Terror und Verzweiflung in Norwegen!

Zwei unfassbare Terroranschläge haben das kleine Norwegen bis in die Grundfesten erschüttert. Die Explosion einer gewaltigen Bombe legte das Regierungsviertel beinahe in Schutt und Asche und tötete dabei mehrere Menschen.

Die Polizei erklärt, dass derselbe Täter anschließend in aller Seelenruhe mit einem Auto zu einem Bootsanleger nahe der kleinen Insel Utøya, ließ sich mit einem Boot übersetzen und begann dort, Jugendliche brutal zu erschießen, die sich dort in einem Zeltlager versammelt hatten! Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind 92 insgesamt Todesopfer gezählt worden, aber es muss befürchtet werden, dass sich diese schreckliche Zahl weiter erhöht!
Bei dem Täter soll es sich um einen fundamentalistischen Christen handeln, der in rechtsextremen Kreisen bekannt und aktiv gewesen sein soll! Er besaß eine extrem islamfeindliche Einstellung und machte daraus auch gar keinen Hehl! Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die schnelle Vorverurteilung islamischer Terrornetzwerke als die Urheber der Anschläge, noch bevor auch nur die Spur eines brauchbaren Hinweises gefunden war!
Ob es Hintermänner oder Mittäter für diese katastrophalen Anschläge gab, ist leut Polizeiberichten noch nicht klar. Man darf sich allerdings wundern, wie ein Einzelner eine so enorme Menge an Selbstlaborat in einem Regierungsgebäude deponieren konnte und wieso es beinahe eine dreiviertel Stunde gedauert hat, bis Sondereinheiten der norwegischen Polizei den Amokläufer in dem Jugendlager stoppen konnten, obwohl sie ihn während des Massakers offenbar aus einem Hubschrauber heraus bei seiner mörderischen Tat gefilmt haben!
Fragen über Fragen bechäftigen die Menschen. Die Angehörigen der vielen Opfer werden die Ereignisse nie wieder aus ihren Köpfen verbannen können. Wir alle stehen in fassungsloser Trauer und namenlosem Entsetzen vor diesen Taten.
Unser Mitgefühl gilt den unschuldigen Opfern und ihren zurückbleibenden Angehörigen.

Ein Regenbogen für die vielen unschuldigen Opfer der Terroranschläge in Oslo und Utøya
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Eisbärenkonferenz rettet Eisbären vor dem Aussterben? – Denkste!

Da haben sich im hohen Norden Nordnorwegens, genauer gesagt in Tromsø (weiss jemand wo das norwegische „ö“ auf der Tastatur zu finden ist? Dank eines wertvollen Hinweises von Florian – an dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür – habe ich es jetzt hingekriegt!) die Staaten getroffen, die sich als Anrainer und damit wohl gleichsam als „Besitzer“ der Arktis sehen, also Rußland, Kanada, die USA, Grönland und Norwegen (das berichtet SpiegelOnline am 20.3.2009 in einem Interview mit Rasmus Hanssen, dem Generalsekretär des WWF Norwegen in dem Artikel „Eisbären – Einstweilen wird es keine neuen Schutzmassnahmen geben“). Wer jetzt ernsthaft erwartet hatte, dass dies zu irgendeinem brauchbaren Ergebnis führen würde, möglicherweise zu einem weitergehenden Schutz der Eisbären, oder womöglich sogar zu deren Rettung vor dem Aussterben, der muss bitter enttäuscht sein. Nach all dem Tamtam um die Tatsache, dass den Eisbären bis zum Jahr 2050 (so ein Artikel auf SpiegelOnline vom 16.3.2009 „Überlebenskampf am Nordpol“) ein Schwund um bis zu 2/3 ihres jetzigen Bestandes droht, gibt es dann wohl doch wesentlich wichtigere Dinge zu regeln (und zwar hinter verschlossenen Türen, damit auch keiner was mitkriegt von dem Geschacher!), als den Schutz einer bedrohten Spezies.

