Totaler Krieg im Cyberspace?

Gemein! Russen greifen CDU an! Da kann man nur sagen:“Jetzt ähm heut schlägt´s 13!“ Ausländische Dienste sollen tausende Hacker beschäftigen und eng mit organisierten Kriminellen zusammen arbeiten. Klaus-Bärbel zeigt sich über alle Maaßen empört. Nachdem vom 30. April über russische Server das Netzwerk des Bundestags angezapft und bis Mitte Mai genüßlich rund 12,5 GB Daten aus den Leitungen gelutscht worden waren, kamen später noch einmal 3,5 GB dazu, weil man nicht in der Lage war, den Angriff zu stoppen. Die 3 beamteten Hacker des BND waren völlig überlastet, weil sie zeitgleich einen Gegenangriff auf Nordkoreas Staatsrechner führen mussten! Nun, da sogar die Rechner der CDU angegriffen wurden und die Gefahr besteht, dass Muddis in der Cloud gespeicherte Familienfotos an die Öffentlichkeit gelangen könnten, ist der Cyberraum offen und zum Schauplatz hybrider Kriegsführung geworden! Cyber-Offensive gegen die CDU gilt in Fachkreisen als besonders perfide, da gefakte Emails mit Dateianhängen versandt wurden, in denen diversen Politikern Anteile an größeren Erbschaften der Königsfamilie von Nigeria in Aussicht gestellt wurden, die sie erhalten würden, falls sie TTIP und CETA ihre uneingeschränkte Zustimmung geben würden.
Der BND sucht nun zur Abwehr solch heimtückischer Cyberangriffe nach Verstärkung für seine Cybertruppen. Die Stellen wurden international ausgeschrieben und nach unseren Informationen gab es bereits mehrere viel versprechende Anfragen aus Rußland, China und Nordkorea! Wir werden die weitere Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit beobachten und darüber berichten!

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BLÖD, dass man die dämlicher Werbung blocken kann, nä?

Ausgerechnet der Verlag der BLÖD-Zeitung will mit seinem Kampf gegen den Adblog Plus von Eyeo erreichen, dass „die Refinanzierung des „professionellen Journalismus“ im Netz nicht länger gefährdet ist!“ Wir sind einigermaßen erstaunt und stellen uns darob verblüfft die Frage, was ausgerechnet BLÖD und/oder Axel Springer mit professionellem Journalismus zu tun haben könnten? Und es gibt nur eine passende Antwort:“Nichts! Absolut nichts!“

