Orchidee des Jahres 2014 – der blattlose Widerbart!

2014 ist das Jahr des „blattlosen Widerbart“ – als Orchidee des Jahres. Eine seltene Pflanze, deren Bestände teilweise stark bedroht sind! Mögen wir ihr gnädig sein…
Auch der vermutliche „Sieger“ für das Jahr 2015 steht heute schon fest. Es handelt sich um die „hirnlose Angela“ deren Aussterben allerdings keinen allzu großen Verlust für Flor- und Fauna Europas bedeuten würde, da sie mit ihrer völlig verfehlten Klimapolitik mehr Schaden anzurichten in der Lage ist, als eine fünfjährige Hitzewelle…
Bei der Abstimmung gewann sie jedoch nur knapp gegen den gelben Harnröhrling, aber darauf is eh gepisst!

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Zwei Grad…

…soll die Grenze des Temperaturanstiegs auf diesem Planeten sein, gegenüber der Durchschnittstemperatur vor der Industrialisierung. Während unsere Bundeskanzlerin strahlend und bester Laune vor die Kameras und ins Blitzlichtgewitter der versammelten Journalisten trat und mit hörbarem Stolz (warum auch immer) verkündete, die G8-Staaten und die Schwellenländer hätten einen Durchbruch im Klimaschutz errungen, widersprach China, moserte Rußland herum und wollten sich die anderen Schwellenländer wie Indien, Brasilien und Mexiko nicht festlegen in welchem Zeitraum dieser Temperaturanstieg verhindert werden solle.

Na also, mal wieder viel Wind um nix. Mit solchen „weltbewegenden“ Klimaschutzvereinbarungen, die diesen Namen nicht verdienen, retten wir das Klima sicher nicht. Aber für die Politik ist selbst sowas immer ein Grund sich selbst zu beweihräuchern und sich im strahlenden Glanz dieser vermeintlichen Erfolge zu sonnen. Besonders gern gibt sich offensichtlich unsere Kanzlerin dafür her. Und daheim setzt man derweil fleissig auf Atomernergie (gesponsort von der Atomlobby und den großen Atomkonzernen) und lässt Vattenstörfall schalten und walten wie es denen gut dünkt. Und wer es denn trotzdem wagt, die Sicherheit der deutschen Atomanlagen anzuzweifeln, oder sogar die Lauterkeit und die Zuverlässigkeit der Atomkraftwerksbetreiber, der macht sich nicht nur bei der Union, sondern erst recht bei der FDP unbeliebt!

Aber ich schweife ab. Bringt das die Welt wirklich weiter? Etwa eine solche Vereinbarungen (hier wird das Wort Minimalismus völlig neu definiert!), von denen a) keiner weiss, wie man sie einhalten, b) wie man sie kontrollieren und c) in welchem Zeitraum man sie umsetzen kann? Etwa solche wachsweichen Zusagen, die weder die Treibhausgasemissionen  begrenzen, noch überhaupt festlegen, wie viel Treibhausgas in welchem Zeitraum eingespart werden soll?

Und während man wenigstens dem Anschein nach versucht ein wenig Aktivismus zu zeigen, um die daheimgebliebenen Wähler in Sicherheit zu wiegen, setzt Berlusconi den Neubau von Atomreaktoren in Italien durch (Artikel auf spiegelonline vom 9.7.2009; „Kernkraft: Italien kehrt zur Atomenergie zurück“). Aber wir können beruhigt sein, auch in Italien hat niemand eine Ahnung, wie und vor allem wo der Atommüll endgelagert werden soll.

Ein Tipp von mir: Der Mafiaboss ihres Vertrauens kümmert sich sicherlich gern um die Entsorgung ihrer radioaktiven Müllmassen – gegen einen entsprechenden Obolus versteht sich (genauso, wie sich die schweigenden Herren schon in der Vergangenheit um die „fachgerechte“ Entsorgung von Giftmüll nach Afrika oder sonst wohin gekümmert haben).

Außer heisser Luft hat das G8-Gipfeltreffen nicht viel gebracht. Und heisse Luft gibt es bereits genug. Bedauerlich, dass man nicht versucht hat, die Erwärmung des Klimas bei diesem Pseudo-Umwelt-Klimaschutzgipfel zu vermeiden. Das hätte der Welt sicher gut getan!

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Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen…

…kaum ist der Ölpreis radikal in den Keller gefallen (n-tv.de vom 15.12.2009), haben alle Politiker ihre Versprechen vergessen, das Klima unter angemessener Beteiligung der Schwerindustrie und Energiekonzerne retten zu wollen (natürlich letztendlich auf Kosten des Steuerzahlers, aber immerhin). Aber weil ein so tiefer Ölpreis wie derzeit nur einen kennt, der ihn bejubelt, nämlich den ohnehin geschröpften Autofahrer, versuchen nun alle an der Preisschraube zu drehen:

  • Die Ölproduzenten, weil sie nicht viel verdienen (mir steht das Wasser der Rührung in den Augen, wenn ich nur an die hungerleidenden Scheichs denke!).
  • Die Ölindustrie, weil sie auf die sinkenden Preise keine Zuschläge draufhauen und dies dann den Ölproduzenten in die Schuhe schieben kann (Auch hier bin ich den Tränen nahe, wenn ich nur an die darbenden Energiekonzerne vom Typ Shell, oder BP denke!).
  • Bundesregierung, die ob der sinkenden Preise für Heizöl und Treibstoffe mit wegbrechenden Steuereinnahmen in Milliardenhöhe zu rechnen hat, allerdings auf grund der niedrigen Rohölpreise flugs ihren Eid vergißt, daß Klima im Alleingang zu retten (Denn ohne die Steuergelder und ohne die Notwendigkeit – bei einem solch niedrigen Ölpreis muss noch genug Öl da sein, sonst wäre es nicht so billig, ist Frau Merkel vor der Industrie eingeknickt (netzeitung vom 15.12.2009) und verschleudert die Emissionsrechte für Treibhausgase zum Nulltarif).

Hier hätte man mal zeigen können, was die Versprechen zumindest der deutschen Politiker wert sind. Obwohl, man hat es ja gezeigt, sie sind nichts, absolut garnichts wert! Die CDU lästert über die rote Andrea aus Hessen, ob ihrer „Lüge“, mit den Linken nicht koalieren zu wollen? Vergesst es! Angela lügt, sie wolle das Klima retten und verkauft und verrät uns und die kommenden Generationen an die multinationalen Konzerne – nach ihr die Sintflut!

Was Merkel mit ihrem Verhalten erreichen will? Keine Ahnung! Wahrscheinlich weiss sie es selbst nicht. Den Eindruck kann man bei dem „Hü und Hott“ jedenfalls gewinnen! Greenpeace textete bereits am 12.12.2009 „Schwarzer Tag für die europäische Klimapolitik – Verantwortliche in Brüssel knicken vor Industrieinteressen ein

Das der Umweltgipfel in Posen in die sprichwörtlichen Hosen ging, brauche ich nicht extra erwähnen. Man konnte sich auf nichts einigen, will aber ab Ende 2009 in Kopenhagen endlich zu Potte kommen, denn…

…von jetzt an werde es ernst,

so der Chef des UN-Klimasekretariats Yvo de Boer zum Abschluß. Jetzt erst? Auf welchem Planeten leben die Herrschaften denn eigentlich? Unsere Mutter Erde kann es wohl nicht sein, sonst würden sie sicher ihre breiten Ärsche ein klein wenig schneller bewegen und in die der Konzernmanager kräftig hineintreten! Bislang dachte ich zwar, zumindest die Länder der westlichen Hemisphäre würden von Politikern regiert, die vom Volk gewählt wurden. Heute muss ich zu meinem großen Bedauern erkennen, dass die alte Weisheit Geld regiert die Welt nichts von ihrer Aktualität verloren hat! Man könnte auch angesichts des Überhand nehmenden Lobbyismus sagen: Wer gut schmiert der gut fährt, aber das wäre nicht fair!

Gibt es wirklich jemanden der sich über die Politikverdrossenheit und das geschwundene Vertrauen in unsere Politiker wundert?

Pack die Scheisse in den Tank!

War es früher der Tiger, den man in den Tank packen sollte, so sollen es in Zukunft die Ausscheidungsprodukte von E-Coli-Bakterien. Obwohl ich Berichte zu diesem Thema eigentlich nicht mehr hören kann, weil sie immer dann aus der Versenkung auftauchen, wenn es der Wirtschaft schlecht, oder den Ölkonzernen zu gut geht, wenn die Klimapolitik mal wieder in den Arsch zu gehen scheint (schaut euch nur Merkels 180° Wende an, die sie jüngst vollführt hat – von der Jeanne d´Arc des Klimaschutzes zum Klimaschwein in nur 2 Tagen!), weil auf einmal wirtschaftliche Interessen wichtiger als das Überleben der Menschheit auf diesem Planeten sind! In der Berliner rundschau wird Merkel nun von der Grünen Claudia Roth „bleischwerer Lobbyismus“ vorgeworfen und damit hat sie sicher nicht ganz unrecht, wenn man die Argumentation unserer lieben Bundeskanzlerin eitwas genauer betrachtet – sie sagt, dem Klimaschutz dürften keine Jobs geopfert werden und meint damit, die Gewinne der Großindustrie dürfen nicht geschmälert werden, frei nach der Maxime: geht´s den Konzernen gut, geht´s den Arbeitnehmern gut. Ein fataler Trugschluß!

n-tv.de hat einen Artikel unter der Überschrift „Aus dem Darm in den Tank – Bakterien zu Biotreibstoff„. Wenn nur eine dieser Ideen mal praktisch umsetzbar wäre! Aber vermutlich werden solche News lanciert, um ma wieder ein paar Millionen Euro Forschungsgelder locker zu machen und dann hüllt man sich wieder für die nächsten Jahre in vornehmes Schwiegen.