Ist es… Superman? Nein! Ist es ein Vogel? Nein! Ist es ein Flugzeug? Ähm…keine Ahnung?

Nur elf Jahre nach Vertragsabschluss und mit lediglich vier Jahren Verspätung konnte die Bundeswehr heute den ersten neuen Luftwaffentransporter A 400 M in Empfang nehmen. Die Freude war allenthalben groß! Da fallen die paar Mängel, die dieses Wunderwerk modernster Luftfahrttechnik noch ein wenig ausbremsen, kaum ins Gewicht. Und wer wird denn auch schon so kleinlich sein und auf so unwesentliche Details hinweisen, wie die (noch?) fehlenden Schutzsysteme, die bei gefährlichen Anflügen Sicherheit gewähren sollen? Niemand! Vermutlich hat man einfach im Freudentaumel des Bestellexzesses schlicht vergessen, die Listen mit den Zusatzausstattungen zu lesen und diese dann auch zu ordern! Und nun muss man halt noch warten, bis im Jahre 2016 die nachbestellten Sonderausstattungen montiert werden können! Da spielt es auch kaum eine Rolle, dass Mannschaften und Gerät während des Fluges nicht abgesetzt werden können! Entgegen anders lautenden Gerüchten soll jedoch ein Steuerknüppel serienmäßig vorhanden sein. Zumindest einer…
Wie uns weiter aus militärischen Kreisen berichtet wird, ist als Einsatzort des ersten Prachtstücks ein Hangar auf dem Fluchhafen BER vorgesehen. Um nämlich die Einsatzfähigkeit mindestens so lange zu erhalten wie bei den guten alten Transall-Maschinen, sollen die neuen A 400 M erst garnicht zum Einsatz kommen. „So kann halt am wenigsten passieren und die Wartungsintervalle können auf wenigstens 5 Jahre und drei Flugstunden gestreckt werden“, teilte uns Generalleutnant der Luftwaffe Manfred von Verzicht-Hofen mit. „Die Dinger können selbst dann noch fliegen, wenn sie hundert Jahre alt sind, wenn sie vorher nicht eingesetzt werden!“
Die Wartung der Maschinen übernimmt nach unseren Informationen aus Kostengründen ein Unternehmen aus Nordkorea, dass sich in einer europaweiten Ausschreibung mit deutlichem Abstand durchgesetzt hat!

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Isis und die erstaunte Welt des Westens

Ja, das macht schon Sinn. Wenn die irakischen Truppen vor den Islamisten davonlaufen wie ein Haufen aufgescheuchter Hühner, dann muss man ihnen noch mehr Waffen geben, die sie den Isis-Rebellen entgegen schmeissen können, bevor sie dann verduften, sobald es das erste Mal knallt! Auch der Einsatz von Drohnen ist ganz sicher ein profundes Mittel, um Krieg zu führen ohne eigene Soldaten zu gefährden – bedauerlicherweise aber auch, ohne irgendwelche brauchbaren Ergebnisse zu erzielen.

Nun führen die Amis schon so viele Jahre Krieg im Namen ihrer „nationalen Sicherheit“, was auch immer damit gemeint sein mag und sie haben nichts, absolut nichts dabei gelernt! Sie verhalten sich sowohl taktisch, als auch strategisch, wie die letzten Idioten und man frägt sich ernsthaft, wie man solchen Volldeppen die Verteidigung der sogenannten freien Welt anvertrauen und sich darauf verlassen kann…

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Die KanzlerIn und die Zeugen Angelas!

