Alles Scheiße oder was?

Ach es ist ein Elend mit den Deutschen. Zuerst gibts keinen Ökodiesel für die Kampfpanzer, dann keinen Biosprit für die Kampfflugzeuge, dafür aber eine blendende Armaturenbrettbeleuchtung in den Eurofightern, die so hell strahlen wie die Atomruine in Tschernobyl und dann wird auch noch die ganze stinkende Kombination aus Scheiße und Pisse, die in der marktkonformen Massentierhaltung entsteht, einfach auf den Acker geschüttet. Hei was gäbe es für ein Gejaule im Hause Nestlé, wenn die ganzen Mineralwasserquellen und das Grundwasser nur schon privatisiert wären. Dann wäre das ja geschäftsschädigend für den größten „Lebens“mittelkonzern der Welt. Aber so…?

Schließlich ist, nach der unmaßgeblichen Meinung des Nestlé-Chefs Peter Brabeck, Wasser kein Menschenrecht! Auf der Homepage von Nestlé begann man nach dieser entlarvenden Aussage herum zu schwurbeln, wie das nun wirklich gemeint gewesen sein und behauptet, der Konzern-Boss habe damit nur sagen wollen, Wasser müsse einen Wert haben! Wenn wir genauer hinschauen wird klar, dass dies auch nichts anderes bedeutet. Nicht umsonst kauft Nestlé überall auf der Welt, vorwiegend in Staaten der Dritten Welt (zum Beispiel Algerien und Pakistan) die gesamten Wasserrechte auf, lässt die Quellen einzäunen und bewachen und verkauft das in Plastikpullen abgefüllte Wasser mit exorbitantem Profit an die Menchen, die auf das Wasser angewiesen sind und sich diese Preise nicht leisten können!

So übt man wahre Macht aus, zieht das Geld selbst aus den Kreisen, die zu den unterprivilegiertesten Schichten gehören und von Löhnen leben müssen, die nicht zum leben reichen!

Wie heisst es so schön im Kapitalismus? Der Preis regelt sich über Angebot und Nachfrage. Und wenn das nicht reicht, dann verknappt man eben das Angebot. Und das ist ganz einfach, wenn man das Monopol hat!

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Datenschutz ist nur was für Idioten…

…und Terroristen! Alle andern haben ja nix zu verbergen!

Dass sich besonders Unionspolitiker dadurch hervor tun, den Datenschutz zu torpedieren, und ihn zu Gunsten von Konzerninteressen abzubauen, ist ja keine Neuigkeit. Dass die SPD sich nun aber hat breit schlagen lassen und ihren (Schein)Widerstand gegen die Aufweichung des Datenschutzes und gegen die Vorratsdatenspeicherung aufgegeben hat, zeigt aber schon, wess´Geistes Kinder die Politiker sind! Sie wollen nicht den Terrorismus bekämpfen, effektiv und nachhaltig. Siehaben Angst vor den eigenen Bürgern, weswegen sie gerne wissen wollen, von welcher Seite ihnen eine Gefahr dräuen könnte. Politische Entwicklungen sind besonders dann gefährlich und unerwünscht, wenn sie die Pfründen der politischen Kaste bedrohen.

Terrorismus könnte man dadurch bekämpfen, dass man die Ursachen für die Not, die Armut und das Elend der Menschen sinnvoll und nachhaltig bekämpft. Dazu müsste man aber den Einfluss und die Macht der multinationalen Konzerne bekämpfen, die nur dadurch ihre Profite maximieren können, dass sie die Menschen in den Entwicklungsländern versklaven, ausbeuten und in Abhäüngigkeit halten wie Tiere! Solche Konzerne wie Nestlé beispielsweise, die überall auf der Welt Trinkwasserquellen und Wasserrechte kaufen, um dann den Menschen ihr Geld abnehmen, indem sie ihnen ihr eigenes Wasser wieder verkaufen. Nicht umsonst erklärt der Konzernchef von Nestlé mit großer Geste, Trinkwasser sei KEIN Menschenrecht! Ist ja auch klar, wenn er daran verdient!

Natürlich könnte man mit allen möglichen Mitteln sinnvoll gegen Terrorismus vorgehen. Man braucht dazu nicht notwendigerweise die Vorratsdatenspeicherung. Allerdings müsste man dafür ein paar Euro in die Hand nehmen und die Ermittlungsbehörden entsprechend ausstatten. Aber wer will das schon, wenn er mit der Vorratsdatenspeicherung zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann?

Man könnte Terrorismus effektiv bekämpfen, wenn man wollte, das erwähnte ich schon. Aber ich muss mich fragen, ob man das überhaupt will? Natürlich schreit die Politik nun empört auf, genauso, wie sie Betroffenheit zeigt, wenn wieder 700 Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa im Mittelmeer ersoffen sind – um dann wieder ohne mit der Wimper zu zucken zum Tagesgeschäft über zu gehen! Aber wo Terrorismus ist, oder wo man zumindest mit ihm drohen kann, da hat der Gesetzgeber leichtes Spiel, repressive Gesetze durchzudrücken und die Überwachung der normalen Bürger zum Standard zu machen. George Orwell wäre begeistert gewesen, wenn er die neuesten Überwachungssysteme sehen könnte, derer sich die „demokratischen“ Regierungen bedienen, nicht um Verbrechen zu verhindern, sondern um normale Bürger zu überwachen und zu verhindern, dass der Nomenklatura eine wie auch immer geartete Gefahr droht.

Der Überwachungsstaat ist schon soweit perfektioniert worden, dass man mit irgendwelchen Umstürzen schon fast nicht mehr rechnen muss. Entwicklungen, die darauf hinaus laufen könnten, die herrschende Ordnung zu stören, werden rasch unterbunden. Die Profiteure des kapitalistischen Systems tragen Sorge dafür, auf den Fall der Fälle vorbereitet zu sein! Es lebe die Demokratie, Es lebe die Vorratsdatenspeicherung! Es lebe der Datenschutz! Für wen auch immer…

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Die Netzfreiheit oder wie der Informationsfluss erdrosselt werden soll!

Marktwirtschaft ist Scheisse, wenn sie den Zugang der Menschen zu Nahrung, Energie, Wohnraum, Kleidung und Information einschränkt! Genau dies versucht derzeit die Telekom!

Was hat der Staat für einen faktischen und praktischen Nutzen, wenn er es lediglich als seine originäre Aufgabe betrachtet, die politischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, das Unternehmen (vorzugsweise die großen bis sehr großen Konzerne) „günstig“ produzieren, Arbeiter scham- und hemmungslos (vor allem aber auch folgenlos) ausbeuten können und uneingeschränkten Zugang zu Märkten erhalten, um ihre Profite zu maximieren und die Gier der Aktionäre zu befriedigen, sowie derart an Einfluss zu gewinnen, dass sie die Politik erpressen und unter Druck zu setzen imstande sind, um die Voraussetzungen dann immer weiter zu ihren Gunsten zu verändern?

Das geschieht derzeit überall in den Industrieländern. Die Drosselung des Internets ist daher nur ein Sympthom für die Beschneidung der Freiheit der Menschen und die Erlangung der Kontrolle.

Der Staat aber schöpft Steuern bei den Einkommen seiner Bürger ab, sofern diese nicht genug verdienen, um sich ihrer Steuerpflicht durch Flucht vor dem Finanzamt zu entziehen und verwendet das Geld – nicht dafür, die berechtigten Interessen der Bürger und des Staates zu vertreten, sie zu schützen und ihre Existenz zu sichern, sondernum die Bedingungen für die weirtschaft zu verbessern (und zwar ausschließlich für diese)und gibt damit immer mehr von seiner Entscheidungsfreiheit, seinem Gestaltungsspielraum ab, also vom Primat der Politik über die wirtschaftlichen Interessen!

Dass das nicht auf Dauer gut gehen kann, will derzeit niemand sehen. Aber wenn wir genau hinschauen, dann können wir, trotz der heftigen Dementis der Politik, die sich natürlich frei von jeder Schuld sieht und noch nicht einmal den Ansatz eines Schuldbewusstseins besitzt! Kriminelle Energie natürlich auch nicht, gar keine Frage!

Aber im neoliberalen System der freien Marktwirtschaft, (das Wort „frei“ steht hier für frei von Skrupeln und jeder sozialen Verantwortung) gibt es keinen Platz für Zauderer, verschrobene Sozialromantiker und sonstige Utopisten, die sich dem Fortschritt in den Weg stellen wollen!

In der „schönen“ neoliberalen Welt des Scheins dreht sich alles um Umsatz, Profit und die Erringung einer marktbeherrschenden Stellung, um den „freien“ Markt und die Preise zu kontrollieren. Wieso sollte man Rücksichten nehmen? Man reduziert einfach alles auf einen imaginären Wert, wie zum Beispiel die Wälder und ihre Fähigkeit CO2 zu absorbieren und in der Biomasse zu binden und dafür im Gegenzug Sauerstoff zu produzieren, oder man verteilt großzügig Luftverschmutzungsrechte in Gestalt von CO2-Zertifikaten, wirft sie auf einen Markt, den es nicht gibt und wundert sich, warum die Dinger nichts wert sind und die Unternehmen fleissig weiter die Luft verpesten? Hat man einer ressource einen Wert zugemessen, kann man sie handeln, also auch kaufen, verkaufen, damit spekulieren, manipulieren und damit ist der eigentliche Sinn des Ganzen, nämlich das Klima zu schützen schon wieder am Arsch des Propheten angekommen!

Großkonzerne wie Monsanto beispielsweise versuchen seit Jahrzehnten ihre Dreckpfoten auf die Nahrungsressourcen der Menschheit zu legen und sich Patente auf Saatgut und Leben zu sichern, um die gesamte Menschheit zu zwingen, Lizenzgebühren dafür zu bezahlen, dass sie Nahrungspflanzen anbauen um überleben zu können. Andere wiederum, wie der „Nahrungsmittel“gigant Nestlé, sichern sich den Zugriff auf die Trinkwasserreserven der Erde, um Wasser in Flaschen teuer zu verkaufen – an die, die es sich leisten können, weil sie die Meinung vertreten, sauberes, trinkbares Wasser könne kein Menschenrecht und dürfe schon garnicht kostenlos sein! Veolia Water, Suez Environnement und Thames Water heissen die großen Unternehmen, die den Teil des Markte für Trinkwasser, Versorgung und abwasserentsorgung dominieren, der bislang privatisiert, d. h. der Gier der Wirtschaft geopfert wurde und ein Ende ist nicht abzusehen.

