!
  3. Eine weitere Option wäre ein Wunder. Das Gas hat einfach keine Lust mehr weiter auszutreten und mühsam an die Oberflöche empor zu steigen und hört einfach auf zu strömen…

Total hat keine Ahnung, was zu tun ist! Der EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat schon mal wissen lassen, das man den Versicherungsschutz von Energiekonzernen verbessern müsse, damit auch kleine „Companies“ solche Desaster finanziell überleben könnten und redete sowohl das Risiko, als auch die Folgen für die Umwelt klein. Schließlich sei es ja nur Gas und kein Öl, was da austrete…

Man hält es aber nicht für nötig, die Vorgänge transparent zu kommunizieren, oder gar eine Pressekonferenz zu veranstalten, bei der man hätte womöglich nachfragen können. Zuletzt, also heute am Donnerstag den 29.3.2012, liess der französische Konzern verlauten, das Leck sei zwar nicht unter Kontrolle, aber die Lage stabil! Na wenn das mal kein Trost ist?

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Update vom 30.3.2012:

Heute morgen meldet N24, das Leck befände sich nicht unter dem Meeresboden in 4.000 m Tiefe, sondern 25 m über dem Meeresspiegel! Naja, dazwischen liegen ja auch nur etwas mehr als 4 km, da kann man sich schon mal irren! Wer nun aber meint, dann sei das Abdichten des Lecks ja kein Problem, der irrt gewaltig. Total erweist sich einmal mehr als Totalversager. Neben einer nicht vorhandenen Kommunikation und dem Glauben, man sei weder der Politik, noch den Menschen eine wie auch immer geartete Rechenschaft schuldig, hat der Konzern, bzw. seine Manager und die Techniker nicht den Hauch einer Ahnung, wie sie das bewerkstelligen sollen. Man zeigt sich ja (wie bereits weiter oben erwähnt) schon völlig damit überfordert, die Gasfackel zu löschen, um die Explosionsgefahr zu verringern. Aber man versuchte heute, sich selbst dadurch Mut zu machen, dass man vollmundig verkündete, die Flamme sei schon kleiner geworden und vielleicht, ja, vielleicht verlösche sie von ganz alleine.

Es ist wahrlich beeindruckend, dass ein so großes Unternehmen die von ihm zu verantwortenden Unfälle, Havarien und die sich daraus ergebenden Folgen für Menschen und Umwelt, mit dem Prinzip Hoffnung zu bekämpfen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und vor allem…sie kostet nix!

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