Die sogenannte Klimakonferenz in Doha

Man kann es kaum fassen! Die Wissenschaft sammelt jedes Jahr Daten, die immer alarmierender sind, als die des Vorjahres. Die extremen Wetterereignisse nehmen ständig zu. Es gibt einen allgemeinen Konsens darüber, dass der Mensch durch die permanent steigenden Emissionen des Treibhausgases CO2 das Klima und die Atmosphäre dauerhaft und unumkehrbar schädigt, dass man die Erhöhung des Temperaturanstiegs auf höchstens 2° Celsius begrenzen müsste und – nichts geschieht!

Und weil man das alles weiss, nämlich dass wir etwas tun müssen und man sich trotzdem nicht einig werden kann (all das ist bekannt und wird einfach so hingenommen, weil es eben so ist und niemand die Verantwortung zu übernehmen bereit ist und voran gehen will), trifft man sich zu hunderten und tausenden, Politiker und Wissenschaftler, Bekannte und Unbekannte, vor allem aber Unwichtige, Nervtötende und Überflüssige, nicht zu vergessen die Nervensägen mit immer dem gleichen Geschwafel und immer den gleichen Ausflüchten, warum man nun doch nichts tun kann…

Es ist für Normalbürger wirklich nur schwer zu ertragen, wenn man darüber nachsinnt. Brüstete sich die Politik vor garnicht allzu langer Zeit als Vorreiter in Sachen Klimaschutz und erhob die BundeskanzlerIn gar zur KlimakanzlerIn, stilisierte sie zur VorkämpferIn für die Rettung des Weltklimas, aber nur solange, wie ihr dies opportun erschien und schon waren ihr das Klima und dessen Rettung wieder ebenso scheißegal, wie vorher schon.

Man kann eben nicht beides gleichzeitig machen, die Energiewende, hin zu erneuerbaren Energien die  (wir nun von Bundeswirtschaftsministranten Philipp Rösler erfahren durften) leider nicht zum Nulltarif zu haben ist und die man deshalb auch gleich den Verbrauchern aufhalste, und die Rettung des Klimas! Man erfuhr dabei gleich, dass die Energiewende zwar teuer ist, aber dies nur die Verbraucher belasten dürfe. Eingegangene Risiken auf den schmalen Schultern der Betreiber von Netzen und Energieanlagen lasten zu lassen und damit womöglich die Profite zu rasieren, war der Industrie nicht zuzumuten und also verschonte man sie mit derlei Banalitäten, entsprechend den hehren und ewigen Gesetzen des Marktes, dass jeder schauen muss, wo er bleibt! Dabei ist es immer gut, wenn man einen „Freund“ im Ministerium sitzen hat (auch wenn er nur gekauft ist!), der genau weiss, wo´s warm raus kommt. Und ein solcher ist der kleine Herr Rösler von der FDP, der eine ganz eigene Vorstellung davon hat, was gerecht ist und was nicht!

Machen wir uns nichts vor, aber „Umwelt“politik wird in unserer Regierung im Wirtschaftsministerium gemacht. Wichtig ist, was der Wirtschaft und den Konzernen frommt, nicht, was das Klima schützt. Die Bedeutung des Bundesumweltministers Peter Altmaier für den Schutz der Umwelt steht dagegen im umgekehrten Verhältnis zu seinem Körperumfang und er prodiziert genau das, was unser Klima am allerwenigsten gebrauchen kann – viel heisse Luft!

Wundert es einen unter solchen Umständen, wenn´s der Umwelt und vor allem dem Klima dreckig geht? Aber keineswegs! Umwelt ist ein Kostenfaktor. Umweltschutz erst Recht. Wollen die Menschen eine saubere und lebenswerte Umwelt, dann sollen sie dafür bezahlen. Umweltschutz zu Lasten der Wirtschaft? davon träumen allenfalls ein paar sozialistische oder gar kommunistische Utopisten! Wirtschaft braucht Profite um profitabel zu sein, das erfordern die Gesetze des Marktes! Alles andere kostet Geld und zwar das Geld der Verbraucher, dafür sorgt schon die Regierung!

Aber ich schweife ab. Wenn interessiert schon das Absaufen einiger unbedeutender Inselstaaten? Keine Sau, möchte man da ausrufen und sich mit Grausen abwenden, denn die freie Marktwirtschaft ist nur so frei, wie die Konzerne dies zulassen. Also muss der empörte Insulaner sich damit abfinden, das ihm in Zukunft das salzige Meerwasser irgendwann bis zur Oberkante Unterlippe steht und also kann man ihm wenigstens den Tipp geben, den Kopf nicht hängen zu lassen, denn sonst schluckt er die Brühe…

War man sich noch halbwegs einig, die CO2-Emissionen merklich zu drosseln, als man sich auf das Kyoto-Protokoll einigte (und da waren schon die größten CO2-Produzenten wie USA, China und Russland, garnicht mit von der Partie), so ist man heute noch weiter von einer akzeptablen Nachfolgeregelung entfernt als jemals zuvor. Nicht ganz zu Unrecht argumentieren die Entwicklungsländer nämlich, warum sie sich nicht ebenso wie die Industriestaaten entwickeln können sollen, nur weilo diese durch ihren CO2-Ausstoss das Klima so nachhaltig geschädigt haben, dass eine Umkehr der Veränderungen schon nicht mehr zu erreichen ist, während die Industriestaaten selbst nicht bereit sind, ihre Energieerzeugung auf ein nachhaltiges und für die Umwelt akzeptables Level zu senken. Zwar haben die Industrieländer das technische Knowhow und auch das Geld, aber keine Lust es in eine Energieerzeugung zu investieren, die den Energiekonzernen den Zugriff auf ihre Gelddruckmaschinen (abgeschriebene Atommeiler und Kohlekraftwerke zum Beispiel) nehmen will!

Schließlich hat auch noch nie jemanden interessiert, ob Menschen ind er Nähe von Atommeilern einem höheren Krankheitsrisiko ausgesetzt sind, oder wer im Fall eines Super-GAU die Kosten für die Schäden trägt, oder gar wo man den Restmüll endlagern soll – allenfalls ist man sich in Wirtschaftskreisen einig darüber, dass diese Kosten nicht auf die Konzerne abgewälzt werden dürfen. Die sind nämlich schon zur Genüge damit beschäftigt, die Gewinne einzustecken! Und die schwarzgelbe Bundesregierung, die ich angesichts des hohen Anteils an Scheiße, die sie in ihrer Amtszeit schon verzapft hat, gerne die Kloalition nenne, stimmt dieser Auffassung natürlich voll und ganz zu!

Kein Mensch muss sich deshalb darüber wundern, dass in Doha nichts passieren wird, was die Interessen der Wirtschaft auch nur annähernd nachteilig beeinflussen könnte. Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise ist dabei ein sehr willkommenes Argument, dass überall da herhalten muss, wo die Regierungen auf Grund der engen Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik überhaupt nicht in der Lage sind Entscheidungen zu treffen, die nicht die einfachen Bürger, sondern die Industrie belasten sollen und die der Umwelt dienen und das Klima retten sollen!

Die Klimakonferenz in Doha wird – wie so viele andere auch – eine überflüssige Konferenz sein. Eine Konferenz, deren Teilnehmer durch ihre Anreise das Klima in einer Weise geschädigt haben, die man sich auch hätte sparen können. Denn es war schon klar, dass man keine Ergebnisse erzielen wird, bevor die Konferenz begonnen hatte. Und nur um festzustellen, dass es keine Ziele gibt, auf die man sich einigen kann und darum eine nichtssagende Erklärung verabschiedet, braucht man sich nicht nach Doha zu begeben, eine Stadt in einem Zwergstaat, der nur deshalb eine minimale Bedeutung hat, weil er ausgerechnet Erdöl udn Erdgas fördert und verkauft und weltweit den höchsten Ausstoss an Treibhausgasen pro Kopf und Einwohner hat. Als ob das irgendeine Qualifikation wäre?

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Alles nich so schlimm…

Wer jemals geglaubt hat, der Bundesregierung liege womöglich doch etwas am Schutz und der Rettung unseres Klimas, der sieht sich nun eines Besseren belehrt. Peter Altmeier, seines Zeichens Bundesumweltminister und Nachfolger des höchst ahnungslos und laienhaft agierenden Norbert Röttgen, zeigt nun allen, wo´s längs geht, frei nach dem Motto…

 …vorwärts, wir müssen zurück!