Unter solchen Umständen wundert es auch nciht, dass die Öffentlichkeit ausgesperrt wurde. Da die Hauptbedrohung kommt offensichtlich nicht von der starken Bejagung, sondern von der menschengemachten Klimaerwärmung, die dem mächtigen Bären seines Lebensraumes beraubt. Und wenn man sich damit ernsthaft befassen möchte, muss man einsehen, dass es mit kurzfristigem Aktionismus eben nicht getan ist. Dann muss man das Übel an der Wurzel angehen und vielleicht mal ernsthaft über den Schutz der Umwelt und des Klimas nachdenken. Und wer beschäftigt sich schon gern mit so unerfreulichen Nebensächlichkeiten, die nur Geld kosten und weder Ruhm noch Ehre einbringen, sondern nur dafür sorgen, dass man den Zorn der Konzerne auf sich zieht? Ganz genau – kein Mensch (jedenfalls kein Politiker!).

Warum soll es in diesem Fall auch anders sein, als bei anderen, ähnlich gelagerten Problemen? Was mich am meisten ärgert, ist allerdings die Tatsache, dass für solche sinn- und nutzlosen Konferenzen dutzende, mit Begleitung hunderte von Leuten mit Flugzeugen durch die Weltgeschichte fliegen (natürlich muss dass dann auch alles noch vor- und nachbereitet werden), im Fall der großen Klimakonferenzen sind es sogar mehrere Tausend überaus „wichtige“ Menschen (meist Politiker – und die sind ja noch wichtiger als wichtig – obwohl man sich schon fragen kann, ob es sich bei dieser Subspezies des Homo sapiens sapiens überhaupt um Menschen im eigentlichen Sinne handelt) und solche, die sich dafür halten. So viel Aufwand für ein „Ergebnis“, dass ein vernünftig denkender Zeitgenosse mit „nahe Null“ einstufen würde? Was mit diesen Betriebsausflügen in ganz großem Stil an Steuergeldern verplempert wird, was sie der Umwelt an CO2-Belastungen ertragen muss, ist schon ziemlich heftig. Aber die Politik nimmt sich dieses Recht heraus, während sie über die Bürger mokiert, die 2 oder 3 mal im Jahr rasch nach „Malle“ fliegen um sich am Ballermann den Rotwein reinzuschädeln. Das finde ich zwar auch zum Kotzen, aber wenn schon, dann soll die Politik mal mit gutem und vor allem vernünftigen Beispiel voran gehen:

  1. Wenn schon Konferenz, dann Video-Konferenz – wozu haben wir denn die fortschrittliche Konferenztechnik?
  2. Wenn schon ins Ausland reisen zu so einer Megakonferenz, dann mit dem ICE – wozu gibts denn die umweltfreundliche Bahn mit neuester (aber leider störungsanfälliger) Neigetechnik?
  3. Wenn schon Konferenzen zum Klima- und Umweltschutz, dann bitte mit realistischen und greifbaren Zielen – wozu ist man ein vernunftbegabter (bei diesem Ausdruck weiss ich jetzt auch nicht, warum ich ihn verwendet habe, denn an Vernunft scheint es den meisten Politikern zu mangeln) Mensch?

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Na endlich! Chile tut was für die Wale!

Greenpeace meldet am 12.9.2008, die Regierung des südamerikanischen Staates Chile hat für ihrer 5.000 km langen Küste ein Schutzgebiet für Wale eingerichtet. Chile ist damit ein echtes Vorbild für andere Nationen. Besonders Norwegen und Japan konterkarieren mit ihren Waljagden seit Jahren und Jahrzehnten die Bemühungen zum Schutz der Wale vor der Ausrottung.

Japan versucht seit Jahren unter dem Vorwand der Forschung, die Japaner auf den Geschmack von Walfleisch zu bringen, das merkwürdigerweise immer dann auf den Fischmärkten auftaucht, wenn die Walfangflotte von ihren „Forschungsreisen“ zurückkehrt. Als Greenpeace-Aktivisten auf den Schmuggel von Walfleisch aufmerksam machten und die Behörden informierten, wurden sie prompt verhaftet!

Wir sollten die Hoffnung nicht aufgeben, dass die Menschen irgendwann doch noch von der Vernunft überwältigt werden und dann erkennen, dass die Natur locker ohne den Menschen leben kann, der Mensch ohne die Natur aber nicht!