Nach dem Untergang des Staatsozialismus feiert der Manchesterkapitalismus fröhliche Urständ! Der Neoliberalismus breitet sich weltweit, besonders in den Industriestaaten aus und sorgt dafür, dass staatliche Infrastruktur, bereits bezahlt und unterhalten mit dem Steuergeld der Bürger, für einen Appel und ein Ei an Privatunternehmen verschleudert wird, oft sogar noch mit staatlich garantierten Mindesteinnahmen, für die dann ebenfalls der Steuerzahler aufkommen muss, wenn der Markt (mir verbiegt sich jedesmal das Keyboard, wenn ich das Wort „Markt“ zu schreiben gezwungen bin) ihn nicht hergibt, warum auch immer.

Aus diesem kühlen Grunde werden Verträge, die zum Zwecke der Privatisierung abgeschlossen werden, auch in aller Regel geheim gehalten. Was das ganze aber mit dem sogenannten freien Markt zu tun haben könnte, entzieht sich meinem Verständnis und wird wohl auf ewig das Geheimnis der verantwortlichen Politiker (und/oder der Lobbyisten) bleiben!

Aber ich bin etwas abgeschweift vom eigentlichen Thema, der Freiheit des Internet und des freien Zugangs zu Informationen, und so möchte ich noch den ein oder anderen Satz dazu loswerden.

Information, also Wissen, ist eine Ressource, und zwar eine sehr wichtige, wenn nicht die wichtigste Ressource überhaupt. Jeder sollte uneingeschränkten Zugang dazu haben und es kann nicht sein, das ein Konzern sich das Recht heraus nimmt, diesen Zugang einzuschränken und ihn nur denen zur Verfügung stellt, die dafür bezahlen (können!). Wird das erlaubt, nützt alles boykottieren nichts mehr, denn selbst wenn die Kunden von der Telekom zu anderen Anbietern wechseln, werden diese, etwas später versteht sich, diese Option ebenfalls ziehen und sich die Einnahmen aus dieser Quelle nicht nehmen lassen wollen.

Das Merkwürdige ist, dass dann der Markt funktioniert, wenn es ums Abkassieren geht. Wenn der Markt den Preiswettbewerb anheizen und für sinkende Preise sorgen soll, funktioniert er nicht, weil die Konzerne sofort damit beginnen, ihn auszuhebeln, Monopole zu bilden und Preisabsprachen zu treffen, Kartelle gründen! Wir müssen uns also mit allen Mitteln und jetzt gegen die Beschränkung des freien Zugangs zum Netz und seinen Informationen wehren und gegen die Konzerninteressen kämpfen, als ginge es um unser Trinkwasser, unsere Nahrung, oder was auch immer!

Die Freiheit des freien Marktes hat dort ihr Ende, wo es um lebensnotwendige Ressourcen geht! Aber das muss die Politik erst noch begreifen und bei dem derzeitigen IQ im Bundestag, den Parteizentralen und in den Vorstandsetagen der Konzerne, darf bezweifelt werden, dass dies in absehbarer Zeit der Fall sein könnte. Die einen können nicht, weil sie zu doof sind (oder zu gierig), die andern wollen nicht, weil sie einfach nur geldgeil sind…

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Der Ausverkauf der Menschenrechte?

Heute ist der 22. März. Genauer gesagt, der 22. März 2013, wobei die Jahreszahl eher von untergeordneter Bedeutung ist, in diesem Fall immerhin. Warum dieses Datum von Bedeutung ist? Ganz einfach, es ist der Tag des Wassers!

Wasser, sauberes Trinkwasser, ist ein Menschenrecht! Sagen die UN – allerdings auch erst seit drei Jahren! Wasser ist überlebenswichtig für alle Menschen, für die Tiere auch und nicht zuletzt, für nahezu die gesamte belebte Natur! Trotzdem hat ein großer Teil der Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser!

Tausende Kinder sterben jeden Tag an Durchfallerkrankungen, Millionen Menschen leiden weltweit an Infektionserkrankungen, die durch verschmutztes Trinkwasser übertragen werden. Sogar bei uns in den „zivilisierten“ westlichen Ländern Europas und Nordamerikas wird sauberes Wasser immer knapper, weil die Menschen es vergeuden, verschleudern, verdrecken und verschmutzen! Drogen, Medikamente, Psychopharmaka, Chemikalien, Schmutz und Unrat, all das findet sich in immer größeren Mengen in unseren Trinkwasserreservoiren und was noch an sauberen Quellen vorhanden ist, das wird, weltweit versteht sich, zur profitorientierten Ausbeutung einigen wenigen Großkonzernen überlassen!

Wasser ist ein Menschenrecht, so heisst es, trotzdem muss ein Großteil der Menschheit auf sauberes Wasser zum Trinken und zum Waschen verzichten, weil sich die wichtigsten Quellen bereits in den Händen großer Konzerne befinden. Und wie wir wissen, haben große Konzerne sicherlich sehr viel. Sehr viel Geld zum Beispiel, daraus folgernd noch mehr politischen Einfluss und einen unaufhörlich steigenden Profit aus dem sich verknappenden Gut Wasser!

Wer kein oder nicht genug Geld hat, um sich Wasser in Plastikflaschen von den Konzernen zu kaufen, der muss saufen, was so herum schwimmt, in den verdreckten Flüssen und Seen. Der kann sich am verschmutzten, salzigen Meerwasser laben, oder die Brühe aus Abwässern, Kläranlagen und Fäkalgruben trinken. Darin sehen viele Politiker, besonders wenn sie konservativ oder liberal sind, keinerlei Widerspruch. Für sie geht das wunderbar zusammen – Wasser als Menschenrecht, dass man sich kaufen muss, oder eben darauf verzichten!

Der Konzern, der sich neben sogenannten „Lebensmitteln“ auf die Kontrolle von Trinkwasserquellen und den Verkauf des abgefüllten Trinkwassers spezialisiert hat, ist das schweizerische Unternehmen Nestlé! Seine Strategie zielt eindeutig auf die Kontrolle sämtlicher verfügbarer Trinkwasserreserven ab! Und tatsächlich finden sich immer wieder genug Politiker, die nicht das Geringste dabei finden, die Trinkwasservorräte zu „privatisieren“ und sie der Gier der Konzernmanager zu opfern!

Wird das Trinkwasser priovatisiert, wird es immer und zwangsläufig teurer. Gleichzeitig sinken Qualität und Reinheit, denn Investitionen in das Leitungsnetz schmälern den Profit! Konzerne übernehmen also in der Regel Leitungsnetze, die mit dem Geld der Allgemeinheit durch den Staat gebaut wurden und verdienen sich damit dumm und dämlich! Die Politiker, die dies zulassen sind auch dumm und dämlich, weil sie behaupten zu glauben, Wasser würde erst dann maßvoll und sinnvoll konsumiert, wenn es einen kostendeckenden Preis habe!

Genauso wie Politiker, die für die Privatisierung sind, haben Konzerne und ihre Manager keinerlei Gewissen. Sie sind profitorientiert und belasten scih nicht mit so überflüssigen Dingen, wie sozialer Verantwortung.

Trinkwasser zu gewinnen und der Gesellschaft in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen, ist eine DER wichtigen Aufgaben des Staates. ebenso wie die Kontrolle von Infrastruktur zur Versorgung der Menschen mit Energie, die Verkehrsinfrastruktur und dergleichen unverzichtbarer Dinge. Dies sind Aufgaben, die der Staat nie privatisieren und Profitinteressen opfern darf!

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Landwirtschaft von morgen (Teil3)

Des weisen Masanobu Fukuokas Credo war:

Jeder kann 1.000-Quadratmeter-Bauer werden!

1.000 Quadratmeter, die auseichend sind, um eine Familie mit dem zu versorgen, was sie zum Leben braucht. Vielleicht können es an dem ein oder anderen Ort auf dieser Erde etwas mehr sein, je nachdem, wie fruchtbar oder gebirgig oder steinig der Boden ist. Aber in aller Regel sind 1.000 qm ausreichend.

Betrachten wir einmal, wie Fukuoka sich das Leben als 1.000-Quadratmeter-Bauer vorstellte und wie er selbst es lebte, als Beispiel für andere Menschen, die ihn in seinem fruchtbaren Obstagrten besuchten und einige Zeit bei ihm lebten und arbeiteten, um von ihm zu lernen. Masanobu Fukuoka sagte von sich selbst immer, er sei kein Lehrer. Aber vermutlich war er viel zu bescheiden um einzugestehen, dass die Menschen, die seine Bücher lasen und auch heute noch lesen oder die, welche zu ihm nach Japan reisten, um eine zeitlang in seinem Garten zu leben, ihn als einen solchen betrachten. Er versuchte die Menschen Bescheidenheit zu lehren und Selbstbeschränkung, ohne an Lebensqualität zu verlieren. Seine Bücher sind eine Schatzkiste des Wissens und der Weisheit vieler Jahrzehnte eines erfüllten Lebens.

Ihr seht, ich bewundere diesen kleinen und unscheinbaren Mann, der seinen Beruf als Pflanzenpathologe aufgab, um Bauer zu werden. Diesen Schritt zu wagen, dazu gehört nicht nur Mut, sondern auch viel Vertrauen in die Natur und das göttliche Wesen der Mutter Erde. Er hatte dieses Vertrauen und er hat immer versucht sein Wissen weiter zu geben, damit die Menschen aus seinen Erfahrungen lernen können und die Versorgung der Menschheit mit gesunder Nahrung auch in der Zukunft sicher zu stellen, trotz einer weiter wachsenden Zahl von Menschen! Aber er wies auch immer darauf hin, dass es falsch sei, sich von ihm Patentrezepte zu erwarten, die universelle Gültigkeit hatten. Fukuoka erklärte den Menschen immer, sie müssten die Natur beobachten und dann die notwendigen Schlüsse daraus ziehen, welche Pflanzen gut zusammen gedeihen, wann der richtige Zeitpunkt der Aussaat ist und wie man dafür sorgt, dass der Boden nicht auslaugt.

Fukuoka lebte in einem großen Obstgarten, den er später mit seinem Sohn teilte, weil er die Bewirtschaftung im Alter nicht mehr allein schaffte. Unter den Bäumen laufen Hühner frei herum. Überall wächst halbwildes Gemüse (mehrjähriges, das sich selber aussät, wenn man nicht alles aberntet), z. B. der Daikon-Rettich. Der Boden ist mit Klee bedeckt, der die Erde schützt und alte Reissorten werden angepflanzt. Hier wird nicht gepflügt, oder die Erde gewendet. Es wird auch kein Kunstdünger oder zubereiteter Kompost ausgebracht, noch Schädlingsbekämpfungsmittel oder andere Gifte und Chemikalien versprüht. Dies ist das, was Masanobu Fukuoka als die „Nichts-Tun-Landwirtschaft“ bezeichnete. Es wäre fatal, dieses „Nichts-Tun“ mit Faulenzen gleich zu setzen. Die wahre Bedeutung des Begriffes liegt darin, dass man nicht viel mehr tun muss, als zu säen und zu ernten. Alles andere macht die Natur für den Bauern. Mehr ist auch garnicht nötig. Unkraut jäten ist überflüssig. Man bedeckt den Boden mit Klee der, zusammen mit Wintergetreide, in die reifende Reissaat gestreut wird. Nach der Ernte des Reises, liess ihn Masanobu Fukuoka drei Tage trocknen, bevor er ihn drosch und das Stroh dann anschließend ungeschnitten über den Feldern verteilte. Auch Hühnermist, so er welchen zur Hand hatte, verteilte er dann über dem Stroh. Anschließend formte er Tonkügelchen mit Reissamen, verteilte diese vor Neujahr auf dem Stroh und die Arbeit (dies ist seine „Nichts-Tun-Landwirtschaft“ für seinen Garten in Japan gewesen) bis zur nächsten Ernte war erledigt. Mit dieser Methode erntete er jedes Jahr nahezu 22 Büschel (entspricht etwa 1.170 Pfund Wintergetreide) und etwa 22 Büschel Reis auf 1.000 qm. Fukuoka war sicher, die Erträge auf bis zu 33 Büschel je 1.000 qm steigern zu können. Diese Menge liegt im Bereich der Erträge, die mit teuren Hybridsaaten unter Einsatz großer Mengen Dünger, Pflanzenschutzmitteln und Energie (für die Maschinen) zu erzielen sind. Aber um welchen Preis? Masanobu Fukuoka erklärte, die Arbeit von ein oder zwei Leuten reiche aus, um auf 1.000 qm Feldfrüchte anzubauen.

Sieht man sich dieses System an, so kommt man zu dem Schluss, dass es sich um Permakultur in ihrer reinsten Form handelt, um „permanente Agrikultur“ eben. Fukuoka ging ganz gezielt einen anderen Weg, als ihn die Verfechter der industrialisierten Landwirtschaft beschreiten. Die tun dies und tun das, spritzen hier und jäten da, düngen fleißig und pflügen was das Zeug hält! Fukuoka dachte nach, beobachtete die Natur und ihre Zusammenhänge und ließ dann weg, was er für überflüssig hielt. So reduzierte er nicht nur die Arbeit, sondern senkte auch die Ausgaben! Und im Ergebnis gaben ihm nicht nur seine Erträge recht, sondern auch die hervorragende Qualität seines Bodens, die voller nützlicher Insekten, Bakterien und anderer Lebewesen war, vom Regenwurm bis hin zum Maulwurf oder Kaninchen. Seine Grüne Philosophie zerstört nicht die Natur, den Boden und vernichtet auch nicht die Tiere, die zusammen ein stabiles System bilden, dass nicht von Krankheiten oder Schädlingsbefall vernichtet werden kann.

Schädlinge oder Krankheiten treten zwar überall auf, aber sie werden nur dort zu einer Bedrohung, wo Pflanzen in Monokultur angebaut, wo Tiere im KZ in Massentierhaltung gefoltert werden. Jeder sollte versuchen, sich ein Stück Land zu pachten/kaufen um darauf die Nahrung anzubauen, die er zur Ernährung seiner Familie benötigt. In der Stadt ist dies natürlich nicht so einfach. Auf dem platten Lande und in den Vororten ist es dagegen schon einfacher, ein Äckerle oder einen größeren Garten zu ergattern. 1.000 qm kosten zumindest in Pacht ja nun nicht gerade die Welt, wenn man sich kein Bauerwartungsland ausgesucht hat, das man nach kurzer Zeit wieder räumen muss. Ein Kleingarten in einer Anlage ist aber in aller Regel zu klein. Die Grundstücksgrößen liegen hier bei etwa 300 qm (jedenfalls hier in Baden) und die Verpflichtung, eine Hütte darauf zu stellen, schmälert den Grund noch zusätzlich. Außerdem hat der ein oder andere seine Probleme mit der unvermeidlichen „Vereinsmeierei“ in solchen Kleingartenverinen.

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es den bösen Nachbarn nicht gefällt!

Also, werdet 1.000-Quadratmeter-Bauern und macht Euch unabhängig von schwankenden Nahrungsmittelpreisen. Baut gentechnikfreie Saaten an und erzeugt genfreie Nahrung. Dann braucht Ihr nicht auf die Ehrlichkeit der Lebensmittelkonzerne à la Néstle zu vertrauen oder darauf, dass Müller seine Kühe nicht mehr mit Tierfutter mit Genpflanzen füttert. Dann habt Ihr es selbst in der Hand und mit dem gesparten Geld könnt Ihr vernünftigeres anfangen. Vielleicht habt Ihr dann sogar den ein oder anderen Euro übrig, den Ihr für wohltätige Zwecke spenden wollt. Oder steckt ein paar Euros in Guerilla Gardening-Aktionen in Eurer Stadt und sorgt dafür, dass die Natur zurückkehrt in die Betonwüsten!

Wasser! So kostbar wie Gold?

Nein, Wasser ist kostbarer, viel kostbarer. Denn ohne Wasser gibt es kein Leben! Und was macht der Mensch? Er verseucht, verschmutzt, verschwendet das Wasser, macht es von einer Ressource, auf die jeder Mensch ein Menschenrecht hat, zu einer Ware, die meistbietend verkauft wird. Die Wasserwirtschaft in den Industrieländern wurde bereits zu weiten Teilen privatisiert und damit den Gewinninteressen der Konzerne geopfert. Wasserleitungsnetze und Kanalisation verfallen und werden immer undichter, ungeheure Mengen besten Trinkwassers gehen verloren und die Preise steigen immer weiter.

„Der UNESCO-Bericht 2009 – Trinkwasser wird knapp“ (Artikel auf n-tv am 12.3.2009) legt nahe, dass sauberes Wasser durch die Dummheit der Menschen, durch ihre Ignoranz, die Profitgier der Konzerne und nicht zuletzt durch die Klimaerwärmung immer knapper, immer kostbarer. Millionen von Menschen haben überhaupt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Überall, wo Wasser knapp ist, wird ein Geschäft daraus gemacht, dass so lukrativ ist, dass sogar die Mafia einsteigt. Wer nicht zahlen kann, muss eben aus den allerorts vorhandenen Kloaken saufen und wenn er dann an der Cholera, Typhus oder irgendeiner anderen Durchfallerkrankung verreckt, hat er eben Pech gehabt. Besonders leiden unter diesen Bedingungen Kinder und Kleinkinder, die jährlich zu Hunderttausenden, ja Millionen, Opfer der unsäglichen hygienischen Bedingungen und des Mangels an sauberem Trinkwasser werden!

Hier in Europa hat sich der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestlé eine ganze Reihe von Mineralwasserquellen unter den Nagel gerissen (darunter sind wie Nestlé Waters, Perrier, Vittel, Aquarel, San Pellegrino, Contrex, Aqua Panna, Neuselters, Frische Brise, Kloster Quelle, Fürst Bismarck Quelle, Nestlé Aquarel, Nestlé Wellness, Henniez). Wer glaubt, er tue dies nur aus sozialer Verantwortung heraus und um die Versorgung der Menschen in Europa mit sauberem Trinkwasser sicher zu stellen, der irrt, der irrt ganz gewaltig. Nestlé versucht ein Monopol zu schaffen, dass es ihm ermöglicht, die Preise zu diktieren. Die Folgen liegen für jeden klar sichtbar auf dem Tisch – Kontrolle der Ressource bedeutet: Kontrolle der Preise bedeutet: Kontrolle der Menschen!

Damit nicht genug. Private Anbieter steigen in ganz großem Massstab in das Geschäft mit der Wasserversorgung ein, überall auf der Welt. Und überall wo das geschieht, steigen zuerst einmal die Preise. Das sei auch gut so, sagt die Politik, denn Wasser müsse einen angemessenen Preis haben und den habe es zur Zeit noch nicht! Steigt der Preis, würde man anfangen Wasser zu sparen und nicht mehr vergeuden. Soweit hört sich das auch ganz logisch an. Aber an dem Punkt, wo ich feststelle, dass die Mehrkosten sich nicht und in keinster Weise in der Modernisierung der Rohrleitungsnetze niederschlagen, oder in modernen technischen Anlagen zur Wasseraufbereitung, sondern einzig und allein in den Taschen der Konzerne landen (und zwar als Gewinne), beginne ich die Privatisierung öffentlicher Aufgaben zu bekämpfen, weil ich sie nicht für richtig und schon garnicht für gerechtfertigt halte. Ein Staat, der alle seine hoheitlichen Aufgaben privatisiert (und in den USA ist man ja schon soweit, sogar den Krieg zu privatisieren) verliert erstens sein Existenzrecht und zweitens das Recht, Steuern zu kassieren! Denkt mal darüber nach!

Große Konzerne wie ABB, Bilfinger & Berger und MVV Energie steigen mit dem Gemeinschaftsunternehmen Aquamundo weltweit in die kommunale Wasserversorgung und Abwasserentsorgung ein, genauso wie die französischen Unternehmen Vivendi oder Suez Lyonnaise des Eaux. Glaubt wirklich jemand das Geschwätz, dies geschehe nur aus dem einzigen Grund, die Wasserversorgung zu sichern? Welche Kommune verkauft ihr Wasser- und Abwassernetz, weil und damit es in Privathand besser und billiger (im Unterhalt, dem Neubau und der Wartung, nicht im Wasserpreis) wird? Wasser ist ein riesen Geschäft und die Kommunen verkaufen die Wasserverteilnetze, die wir mit unseren Steuern bereits einmal finanziert und auch unterhalten haben, an private Unternehmen. Die Gewinne teilen sie jedoch nicht mit uns, den Bürgern, sie schaufeln sie in ihre eigenen Taschen. Und dann müssen wir diese bereits bezahlten Netze von den Unternehmen wieder zurück leasen, oder den Unterhalt auch weiterhin mit unserem Geld bezahlen, allerdings in Form höherer Preise. Aber – wer hätte das gedacht – die Gelder sind plötzlich Gewinne und werden keineswegs in den Unterhalt der Netze gesteckt, sondern wiederum in die eigenen Taschen, diesmal der Konzerne. Ist es nicht fantastisch, dass die Menschen in diesem Land und auch in allen anderen Ländern bei solchen Geschäften immer die Dummen sind?

Konzerne sind nur und ausschließlich da, wo es Geld zu verdienen gibt und zwar viel Geld. Konzerne dienen niemals den Menschen. Sie dienen nur sich selbst ud ihr einziger Zweck ist es, Geld zu machen! Alles Geschwafel von Nachhaltigkeit und Verantwortung, von sozialem Engagement ist nichts weiter als hohles und leeres Geschwätz. Aber die Politiker glauben es gern, nimmt ihnen die Industrie doch das ab, was der Politik zu teuer, zu lästig und vielleicht auch unangenehm ist, die Verantwortung für die Bürger. Die stören sowieso nur beim Regieren und sind so dämlich, dass sie nicht mal merken, „was für eine hervorragende Arbeit in der Politik geleistet wird“. Das glaube ich gern!

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Was für einen Mist wir fressen (müssen)!

Heute ist irgendwie ein fast bedeutendes Jubiläum zu feiern. Mein 300. Post auf diesem Blog. Nicht bedeutend für die Welt, aber doch für mich. In knapp einem Jahr, solange poste ich schon, 300 Artikel zu schreiben, zeigt doch, was für ein fleissiges Kerlchen ich doch sein kann – wenn ich will!

Und um diesen Post gebührend zu feiern, gibt´s heute was besonderes. Nicht zum, sondern mal wieder über das Fressen Essen. Vielmehr das, was uns die Industrie als sogenannte Lebensmittel auf die Teller wirft, wie der Sau im Stall das Fressen in den Trog. Denn eine wesentlich bessere Qualität als der Schweinefrass hat die für Menschen gedachte Nahrung nicht! Das konnten die Besucher der Berlinale aus berufenem munde erfahren, als sie sich entschlossen, zur Eröffnung des „Kulinarischen Kinos“ den Film Food Inc.  von US-Regisseur Robert Kenner anzusehen. Nur wenigen dürfte im Anschluß noch danach gewesen sein, sich am Buffet gütlich zu tun. Einige mussten, noch während der Vorführung, eiligen Schrittes den Saal verlassen, um sich an stillem Örtchen zu erleichtern. Wohl wurden vor allem die Verhältnisse in den USA beleuchtet und kritisiert, aber es gibt nicht den geringsten Anlass, daran zu zweifeln, dass in Europa andere Zustände herrschen. Hier, genauso wie in Amerika haben die Lobbyisten der Chemie-, Pharma- ud Lebensmittelindustrie, die oftmals ein und die selben sind, längst ihre vollen Geldtaschen über den armen und unterbezahlten Parlamentariern ausgeleert und sich so deren Ver- und Zutrauen und damit den entscheidenden Einfluss erkauft!

Am Beispiel der Gentechnik sieht man genau, wie hierzulande politische Entscheidungen getroffen werden: Einflussnahme durch Lobbyisten auf nahezu allen Ebenen der Politik durch gezielte, verdeckte und oft auch ganz offen ausgeübten Druck auf die Entscheidungsträger! Kaum einer besitzt den Schneid, den hauptberuflichen Arschkriechern den Stuhl vor die Tür zu setzen und wenn doch, so ist in der regel seine politische Tätigkeit rascher beendet, als ihm lieb sein kann!

Mit Händen und Füssen wehrt sich die Lebensmittelindustrie gegen die Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln und zwar mit der Begründung, dies sei eine nicht akzeptable Vereinfachung! Was für ein Schwachsinn. Wer in Zukunft einen roten Punkt auf der Verpackung eines sogenannten „Kinderproduktes“ (die in der Regel viel zuviel Fett und Zucker enthalten!) findet, der weiss: “ Da ist zuviel Zucker drin!“ Wer erst ausrechnen muss (vorausgesetzt, er hat nicht vergessen zum Einkaufen seine Lesebrille oder Lupe mit zu nehmen, damit er die extrem klein gedruckte Zutatenliste überhaupt lesen kann!) wie viel Zucker und Fett in einem Becherchen „Fruchtzwerg“ enthalten ist, wenn nur der Wert für das gesamte Gebinde mit 6 Stück angegeben ist (bitte dran denken, die brille muss dabei sein!) der macht sich im Supermarkt genauso lächerlich wie der oberste Lebensmittellobbyist Matthias Horst (BLL Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. – der Lobbyverband der Lebensmittelindustrie!)…

…beim Versuch, den Zuckergehalt eben dieses „Fruchtzwerges“ auszurechnen. Getrieben wird diese „Lebensmittelindustrie“ von der schieren Angst, die Verbraucher könnten die von ihnen produzierte Scheiße (entschuldigung bitte, aber etwas anderes fällt mir in diesem Zusammenhang in diesem Zustand der Extase, in dem ich mich auf grund meines Zorns über solch Verhalten gerade befinde, nicht ein!) nicht mehr kaufen wollen!

Wen wundert´s? Welche Eltern wollen ihren lieben Kleinen schon, in vollem Wissen um die Gefährlichkeit solcher Produkte, diese Mastmittel bewusst zur Aufzucht ihrer Kinder einsetzen? Wer fügt seinen Kindern schon bewusst  und wissentlich Schaden zu, indem er „Nahrungsmittel“ (was für eine euphemistische Umschreibung für diesen Dreck!) diesen Kalibers verfüttert?

An die Politik muss ich in diesem Zusammenhang die Frage richten: „Was ist eigentlich mehr Wert? Die Gesundheit unserer Kinder (denkt doch wenigstens mal an die armen, unterfinanzierten Krankenkassen, wenn euch schon die Kinder scheißegal sind!) oder die Profite der Großkonzerne? Ich weiss schon, ihr würdet das sowieso nie zugeben und euch irgendwelche gewundenen unverständlichen Phrasen dreschen, dass einem hören ud Sehen vergeht. Eine klare Stellung beziehen und dann zu gunsten der Gesundheit abzustimmen, dazu seid ihr nicht in der Lage. Schließlich wollt ihr euch ja nicht den Zugang zu den Chefetagen der Konzerne verbauen, wenn´s mit der Politikerkarriere mal nicht mehr so gut läuft, nicht wahr?

Und eins ist auf jeden Fall klar. Egal, was die Konzerne in ihrer Werbung den verbrauchern an wunderbaren Effekten versprechen, die angeblich durch ihre Produkte zu erwarten sind. Sie denken nur und in erster Linie an ihren Profit und nicht – ich wiederhole: nicht! – an unsere oder die Gesundheit unserer Kinder!

weiterführende Links:

  • foodwatch.de (Organisation, die gegen verbraucherfeindliche Praktiken der Lebensmittelindustrie eintritt. Ihr könnt euch hier an Aktionen beteiligen indem Ihr vorbereitete Emails versendet!).
  • Super_Size_Me (Dokumentation von Morgan Spurlock. Genauso interessant wie Food Inc., zeigt dieser Film die Problematik der Fastfood-Ernährung auf – war beim Kinostart ein echter Aufreger. Schaut´s Euch an, dann wisst Ihr auch warum!).
  • abgeordnetenwatch.de (Organisation, die den abgeordneten der Landes- und des Bundesparlament auf die Finger schaut).
  • LobbyControl (Initiative für Tranzparenz und Demokratie, LobbyControl klärt auf über Lobbying, PR-Kampagnen und Denkfabriken – Eigendefinition).
  • Lecker, reichlich und schön fett – die Industrie mästet unsere Kinder (entlarvendes Interview u. a. mit Prof. Matthias Horst, dem Chef vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde, am 15.1.2004 in der Sendung Kontrast – und so einer ist im Auftrag der Lebensmittelindustrie, mit Erfolg wie er sagt, bei den Politikern unterwegs und „hilft“ diesen bei ihren Entscheidungen in Bezug auf Gesetze, die den Verbaucher schützen könnten, wenn man dies nur wollte!).
  • Pressemitteilung des BLL (vom 4.2.2009 zum Thema Ampelkennzeichnung – macht nochmal sehr deutlich, dass und warum der BLL von der Ampelkennzeichnung nix hält. „Der Verbraucher werde irregeführt und bevormundet“ – in meinen Augen ist das eine bodenlose Frechheit. Aber die Jungs vom BLL, allen voran besagter Prof. Horst, sind dran an dem Problem, hautnah und vermutlich kneten sie gerade mal wieder die liebe Frau Aigner, sowie inder Pressemitteilung!).
  • Nestlé – Die Krake von Vevey (Artikel auf dem Konsumpf-Blog – Forum für kreative Konsumkritik).
  • Werbung gegen Realität, Teil 10: Zucker (vs. Stevia) (Artikel ebenfalls auf dem Konsumpf-Blog vom 29.1.2009).