Arbeiten, bis man tot umfällt? Ihr könnt mich mal!

Das, liebe Leute, hätte ich auch ohne Umfrage sagen können! Und ich kenne auch einige Gründe dafür, warum das so ist! Wer seine Leute beschissen bezahlt, sie dauerhaft überfordert, ihnen den Weg nach oben trotz Eignung verbaut und dann auch noch keine Ahnung von Menschenführung hat, kurz, wer Menschen lediglich als Humankapital betrachtet, als einen Kostenfaktor, bei dem es um Prozessoptimierung und Kosteneinsparung bei gleichzeitiger Gewinnmaximierung geht, braucht sich nicht wundern, wenn ihnen die Menschen vorzeitig den ausgestreckten geriatrischen Mittelfinger zeigen (müssen!).

weiterführende Links:  

Werbeanzeigen

Die Schere zwischen arm und reich – ein gottgegebenes Recht im kapitalistischen Heilssystem?

Für die meisten Menschen, vor allem, wenn sie „liberal“ und „konservativ“ sind, ist es ja ein geradezu unerhörter Vorgang, wenn man von den Reichen verlangte, sich in irgendeiner Form (womöglich sogar mit Geld) an der Finanzierung des Staates und der Gesellschaft zu beteiligen. Ich meine, Solidargemeinschaft? Das war doch gestern, oder vielleicht sogar vorgestern. Heute gibt es die Ellenbogengesellschaft, die sich bewährt hat und diejenigen bevorzugt, die sich selbst helfen (können, weil sie genug Geld haben). Alle andern gehören zum Pöbel, sind wertloses „Humankapital“, Kostenfaktoren, die es zu verringern, am Besten auszumerzen gilt – wer nichts leistet, baucht nix fressen, lass uns Herr, das nie vergessen. Det ham wa doch ooch schon ma irgendwo gehöert?

weiterführender Link: