Zum 160. Geburtstag von Sigmund Freud

Am 6.5. wäre er 160 Jahre alt geworden. Unser Sigmund Freud. Könnt er sich heute anschauen, was da so in der Politik und der Wirtschaft umeinander rennt und sich für wichtig hält, ihm würde sofort klar werden, dass die Arbeit ihm niemals ausgegangen wäre! Allenthalben nur noch Idioten, die ihre unmaßgebliche Meinung ungefragt in die Welt hinaus posaunen. Überall Rassisten und Hetzer mit unbewältigten sexuellen Problemen, die wahrscheinlich darauf hinaus laufen, dass sie in ihrer Kindheit nicht genug geliebt worden sind. Vermutlich lassen sie deshalb jedes kleinste Maß an Menschlichkeit vermissen, schlagen Flüchtlingen vor der Nase die Türen zu, finden nichts weiter dabei, wenn Kinder, Frauen, Männer und Alte auf der Flucht im Meer ersaufen! Die Prämisse in der globalisierten Welt des Konsums und der Peinlichkeit lautet: „Ich, ich selbst und nur ich!“
Nein, man könnte meinen, es habe auf der Welt noch nicht genug Kriege, Tote, Folter, Hunger und Elend gegeben. Man kann immer noch eine Schippe drauf legen. Kaum 70 Jahre nach dem Ende des letzten Weltkrieges, den die Deutschen zu verantworten haben, stehen sie wieder da, wie Phönix aus der Asche und singen sirenengleich ihr Lied von der Rassereinheit und dem Wert und Unwert von Religionen, vom Wert und vom Lebensrecht von Flüchtlingen, deren Fluchtgründe man ja gut verstehen könne, aber sie sollen doch bitte schön dort bleiben, wo sie herkommen. Denn hier können wir sie nicht gebrauchen. Sie nützen der Wirtschaft nichts, weil ihnen Bildung fehlt und die Sprachkenntnis. Schaut man sich aber das rechte Pack an, das solche Thesen hierzulande verbreitet, dann weiss man ganz genau, wo die Bildung wirklich fehlt. Aber, ich habe das gelegentlich schon das ein oder andere Mal erwähnt: „Mit der Dummheit ist es so: Selber merkt ma nix davo!“ Und ausgerechnet an der Bildung spart das rechte Gesindel, denn nur wer dumm ist, der wählt auch rechts!

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Das endlose Elend mit TTIP

Als ich heute morgen das Fernsehen einschaltete, geriet ich, Zufall oder nicht, sofort in die Präsentation der geleakten TTIP-Papiere durch Greenpeace und sah sofort meine schlimmsten Befürchtungen, die ich und die meisten anderen kritisch denkenden Menschen bis heute gehegt hatten, umgehend bestätigt!

Mir, und sicher auch einigen anderen Leuten, ist ofort klar geworden, warum sowohl diese Papiere, als auch die gesamten Verhandlungen geheim bleiben sollten! Sie zerstören unsere sowieso schon in Auflösung begriffene Demokratie und ignorieren vollkommen unsere Rechte und Interessen als Verbraucher, ja sogar unsere Menschenrechte. Hier wird ganz klar der jetzt offengelegte Versuch unterneommen unsere (relativ) hohen Standards auf allen wirtschaftlich in irgendeiner Form interessanten Gebieten, nicht nur zu senken, sondern so konsequent abzusenken, dass sie als solche nicht mehr zu erkennen wären. Und der Grund liegt ausschließlich in der Tatsache begründet, dass US-amerikanische Großkonzerne, eifrig unterstützt von ihrer Administration, nach neuen Märkten und Absatzmöglichkeiten für ihre Produkte suchen, ohne auf irgend jemandes Interessen und Befindlichkeiten rücksicht zu nehmen!

Wie ich auf diese Idee komme? Ich will es gleich so kurz wie möglich erläutern. In der gesamten 240-jaährigen Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, hat es nch nicht einen einzigen Vertrag mit einem anderen Land gegeben, der die Belange der US-Wirtschaft nicht berücksichtigt hätte und diese etwa im Ausgleich mit den Interessen anderer Staaten gar zurück genommen hätte: Nach wie vor gilt in Amerika das Mott: America first! Und das betrifft alles, was der Meinung amerikanischer Politiker nach die nationalen Interessen der USA berührt. Und was würde diese mehr berühren, als die Profite amerikanischer Konzerne zu mehren? Die USA führen Krieg in den Staaten des mittleren Ostens, um ihren Einfluss auf die Ölquellen der Welt zu sichern. Die USA führen Stellvertreterkriege in Afrika und Asien, um Rohstoffe zu kontrollieren, die sie als strategisch erachten und nicht zuletzt wollen die Amerikaner den Absatz ihrer (und nur ihrer) Waren sicher stellen. Denn was hätte amerikanische Außenpolitik und Politik überhaupt für einen Sinn, wenn sie nicht amerikanischen Interessen diente?

Schaut man sich die sogenannten „Verhandlungspositionen“ an, welche in den TTIP-Papieren niedergelegt sind, wird sofort klar, dass hier Positionen aufgebaut wurden, die keine anderen Möglichkeiten zulassen, als die Aufgabe der europäischen Verhandlungspositionen zugunsten US-amerikanischer Wirtschaftsinteressen. Ist ja kein Wunder, dass die Verhandlungs“partner“ auf europäischer Seite – und natürlich auch nicht die Profiteure aus den USA – nicht wollen, dass das jemand mitbekommt, bevor die Verhandlungen abgeschlossen, in trockenen Tüchern also, und unumkehrbar geworden sind.

Wir können an einigen Beispielen sehen, wohin zum Beispiel die sogenannten privaten „Schiedsgerichte“ führen werden, die ja „Streitigkeiten“ zwischen US-Konzernen und jenen Staaten „schlichten“ sollen, die wegen wirtschaftlicher Differenzen (womöglich der Verabschiedung von Gesetzen, die den Profitinteressen von US-Konzernen nicht genehm sind oder gar entgegen stehen) angerufen werden können. So der Plan! Angeblich! Rumänien zum Beispiel hatte nach dem Abschluß eines Investitionsschutzabkommens (ähnlich den Investitionsschutzgarantien die bei TTIP vorgesehen sind) einem kanadischen Bergbaukonzern Abbaulizenzen für die Gewinnung von Gold im Tagebau erteilt, die nach Protesten von rumänischen Gerichten wieder kassiert wurden! Dabei spielten Umwelt- und Naturschutz, sowie die Interessen der Betroffenen in dem Gebiet eine nicht zu unterschätzende Rolle. Nun hat der kanadische Konzern den Staat Rumänien vor einem in Amerika ansässigen Schiedsgericht auf Schadensersatz für entgangene Gewinne verklagt. Es steht ein Schadenersatz von etwa 4 Milliarden US-$ im Raum! Und das ist schon ein Wort für ein Land wie Rumänien!

Glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass das in anderen Ländern Europas anders ablaufen wird, wenn Regierungen souveräner Staaten Gesetze erlassen, die mit US-Interessen nicht kompatibel sind? Glaubt andererseits jemand, dass Konzerne aus der EU auch nur den Hauch einer Chance hätten, vor Schiedsgerichten in Amerika ihre Interessen durchzusetzen? Wenn dem so wäre, stünden die Schiedsgerichte nicht im TTIP-Vertrag. Wir haben eine unabhängige Justiz (jedenfalls halbwegs unabhängig) und wir haben juristische Traditionen, die teilweise über Jahrhunderte gewachsen sind, bzw. von den Völkern auf der Straße blutig erkämpft werden mussten!

Wir haben es nicht nötig uns vollkommen an die USA und deren Wünsche auszuliefern und ich werde für meinen Teil nicht auf dem Sofa sitzen bleiben und abwarten, ob sich die USA dazu bequemen gelegentlich auch den Interessen ihrer „Partner“ entgegen zu kommen. Darauf werden wir vergeblich warten. Und ich will, wenn ich in den Supermarkt gehe, auf den Verpackungen der Produkte nachlesen können, was und in welcher Menge darin enthalten ist. Dabei spielt es zunächst einmal keine Rolle, ob die Deklarationen der Wahrheit entsprechen (tun sie das nicht, dann ist das, unabhängig von der Gesetzgebung eine kriminelle Handlung, die mit der Härte unserer Gesetze zu ahnden ist!). Ich will auch keine gentechnich veränderten Organismen in unserer Umwelt verteilt wissen. Denn so kühl-technokratisch sich die Forderung der Amerikaner nach dem wissenschaftlichen Nachweis der Schädlichkeit, bzw. der Gefährlichkeit gentechnisch veränderter Organismen auch anhört. Wenn sie erst einmal in die Umwelt gelangt sind, lassen sich die GVO´s nicht mehr zurück holen, selbst wenn man plötzlich den wissenschaftlichen Nachweis in Händen hält, dass GVO´s eben doch nachweislich schädlich und potenziell gefährlich sind! Aber genau das wissen auch die Amerikaner! Und darum dreht sich´s in diesem TTIP-Vertrag!

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Grüne Revolution

Theoretisch ist ja jetzt gerade Frühling. Auch wenn uns die Realität eines Besseren belehrt und uns neuerlich an der Behauptung zweifeln lässt, die Erde befände sich in einer Phase der menschengemachten Klimaveränderung, bzw. Klimaerwärmung. Überall sind leere Flächen zu finden – Beete, Rabatten, Waldränder, Brachen, Blumenkästen und Pflanzgefäße, sowie Verkehrsinseln. Macht Euch einen Sack voll Samenbomben (in Fachkreisen Seed Bombs genannt), nehmt immer ein, zwei Hände voll in der Tasche mit, wenn ihr das Haus verlasst und schmeisst sie dort hin, wo ihr gerne Blumen oder Gemüsepflanzen sehen und gelegentlich mal abernten wollt! Es kostet nicht viel und ist gut für Eure Seelen und die Umwelt.

Wer besonders rabiat und revolutionär eingestellt ist, der kann sich des nachts, oder in der Dämmerung auf die ungewaschenen Socken machen und sich im Guerilla Gardening versuchen. Pflanzt Obstbäumchen, Beerensträucher, oder andere Gehölze dorthin, wo es Euch gefällt. Aber lasst Euch nicht erwischen, denn es ist illegal sinnvolle Dinge für Natur und Umwelt, oder gar für sich und seine Mitmenschen zu tun!

Probierts einfach mal aus! Rebelliert gegen den Beton und die Betonköpfe in den Stadtverwaltungen! Sucht nach Mitstreitern in Eurer Nachbarschaft oder führt Euren Kampf allein und aus dem Untergrund heraus…

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Jute statt Plastik oder doch besser Papier?

Ja nä? Wenichstens tragen die Leute, die sich bei Primark mit Wegwerfklamotten eindecken bis das Schwein pfeift, ihren Textilmüll in Papiertaschen nach Hause, deren Wert den des Inhalts vermutlich um ein Vielfaches übersteigt! So geht Umweltschutz heute!

Dabei vernachlässigen wir ganz einfach mal die Tatsache, dass Tragetaschen aus Papier meistens aus Holz gewonnen werden, das man irgendwann einmal irgendwo gefällt hat – am Besten im Regenwald. Denn da ist das Gestrüpp sowieso nur im Weg, wenn man wundervoll monokulturelle Plantagen für Palmöl oder Naturkautschuk anlegen möchte. Was sich nicht zu teuren Teakholzmöbeln oder anderem Kram für Haus und Garten verwerten lässt, wird ja nach altbewährtem Muster für Papiertüten geschreddert, oder zu edler Holzkohle gebrannt. Wer sich da ein wenig verkohlt fühlt, liegt richtig. Andererseits ist ein klodeckelgroßes T-Bone-Steak von garantiert BSE-freien und mit Gen-Soja gefütterten Rindviechern vom Typ Angus aus Käfighaltung ein Genuß, den man nie mehr missen möchte, wenn man es einmal versucht hat!

In den Siebzigern war man cool, wenn man seine Klamotten vom Supermarkt mit einem Jutebeutel nach Hause schleppte. Heute hat das irgendwie ein wennig von Nostalgie. Das ist so Hippie, aber keinesfalls hipp. Und dennoch sind es vermutlich gerade diese Tragetaschen aus Jute, die unsere Umwelt weniger belasten, als der ganze andere Krempel. Mit schickem Aufdruck, am Besten mit Ökofarben, könnte man da schon was für Natur und Umwelt tun. Und wenn die Beutel irgendwann dann doch mal den Geist aufgeben, kann man sie getrost auf den Kompost werfen und darauf warten, bis sich die Natur das wieder holt, was man ihr abgepresst hat.

Plastik, in die Natur geworfen, oder ins Meer, schädigt nicht nur Tiere, die die Tüten womöglich für Nahrung halten könnten und sich so ihre Eingeweide verstopfen, oder Gliedmaßen abschnüren, sondern auch den Menschen. Plastik in der Größe von Nanopartikeln, wie sie bei dem Zersetzungsvorgang durch Wasser, Salzwasser, UV-Strahlung und so weiter entstehen, gelangen in die Nahrungskette und überwinden auf Grund ihrer Größe locker die Blut-Hirn-Schranke. Außerdem geben sie bei der weiteren Zersetzung im Körper noch weiter allerlei andere Chemikalien ab, von denen a.) keiner weiß welche und b.) erst recht niemand sagen kann, wie schädlich sie sind!

Jedes Jahr gelangen weiter hunderttausende von Tonnen an Plastikabfällen ins Meer, wo sich an einigen Stellen bereits riesige Wirbel gebildet haben (sogenannte Garbage Patches), an denen sich – strömungsbedingt – ungeheure Mengen an Plastikabfällen sammeln und einen regelrechten Teppich aus Plastikabfällen in den verschiedensten Stadien der, teils Jahrhunderte dauernden, Zersetzung bilden.

Aber auch in den Binnengewässern findet sich Plastikmüll in jeder Menge und Größe. Dort wird er unter anderem durch Kosmetika eingetragen, die zum Zwecke des Sonnenschutzes oder der Pflege vom Menschen selbst auf die Haut aufgetragen und dann vom Wasser abgewaschen. Über die Folgen ist man sich bis heute nicht im Klaren. Üblicherweise verbreitet die Kosmetikindustrie und in ihrem Fahrwasser natürlich auch der Großteil der Politiker die Behauptung, dies sei nicht richtig, nicht bewiesen und außerdem völlig ungefährlich für Mensch, Tier und Umwelt. Auf der anderen Seite engagieren sich besorgte Umweltschützer und versuchen die Gefährdungen nachzuweisen und die Politik dazu zu bringen, dem Treiben des industriellen Komplexes einen wirksamen Riegel vorzuschieben. Bislang von wenig Erfolg gekrönt!

Daher lasst uns wenigstens den ersten Schritt tun, um das Plastik aus unserer Umgebung und der Umwelt zu verbannen und lasst uns unsere Einkäufe mit ökologisch sinnvollen und akzeptablen Behältnissen vom Laden nach Hause zu tragen. Dabei bricht sich bestimmt keiner einen Zacken aus der Krone! Danke!

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Fischer´s Fritz fischt frisches Plastik…

Jetzt brauchen wir nur noch nach Möglichkeiten zu suchen, wie wir Plastik fressen und (eventuell) ohne größere Verdauungsbeschwerden wieder loswerden können, dann können wir auf diese dämlichen Fische komplett verzichten. Die werden schließlich sowieso immer weniger, aus welchen Gründen auch immer! Da bietet sich doch die Plastikflut als perfekte Lösung an.

In dem Maße wie die Fische abnehmen (das ist ein sehr gutes Bonmot, dass mir da gelungen ist, denn die Fische haben überhaupt nicht mehr die Zeit um genug Gewicht zuzulegen und die Geschlechtsreife zu erlangen, da sie vorher aus dem Wasser gezogen und zu Fischstäbchen verarbeitet werden), nimmt der Plastikabfall zu? Das müssten wir doch irgendwie wirtschaftlich nutzen können. Wäre doch gelacht. Der Kapitalismus hat für alles eine Lösung. Hab ja erst neulich von einem Staubsauger für´s Meer gelesen, der den Plastikmüll einsammelt, während er über das Meer kreuzt! Naja ein bisschen Plastikmüll jedenfalls!

Und was, wenn wir jetzt die Fischfangflotten dazu nutzen, den Plastikabfall aufzu…äh…fischen? Die riesigen Fischfangflotten haben es in nicht mal dreißig Jahren geschafft, die Meere fast leer zu fischen. Nun sollen sie halt den Dreck einsammeln. Dafür kann man dann die Subventionen weiter laufen lassen. Und da Plastik ja in Wirklichkeit nichts anderes als Erdöl ist, nur in anderer Form, kann man daraus wieder Öl gewinnen, dass wir anschließend in unseren Autos verheizen.

