Miss Atom-Wahl in Rußland!

Während die Atomindustrie in Deutschland um ihren „guten Ruf“, den „Schutz der Natur“, die „Rettung des Klimas“ (sie nennen sich ja selbst gern  die ungeliebten Klimaschützer) und (das behaupten natürlich nur die bösen Zungen der dummen Atomkraftgegner) nicht zuletzt um ihre fetten Profite kämpft, macht man in Rußland einen auf Öffentlichkeitsarbeit und lässt das schönste Gesicht, die strahlende Schönheit, der Atomindustrie wählen. Das zu der Wahl auch die ungezählten Opfer der atomaren Störfälle antreten dürfen, um sich beispielsweise in der Katagorie „attraktivster leukämiekranker ehemaliger Mitarbeiter“ oder „radioaktiv verseuchte Mutter mit den meisten behinderten Kindern“ küren zu lassen, ist allerdings nur ein übles Gerücht!

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Leukämierisiko in der Nähe von Kernkraftwerken!

Kinder, die im Umkreis von Atomanlagen leben, erkranken häufiger an Leukämie, als andere Kinder. Dies berichtet sueddeutsche.de („Kernkraftwerke – Höheres Leukämierisiko“). Das allein wäre scho schlimm genug. Aber was noch wesentlich schlimmer ist, ist die Tatsache, dass die Strahlenschutzkommission keinerlei Zusammenhang mit Radioaktivität sieht. Da drängt sich mir als unbedarftem Beobachter die  banale Frage auf: „Wen soll die Strahlenschutzkommission eigentlich vor wem schützen? Die Bürger vor zu viel, oder überhaupt vor Strahlung aus Atomanlagen? Oder eher die Atomkonzerne und die verantwortlichen Politiker vor den (selbstverständlich haltlosen) Verdächtigungen und möglichen Schadenersatzansprüchen (vermeintlicher, denn wer will schon diesen augenscheinlichen Zusammenhang beweisen und es sich auf diese Art und Weise mit den Mächtigen dieser Republik verderben?) Opfer, die glauben, unter Strahlung zu leiden oder erkrankt zu sein?“

Augenfällig ist dieser oft behauptete, aber von den Verantwortlichen stets bestrittene Zusammenhang zwischen Atomanlagen und der Häufigkeit von Leukämieerkrankungen schon. Und es ist ja auch recht unwahrscheinlich, dass diese Häufung von Erkrankungen, vor allem bei Kindern, die im direkten Umfeld von Kernkraftwerken leben, einen anderen Grund haben könnte. Für mich ist das genauso wahrscheinlich, wie der ursächliche Zusammenhang zwischen dem Rauchen und Atemwegserkrankungen bis hin zum Lungenkrebs (daran zweifelt kaum noch ein vernünftiger Mensch). Aber was würde geschehen, wenn die Strahlenschutzkommission sich ihren Namen verdienen würde und diesen Zusammenhang endlich anerkennt? Die Atomindustrie müsste mit einer Flut von Klagen und gigantischen Schadenersatzforderungen rechnen und die Politik, die bar jeder Vernunft den Bau und Betrieb solcher kaum zu beherrschenden Monsteranlagen zugalassen hat, würde nicht nur ihr Gesicht, sondern die Macht verlieren. Es wäre in unserem Lande nie wieder möglich, ein Atomkraftwerk zu errichten und die bereits in Betrieb befindlichen müssten sicher schliessen! Wie viel wird noch vor uns, den Bürgern dieses Landes geheim gehalten aus lauter Angst vor der Wahrheit?

Nicht alles, was der Mensch  zu beherrschen glaubt, muss zum Einsatz gebracht werden. Atomkraft ist ersetzbar. Es gibt andere Möglichkeiten Energie zu erzeugen. Wir sind nicht auf diese gefährlichste aller Energiequellen angewiesen. Wenn man schon nicht um Gaias willen auf die Atomenergie verzichtet, so wenigstens um der Menschen, der Kinder willen!

weiterführende Links – hab ich gefunden bei BessereWeltLinks: