Ist´s auch Schwachsinn, hat es doch Methode!

Ist sie nicht beeindruckend? Ich meine, diese Logik! Diese politische Logik, die sich in den Maut-Plänen des kongenialen Alexander Doofspinnt offenbart? Betrachten wir die Geschichte der PKW-Maut unter dem Aspekt, dass die veranschlagten Einnahmen in Höhe von lumpigen 400 bis 500 Millionen Euro zur Sanierung der maroden Infrastruktur (freilich nur den Rest, der nach Abzug der Verwaltungskosten davon übrig gebleiben wäre) verwendet werden sollten und wägen wir dagegen ab, dass eben jener Alexander Doofspinnt nun ankündigt, die LKW-Maut (wofür auch immer sie benutzt worden ist) ab 2015 senken zu wollen (nein, zu müssen), weil die EU festgestellt hat, dass die Höhe dieser Maut sich an den Ausgaben für die Infrastruktur zu orientieren habe, dann müssen wir uns ernsthaft eine Frage stellen:“Was soll der Scheiss?“

Wir können uns natürlich auch fragen, ob wir hier schlicht und einfach verarscht werden. Aber das würde voraus setzen, dass die Politik ganz bewusst Wählertäuschung betriebt und das ist sicherlich ausgeschlossen. Kein Politiker würde so etwas tun. Oder?

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Deutschland unternimmt viel…

…zu wenig! Deutschland versagt nicht nur bei der Bekämpfung der Korruption, Deutschland versagt eigentlich überall – bei der Bekämpfung der Armut, der Steuerhinterziehung, bei der Begrenzung des Lobbyeinflusses auf die Politik, beim Schutz der Kinder, der Flüchtlinge und Minderheiten, bei der Gleichstellung der Homosexualität, der gleichen Bildungchancen für alle, bei der Besteuerung der Reichen und Superreichen, der Abschaffung der Subventionen, bei der Bekämpfung von Zeit- und Zeiharbeit, sowie anderen atypischen Beschäftigungsverhältnissen, beim Kampf gegen Altersarmut, der Energiewende, bei der Begrenzung der Energiepreise und nicht zuletzt bei der Sanierung seiner Infrastruktur in allen Bereichen! Aber sonst funktioniert die GroKo nun wirklich tadellos…

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Der Ausverkauf der Menschenrechte?

Heute ist der 22. März. Genauer gesagt, der 22. März 2013, wobei die Jahreszahl eher von untergeordneter Bedeutung ist, in diesem Fall immerhin. Warum dieses Datum von Bedeutung ist? Ganz einfach, es ist der Tag des Wassers!

Wasser, sauberes Trinkwasser, ist ein Menschenrecht! Sagen die UN – allerdings auch erst seit drei Jahren! Wasser ist überlebenswichtig für alle Menschen, für die Tiere auch und nicht zuletzt, für nahezu die gesamte belebte Natur! Trotzdem hat ein großer Teil der Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser!

Tausende Kinder sterben jeden Tag an Durchfallerkrankungen, Millionen Menschen leiden weltweit an Infektionserkrankungen, die durch verschmutztes Trinkwasser übertragen werden. Sogar bei uns in den „zivilisierten“ westlichen Ländern Europas und Nordamerikas wird sauberes Wasser immer knapper, weil die Menschen es vergeuden, verschleudern, verdrecken und verschmutzen! Drogen, Medikamente, Psychopharmaka, Chemikalien, Schmutz und Unrat, all das findet sich in immer größeren Mengen in unseren Trinkwasserreservoiren und was noch an sauberen Quellen vorhanden ist, das wird, weltweit versteht sich, zur profitorientierten Ausbeutung einigen wenigen Großkonzernen überlassen!

Wasser ist ein Menschenrecht, so heisst es, trotzdem muss ein Großteil der Menschheit auf sauberes Wasser zum Trinken und zum Waschen verzichten, weil sich die wichtigsten Quellen bereits in den Händen großer Konzerne befinden. Und wie wir wissen, haben große Konzerne sicherlich sehr viel. Sehr viel Geld zum Beispiel, daraus folgernd noch mehr politischen Einfluss und einen unaufhörlich steigenden Profit aus dem sich verknappenden Gut Wasser!

Wer kein oder nicht genug Geld hat, um sich Wasser in Plastikflaschen von den Konzernen zu kaufen, der muss saufen, was so herum schwimmt, in den verdreckten Flüssen und Seen. Der kann sich am verschmutzten, salzigen Meerwasser laben, oder die Brühe aus Abwässern, Kläranlagen und Fäkalgruben trinken. Darin sehen viele Politiker, besonders wenn sie konservativ oder liberal sind, keinerlei Widerspruch. Für sie geht das wunderbar zusammen – Wasser als Menschenrecht, dass man sich kaufen muss, oder eben darauf verzichten!

Der Konzern, der sich neben sogenannten „Lebensmitteln“ auf die Kontrolle von Trinkwasserquellen und den Verkauf des abgefüllten Trinkwassers spezialisiert hat, ist das schweizerische Unternehmen Nestlé! Seine Strategie zielt eindeutig auf die Kontrolle sämtlicher verfügbarer Trinkwasserreserven ab! Und tatsächlich finden sich immer wieder genug Politiker, die nicht das Geringste dabei finden, die Trinkwasservorräte zu „privatisieren“ und sie der Gier der Konzernmanager zu opfern!

Wird das Trinkwasser priovatisiert, wird es immer und zwangsläufig teurer. Gleichzeitig sinken Qualität und Reinheit, denn Investitionen in das Leitungsnetz schmälern den Profit! Konzerne übernehmen also in der Regel Leitungsnetze, die mit dem Geld der Allgemeinheit durch den Staat gebaut wurden und verdienen sich damit dumm und dämlich! Die Politiker, die dies zulassen sind auch dumm und dämlich, weil sie behaupten zu glauben, Wasser würde erst dann maßvoll und sinnvoll konsumiert, wenn es einen kostendeckenden Preis habe!

Genauso wie Politiker, die für die Privatisierung sind, haben Konzerne und ihre Manager keinerlei Gewissen. Sie sind profitorientiert und belasten scih nicht mit so überflüssigen Dingen, wie sozialer Verantwortung.

Trinkwasser zu gewinnen und der Gesellschaft in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen, ist eine DER wichtigen Aufgaben des Staates. ebenso wie die Kontrolle von Infrastruktur zur Versorgung der Menschen mit Energie, die Verkehrsinfrastruktur und dergleichen unverzichtbarer Dinge. Dies sind Aufgaben, die der Staat nie privatisieren und Profitinteressen opfern darf!

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Individualverkehr der Zukunft

Angeregt durch eine Sendung in der ARD, habe ich mir mal die Homepage des Münchner Architekten Peter Haimerl angeschaut. Er entwickelt völlig neue Konzepte für Individual- und Fernverkehr, wobei er sich teilweise der schon vorhandenen Infrastruktur bedient.
Er geht davon aus, dass es zwischen den heut miteinander konkurrierenden Verkehrssystemen Auto und öffentlicher Personennah- und Fernverkehr noch eine weitere Möglichkeit geben sollte – das von ihm entwickelte Konzept der Zoomtown. Schaut euch selbst seine Seiten an und entscheidet, ob das kein gangbarer Weg in die Zukunft des Verkehrs sein könnte. Seine Visionen entwickelt Haimerl in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Rammler, der den Lehrstuhl für Transportation Design an der Hochschule Braunschweig bekleidet. Ich denke, es gibt viel zu wenige Visionäre ihres Kalibers! Holt euch auch mal ein paar Anregungen von der Homepage der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Was es hier zu sehen gibt an Ideen und Visionen, ist einfach faszinierend!
Zu diesen visionären Konzepten findet ihr das passende Gefährt auf der Seite des Herstellers Segway. Schaut euch das Teil mal an. Es ist zwar recht teuer, aber wenn davon größere Stückzahlen verkauft werden können, dürfte sich das auch auf den Preis positiv auswirken.
Ach übrigens, wo wir schon beim Thema sind, der CityEl ist auch eine Alternative für den individuellen Stadtverkehr. Keine Abgase, sehr leise, klein und daher ohne jedes Parkplatzproblem abzustellen. Die Reichweite ist akzeptabel und man kann zu zweit (1 Erwachsener plus Kind) damit unterwegs sein.