Fullspeed für den Umweltschutz! Das ist zwar genauso sinnvoll wie die Aktion „Saufen für den Regenwald“, den eine namhafte Brauerei alljährlich auf´s Neue zu inszenieren, ja zu zelebrieren pflegt, aber was wissen wir schon von Marketing, nä? Ach so, das lohnt sich ja garnicht, bei einem Ölpreis von derzeit unter 28 Dollar je Barrel! Dann muss die Rettung der Meere eben noch ein Weilchen warten…

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Marie, da liegt n toter Fisch im Wasser, den mach ma hie…

Nun, es scheint so, als sei es mit dem Müll in den Meeren genauso wie beim Rennen zwischen Hase und Igel! Wenn die Forscher hinkommen, is der Dreck schon da – genau wie in der Politik! Aber machen wir uns nichts vor. Natürlich is nicht nur die Politik Schuld an diesem Desaster, sondern vor allem der Mensch. Einmal als Unternehmer, der diesen Plastikscheiss herstellt und verscherbelt, um Profit zu machen und dann als rücksichts- und gedankenloser Verbraucher, der seinen Müll in der gegend verteilt, ohne Rücksicht auf Verluste.
Nun wissen wir ja nicht erst seit gestern, dass unsere Meere immer mehr verdrecken und dass die darin lebenden Tiere unter dem Dreck nicht nur leiden, sondern daran verrecken, weil sie nicht in der Lage sind, ihre Nahrung von dem Dreck drumherum zu unterscheiden! Bei allem respekt vor Eurer Forschertätigkeit, was habt Ihr denn gedacht, wo der ganze Kunststoffmüll bleibt?

Daneben nehmen die Fischbestände immer mehr ab, weil rausgeholt wird, was die Netze aufnehmen und das von allen, die sich dazu berufen fühlen und weils so schön ist, subventionieren die Staaten das Treiben mit Abermmillionen Euronen – wegen der Arbeitsplätze und so und weil man Angst vor dem Zorn der Wähler hat.
Und was macht man, wenn nichts mehr drin is in den Meeren? Höert man dann auf zu subventionieren? Verzichtet man dann auf die Wähler? Warum, zum Geier subventioniert man die Fischereiflotten nicht, damit sie hinaus fahren und den Dreck einsammeln??? Das wäre mal eine sinnvolle Subventionierung zum Nutzen von Mensch und Umwelt. Die Fischbestände hätten etwas Zeit, sich zu erholen und zwischenweitlich könnte man sich in vernünftigen Diskussionen einigen, wie man die Fangquoten so festlegt, dass ein gewisses Mass an Nachhaltigkeit berücksichtigt wird?
Und was macht die EU? Die überlegen lieber, wie man die Plastiktüten verteuern kann, damit die Verbraucher sie nicht mehr kaufen, oder sie versuchen den Mist zu verbieten, vielleicht, wenn die Lobby nicht mal wieder wie so oft zu mächtig ist und der Dreck, der in den Meeren drinne ist, der kann drinne bleiben, weil der kommt ja nicht von uns (wenn man so die Kommentare unter dem Artikel aus (un)berufenem Munde so liest und die einem den Brechreiz ins Gesicht treiben können. Heiliger Sankt Florian, verschone meinen Ozean, denn die in Asien und Afrika sind Schuld!
Und wer machts ihnen vor? Na wir, die Menschen aus den reichen westlichen Ländern, die sich die Erde untertan gemacht haben und mit ihrer „Geiz-ist-geil-Mentalität“ und „bei-uns-gibts-sowas-nicht-aber-die anderen-sind-die-Bösen-Einstellung“ die Nachbarschaft auf dieser Erde beglücken…

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Friss und/oder stirb!

Prof. Dr. M. Onsanto hat in einer groß angelegten Studie heraus gefunden, dass Mais fressende Kühe weniger Methan ausstossen als jene, die mit Gras gemästet werden. Dabei hat sich rein zufällig die Maissorte MON 810 ausgezeichnet und hier ganz besonders dann, wenn sie mit dem Pestizid Roundup Ready behandelt wurde, dem die EU-Umweltkommission bekanntlich in Kürze den blauen Umweltengel für die herausragenden ökologischen Eigenschaften von Glyphosat verleihen will!

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