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kundenservice@unitymedia.de

Betreff: Störungen der Internetverbindung

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit geraumer Zeit, sicher aber deutlich länger als seit einem Jahr, bin ich mit den von Ihrem Unternehmen angebotenen Dienstleistungen sehr unzufrieden.
Traten seit Beginn des Jahres 2014 gelegentlich sporadische Ausfälle bei der Internetverbindung auf, häuften sich diese Vorfälle etwa seit Beginn des Jahres 2015 deutlich.
Auch wurden die Störungen immer häufiger und dauerten immer länger, bis sie seit etwa drei, vier Monaten mehrfach wöchentlich, bisweilen sogar täglich und dann teilweise über Stunden hinweg auftraten.
Das ist natürlich sowohl für mich, als auch meine Gattin, wir sind beide passionierte Online-Gamer, sehr ärgerlich. Aber auch mein Sohn ist davon betroffen, der über das Internet Studien betreibt. Daneben besitzt meine Frau eine kleine Firma, die eine eigene Homepage betreibt und während der Zeit der Ausfälle des Internet für Kunden bedauerlicherweise ebenfalls nicht zu erreichen ist! Mittlerweile wurde die Homepage vom Netz genommen…
Natürlich haben wir versucht, über den Service Kontakt mit Unitymedia aufzunehmen und nach der Ursache für die Ausfälle geforscht. Eine brauchbare Antwort erhielten wir nie! Gelegentlich stellte man uns jedoch zu allem Uberfluss als zu dumm zur Nutzung sowohl des Internet, als auch des Modems und dergleichen mehr hin.
Was aber immer und ohne Probleme funktioniert, ist Ihre Rechnungsstellung! Bewundernswerter Weise haben wir noch nicht ein einziges Mal auf eine der mtl. Abrechnungen warten müssen. Das erstaunt um so mehr, als sie dabei ja auch für nicht erbrachte Leistungen Kosten berechnen, ohne mit der Wimper zu zucken!
Es hätte uns durchaus gefreut und wäre möglicherweise auch im Sinne anderer geschädigter und unzufriedener Kunden gewesen, wenn von Ihrer Seite aus, nach den massiven Beschwerden, zumindest auf Teile der Rechnung verzichtet worden wäre, oder eventuell auch ganz auf einen oder mehrere Monatsbeiträge. Aber das ist wohl zuviel verlangt?
Ich bin nicht gewillt, diese Störungen, die ja recht weit verbreitet zu sein scheinen, längerfristig zu akzeptieren. Zumal eine Besserung bislang nicht eingetreten ist und die Störungen unvermindert andauern.
Da Sie ja angeblich selbst nicht wissen, wo die Ursachen der massiven Störungen liegen, scheint es mir in jedem Falle angebracht, wenn Sie Ihren Kunden finanziell entgegen kommen und so lange auf den Einzug der vollständigen Rechnungen verzichten, bis sie die bei Ihnen bestellten, jedoch nicht gelieferten Dienstleistungen im vereinbarten Umfang sicher stellen können!
By the way, merkwürdigerweise sind die genannten Probleme erst ab dem Zeitpunkt aufgetreten, als die frühere Kabel BW von Unitymedia einverleibt worden ist! Ein Schelm, der Böses dabei denkt?
Ich würde mich sehr freuen, wenn mein Schreiben zu mehr taugt als lediglich zur Erheiterung Ihrer Service-Mitarbeiter, die sich darüber amüsieren, wie dämlich und gutgläubig Ihre Kunden doch sind! Ansonsten sehe ich mich wohl doch gezwungen, mich nach einem neuen, einem zuverlässigen Dienstleister umzusehen!

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für eine erfolgreiche Fehlersuche,

Ihr Andrej Ohlmeyer

Anhänge:

allestörungen.de (Karte von Unitymedia-Störungen)
Störung bei Unitymedia
Internet-Totalausfall bei Unitymedia (Artikel auf fr-online.de vom 20.8.2015)

Wer roamt so spät durch Nacht und Wind? Der Oettinger ist´s, der keine Ruhe find´!

Damit hatte schon keiner mehr gerechnet! Nachdem Dobrindt sich auf die Funklöcher gestürzt hat, wie ein Geier auf faulendes Aas, nur um endlich mal wieder in die Medien zu kommen, musste auch unser aller Freund Oettinger auf den Zug aufspringen, obwohl er schon am Bahnhof stund! Und wenn´s um Löcher geht, kennt sich Oettinger am allerbesten aus, muss er sich gedacht haben! Loch hin, Loch her, da Dobrindt die Funklöcher für sich reklamiert, blieb dem guten alten Oettinger nichts anderes mehr übrig, als sich auf die Roaminggebühren zu konzentrieren, die wie eine 5%-Hürde quer über der Datenautobahn liegen und das Wirtschaftswunder 3.0, vielleicht sogar die Industrie 4.0 ganz entscheidend daran hindern Gutes für die Menschen zu tun. Also ran ans Werk. Obwohl erst neulich, nach weisem Ratschluß und unter intensiver Einflußnahme durch die Funklochlobby, beschlossen ward und kund getan, dass es nun doch keine Abschaffung der Roaminggebühren geben sollte, jedenfalls nicht ganz, womöglich auch überhaupt nicht, weil die ja sowieso garnicht so schlimm seien, trat uns Oettinger auf den Plan und brach eine Lanze für jene, die ums Verrecken quer durch Europa simsen müssen, um ihre Vollsauffotos von Malle an Freunde und Bekannte oder Unbekannte zu schicken. Wahrlich eine kriegsentscheidende Geschichte, um die sich die EU allemal kümmern muss. Und da sie sich schon lange nicht mehr so richtig blamiert hat, die EU-Kommission, hat sich nun das Oettinger eingeschaltet, um mal wieder so ganz tief in die Kacke zu greiden, wie man das von ihm gewohnt ist! Nun also los, Herr Oettinger, ein Jahrzehnt rumgenöhle bei den Roaminggebühren war noch lange nicht genug. Zeigen Sie uns ein weiteres Mal, wess´ Geistes Kind und zu welchen intellektuellen Höhenflügen Sie fähig sind – wenn man Sie nur lässt! Ich kann´s kaum erwarten, eine Ihrer berühmten Reden zu hören, in denen Sie uns die Vorzüge der Abschaffung der Roaminggebühren erläutern – in Englisch?