Einmal mehr zeigt sich, dass die CDU lediglich aus Merkel besteht, die gemeinsam mit Angla und Muddi ein Triumvirat über die Union errichtet hat und nun nach der Alleinherrschaft greift! Schade nur, dass sie dabei auf die Hilfe unfähiger Nulpen angewiesen ist, die ihr nicht nur nicht das Wasser reichen können, sondern dies auch garnicht wollen. Natürlich wollen sie auch nicht rebellieren. regierngen vielleicht, wenn Muddi sie denn mal lassen würde. Aber wer etweas entscheidet, oder gar Profil zu zeigen versucht, der wird sofort abgesägt und entsorgt. Es gibt nichts anderes als Muddi in der CDU. Muddi ist das Programm, vertritt dies auch (oder wenn dies opportun erscheint, eben auch nicht). Muddi führt die Regierung (mal hierhin, mal dorthin, am liebsten aber doch besser nicht). Muddi hat kein Konzept, das aber mit Nachdruck! Muddi will Krieg führen für die Demokratie und die Freiheit (aber ohne Soldaten, na jedenfalls ohne Waffen, oder besser noch ohne Verantwortung und erst recht ohne Ideen). Muddi ist die bessere Wahl, weil sie alternativlos ist (sagt sie). Muddi führt die wohl beste Regierung seit langem (glaubt vermutlich nur sie selbst). Muddi hat einen spitzen Kandidaten für die EU (der nicht reden darf, außer mal kurz „Hallo“ sagen!). Muddi ist wie die Akne auf dem Arsch der deutschen Gesellschaft…

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Krim(s)krams und andere Nebensächlichkeiten!

Ist schon bemerkelnswert, mit welcher Leichtigkeit, ja Nonchalance, diese PolitikerInnen Soldaten mal hierhin, mal dorthin verschieben und „Präsenz zeigen“, oder die „Demokratie“ und die „Rechte der Frauen“ zu verteidigen, bisweilen und immer noch, sogar am Hindukusch! Morgen geht es dann nach Afrika, übermorgen in die Ukraine (denn andere Außengrenzen kann die ja wohl nicht meinen) und man kann sicher sein, dass diese Pissnelke nicht zögern wird, wenn es darum geht, die Interessen der deutschen Wirtschaft mit der Flinte in der Hand zu „verteidigen“. Vor allem, weil man gewiss sein kann, in ihrer Position, dass man seinen knochigen Arsch sicher in einem Regierungsbunker weiss, wenn draußen die Granaten und Bomben fallen! Ob des einfachen Arbeiters Sohn dann an der Ostfront die Backen zusammen kneift und sein Leben aushaucht, ist nur noch von untergeordnetem Belang. Schließlich gehts hier um Profit und sonst um nichts!
Ich kann  mir nich helfen. Immer wenn ich diese Ursel von der Leyen (oder von wem auch immer) sehe, muss ich daran denken, dass zwei Backen nicht zwangsläufig ein Gesicht ergeben. Bisweilen sind sie auch einfach nur die Bestandteile eines Arschs!

Ich habe hier absolut nicht das Gefühl, es gehe um unsere Sicherheit, oder gar die Freiheit der Ukraine! Mir kommt das Gewäsch, das wir täglich aus dem Fernseher hören wie das belanglose Rhabarberrhabarber in einem Friseursalon vor, indem einfach nur geredet wird, um den ansonsten leeren Raum mit Geräusch zu füllen!

Merkels Statements sind so unglaubwürdig, wie die ganze Politik dieser Kloalition, die nur das eine Ziel zu verfolgen scheint, die Taschen der Wirtschaft und natürlich die eigenen, zu füllen, bis sie platzen und vielleicht noch ein bisschen darüber hinaus! Hier passt nichts zusammen. Der Anspruch auf Freiheit und Demokratie und der Eid, Schaden vom Deutschen Volke abwenden zu wollen, sind so heuchlerisch, dass man deutlich mehr kotzen möchte, als man fressen kann!

Von Moral und Anstand kann in diesem Zusammenhang überhaupt keine Rede mehr sein! Nein, ich wende mich mit Grausen ab von dieser Art der Politik, der es scheißegal ist, ob sie im Volk Zuspruch findet, weil sie davon ausgeht, dass eben jenes Volk, von dem man die Legitimation zum regieren erhält, gleichzeitig für zu dämlich erklärt zu kapieren warum, was und wozu gemacht wird!

Und deswegen braucht man auch keinerlei Rücksicht auf die Befindlichkeiten des Volkes zu nehmen. Wer dumm ist, und zwar so dumm, solche Politiker an die Macht zu wählen, vor dem braucht man sich nicht zu rechtfertigen. Man sollte sich eher vor ihm fürchten!

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Krieg is immer gleich…

…und immer sind es die einfachen Soldaten, die Zivilisten, die Alten, Frauen und Kinder, die auf allen Seiten der Front verrecken und von Kugeln zerfetzt und verstümmelt, von Napalm und Minen zerrissen werden! Die da oben, die reiben sich die Hände und salbadern von Ehre und Vaterland, von Freiheit und Demokratie, die es zu verteidigen gälte! Dabei meinen sie nur Ihren eigenen Reichtum und Wohlstand, Ihre Freiheit und Demokratie. Aber das hat mit der Lebenswirklichkeit der allermeisten menchen auf diesem Planeten nicht das Geringste zu tun!

Beim Ehrensalut für den Genossen Kalaschnikow kam es zu einem ebenso unvorhersehbaren, wie peinlichen Zwischenfall…

 

Die Kriegsgewinner machen sich nie die Hände schmutzig, sie nehmen nie eine Waffe in die Hand! Sie verkaufen die Waffen an Freund und Feind und verdienen immer…

Sie sind es, die zum Krieg hetzen, die Feindschaften säen und Arbeitsplätze dadurch „sichern“, dass sie das Töten von Menschen zu ihrer Berufung machen und laut jammern, wenn weniger Waffen, Panzer und Kampfflugzeuge gekauft werden!

Nicht hören! Nichts Sehen! Viel reden und nichts sagen!

Manchmal, aber nur manchmal frage ich mich in aller Stille, ob es in seinem Ministerium überhaupt irgend etwas gibt, das funktioniert? Gibt es irgend etwas, von dem er nicht auch noch nie irgendwas negatives gehört hat und was ihn (und seine versammelte hirn- und nutzlose Generalität) völlig überrascht? So langsam verzweifel ich an dem Typ, obwohl wenigstens DAS nicht überraschend ist – jedenfalls nicht für mich!

  • Drohnen? brauchen wir dringendst, aber sie fliegen nicht und natürlich sind die andern Schuld!
  • Der Kampfhubschrauber NH90? Soll die deutschen Soldaten bei ihrem heiligen Krieg am Hindukusch unterstützen. Leider ist er wegen des anfälligen und untauglichen Navigationssystems genauso blind, wie de Maizière ohne Brille!
  • Die Standardflinte G36, mit der die deutsche Bundeswehr ausgerüstet ist, schießt sehr schnell und überall hin, sogar um die Ecken. Bedauerlicherweise fliegen die Kugeln aber nicht dahin, wo sie hinfliegen sollen – ein wenig Sonneneinstrahlung reicht aus, dass sich diese lumpige Büchse verzieht wie ein Stück Lötzinn unter der Schweißflamme! Man muss ja geradezu „Heil“froh sein, dass es in Afghanistan das ideale Klima für die ordnungsgemäße Verwendung solcher Waffen gibt…
  • Und nun der neue Schützenpanzer? Taugt nüscht, der Fahrer sieht nüscht,die Elektronik ist Scheiße, die Software sollte man dem Feind besser in den Arsch stecken, statt sie in der Elektronik zu installieren, denn so kann sie wenigstens dem gegner einen Schaden zufügen, wie beispielsweise einen zerkratzten Analkanal oder so ähnlich. Dass das ganze Ding zu schwer ist, versteht sich fast von selbst. Schließlich ist es ja gepanzert. Wann eine Auslieferung erfolgt ist unklar – vermutlich genauso unklar wie die Frage, wozu man diese Panzer überhaupt braucht?

Hab ich noch irgendwas vergessen? Ach ist ja auch völlig egal. Niemand ist Schuld, außer den politischen Vorgängern. Der heilige Thomas de Maizière wäscht seine schmierigen Pfoten in Unschuld und möchte leider für nichts die Verantwortung übernehmen. Dafür behält er sich im Falle des fehlkonstruierten Panzers personelle Konsequenzen vor! Aber nicht jetzt! Vielleicht später! Danke Herr de Maizière, für soviel Chuzpe gebührt ihnen sicher das große Bundesverdienstkreuz am Bande!

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125 Jahre Automobil – ein Grund zum feiern?

Die Entwicklung des Automobils

Am 29. Januar 1886 meldete Carl Benz ein Patent an, dass sich auf einen benzinmotorgetriebenen dreirädrigen Wagen bezog. Für gewöhnlich nimmt man daher dieses Datum als Startpunkt der automobilen Entwicklung in der Welt, obwohl nahezu zeitgleich nicht nur in Deutschland, das damals noch Deutsches Reich hieß, sondern auch in anderen Teilen der Welt, findige Menschen auf die Idee kamen, ihre Kutsche durch einen Benzin-, Gasmotor oder eine Dampfmaschine antreiben zu lassen.

Benz Motorwagen von 1888
Wirklich fortschrittliche Erfinder experimentierten bereits in den Anfangsjahren des Automobilbaus mit dem Elektroantrieb. Aber sie wurden von der Entwicklung der benzingetriebenen Kutschen überholt und schließlich abgehängt. Die entsprechende Technik war einfach noch nicht konkurrenzfähig. Bis heute hat sich an diesem Zustand wenig bis garnichts geändert, was einen nach 125 Jahren Entwicklungsgeschichte schon ein wenig nachdenklich werden lässt!

La Jamais contente, ein Elektrowagen, und
der Konstrukteur Camille Jenatzki 1899

Wollte man nicht oder konnte man nicht? Darüber kann man trefflich streiten, oder sich darauf verständigen, dass es einfach keinen Anreiz gab, leistungsfähige Elektroantriebe und Akkumulatoren mit der entsprechenden Speicherkapazität zu entwickeln. Ich behaupte einfach (und da bin ich mir der drohenden Angriffe der Verfechter des „Freien Marktes“ durchaus bewusst), unter den Bedingungen des Marktes kommt es nicht zur Entwicklung ökologisch verträglicher und umweltfreundlicher Antriebe, solange es billige fossile Energieträger gibt!
Das ist heute auch nicht anders. Investitionen in zukunftstaugliche und umweltfreundliche Antriebstechnologien werden nicht als Investitionen in die Zukunft betrachtet, sondern als Belastung, welche das ShareholderValue schmälert und darum investiert man nur das in die Entwicklung, was der Staat den Konzernen in den Arsch zu schieben bereit ist. Das Ganze wird dann (man weiß ja, was man seiner PR und dem Greenwashing schuldig ist) mit ein paar Euros aus der Firmenkassen aufgepeppt (was sich freilich steuersenkend auf die Unternehmensgewinne auswirkt), damit man wenigstens den Anschein von eigenem Interesse erweckt.
Nun, nach Jahrzehnten vom Staat mit Entwicklungsgeldern gesponsorter Entwicklung „umweltfreundlicher und alternativer“ Antriebstechnologien, ist man immer noch nicht viel weiter, als vor 125 Jahren (die Verbrennung fosslier Energieträger kann man daher offenbar mit dem Unwort des Jahres 2010 als alternativlos bezeichnen, jedenfalls aus Sicht der Automobilkonzerne).

BMW Hydrogen 7 aus dem Jahre 2007
Die Entwicklung des Wasserstoffantrieb, den BMW zunächst favorisierte, wurde mittlerweile eingestellt, nur damit sie von Daimler-Benz wieder aufgenommen werden konnte. Auf dem Markt der Elektroantriebe präferiert man nun den Hybridantrieb, der nicht auf den Verbrennungsmotor verzichtet, aber den Wagen durch die zusätzliche Technik so schwer macht, dass die Verbrauchsvorteile nahezu wieder aufgehoben werden! Besonders die großen SUV´s aus dem Premiumsegmant sollen mit dieser Technik ihren Ruf als spritfressende Straßendinosaurier, oder als Blech gewordener automobiler Hirnriss, verlieren!

Es zeigt sich, das die Automobilindustrie ohne scharfe gesetzliche Abgasvorschriften nicht bereit ist Akzente zu setzen, freier Markt hin, freier Markt her! Kein Wunder, dass die Konzerne dabei mit der ganzen Macht ihrer Lobbyisten vorgehen und das mit Erfolg. Alles, wozu die Konzerne bewegt werden konnten, sind wachsweiche, „freiwillige Selbstverpflichtungen“, die nicht bindend sind! Und die Regierungen nahmen es taten- und hilflos hin.

Die automobile Infrastruktur
In den Anfangsjahren des Automobilbaus nutzten Autos und Fuhrwerke diejenigen Feldwege gemeinsam, die bereits seit Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden die Handelsrouten der menschen markierten und Städte und Staaten miteinander verbanden.

Kgl.-sächsische Postkutsche

Das Reisen auf diesen Wegen war sicher kein Vergnügen, Wind und Wetter waren noch lange Jahre die Hauptfeinde der Reisenden und außerdem waren die Autos auf Grund ihres enorm hohen Preises nur einem realtiv kleinen, wohlhabenden Kreis von Menschen vorbehalten. Die Masse nutzte für ihre seltenen Reisen die zur Zeit der ersten Autos bereits flächendeckend ausgebauten Verkehrsnetze der Eisenbahnen.
Aber mit den Jahren stieg die Zahl der Automobile und damit die Nachfrage nach Treibstoff, Ölen und Schmiermitteln, sowie Möglichkeiten die anfällige Technik allüberall reparieren zu können. Es entstanden Werkstätten und Tankstellen. Rund um das Automobil begann sich ein ganzer Industriezweig zu entwickeln und bereits nach kurzer Zeit wollte sich der verwöhnte Autler (so hießen die Autofahrer damals auf „Teutsch“) nicht mehr damit zufrieden geben, nur auf den alten Reiserouten hinter den Fuhrwerken her zu tuckern, nein, man verlangte nach Autostraßen, denn man wollte Gas geben und Spass haben!
Daran hat sich bis heute nichts geändert. Aber anstatt Spass zu haben, steht man heute im Stau, weil der Strassenbau mit der Verkehrsentwicklung nicht Schritt hält und man gleichzeitig den weiteren Ausbau des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs sowie des Güterverkehrs systematisch zu Gunsten des Strassenverkehr vernachlässigt hat!
Millionen Tonnen Treibstoffe werden durch den Verkehr in die Luft geblasen! Die Feinstaubbelastung (nicht nur aus Industriebetrieben) hat enorm zugenommen und verpestet die Luft in unseren Städten! Autobahnen und Bundesstraßen ziehen hunderte Meter breite Schneisen durch nahezu alle Länder unseres Planeten, sind dabei für Wildtiere kaum zu überqueren und daher eine Todesfalle für die gesamte Natur! Die Abgase des Verkehrs lassen unsere Wälder sterben, der Lärm macht uns alle krank, weil wir dem Verkehrsgetöse an kaum einem Ort entkommen können. Nachts zerschneiden die Xenon-Lichtkegel der Autoscheinwerfer die Dunkelheit, lassen Tiere erstarren und den Autos zum Opfer fallen! Menschen sterben in und durch Autos, verbluten auf Strassen und sterben mit zerschmetterten Knochen und inneren Verletzungen nach Unfällen!

Aber das Auto wurde nicht nur zum bevorzugten Verkehrsmittel für die kleine oder große Reise. Die Entwicklung des Automobils sorgte auch dafür, dass die Armeen von der neuen Erfindung profitieren wollten. Schnell erkannte man das Potenzial des Autos, wenn man es panzerte und ihm Ketten gab – die ersten Panzer entstanden und ich glaube behaupten zu können, ohne den Panzer als eine der Hauptsäulen bewaffneter Auseinandersetzungen, wären die Blitzkriege der Nazis, mit denen sie fast ganz Europa unter ihre Knute zwangen, nicht möglich gewesen!

Panzer IV der Nazi-Wehrmacht 1940
Es gibt kein Entkommen vor dem Auto und dem Straßenverkehr. Aber ist das ein Grund zum feiern?

Die Folgen des Autowahns

Energiekonzerne holzen den Regenwald ab um „Bio“sprit aus riesigen Plantagen in Monokultur zu gewinnen. Mais und Weizen wandert in Anlagen, die daraus ebenfalls „Bio“sprit erzeugen, anstatt als Brot oder Tortillas die hungernde Menschheit zu ernähren! Und die Ökobilanz ist fast genauso beschissen wie die des Benzins oder Diesels aus Erdöl! Was also soll das bringen? Wie immer geht es um Profit, um schnellen Profit! Dabei gibt es keinen Grund, 125 Jahre Automobil zu feiern! Aber sagt das mal den Automobil- und Energiekonzernen, sagt es denen, die vom Automobil leben, vor allem sagt es denen die sich in ihren oversized SUV setzen, um sonntags die Brötchen von der nächsten Ökobäckerei zu holen! Sie werden euch genauso verständnislos anschauen wie ihre Autos…
Es scheint unmöglich, aus diesem Dilemma aus Umweltzerstörung, Umweltverschmutzung, Armut, Ausbeutung, Gewalt, Krieg und Hunger zu entkommen, die das Auto und seine Entwicklung mit sich brachte. In einer globalisierten Welt können wir nicht auskommen ohne eine Verkehrsinfrastruktur und Transportmitteln, mit denen wir Waren von einem Ort zum andern bringen können.
Es wäre absolut illusorisch, sich aus dieser weltweiten Vernetzung zurück ziehen zu wollen. Aber wir können ihre ebenso weltweiten Folgen nicht länger ignorieren. Aber genau das tut die Politik entgegen anderslautender Behauptungen. Nachhaltigkeit in der Verkehrspolitik sind ist nicht mehr als ein bloßes Lippenbekenntnis, dass da endet, wo die Lobbyisten ihre Geldkoffer öffnen!
Wir können etwas dagegen tun, wenn wir uns Selbstbeschränkung auferlegen, indem wir Fahrräder benutzen, oder sogar unsere eigenen Beine, sofern sie unser Gewicht noch zu tragen im Stande sind. Es steht uns offen, regionale Produkte zu kaufen und so für uns persönlich der Globalisierung unser NEIN entgegen zu schreien! Wir brauchen keine Äpfel aus Chile und Weintrauben aus Südafrika, zu jeder Tages- und Nachtzeit und egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Genauso wie wir kein Fleisch von Tieren brauchen, die durch den halben Kontinent gekarrt wurden, um sie zu schlachten und anschließend mit dem LKW wieder zurück zu bringen. Wir brauchen auch keine Rosen aus Kenia oder Kolumbien, von Arbeiterinnen in einem Nebel aus Insektengift geerntet und mit Flugzeug und LKW heran gekarrt, um sie dann bei ALDI oder LIDL für 1,99 € je Bund zu kaufen und nach uwei Tagen in der Vase auf den Kompost zu schmeißen.
Wenn wir aber glauben, das Auto stehen lassen zu können, nur um dann mit dem Pauschalflieger für 19,90 € nach Malle zum Sangria saufen fliegen zu müssen, sind wir so dämlich, dass uns eigentlich der Blitz beim Scheißen erschlagen müsste, wenn es auch nur eine Spur Gerechtigkeit im Universum gäbe! Aber vielleicht geschehen ja wirklich noch Zeichen und Wunder, ich jedenfalls will nicht aufhören, daran zu glauben!!!

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