Die „besorgten Bürger“ haben es ja gleich so kommen sehen!

Ach was! Das ZDF hat die Übergriffe in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof köar fehleingeschätzt? Boah is ja echt n Ding und schwuppdiwupp fordert die CSU sofort klare Konsequenzen! Die eigentliche Fehleinschätzung geht ja aber nun mal wohl eher von der Polizei aus, die nicht gemerkelt haben will, wie sich da eine Gruppe, nein ein Mob von mehr als tausend nordafrikanisch, oder vielleicht auch arabisch aussehenden Männern bildete, um Frauen sexuell zu belästigen, ja so schwer sexuell zu belästigen, dass man schon von Vergewaltigung sprechen kann (nein eigentlich muss!) und sie auch noch zu berauben! Und das war nicht nur in Köln so, sondern in Stuttgart und Hamburg und was weiß ich noch wo! Nun spricht man von organisierter Kriminalität! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Organisierte Kriminalität in diesem Ausmaß. Mitten in Deutschland! Und es kommt, wie es kommen muss, die Konservativen fordern sofortige Ausweisung der Flüchtlinge. Man weiß zwar nicht, ob die das überhaupt waren, aber Flüchtlinge sind immer Schuld! Und die Einzigen, die bereits lange vor Silvester vor sexuellen Übergriffen, Massenvergewaltigungen und Diebstählen oder Raub gewarnt haben waren, wie immer, die Privatsender und die „besorgt-beseichten Bürger“!
Immerhin hat die Frau Bürgermeisterin Reker den Damen gesagt, wie sie sich künftig in solchen Fällen zu verhalten haben – immer eine Armlänge Abstand halten. Das gehe schließlich immer! Geht vielleicht, wenn man so wie sie einen Bodyguard hat, oder zwei, drei! Fehlt nur noch der Hinweis der besorgten Bürger, die Mäödels sollten gefälligst nicht so nuttig bekleidet rumlaufen, schließlich kämen aus Nordafrika und/oder Arabien fast nur notgeile Männer! Da darf man nichts für´s Auge bieten…

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Ein (un)guter Hirte?

Dass Intelligenz kein Garant gegen strukturelle Dummheit ist, hat Orgienadmiral Meisner in seiner Funktion als Berufskatholik von Kölle über Jahrzehnte hinweg mehr als nur eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit unheilschwangeren Worten pflegte er nicht nur Homosexualität als abartig zu geißeln, sondern sich auch der exzessiven geistigen Onanie hinzugeben, indem er jene der Nähe zur NS-Ideologie zieh, die seine unmaßgebliche Meinung nicht teilen wollten. Aber was wäre die Kirche, wenn sie ihr und Meisners schwarzes Herz nicht an ewiggestrige Dinge hängen wollte?

Überall pflegte er sich ungefragt einzumischen, vor allem dort, wo er am wenigsten Ahnung hatte und das war praktisch überall! Nie konnte er einfach die Klappe halten und Gottes Schöpfung als das zu betrachten, was sie war und ist (vorausgesetzt, man ist christlichen Glaubens), eine göttliche Schöpfung nämlich und sie, vor allem aber ihre Menschen mit all ihren Neigungen und Orientierungen, als solche vorbehaltlos zu akzeptieren!

Vielleicht wäre dieser unserer Welt einiges an unfreiwilliger Komik, aber auch christlich-katholischem Glaubenszynismus erspart geblieben, wenn seine Vorfahren sich zu ihrer Homosexualität bekannt und der Reproduktion verweigert hätten? So aber bleibt uns nicht weiter zu tun als ihm zuzurufen:“Hebe Dich endlich hinweg, Pfaffe!“

weiterführende Links:

Kardinal Joachim Meisner – Ein Lieblingsfeind tritt ab (Artikel auf taz.de vom 9.3.2014)