Mit dem Hintern gegen CO2!

Am heutigen Montag gab es eine krasse Aktion von Umweltschützern auf dem Flughafen London-Stansted. 57 Demonstranten wurden laut einem Bericht von n-tv.de von der britischen Polizei festgenommen.

Die Umweltaktivisten, die nach eigenen Angaben Mitglieder der Gruppe Stupid World (wer auch immer das sein mag?) sind, schnitten in aller Ruhe die Zäune um das Rollfeld durch, schleppten tragbare Absperrgitter herbei und ketteten sich daran fest. Dann ließen sie sich nieder und warteten das Eintreffen der Polizei ab. Die Fluggesellschaft Ryanair, die zu den Hauptnutzern des Flughafens zählt, musste mehr als 50 Flüge ausfallen lassen.

Nun setzen von allen Seiten Schuldzuweisungen ein, weil die Demonstranten so einfach und ohne weiteres auf das Rollfeld gelangen konnten. Wo waren die Sicherheitskräfte? Warum hat niemand bemerkt, wie sie sich durch die Umzäunung schnitten? Schließlich hätte es sich bei der Aktion durchaus auch um einen Terrorangriff handeln können – und dann hätte es zu einer echten Katastrophe kommen können!

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Die US-Marine scheißt auf die Wale!

Heute fand ich einen Artikel bei n-tv.de, der wieder einmal deutlich, ja überdeutlich zeigt, wie „ernst“ es die USA mit dem Umwelt- und Naturschutz nehmen. Um es kurz zusammen zu fassen: Schorsch Dabbelju Bush hat die Marine per Gesetz von Umweltauflagen befreit und der Oberste Gerichtshof hat dem stattgegeben. Damit haben die Tierschützer eine schwere Niederlage hinnehmen müssen. Wohl anerkannte das Gericht, dass der Einsatz von Sonargeräten den Walen und Delphinen schwerste und irreparable Schäden zufügt. Aber das sogenannte öffentlcihe Interesse und das Interesse der Navy an „realistischen Übungen“ sei höher einzuschätzen, als das Recht der Wale auf Unversehrtheit!

Aber was ist schon das Recht von Lebewesen wert, die keine US-Bürger sind? Richtig geraten – Nichts! Genauso wie sämtliche Ölreserven der Welt zu strategischen Reserven der USA deklariert werden, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer Menschen. Wie sollte unter solchen Voraussetzungen und mit solch einer Einstellung zu Gaia und den anderen Lebewesen dieses wunderbaren Planeten ein Schutz der Wale möglich sein?

Genau darum halte ich es für angebracht, wieder mal auf Organisationen hinzuweisen, die sich den Schutz der Umwelt und den Rechten der Tiere widmen und sich manchmal sogar unter Einsatz ihres Lebens dem Unrecht an Gaia und ihrer Geschöpfe entgegen stemmen. Hier wird jede noch so kleine Hilfe benötigt und gern angenommen.

Zieht Euch mal die Videos rein und lauscht dem Höllenlärm, den die Kriegsschiffe der US-Navy auf  Wale, Delphine und sämtliche anderen Kreaturen des Meeres loslassen. Wen wundert´s, wenn die armen Tiere sich in ihrer Orientierungslosigkeit und verzweiflung auf den Strand werfen, um dort zu verrecken!

Warum suchen die Menschen nach intelligentem Leben in den tiefen des Alls? Oh, ist dich logisch, weil es auf der Erde offenbar keines gibt. Man braucht sich nur um zu sehen – Tod, Zerstörung und Vernichtung überall! Ausbeutung, Plünderung, Vergewaltigung und Vergiftung Gaias! Kann das wirklich etwas mit Intelligenz zu tun haben? Entscheidet es selbst, wenn Ihr Euch die Nachrichten jeden Tag anschaut – und bewegt Eure Hintern vom Sofa und tut was! Zeigt den Idioten um Euch herum den Mittelfinger und sagt ihnen, was Ihr von ihnen haltet!

Oberkante Unterlippe!

Heute fand ich auf n-tv.de unter der Überschrift „Teufelskreis – Arktis viel zu warm“ einen Artikel zum Klimawandel, der sich in der Arktis wohl so stark wie sonst nirgendwo auf unserer Mutter Erde bemerkbar macht. Seit 1960 ist ein messbarer Anstieg der Temperatur zu verzeichnen, der dazu führte, dass das Jahr 2007 das bisher wärmste war. Derzeit ist es in der Arktis etwa 5° zu warm. Allerdings ist dieser Artikel nicht besonders gründlich recherchiert wie es scheint, oder es hat sich einfach ein Kommafehler eingeschlichen. Denn der Verlust eines Eisvolumens von 101 Kubikmetern auf Grönland, kann wohl kaum zum Anstieg des Meeresspiegels um 0,25 cm im Jahr führen, oder täusche ich mich da?

Aber ich will nicht kleinlich sein. Natürlich verändert sich das Klima! Aber mit Angaben wie diesen, ist man der Sache des Umweltschutzes nicht gerade dienlich. Die Glaubwürdigkeit könnte darunter leiden und es gibt sicher Gestalten, die daraus den Schluss ziehen, das ganze Gerede vom Klimawandel sei unglaubwürdig! Also, Leute, wenn schon Fakten, dann glaubwürdig, fundiert und gut recherchiert, bitte schön!