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Der Markt regelt alles allein!

Ach, die Industrie verpasst den digitalen Anschluss? Dann sollte die Industrie mal ihren fetten Arsch bewegen und und den digitalen Rückstand aufholen! Oder muss das jetzt etwa der Staat machen? Jener Staat, der auf keinen Fall der bessere Unternehmer ist und sich aus wirtschaftlichen Dingen am besten heraushalten soll? Der Staat, der gefälligst den Markt Markt sein lassen soll und darauf zu warten hat, bis dieser alles von alleine regelt, oder auch nicht? Fragen über Fragen! Und der BDI? Kann mich, ehrlich gesagt, mal kreuzweise am Arsch lecken!

Zwar weiss heute noch keiner, wie die Geschäftsmodelle der Zukunft aussehen, aber das interessiert wohl auch nur insoweit, als die Arbeitnehmer Schuld an dem ganzen Desaster haben. Würden die nicht so unverschämt nach mehr Lohn greinen, hätte sicher das ein oder andere notleidende Unternehmen ein paar Euro übrig, um sich gegen die digitalen Unbilden einer ungewissen Zukunft zu wappnen! So bleibt einstweilen nichts anderes übrig, statt auf Industrie 4.0 doch noch ein paar Jahre auf Industrie 0.8.15 zu praktizieren!

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Schwachmaten in der Politik, Teil 1

Nicht nur hat Oettinger keinen Schimmer, was das Internet ist, noch wozu man das überhaupt braucht, und schon kommen ihm die genialen Ideen zum Thema. Dabei weiss ein jeder, der Guenther Oettinger hat mit dem Digital soviel am Hut wie mit Intelligenz oder Energie mit Umweltschutz! Aber keine Ahnung hat ihn noch nie daran gehindert sein Maul im unpassendsten Moment zu öffnen, wie einen alten, verkackten, Klodeckel und durch ihn die abstrusesten Thesen abzusondern. Denn darin ist er unbestrittener Meister! Und darum freuen wir uns schon auf seine Urheberrechtsreform, die er bis 2016 bereits umgesetzt haben will. Aber ein kleiner Tipp von mir und auch das nur ganz am Rande – Herr Oettinger, bevor Sie sich mit geistigem Eigentum beschäftigen, sollten Sie ernsthaft versuchen, sich in den Besitz eines Gehirns zu bringen. Alles andere wäre genauso kontraproduktiv, wie ihr vehementer Einsatz für erneuerbare Energien, zum Beispiel der Atom- und Kohlestrom…

Glaube keiner Statistik…

…die Du nicht selber gefälscht hast – bzw. selber interpretiert. Und zwar so, dass man damit seine politischen Wünsche untermauern kann. Wünsche nach strengeren Gesetzen, mehr Überwachung, mehr Geld, beispielsweise. Da ist es schon fast scheißegal, dass die Aufklärungsquote bei 25% liegt. Das lässt aber andererseits den Umkehrschluss zu, dass eben 75% nicht aufgeklärt werden. Zeugt es da nicht von mangelnder geistiger Leistungsfähigkeit und Flexibilität bei den Verantwortlichen, wenn man sich darüber wundert, dass die meisten Straftaten erst gar nicht zur Anzeige kommen?
Wer schon einmal gesehen hat, wie ein unachtsamer Autofahrer den Außenspiegel eines geparkten Wagens abgerissen hat und nicht einfach weiter gefahren ist, sondern sich das Kennzeichen des Täters notierte, der geht auch nur ein einziges mal zur Polizei um das anzuzeigen. Spätestens nachdem er seine Unterschrift unter die vor Schreibfehlern strotzende Anzeige gesetzt hat und grummelnd feststellen musste, dass ihn der ganze Spass nahezu vier Stunden seiner kostbaren Zeit gekostet hat, hat er das Thema für die Zukunft abgehakt!
Und dann hören wir, wie die Obrigkeit nach immer mehr technischen Möglichkeiten verlangt, nach besserer Ausrüstung, nach lockereren Gesetzen und härterem Durchgreifen. Spätestens hier wird dem mündigen Bürger dann klar, dass es um etwas ganz anderes geht, als um Gerechtigkeit für Internetnutzer! Dreimal dürft ihr raten, um was genau…

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Esperito Santo und der unheilige Geist des Kapitalismus!

Wir haben es immer geahnt. Der Kapitalismus ist ein Gesellschaftssystem, das darauf angelegt ist, Verluste zu sozialisieren und Profite, das klingt angemessener als das Wort „Gewinne“ zu privatisieren. Es wäre ja auch ein nachgerade unerträglicher Vorgang, wenn ein Unternehmer, der sich für sein „Risiko“, das er zu tragen bereit war und für das er sich meist selbst eher mehr und seltener weniger fürstlich zu entschädigen pflegt, dieses auch noch selbst zu tragen hätte!
 

Wo wäre denn der Spaß bei all dem Risiko, wenn man sein Vermögen verlöre, nur weil man sich mit solchen Banalitäten wie dem Markt und seiner künftigen Entwicklung, oder so unbedeutenden Dingen wie der Entwicklung zukunftsfähiger und/oder nachhaltiger Produkte beschäftigen müsste, statt Luftschlösser zu bauen und das Geld von „Investoren“ einzusammeln und nach Herzenslust auszugeben?

Genauso ist das auch mit Banken und Versicherungen. Sie leben von dem Geld, dass sie anderen Menschen, gewöhnlich solchen Leuten, wie Du und ich, abnehmen mit dem vollmundigen Versprechen, es mehren und sicher anlegen zu wollen. Bisweilen sind zwar auch richtige Reiche dabei, aber das ist eher selten der Fall. Reiche legen ihr Geld nicht bei einer Bank an…

Aber, und auch das ist eine Binsenweisheit, Banken erwirtschaften ihre „Profite“ mit dem Geld anderer Leute und auch nur dadurch, dass sie es gegen Zins und Zinseszins weiter verleihen, jedoch nicht an die ursprünglichen Besitzer zurück geben. Je länger sie das Geld kontrollieren, desto höher sind die zu erwartenden Profite! So wird auch das Bestreben verständlich, welches die Banken umtreibt und uns die Verantwortung über unser Geld entreißen soll – man würde nämlich sehr gern durchsetzen, dass jeder, der halbwegs solvent erscheint, seine geschäftlichen Transaktionen über eine Kreditkarte abwickelt. Deswegen schmiert man dem Besitzer eines Arbeitsplatzes Honig ums Maul und erklärt ihm mit Engelszungen, es sei doch viel praktischer, wenn man statt großer Mengen Bargeldes, einfach eine Plastikkarte mit sich herum trägt, die man – und das sei natürlich absolut sicher, Ehrenwort – zum bezahlen nutzen kann, wo auch immer man sich gerade aufhalte…

Das kann man glauben, oder auch nicht! Fakt ist, wer kein Bargeld in der Tasche hat, kann eben doch nicht überall bezahlen. Die Kreditkarte kann einem gestohlen, die PIN-Nummer entwendet, oder ausgespäht, womöglich sogar gefälscht werden und, das dürfen wir niemals außer acht lassen, man kann uns vollständig überwachen, wo wir uns bewegen, was wir einkaufen, Uhrzeiten, Interessen, und dergleichen mehr! Lauter Informationen, die man besser für sich behalten möchte, wenn man auch nur ein klein wenig Wert auf Privatsphäre legt. Aber genau das wollen die Konzerne, allen voran die Banken und Versicherungen nicht zulassen. Sie wollen, sie fordern den gläsernen Menschen, dessen Daten für sie frei zugänglich sind und, da eine wertvolle Ressource (wie uns die Aktivitäten von Google, Facebook und Twitter offenbaren), auch meistbietend verkauft werden. Sie sind also bares Geld. Und vor allem wollen sie nicht, dass der Verbraucher, Du und ich also, überhauot weiss, dass und wozu sie alle Deine Daten sammeln, speichern und verwenden oder meistbietend weiterverkaufen. 