Nach dem dreifachen Doppelaxel der ehemaligen KlimakanzlerIn nun der personifizierte Wirtschaftslobbyist in der Rolle des Weltenretters, der aber allen besorgten Fachleuten widerspricht, indem er die Energiewende zunächst auf Eis und anschließend wohl auf´s Abstellgleis des immer noch nich gefundenen atomaren Endlagers schiebt!

Wer´s immer noch nicht glauben mag, erfährt nun aus berufenem Munde, dass alles nun doch irgendwie keine so große Eile hat. Nicht, weil man nich will, eher, weil man´s eh nicht hinkriegt!

Da fällt mir ein…an ihren Taten sollt ihr sie erkennen – und siehe da, wir haben sie erkannt als das, was sie sind. Versager und Egomanen!

 

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Das Total(e) Gas-Desaster

Mehr als 50 Tage hat es gedauert, bis es dem französischen Energiekonzern Total endlich gelang, das Gasleck auf seiner Nordsee-Bohrinsel „Elgin“ mit Schlamm zu verschließen!

Zuerst hatte man das Leck 4.000 m unter dem Meeresspiegel gesucht und – wen wundert´s? – nicht gefunden, denn es befand sich 25 m über der Wasseroberfläche! Und so tat man zunächst das, was alle großen Konzerne in solchen Fällen zu tun pflegen, man wiegelte ab, redete schön, kurz man log, dass sich die Pipelines bogen. Die Realität sah ein wenig anders aus, denn täglich strömten mindestens 200.000 Kubikmeter giftiges Gas aus.

 Da der wind die Gasschwaden glücklicherweise von der Borhinsel fort trieb und nicht auf sie zu, kam es zu keiner schweren detonation. Denn den hochqualifizierten Ingenieuren gelang es nicht, die brennende Gasfackel auf der Plattform zu löschen. Man wartete also, bis sie von selbst erlosch und hoffte auf den Wettergott!

Während Umweltschützer das augetretene Methangas, das 20 mal klimaschädlicher ist, als Kohlendioxid, als eine Katastrophe für das Klima betrachten, scheinen Flora und Fauna der Nordsee bislang noch nicht nachhaltig geschädigt worden zu sein (das behaupten zumindest die schottischen Umweltbehörden!). Total beklagt in erster Linie Kosten von ca. 300 Millionen Euro, die durch die Gas“panne“ verursacht worden seien!

Dieser Vorgang wirft ein bezeichnendes Licht auf die Machenschaften der Ebergiekonzerne, die auf Teufel komm raus Gas und Öl suchen und fördern, ohne Rücksicht auf Verluste. Die ohnehin nicht besonders scharfen Sicherheits- und Umweltbestimmungen werden lediglich als lästige Behinderungen bei der Erwirtschaftung von Profiten betrachtet und umgangen, wo es nur eben geht! Kontrollen finden wohl auch nur sporadisch statt.

Man wagt sich stets weiter vor und immer wieder auch über die Grenzen des Machbaren und Kontrollierbaren hinaus, in der vagen Hoffnung, es würde schon nichts passieren. Und wenn doch, dann kann man sich darauf verlassen, dass die betroffenen Staaten schon irgendwie helfend eingreifen, aus lauter Angst, die Lebensgrundlagen der Bevölkerung könnten ruiniert werden! Manchmal merkt es ja auch keiner, wenn so etwas geschieht, oder man merkt es viel zu spät. Oft will es auch niemand wissen, wie bei der Ölsuche in Afrika, wo man protestierende Anwohner einfach erschießen kann, ohne dass sich jemand groß darüber aufregt. Oder wo einfach nur ein paar tausend Quadratkilometer Mangrovenwald verseucht werden und absterben. Kein Hahn kräht danach, wenn ein paar hundert oder tausend Schwarze wegen verseuchtem und versifftem Grundwasser erkranken, oder vergiftete Fische aus den Lagunen ziehen. Das ist alles so weit weg und es ist ganz einfach, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen, anstatt zu handeln!