Auch die, im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung, von einer Nordpolumrundung zurückkehrende „Polarstern“, hat ein massives Abschmelzen des Polareises festgestellt. Es sei weniger Eis dagewesen als früher, man habe sowohl die Nordwest-, als auch Nordost-Passage befahren können, berichtet eine Sprecherin des Instituts. (Für alle, die sich für die Forschungsfahrten der „Polarstern“ interessieren, hier könnt Ihr den Kurs des Schiffes verfolgen)

Dem gleichen Thema widmet sich die sueddeutsche.de in dem Artikel „Klimawandel – Rekordtemperatur in der Arktis“ und siehe da, hier finden wir die korrekten Zahlenangaben für den Schwund des Eises auf Grönland. Es handelt sich selbstverständlich um 101 Kubikkilometer. Was hier geschieht, hat Auswirkungen auf den gesamten Planeten, auf Mutter Erde, auf Gaia. Und je gravierender die Veränderungen in der Arktis sind, desto verheerender werden die Folgen für die Menschheit in der übrigen Welt!

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Was ist ein Menschenleben wert?

In einer Zeit, da die Regierungen der reichsten Staaten dieses Planeten den „notleidenden“ Banken unzählige Milliarden Euro oder Dollar in den Arsch blasen, als sei es Staubzucker, muss die Frage erlaubt sein, warum man nicht wenigstens mit einem Teil dieses Geldes den Kampf gegen Hunger und Armut finanziert? In 33 Ländern verhungern Menschen (Artikel auf sueddeutsche.de), weil sie nicht genug zu Essen, geschweige denn sauberes Wasser zum Trinken haben!

Natürlich ist es furchtbar, wenn der Manager einer Bank sein Institut durch Dummheit und Selbstüberschätzung an die Wand fährt. Und ebenso furchtbar ist es, wenn bei der anschliessenden Pleite hunderttausende von Sparern ihren letzten Cent verlieren, weil sie ihn der Bank anvertraut haben, um im Alter ein gesichertes Auskommen zu haben. Schließlich war der Staat nicht in der Lage die Renten zu garantieren und jeder – ob er nun über die finanziellen Ressourcen verfügt oder nicht – muss jetzt eben selbst privat vorsorgen. Der Zusammenbruch des sowieso verkorksten Finanzsystems ist somit fatal für die Menschen, die auf ihre Ersparnisse im Alter angewiesen sein werden! Da nimmt es schon wunder, woher ein Staat wie der unsere plötzlich derart viele Milliarden Euro nimmt, nur um sie den Banken hinterher zu schmeißen und eben noch hörten wir von einem Tag zum nächsten neue Hiobsbotschaften und die Aufforderung unser Gejammer auf hohem Niveau endlich zu beenden und unsere Gürtel enger zu schnallen?

Die Manager aber, die diesen Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems zu verantworten haben, sitzen weiter in ihren Chefetagen, fahren mit gepanzerten Limousinen in der Gegend herum und arbeiten für die Regierung ein Rettungspaket aus, dass alle bekannten Dimensionen sprengt, anstatt ihrer Ämter enthoben zu werden und ins Kittchen zu wandern, wie man es wohl mit jedem gewöhnlichen Gauner machen würde. Aber wie man sieht, es gibt immer Menschen, die sind gleicher als die andern und können  sich dementsprechend mehr erlauben. Und Josef Ackermann, der Chef der Deutschen Bank, seines Zeichens noch bis vor kurzem der Erzkapitalist, der sich eine Einmischung des Staates in die Geschäfte der Banken aufs heftigste verbat, singt nun als einer der Ersten Hosianna und greint nach staatlicher Hilfe (aber selbstverständlich ohne jede messbare Gegenleistung).

Bei solch fundamentalen Meldungen im Fernsehen, den lieben langen Tag, erschreckt von einer Horromeldung nach der anderen, geht leicht der Blick für die Menschen verloren, die sowohl unter den ständig steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen, als auch unter dem zusammenbrechenden Finanzsystem am meisten zu leiden haben – die Hungernden der Dritten Welt! Während man sich hier Gedanken darüber macht, ob man jetzt ein neues Auto kaufen soll oder lieber doch erst nächstes JAhr, kämpfen diese Menschen jeden Tag um das nackte Überleben. Verbrannt von der sengende Sonne, ausgebeutet von den Konzernen und verraten von den eigenen Regierungen, die sich die Taschen mit den Geldern aus der Entwicklungshilfe vollstopfen. Sie haben kein sauberes Wasser zum Trinken und um sich zu waschen. Die Kinder erkranken und sterben an Infektionskrankheiten, die durch die katastrophalen sanitären Bedingungen verursacht werden. Die Rechte dieser Menschen werden mit Füssen getreten. Niemanden interessiert es scheinbar, dass in einer Zeit wie dieser Menschen vom Hungertod dahin gerafft werden!

Für mich ist es kein Unterschied, ob man die plötzich auf wundersame Weise auftauchenden Milliarden und Abermilliarden Euro in den Taschen der Banken verschwinden, oder in den Taschen korrupter Eliten, denn das dürften eh dieselben Taschen sein. Aber der echte Wille zur Hilfe für die vom Hunger bedrohten Menschen scheint immer noch nicht da zu sein und so sterben sie still und abseits der öffentlichen Berichterstattung einen gruasamen und sinnlosen Tod!

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