Wir dürfen und müssen davon ausgehen, dass Unternehmen, die sich für unsere persönlichen Daten interessieren oder für unsere Gewohnheiten, Vorlieben und Bewegungsmuster, dies ausschließlich deshalb tun, weil sie damit Profit machen wollen. Keinesfalls ist es ihr Bestreben, uns etwas Gutes zu tun, noch uns Vorteile oder Sicherhiet zu verschaffen! Versicherungen verdienen nur an den Policen, die nicht in einem Schadensfall enden, der in der Auszahlung der versprochenen Summe gipfelt!

Trotz allem, sieht die Politik nicht ein, warum sie es den Unternehmen so schwer wie möglich machen sollte, Daten zu sammeln und zu speichern, sowie diese weiter  zu verwenden oder zu versilbern. Dies ist das Ergebnis intensiver Lobbyarbeit und massiver Einflussnahme. Den Unternehmern geht die Freiheit allerdings nicht weit genug. Lange nicht weit genug. Und darum streben sie nach noch mehr „Freiheit“, natürlich für sich selbst und sonst niemanden!

Was aber tut die Bundesregierung? Das, was sie in solchen Fällen immer zu tun pflegt, wenn sie nichts tun will. Sie spricht von Eigenverantwortung, von der Verpflichtung jedes Einzelnen, die eigenen Daten gefälligst selber zu schützen, denn man könne leider nichts tun, gegen den Missbrauch. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn der Diebstahl von Daten ist zwar strafbar, und auch die Nutzung von Daten, die durch Diebstahl, oder das Hacken von Internetseiten „erworben“ wurden, nicht jedoch der Handel damit! Aber da man von Regierungsseite nur ungern der Untätigkeiten in Dingen geziehen wird, die dem Bürger (und Wähler) wichtig sind, prüft man nun. Wir dürfen aber mit Gewissheit davon asugehen, dass man nichts unternehmen wird, was den Unternehmen gegen den Strich geht. Man wird ein bisschen was veranlassen und damit das Gekammer und Geschrei der Konzerne provozieren, aber die Massnahmen werden den Unternehmen nicht wirklichw eh tun. Wenn man das wollte, hätte man längst schon geeignete Hürden gegen den massenhaften Missbrauch von gesammelten Daten aufgebaut!

Der Herr Dobrindt – das personifizierte Sommerloch 2014

Ah, ich glaube ich habe endlich das Sommerloch gefunden. Es ist aus Bayern und heisst Alexander Dobrindt. Und natürlich ist er aus der CSU, wie sollte es auch anders sein! Niemand, der noch bei Sinnen ist, kann auf solche bescheuerten Ideen kommen wie die Maut, oder das Betreuungsgeld. Für keine Blödheit ist sich dieses verfilzte Sumpfloch aus Korruption und Habgier, Dummheit und Selbstüberschätzung, Populismus und Nationalismus, das die CSU ist, zu schade! Keine Idee ist blöd genug, als dass sie die CSU nicht attraktiv fände und in ihren Reihen nicht die entsprechenden Unterstützer, wenn es nur Wählerstimmen verspricht. Und was noch trauriger ist an dieser Angelegenheit, ist die Tatsache, dass es immer Kloalitionspartner gibt, die diese Hirnlosigkeiten mit Freude und Eifer unterstützen. Wie zum Beispiel die CDU und, das will ich mir besonders auf der Zunge zergehen lassen, die gute alte SPD…

Aber wir wollen nicht verheimlichen, dass es offenbar auch einige wenige Menschen im Bundestag gibt, die da anderer Meinung sind und dies im Rahmen eines Gutachtens auch nicht verhehlen wollten. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat dies ebenso geäußert.

Selbstverstndlich halte ich selbst überhaupt nichts von dieser Mautgeschichte. Nicht nur, dass sie vollkommen sinn- und ziellos ist und keinerlei erkennbaren Nutzen hat, außer dem, dass man den Bürger zu schröpfen gedenkt und in diesem Falle nicht einmal nur den deutschen Bundesbürger, den sog. Michel, sondern auch gleich alle andern EU-Bürger, denen der Sinn danach steht, das Bundesgebiet zu durchqueren.

Allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz, findet die Bundesregierung nichts dabei, die Bürger zu belasten, ganz wie es ihnen vorteilhaft dünkt. Schade ist nur, dass eben diese Budnesregierung, die gerade danach strebt, die Pfw-Fahrer kräftig zu belasten, denn es ist nicht nur ausgeschlossen, dass die Deutschen in diesem Spiel durch die Maut nicht mehr belastet werden, sondern  es ist nur eine schlichte Frage der Zeit. Denn mit den paar Kröten, die die Bundesregierung dabei mit großem Aufwand einzutreiben trachtet, sind nicht viel mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein.

Ein von wissenschaftlicher Seite angeführtes Argument für die Maut, die diese praktisch als Verkehrslenkungsinstrument zu nutzen gedenkt, sticht aber auch nur dann, wenn man keinerlei bedenken dabei hat, wenn von jedem autofahrenden Bundesbürger ein komplettes Bewegungsprofil erstellt wird, damit man kilometergenau, eben jeden einzelnen Kilometer Bundesautobahn, Bundes- oder Landesstraße abrechnen kann!

Genau das dürfte ein Punkt sein, der von der Bundesregierung über kurz oder lang begrüßt werden dürfte. Aber genau das will zumindest ich nicht! Ich will nicht, dass die Bundesregierung oder ein damit beauftragtes privates Unternehmen, genau weiss, wann ich wo und über welche Strecke gefahren bin. Genauso wenig, wie ich möchte, dass irgendwelche dubiosen Internetkonzerne mei Bewegungsprofil im Netz erfassen und für ihre Zwecke nutzen!

Wir dürfen in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen, dass die Bundesregierung derzeit von der EU gezwungen wird, die Lkw-Maut künftig zu kürzen (und zwar genau um die Summe, die sie nun an PKW-Maut einzunehmen gedenkt), weil durch vorgebliche Zinssenkungen die Ausgaben für die Instanthaltung der Strassen bei weitem nicht so teuer gewesen seien, wie die Summen, die man durch die Lkw-Maut einnimmt, freilich ohne dass das Geld auch komplett in die Straßensanierung fließen würde.

Wer hat behauptet, die Bundesregierung sei vollkommen Gedankenlos bei ihrem Tun? Niemand! Ich bin mir sicher, sie haben das alles bereits seit langem geplant!

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Immer wenn die Scheiße stürmt – Camerons Angst vor dem Mega-Shitstorm!

David Cameron, ein Mann wie ein personifizierter Shitstorm, will eine schnelle Einscheißtruppe, die gegen Shitstorms antwittern soll? Naja…warten wir´s ma ab!

Das Einfachste wäre ja, Cameron würde für eine Politik sorgen, die sich um die Belange der Bürger kümmert und nicht ausschließlich um die Interessen der Wirtschaft. Aber weil das in Deutschland unter Muddis Hängebusen so gut zu funktionieren scheint, mag er sich wohl auch als der Enkel und die neoliberale männliche Eiserne Lady Großshitanniens fühlen! Kein Wunder, dass die Politik in dieser Richtung keine Wünsche offen lässt! Und auch kein Wunder, dass nun jeder erkennen kann, um was für einen famosen Schwachkopf es sich bei Lady Cameron handelt!

So muss er auch auf den Trichter gekommen sein, Scheiße mit Scheiße bekämpfen zu wollen. Was bei einem Waldbrand möglicherweise funktioniert, nämlich Feuer mit Feuer zu bekämpfen, kann im Fall von Scheiße aber schnell in die Hose gehen!

Viel Spass bei dem Versuch, Herr Cameron, aber vergessen sie nicht, dass die User deutlich in der Überzahl sind und im Falle eines ordentlichen Shitstorms ganz sicher den längeren Atem haben…

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