Greenpeace und andere Umweltschutzorganisationen mahnen den Schutz der Meere und der Umwelt schon seit langem immer wieder an und weisen auf das verbrecherische Verhalten der Konzerne bei der Suche nach fossilen Energieträgern hin! Aber niemanden scheint es zu interessieren, dass die Meere eine wichtige Quelle für die Ernährung der Menschheit sind, die sowieso unter der Rücksichtslosigkeit profitorientierter Ausbeuter und der Überfischung zu leiden haben und zu allem Überfluss auch noch als billige Müllkippe für verantwortungslose Konzerne und Staaten missbraucht werden. Vielerorts fließen auch noch die Abwässer und Fäkalien menschlicher Ansiedlungen und ganzer Städte unbehandelt und ungefiltert ins Meer.

Schiffe entledigen sich ihres Mülls und Altöls, Tanker verklappen Säuren und Gifte im Wasser und auch sonst wird ins Meer gekippt, was man an Land schon lange als gefährlich erkannt und verboten hat. Und in den Meeresgebieten, die noch halbwegs intakt sind, ziehen gigantische Kreuzfahrtschiffe ihre Kreise, schippern abertausende sensationsgeiler Passagiere durch die Gegend und verpesten die Luft mit ungeheuren Mengen an Kohlendioxid und Schwefel, die ihre, mit billigstem Fuselöl betriebenen Maschinen, ausstoßen und wühlen mit ihren riesigen Schiffsschrauben den Untergrund auf! Hauptsache, man ist beim Whalewatching dabei gewesen, oder zwischen den Eisbergen der Antarktis herumkutschiert worden…da kann man zuhause was erzählen und sich seines ökologischen Bewusstseins rühmen…

 

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Merkel ohne Maske – na endlich!

Nachdem Angela Merkel, unsere ehrenwerte Bundeskanzlerin, vor nicht allzu langer Zeit, mit Engelszungen und mitteldeutschem Akzent das Lied des Umweltschutzes sang, mit der Begründung, die Mehrkosten für den Bürger kämen schließlich dem Klima zugute, hat sie nun endlich die Maske fallen lassen!

Klimaschutz? Nee, Leute, das gefährdet „unsere“ Jobs in der Automobil- und Schwerindustrie, tönt es heute aus dem Kanzleramt! Dies berichten unisono Focus-Online, Spiegel-Online und die Netzeitung. Angela Merkel ist gegen „zuviel Klimaschutz“! Aber gibt es das überhaupt? Zuviel Klimaschutz? Haben wir wirklich so viel Zeit, dass wir warten können, bis es der deutschen Industrie und den Banken und der Bundesregierung (nach den nächsten Wahlen!) besser geht? oder wird es dann einen anderen grund geben, der uns erfolgreich daran hindert, endlich wirklichen Klimaschutz zu betreiben?

Wieso muss sich eine Industrie, die an den Wünschen der Menschen vorbei Jahrzehnte lang Fahrzeuge entwickelt und produziert, die nicht nur die Umwelt schädigen, sondern auch noch die wertvollen Ölvorräte verbrennen und durch den Auspuff jagen? Ein Wille, hier gegen zu steuern und umweltfreundliche Fahrzeuge zu entwickeln, die mit alternativen Antrieben ausgestattet sind, sit nicht mal im Ansatz zuerkennen. Aber wir sollen Verständnis dafür haben, dass die Bundesregierung ihnen unser gutes Steuergeld hinterher wirft und das Klima? Das kann warten – wir haben ja so viel Zeit! Warum machen wir denn dann überhaupt Umweltpolitik, wenn das doch eigentlich garnicht notwendig ist?

Bei mir – und mit dieser Vermutung stehe ich nicht alleine – drängt sich der verdacht auf, der Umwelt- und Klimaschutz wird von der regierung lediglich vorgeschoben, um dem Bürger das Geld besser aus der Tasche ziehen zu können. Um den Widerstand gegen die immer fester angezogenen Steuerschrauben zu brechen, wird dem Bürger eingeredet, er sei schuld am Klimawandel und darum müsse er dafür bezahlen. schließlich fahren wir mit dem Auto zur Arbeit, in den Urlaub, zum Bäcker (am besten mit dem dicken Geländewagen) und sogar zum Zigarettenautomaten um die Ecke. Die Industrie aber, die diese fahrenden CO2-Schleudern (Autos genannt) baut, tut das ja nur, weil die Käufer dies wünschen und darum muss sie die CO2-Emission auch nicht senken, oder gar teure CO2-Zertifikate ersteigern. Denn wenn die Autobauer ihre Arbeitsplätze verlieren, wer soll denn dann die Autos fahren, die unser Klima zerstören? Und Alternativen zu Fahrzeugen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, gibt es ja bekanntlich nicht – oder vielleicht doch?

Eines kann ich Dir sagen, Angela, Du und Deine Konsorten, meine Stimme kriegt Ihr bei der nächsten Bundestagswahl nicht!

Das schöne Leben der Klimaschwafler!

Das habe ich mir auch schon gelegentlich gedacht, warum zighundert oder sogar tausende Politiker aus allen Teilen der Erde sich irgendwo in einem anderen, am besten tropischen und mit üppigen First-Class-Hotels ausgestattenten Ferienziel treffen müssen, um über den Klimawandel und was man dagegen tun kann zu schwafeln! Die Netzeitung schreibt in ihrem Artikel „Virtuelles Reden übers Klima“ vom 4.11.2008, dass der Klimagipfel 2007, der bekanntlich auf Bali stattfand, CO2-Emissionen in einem Umfang von ca. 15.000 Tonnen verursacht hat. Nicht schlecht für einen solchen „Betriebsausflug“ zum Schutze des Klimas.

Seit Montag findet nun (vernünftigerweise) die erste  Online-Klimakonferenz statt. Offensichtlich aber ist der Online-Diskussionsbedarf eher gering. Kommentare und Beiträge sind Mangelware. Das deutet wohl darauf hin, dass das eigentliche Ziel der Bali-Konferenz wohl doch eher die sandigen Badestrände waren und nicht die klimatisierten Konferenzräume! Und Online, merkt sowieso keine Sau, ob man wirklich die ganze Zeit vor dem Rechner sitzt, oder seinen Hintern gerade aufs Klo im Raum nebenan gesetzt hat!

Als weiteren negativen Aspekt der Online-Konferenz wird kritisiert, dass NGO nicht in einem angemessenen Rahmen dagegen demonstrieren könnten. Allerdings bezweifle ich, dass diese Konferenzen aus diesem Grunde abgehalten werden. Natürlich ist ein gutes Gespräch in einer Arbeitsgruppe (vermutlich mit anschliessendem gemeinsamem Bordellbesuch in einer fremden Stadt!) durch nichts zu ersetzen! Das Ergebnis wird aber in beiden Fällen ähnlich sein: wenig bis garnichts, hurra!

Ist unsere Mutter Erde, sind wir noch zu retten?

Auf suedeusche.de fand ich heute diesen handlichen Artikel, mit spitzer Feder oder scharfem Keyboard oder wie auch immer geschrieben. Unter der Überschrift „Gesellschaft – Warum retten wir nicht unsere Erde?“ weist der Autor/die Autorin A. Rühle mit geschliffenem Wort auf die Schizophrenie menschlichen Handelns hin. Jeder erwartet vom andern den ersten Schritt zu tun. Keiner will seinen faulen Arsch zuerst bewegen müssen! Und am schlimmsten sind die, die heute im Wohlstand leben. Sie wollen nichts von dem hergeben, was sie im Überfluss haben, damit auch diejenigen, welche in Armut und Elend leben, ein menschenwürdiges Dasein führen können. So ist das in unserer Welt! Lest Euch den Artikel durch und entscheidet dann, was Ihr für die Rettung der Welt tun könnt, tun müsst. Denn wenn Ihr nichts tut und Eure Regierung nicht zwingt etwas zu tun, wird nichts geschehen und der Wandel des Klimas wird die gesamte Menschheit in einem gewaltigen Ozean aus Schmelzwasser ersäufen!

Der Rest der Menschheit wird sich in erbarmungslosen Kriegen um die letzten Ressourcen abschlachten. Also sollten wir jetzt anfangen etwas zu tun, bevor es zu spät ist!