Herrn Klunckers juristische Kinkerlitzchen

Vorneweg möchte ich kurz erwähnt haben dass man, um seine Glaubwürdigkeit zu verlieren, vorher wenigstens ein kleines bisschen Glaubwürdigkeit besessen haben muss! Warum ich das extra erwähne? Weil ich der Meinung bin, dass die EU keinerlei Glaubwürdigkeit besitzt. Nicht mehr! Und ausgerechnet der ehemalige Ministerpräsident des Zwergstaates Luxemburg, deren beider Geschäftsmodell sowohl die Steuervermeidung, als auch die Steuerhinterziehung, waren und immer noch sind, erklärt nun frisch, fromm, fröhlich und gänzlich frei von jedwedem Schuldbewusstsein, er sähe nicht ein, warum sich 28 nationale Parlamente mit der Verabschiedung des Freihandelsabkommens CETA beschäftigen sollten. Ob CETA nun ein gemischtes, oder ein „EU only“-Abkommen sei, wäre ihm schnurzegal! Bedauerlich nur, dass es den einzelnen Staaten eben nicht schnurzegal zu sein scheint, nachdem sich die Briten schon mal vorsorglich aus der EU verabschiedet haben. Jedenfalls fast. Aber noch nicht ganz. Diejenigen, die das zu verantworten hätten, weil sie diese Abstimmung vom Grenzzaun gebrochen haben, wollen jetzt für den Ausstieg nicht verantwortlich sein.

Dem Herrn der EU, Schang-Klod Kluncker aber ist das sowieso völlig egal. Er will nicht nur CETA. Er will CETA jetzt und er will es ohnen Diskussion, ohne Widerstand und er will es, weil es seiner unmaßgeblichen Meinung nach das Beste ist, was die EU jemals verhandelt hat! Selbstverständlich kann man das so sehen – wenn man so eine Klobrille auf der Nase hat, wie der rachitische Gnom aus Luxemburg, dem die Meinungen der EU-Bürger ebenso scheißegal sind, wie deren Sorgen und Nöte. Man muss es aber nicht so sehen! Wir sind eigentlich eine Demokratie, gebildet aus mehreren demokratischen und einigen autokratischen Staaten. Aber ob das dem Herrn Juncker genehm ist, oder nicht, interessiert mich soviel, als wenn in Luxemburg ein Geldsack umfällt.

Für sein Verständnis von Demokratie und Freiheit und das der EU gibt es derzeit ja auch ein unschönes Beispiel – Luxleaks! Die Whistleblower, die diesen ungeheuerlichen Finanzskandal öffentlich gemacht hatten, wurden soeben verurteilt. Zwar zu Bewährungsstrafen, aber was spielt das schon für eine Rolle? Man hat sie für schuldig befunden! Jenen aber, den Herrn Juncker nämlich, der eigentlich die Verantwortung zu tragen hätte für diese schändliche Praxis, weil er zu der Zeit der Ministerpräsident war, hat man nicht einmal amgeklagt. Es ist wie immer. Der oder die Überbringer einer schlechten Nachricht, sind diejenigen, die dafür bestraft werden. Der Verantwortliche aber braucht sich nicht einmal sonderlich bemühen. Er ist schließlich ein Ehrenmann und mit weit wichtigerem beschäftigt, als mit den lächerlichen Steuerersparnissen einiger Megakonzerne in Höhe von ein paar Milliarden Euro. Der ist schon nach oben weggelobt worden. Schließlich hat er von nichts gewusst. Sagt er und man glaubt es ihm gerne. Wer kann schon die Politik und die Wirtschaft in einem Lande überblicken, dass so enorm groß ist, wie Luxemburg? Wer kann sich schon um solche Lappalien kümmern, wie ein paar Milliarden Euros, die anderen EU-Staaten wegen der Steuertricksereien vorenthalten wurden? Das kann man von keinem verlangen und schon garnicht von Schang-Klod Juncker.

Was man aber durchaus einmal machen kann, sind ein paar Gedanken darüber, warum die EU bei ihren Bürgern so verdammt „beliebt“ sind. Warum immer mehr Menschen lieber aus der EU verschwinden wollen, als sich noch länger von solchen Geistesgrößen wie Juncker, Oettinger, oder Stoiber, aber auch Malmquist und wie sie sonst noch alle heissen, weiter für dumm verkaufen und an der Nase herum führen zu lassen! Europa ist ein Werkzeug zur Gewinnmaximierung der multinationalen Konzerne verkommen und keiner in diesem Zirkel der Macht in Brüssel, findet auch nur eine Spur daran auszusetzen. Man geht offenbar davon aus, dass man die Menschen Europas, auf Grund ihrer ungeheuerlichen Dummheit, einfach zu ihrem Glück zwingen muss. Erklärungen warum, weshalb, wieso, sind in diesem Szenario nicht vorgesehen! Und das wäre ja auch noch schöner, wenn sich solche wichtigen Wichtelmännlein wie Juncker vor dem ahnungs- und mittellosen Pöbel verantworten müssten. Verantwortung? Wem gegenüber denn bitteschön? Gegenüber den Menschen? Muahahaha…Das alles lässt nur einen Schluß zu – der Juncker, der hat sie nicht mehr alle!

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Dem Klima vor den Koffer geschissen…

…und wie! Ja sowas nennt man wahrlich konsequent! Der Atommeiler zu Fokuhila/Japan (nein, ihrer gleich vier Stück auf einmal) fliegt in die Luft, obwohl die Kernenergie  ja so sicher ist, nach Erdbeben mit angeschlossenem Tsunami (sowas passiert vielleicht alle 10.000, vielleicht sogar alle 100.000 Jahre einmal, daher kann man das als vernachlässigbares Risiko einstufen…) und weil die Atomenergie ja so sauber ist, und man jetzt Kohle verheizen muss, kann man auch die Klimaschutzziele nicht mehr einhalten! Tja, Klima, tut uns leid…

Uns tut das natürlich auch leid und zwar sehr! Nicht, dass man kein Verständnis für den Energiehunger der Welt, insbesondere der Industriestaaten aufbringen könnte. Aber man kann, wenn man schon zu den führenden Industrienationen des Planeten zählt und ein Vorreiter in Sachen Technologie ist, auch schon mal ein klein wenig mehr Enthusiasmus erwarten, wenn es um die Reinhaltung der Luft, den Schutz unseres Klimas und dergleichen mehr lästige Dinge geht.

Oder müssen wir uns endlich mit dem Gedanken anfreunden, dass da im Hintergrund Fäden gezogen werden, deren Richtung die Industrielobbyisten bestimmen und nicht die Politiker, oder gar die Wähler?

Man muss den Eindruck gewinnen, dass da Interessen vertreten werden, die allein am Profit orientiert sind und nicht den Interessen der Menschen, ja der gesamten Menschheit, dienen. Anders kann man sich dieses Kartell der Klimaverweigerer kaum erklären, zu dem nicht nur Japan gehört, sondern ein breites Bündnis mehr oder eher weniger hoch motivierter Staaten…

1. Polen -> Vorkämpfer in Europa für die zwar reichlich vorhandenen, aber auch reichlich zu den dreckigsten fossilen Energieträgern gehörenden Kohlevorkommen und die Unternehmen, die daraus Energie gewinnen, feine und fette Profite auf Kosten der Umwelt und des Klimas erzielen und dies nicht beendet wissen möchten…

2. Australien -> selber heftig unter dem Klimawandel leidend, ebenso wie unter dem Ozonloch, dass auch kein Naturereignis ist, sondern hausgemacht, findet, dass CO2 nun doch nicht mehr besteuert werden soll! Ist ja auch nicht notwendig, wenn man die Kohle nach Übersee verkauft und die Schiffe aus China, die die Kohle in Australien abholen, des kürzeren Transportwegs wegen quer durchs Great-Barrier-Reef rauschen und zwar die ein oder andere Koralle dabei abbrechen aber, aus der Sicht der Ökonomie durchaus folgerichtig und treibstoffsparend, den kürzesten Weg nimmt…

3. Kanada -> im Besitz riesiger Öl- und Teersandvorkommen mag auch nicht so recht an den Nutzen von Klimaschutzzielen glauben. Jedenfalls nicht, wenn man nur die Ökonomie betrachtet. Und Auflagen zum Umwelt- und Naturschutz sind nicht nur mehr als lästig, sie schmälern auch durchweg die sowieso schon mehr als kärglichen Gewinne der Energiekonzerne…

4. Ja, und in Deutschland ist es mit dem Klimaschutz auch nicht mehr so weit her wie zu Zeiten, als man Angela Merkel noch die „KlimakanzlerIn“ nannte. Erst stieg man mehrfach aus der Atomenergie aus. Dann Sprach man von der Energiewende und warf die Kosten dafür auf die schmalen Schultern der Verbraucher, anstatt diejenigen, die am meisten verbrauchen auch am meisten zu belasten (wie man es in der freien Marktwirtschaft erwarten könnte, schließlich bestimmt der Markt den Preis). aber dann zog man die Trumpfkarte des internationalen Wettbewerbs und begann gar bitterlich zu weinen und um Nachlass zu betteln. und weil die Bundesregierung so gütig ist, jedenfalls gegenüber denen, die es so dicke haben, dass sie staatlicher Hilfe eigentlich nicht bedürfen und flugs nahm die einstige KlimakanzlerIn die schwere Last von den Schultern der Industrie und lud auch diese auf den Verbrauchern ab…

Wir können wahrlich zufrieden sein mit unserer Politik. Die Wirtschaft brummt, der Verbraucher stöhnt und wenn er Glück hat, bekommt er sogar Arbeit, von der er leben und gleichzeitig die Wirtschaft und vor allem die Schwerindustrie zu subventionieren. Daneben soll er natürlich auch noch Eigenverantwortung zeigen und privat für das Alter und die Gesundheit, erst Recht für die Pflege im Alter vorsorgen und selbstredend soll man auch noch ein paar Scheinchen für schlechte zeiten zurück legen (von was auch immer), schießlich kann der Staat nicht für alles Sorge tragen.

Da wird man schnell abgehängt, wenn man als ganz normaler Mensch versucht irgendwie über die Runden zu kommen. Da kann man sich auch in Deutschland nicht auch noch um den Klimaschutz kümmern! Strom muss schließlich bezahlbar bleiben und für diejenigen, die auf Grund zu geringer Einkommen, weil sie von staatlichen Transferleistungen abhängig sind, oder einfach nicht genug verdienen, kam man auf die grandiose Idee, den Strom per Prepaid-Karte zu verscherbeln und zwar gegen Vorkasse, wie der Name schon sagt!

Wo der Vorteil liegt? Ganz einfach, man bekommt den Strom nicht mehr abgestellt, wenn das Guthaben auf der Karte aufgebraucht ist – der schaltet sich dann nämlich ganz von alleine ab!

Naja und nun hören wir aus berufenem Munde, dass man regierungseitig zu Tode erschrocken ist, als man erfuhr, dass bereits etwa 25% der deutschen Energieerzeugung auf regenerative Energien entfallen und das weit vor dem Tag „X“! Da muss man natürlich auf dei Bremse latschen, am besten mit Drehhofers Schlappen in der Größe eines Kindersarges, aus dem nun ein Sarg für die erneuerbaren Energien werden soll.

Anstatt seine eigenen Ziele einfach anzuheben und mit stolz die Flagge des Fortschritts voran zu tragen und ein leuchtendes Beispiel für andere zu sein, Macht man genau das Gengenteil davon und bremst die Regenerativen kurz und knapp aus!

Ach, wo waren diese Philippinen  nochmal? Keine Ahnung! Sind die nicht neulich weg geflogen? Wen interessiert schon das Schicksal von ein paar tausend philippinischen Opfern? Richtig, keine Sau, da kann der Vertreter der Philippinen auf der Klimakonferenz in Warschau noch so medienwirksam einen Hungerstreik ankündigen. Die Wirtschaftslobby und die von ihnen geschmierten Politiker lachen sich schlapp, während sie vor den Mikrofonen große Töne spucken, dass es einem schlecht wird!

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Eisbärenkonferenz rettet Eisbären vor dem Aussterben? – Denkste!

Da haben sich im hohen Norden Nordnorwegens, genauer gesagt in Tromsø (weiss jemand wo das norwegische „ö“ auf der Tastatur zu finden ist? Dank eines wertvollen Hinweises von Florian – an dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür – habe ich es jetzt hingekriegt!) die Staaten getroffen, die sich als Anrainer und damit wohl gleichsam als „Besitzer“ der Arktis sehen, also Rußland, Kanada, die USA, Grönland und Norwegen (das berichtet SpiegelOnline am 20.3.2009 in einem Interview mit Rasmus Hanssen, dem Generalsekretär des WWF Norwegen in dem Artikel „Eisbären – Einstweilen wird es keine neuen Schutzmassnahmen geben“). Wer jetzt ernsthaft erwartet hatte, dass dies zu irgendeinem brauchbaren Ergebnis führen würde, möglicherweise zu einem weitergehenden Schutz der Eisbären, oder womöglich sogar zu deren Rettung vor dem Aussterben, der muss bitter enttäuscht sein. Nach all dem Tamtam um die Tatsache, dass den Eisbären bis zum Jahr 2050 (so ein Artikel auf SpiegelOnline vom 16.3.2009 „Überlebenskampf am Nordpol“) ein Schwund um bis zu 2/3 ihres jetzigen Bestandes droht, gibt es dann wohl doch wesentlich wichtigere Dinge zu regeln (und zwar hinter verschlossenen Türen, damit auch keiner was mitkriegt von dem Geschacher!), als den Schutz einer bedrohten Spezies.

Unter solchen Umständen wundert es auch nciht, dass die Öffentlichkeit ausgesperrt wurde. Da die Hauptbedrohung kommt offensichtlich nicht von der starken Bejagung, sondern von der menschengemachten Klimaerwärmung, die dem mächtigen Bären seines Lebensraumes beraubt. Und wenn man sich damit ernsthaft befassen möchte, muss man einsehen, dass es mit kurzfristigem Aktionismus eben nicht getan ist. Dann muss man das Übel an der Wurzel angehen und vielleicht mal ernsthaft über den Schutz der Umwelt und des Klimas nachdenken. Und wer beschäftigt sich schon gern mit so unerfreulichen Nebensächlichkeiten, die nur Geld kosten und weder Ruhm noch Ehre einbringen, sondern nur dafür sorgen, dass man den Zorn der Konzerne auf sich zieht? Ganz genau – kein Mensch (jedenfalls kein Politiker!).

Warum soll es in diesem Fall auch anders sein, als bei anderen, ähnlich gelagerten Problemen? Was mich am meisten ärgert, ist allerdings die Tatsache, dass für solche sinn- und nutzlosen Konferenzen dutzende, mit Begleitung hunderte von Leuten mit Flugzeugen durch die Weltgeschichte fliegen (natürlich muss dass dann auch alles noch vor- und nachbereitet werden), im Fall der großen Klimakonferenzen sind es sogar mehrere Tausend überaus „wichtige“ Menschen (meist Politiker – und die sind ja noch wichtiger als wichtig – obwohl man sich schon fragen kann, ob es sich bei dieser Subspezies des Homo sapiens sapiens überhaupt um Menschen im eigentlichen Sinne handelt) und solche, die sich dafür halten. So viel Aufwand für ein „Ergebnis“, dass ein vernünftig denkender Zeitgenosse mit „nahe Null“ einstufen würde? Was mit diesen Betriebsausflügen in ganz großem Stil an Steuergeldern verplempert wird, was sie der Umwelt an CO2-Belastungen ertragen muss, ist schon ziemlich heftig. Aber die Politik nimmt sich dieses Recht heraus, während sie über die Bürger mokiert, die 2 oder 3 mal im Jahr rasch nach „Malle“ fliegen um sich am Ballermann den Rotwein reinzuschädeln. Das finde ich zwar auch zum Kotzen, aber wenn schon, dann soll die Politik mal mit gutem und vor allem vernünftigen Beispiel voran gehen:

  1. Wenn schon Konferenz, dann Video-Konferenz – wozu haben wir denn die fortschrittliche Konferenztechnik?
  2. Wenn schon ins Ausland reisen zu so einer Megakonferenz, dann mit dem ICE – wozu gibts denn die umweltfreundliche Bahn mit neuester (aber leider störungsanfälliger) Neigetechnik?
  3. Wenn schon Konferenzen zum Klima- und Umweltschutz, dann bitte mit realistischen und greifbaren Zielen – wozu ist man ein vernunftbegabter (bei diesem Ausdruck weiss ich jetzt auch nicht, warum ich ihn verwendet habe, denn an Vernunft scheint es den meisten Politikern zu mangeln) Mensch?

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Kanada tut was für seinen Wald!

Der Waldblog schreibt in seinem neuesten Artikel, dass Kanada beschlossen hat, 225.000 qkm Wald vor Bergbau und Holzindustrie zu schützen. Wer nur ein ganz klein wenig im Geographieunterricht in der Schule aufgepasst hat weiß, dass Kanada nahezu 10.000.000 qkm groß ist! Für alle dies nicht mehr so genau wissen, oder die während des Unterrichts dauernd gepennt haben, dem empfehle ich den o. g. Link zu Wikipedia.
Natürlich sind das nur mal eben 2,25% der Landfläche Kanadas, aber wie der Waldblog schon sagt, allemal besser als gar nichts! Dem ist wohl nichts hinzu zu fügen.
Das Bild links zeigt übrigens ein Stückchen Auwald am Rhein in der Nähe von Leopoldshafen bei Karlsruhe. Dem Wald hier gehts nicht anders als dem in Kanada. Da es immer weniger Auwälder gibt (diese wichtigen Feuchtgebiete entlang der großen und kleinen Flüsse, haben eine äußerst wichtige Bedeutung für den Schutz vor Hochwasser), nehmen auch die Überflutungen bei starkem Niederschlag immer mehr zu und weil die Menschen immer näher an den Flüssen bauen, gibt es keine Flächen mehr, die die Wasserfluten aufzunehmen im Stande sind. Die Folge sind Jahr um Jahr verheerendere Hochwasser (jedes Jahr ein neues Jahrhunderthochwasser!). Insgesamt gibt es in Mitteleuropa nur noch ca. 600 qkm Auwald, davon sind etwa 60 qkm naturnah. Erbärmlich!

