Saufen für den Regenwald, oder doch lieber ficken?

Seit einigen Jahren versucht die nicht ganz unbekannte Brauerei Krombacher mit ihrem Klimaschutzprojekt den Regenwald zu retten. Bekannter, als durch diese Aktion, die in den Medien, insbesondere im Fernsehen vor größeren Fußballereignissen, wurde dieses Projekt jedoch unter der Überschrift „Saufen für den Regenwald„! Krombacher versprach, für jede gekaufte Kiste Bier eine kleine Fläche bedrohten Regenwaldes zu erwerben und vor der Rodung zu bewahren.

Nun ist es sicher gesundheitlich nicht ganz unbedenklich, wenn man sich exzessivem Alkoholgenuss hingibt, nur um den Regenwald zu retten – wie auch immer. Wer es nicht lasen kann, sich volllaufen zu lassen, der kann ja dabei durchaus Gutes tun, aber die Frage muss schon erlaubt sein, ob mit dem Genuss von Alkohol geworben werden soll, um damit dem Klima zu helfen und Wald zu retten!

Ganz anders kommt da das Kollektiv (ich schreibe dieses Wort sehr gerne, habe aber keine Ahnung, warum das so ist…) Fuck For Forest daher, Motto „Ficken für den Wald„! Hört sich gut an, was dahinter steckt, vermag ich nicht zu sagen, aber interessant ist es allemal, auf was für Ideen Leute kommen. Und letztlich ist mir das Vögeln durchaus lieber als das Saufen.

Probiert es am Besten einfach selber mal aus! Treibt es im Wald wie die Spechte, oder gießt Euch eine Kiste Bier hinter die Binde. Wenn Ihr dann den schönen Wald von oben bis unten vollgereihert habt, werdet Ihr sehen, was Ihr davon habt – einen dicken Schädel sowie brennenden Durst und das gute Gefühl, die leidenden Bäume ordentlich gedüngt zu haben…

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Der WWF als Gralshüter des Umwelt- und Naturschutzes?

Des öfteren wurden schon Vorwürfe laut, der WWF (Artikel auf Wikipedia), der sich den Schutz der Tiere, der Umwelt und der Natur auf die aristokratischen Fahnen geschrieben hat, habe sich mit Großkonzernen eingelassen und an einen Tisch gesetzt. Unter anderem soll auch Monsanto dazu gehört haben und solche Umweltverbrecher wie Coca Cola, Unilever und Shell. Jedenfalls schreibt dies der Journalist Wilfried Huismann in seine neuesten Buch unter dem Titel „Schwarzbuch WWF – dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda„.

Und die Behauptung, der WWF zeichne sich insbesondere dadurch aus, dass er sich Konzernen und der Industrie an den Hals werfe, ist sicher nicht ganz von der Hand zu weisen. Schließlich stammt ein Großteil seiner elitären Führungszirkel aus der Wirtschaft! Was Wunder, dass es da Verbindungen gibt, die offenbar nicht ganz koscher sind. Und nicht zuletzt lebt der WWF vornehmlich von großzügigen Spenden aus Kreisen der Wirtschaft und brüstet sich als Schirmherr so zweifelhafter Aktivitäten wie z. B. der seit etwa 2002 in mehreren Kampagnen laufenden Krombacher „Klimaschutz“-Projekten nach dem Motto „Saufen für den Regenwald“!

Bisweilen fallen Repräsentanten des WWF auch in der Öffentlichkeit unangenehm auf. Sein Ehrenpräsident, König Juan Carlos von Spanien, auch bei der Jagd nach Frauen kein Kostverächter, stürzte bei der Großwildjagd auf Elefanten in Afrika und brach sich seine altersschwache Hüfte. Das kann man zwar unter dem Kapitel ausgelcihende Gerechtigkeit verbuchen udn muss nicht gerade vor Mitleid mit diesem alten Sack zerfliessen, aber es wirft ein bezeichnendes Licht auf die Einstellung der führenden Repräsentanten des WWF zu den von ihm „geschützten“ Umwelt und Natur!

Natürlich will sich der WWF gegen solch schlechte PR wehren und dabei ist ihm wohl jedes Mittel recht! Denn die Folgen könnten katastrophal für den World Wildlife Fund For Nature sein, wenn ihm die Wirtschaft ihre Zuneigung und die üppigen Zuwendungen streicht…

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