Der Ausverkauf der Menschenrechte?

Heute ist der 22. März. Genauer gesagt, der 22. März 2013, wobei die Jahreszahl eher von untergeordneter Bedeutung ist, in diesem Fall immerhin. Warum dieses Datum von Bedeutung ist? Ganz einfach, es ist der Tag des Wassers!

Wasser, sauberes Trinkwasser, ist ein Menschenrecht! Sagen die UN – allerdings auch erst seit drei Jahren! Wasser ist überlebenswichtig für alle Menschen, für die Tiere auch und nicht zuletzt, für nahezu die gesamte belebte Natur! Trotzdem hat ein großer Teil der Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser!

Tausende Kinder sterben jeden Tag an Durchfallerkrankungen, Millionen Menschen leiden weltweit an Infektionserkrankungen, die durch verschmutztes Trinkwasser übertragen werden. Sogar bei uns in den „zivilisierten“ westlichen Ländern Europas und Nordamerikas wird sauberes Wasser immer knapper, weil die Menschen es vergeuden, verschleudern, verdrecken und verschmutzen! Drogen, Medikamente, Psychopharmaka, Chemikalien, Schmutz und Unrat, all das findet sich in immer größeren Mengen in unseren Trinkwasserreservoiren und was noch an sauberen Quellen vorhanden ist, das wird, weltweit versteht sich, zur profitorientierten Ausbeutung einigen wenigen Großkonzernen überlassen!

Wasser ist ein Menschenrecht, so heisst es, trotzdem muss ein Großteil der Menschheit auf sauberes Wasser zum Trinken und zum Waschen verzichten, weil sich die wichtigsten Quellen bereits in den Händen großer Konzerne befinden. Und wie wir wissen, haben große Konzerne sicherlich sehr viel. Sehr viel Geld zum Beispiel, daraus folgernd noch mehr politischen Einfluss und einen unaufhörlich steigenden Profit aus dem sich verknappenden Gut Wasser!

Wer kein oder nicht genug Geld hat, um sich Wasser in Plastikflaschen von den Konzernen zu kaufen, der muss saufen, was so herum schwimmt, in den verdreckten Flüssen und Seen. Der kann sich am verschmutzten, salzigen Meerwasser laben, oder die Brühe aus Abwässern, Kläranlagen und Fäkalgruben trinken. Darin sehen viele Politiker, besonders wenn sie konservativ oder liberal sind, keinerlei Widerspruch. Für sie geht das wunderbar zusammen – Wasser als Menschenrecht, dass man sich kaufen muss, oder eben darauf verzichten!

Der Konzern, der sich neben sogenannten „Lebensmitteln“ auf die Kontrolle von Trinkwasserquellen und den Verkauf des abgefüllten Trinkwassers spezialisiert hat, ist das schweizerische Unternehmen Nestlé! Seine Strategie zielt eindeutig auf die Kontrolle sämtlicher verfügbarer Trinkwasserreserven ab! Und tatsächlich finden sich immer wieder genug Politiker, die nicht das Geringste dabei finden, die Trinkwasservorräte zu „privatisieren“ und sie der Gier der Konzernmanager zu opfern!

Wird das Trinkwasser priovatisiert, wird es immer und zwangsläufig teurer. Gleichzeitig sinken Qualität und Reinheit, denn Investitionen in das Leitungsnetz schmälern den Profit! Konzerne übernehmen also in der Regel Leitungsnetze, die mit dem Geld der Allgemeinheit durch den Staat gebaut wurden und verdienen sich damit dumm und dämlich! Die Politiker, die dies zulassen sind auch dumm und dämlich, weil sie behaupten zu glauben, Wasser würde erst dann maßvoll und sinnvoll konsumiert, wenn es einen kostendeckenden Preis habe!

Genauso wie Politiker, die für die Privatisierung sind, haben Konzerne und ihre Manager keinerlei Gewissen. Sie sind profitorientiert und belasten scih nicht mit so überflüssigen Dingen, wie sozialer Verantwortung.

Trinkwasser zu gewinnen und der Gesellschaft in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen, ist eine DER wichtigen Aufgaben des Staates. ebenso wie die Kontrolle von Infrastruktur zur Versorgung der Menschen mit Energie, die Verkehrsinfrastruktur und dergleichen unverzichtbarer Dinge. Dies sind Aufgaben, die der Staat nie privatisieren und Profitinteressen opfern darf!

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Jede Krise hat auch ihre Gewinner

Irgendein schlauer Kopf hat einmal gesagt, dass jede noch so große Krise immer auch Potenzial für neue Chancen in sich birgt und dass immer dann, wenn viele Unternehmen und Personen herbe Verluste zu beklagen haben, auch ein paar Gewinner zu finden sind.

Bei Kriegen sind das in der Regel diejenigen – auf beiden Seiten der Front – die die Waffen herstellen. In dieser Finanzkrise, die unsere Welt der Globalisierung zur Zeit bis in die Grundfesten des kapitalistischen Systems erschüttert, heisst der Gewinner Monsanto. nt-v.de berichtet am 08.10.2008 in einem Artikel wie gut es dem Konzern geht, der wegen seiner Umweltschweinereien (Gentechnisch verändertes Saatgut wie der berüchtigte Genmais MON810, Unkrautvernichtungsmittel und sonst noch so allerlei, was zwar gut für die Konzernkassen, aber keinesfalls gut für unsere Mutter Erde ist!) überall bekämpft und kritisiert wird.

Überall, wo mit beispielloser Ignoranz versucht wird, die Interessen der Genkonzerne durchzusetzen, hat Monsanto seine schmutzigen Finger im Spiel. Seit einiger Zeit ist der Konzern sogar eine strategische Partnerschaft mit dem deutschen Chemieriesen BASF eingegangen. Bis 2012 will man gemeinsam einen besonders zähen und gegen Trockenheit immunen Genmais auf den Markt bringen. Da werden die Umweltaktivisten einiges zu tun bekommen, wenn dieses verseuchte Saatgut – nur zu unserem Besten versteht sich – auf deutschen Ackerflächen freigesetzt wird. Jetzt, da sich aller Augen auf die einander überschlagenden Meldungen aus dem Finanzsektor richten, muss besonders auf Gesetze und Verordnungen geachtet werden, die in dem Wust aus Schreckensnachrichten untergehen und so durchs Parlament gewunken werden, ohne dass die Öffentlichkeit Notiz davon nimmt.

Diesen verbrecherischen Chemiekonzernen muss das Handwerk gelegt werden, Wir dürfen nicht zulassen, dass sie diesen wunderbaren Planeten als ihr eigentum betrachten und ebenso alles, was Gaia hervorgebracht hat. Schließt Euch zusammen. Gründet Umweltgruppen, klärt die Menschen auf über die verbrecherischen Aktivitäten dieser Konzerne und bringt ihre Machenschaften ans Licht. Umweltschutz und Menschenrecht müssen immer Vorrang vor dem Kommerz und der Geldgier haben. Zeigt den Genkonzernen die rote Karte!