Was haben sie den Indianern nur angetan?

In einer sehr bewegenden und emotionalen Rede hat der Ministerpräsident von Kanada, Stephen Harper, bei den Ureinwohnern seines Landes für die an ihnen begangenen Misshandlungen und Verbrechen entschuldigt.
Zwischen 1870 und etwa 1970 wurden wohl mehr als 150.000 Kinder ihren indianischen Eltern fortgenommen, um sie in christlichen Internaten mit Gehirnwäsche und Umerziehungsmassnahmen zu malträtieren! Es war an der Zeit, dass sich die kanadische Regierung ihrer Verantwortung den Indianern gegenüber endlich bewußt wurde und diesen bemerkenswerten schritt getan hat.
Fehlt nur noch das Eingeständnis der christlichen Kirchen, die an der Misshandlung massgeblich beteiligt waren, um „den Indianer im Kind zu töten“! Getötet wurden jedoch nur die Seelen der misshandelten und missbrauchten Kinder, die ein Leben lang unter den Folgen von Vernachlässigung, Demütigung und Vergewaltigung litten, wenn sie nicht bereits in den Internaten an Tuberkulose oder anderen schrecklichen Krankheiten zu Grunde gegangen waren.

Wir sollten uns in diesem Zusammenhang die Situation der Tibeter in China vor Augen führen, die einen solchen „Prozess der Umerziehung zu guten Chinesen“ nach Auskunft der Regierung in Peking noch vor sich haben. Seit sie sich erdreistet haben, für kulturelle Autonomie auf die Strasse zu gehen, droht ihnen heute das selbe Schiksal wie den Indianern Kanadas und der USA vor rund 150 Jahren!

Hurra! Die Robbenjagd ist eröffnet!

Alle, die der Meinung sind, sie hätten einen starken Magen, sollten sich mal diese Bilder hier zu Gemüte führen. Aber ich warne eindringlich davor, sie Kindern zu zeigen.
Es ist schon erstaunlich was man bei der kanadischen Regierung unter „nachhaltigem, menschlichem Robbenschlachten“ versteht. Ich glaube ja schon, dass nach alter Väter Sitte jeder „Mann“ danach strebt seine Familie zu ernähren, indem er einem Job nachgeht, aber was in Kanada jedes Jahr abgeht, ist unter aller Kanone! Männer, die offensichtlich mit Feuereifer bei der Sache sind, springen mit eisernen Haken bewaffnet von ihren Kuttern auf Eisschollen und schreiten zur „Tat“. Mit einem mehr oder weniger wohl gezielten Schlag zertrümmern sie den auf dem Eis liegenden Robben, egal ob groß (schlachten erlaubt) oder klein und mit weissem Fell (schlachten offiziell nicht erlaubt) den Schädel oder auch nicht und zerren die meist noch lebenden Tiere zu Sammelplätzen, wo sie dann erbarmungslos gehäutet werden. Niemanden interessiert es, ob die Tiere noch leben und entsetzlich leiden müssen, bevor der Tod sie von ihren Schmerzen erlöst!
Diese Barbaren greifen Umweltschützer an, die diese Art des „Broterwerbs“ photographisch dokumentieren wollen, was darauf hindeutet, dass ihnen das Unrecht gegenüber den hilflosen Tieren durchaus bewusst ist. Und doch fühlen sie sich ungerecht behandelt, weil man die Meinung vertritt, sie könnten ihr Geld auch anders verdienen als durch Tiermord!
Es ist an der Zeit, dass sich etwas ändert! Kann es wirklich sein, dass Menschen so rücksichtslos sind und sich dabei auch noch im Recht fühlen? Warum frage ich mich das überhaupt? Hier wird ja auch der Schutz der Umwelt dem Kommerz geopfert, mit Billigung der Regierung. Für Menschlichkeit und Mitgefühl, auch den Tieren, dem Wald, den Flüssen und Seen gegenüber, ist kein Platz in unserer Gesellschaft und deshalb müssen wir die Gesellschaft ändern. Wir müssen unsere Finger in die offenen Wunden legen und wir müssen darin herumbohren, bis die Gesellschaft reagiert! Nur so können wir Mutter Erde und ihren Geschöpfen helfen und unseren Kindern und Enkeln eine gesunde Umwelt bewahren!