Der Schutz unserer Mutter Erde!

Wie können wir unsere Mutter Erde vor dem Raubbau und der Vernichtung als Folge der Geldgier multinationaler Konzerne schützen? Ist unsere Hilfe dabei überhaupt notwendig oder ist Gaia in der Lage sich selbst zu schützen?

Wenn unsere Erde – wovon man ausgehen muss – ein lebender Organismus ist, dann kann er auf sich verändernde Bedingungen reagieren. Dies geschieht bereits seit der Entstehung der Erde.

Gaia kann über, nach menschlichen Maßstäben, ungeheuer lange Zeiträume die Lebensbedingungen auf ihrer Oberfläche konstant halten. Dies betrifft beispielsweise den Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre, oder die Temperaturen in den tropischen und gemäßigten Breiten. Klar ist dabei, dass unsere Mutter Erde, die Heimat der menschlichen Rasse, niemals das Eigentum irgendwelcher Konzerne werden darf, deren einziges Interesse in der Gewinnmaximierung liegt, in dem Bestreben, den Wert ihrer Aktien für die Anleger zu steigern. Genauso wenig darf es sein, dass solche Konzerne Patente auf Lebewesen oder Pflanzen erhalten, zu deren Herstellung sie die genetischen Ressourcen der Natur nutzen.
Jedem Menschen muss das Recht zustehen, sich der Ressourcen der Natur zur Gewinnung von Saatgut zu bedienen, um damit sein Überleben zu sichern, ohne Lizenzgebühren an Konzerne zahlen, oder gar Saatgut ausschließlich von diesen kaufen zu müssen! Es ist weder im Sinne einer gerechten Weltordnung, noch überhaupt akzeptabel, dass Menschen gezwungen sind, auf die Nutzung regional angepasster Pflanzen- und Tierarten zu Gunsten von künstlich gezüchteten Einheitssorten zu verzichten. Deren Anbau und Zucht ist meist nur unter massivstem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wie Herbiziden, Pestiziden und Fungiziden, Kunstdünger, künstlicher Bewässerung und Medikamenten möglich und die gibt es freilich nur gegen Geld von den selben Konzernen, die auch diese Pflanzen- und Tiersorten „entwickelt“ haben!
Ein Schutz Gaias ist nur dann möglich, wenn dem Treiben der großen multinationalen Konzerne ein Riegel vorgeschoben wird, der sie daran hindert, sich – ganz im Sinne der kirchlichen Aufforderung – die Erde untertan zu machen. Finden wir keinen Weg, die Kommerzialisierung der Natur zu beenden und für die Zukunft zu unterbinden, so wird Gaia selber dafür sorgen und sich aus den ihr angelegten Fesseln befreien. Auf welche Art und Weise dies auch immer geschieht, mag dahin gestellt bleiben! Sicher ist, was Gaia nützt und schützt kann, muss aber nicht notwendigerweise dem Menschen nützen. Denn die Erde wird ohne die menschliche Rasse weiter existieren, die Menschen ohne die Erde aber nicht!
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Was Gaia für uns Menschen tut

Gaia schafft die Bedingungen, die es dem Menschen erst ermöglicht haben, sich zu dem zu entwickeln, was er heute ist. Sie hält diese Bedingungen schon seit undenklich langen Zeiten aufrecht und wir dies auch in Zukunft tun, wenn wir nicht danach streben, ihr durch unser Verhalten die Existenzgrundlage zu entziehen.
Wir müssen uns unserer Verbindung zu Gaia immer bewusst sein, um nicht den Kontakt zu ihr und ihren Bedürfnissen zu verlieren. Die Menschen und alle anderen Lebewesen, seien es nun Tiere oder Pflanzen, leben in eine Symbiose mit unserer Mutter Erde. Symbiose heißt dabei, der eine kann ohne den anderen nicht sein.
Verlässt der Geist Gaias den Planeten, stirbt also dieser ungeheuer große und komplexe Organismus, stirbt auch der Mensch und alles was sonst noch auf dieser erde kreucht und fleucht. Stirbt aber der Mensch, so verliert Gaia ihren Lebenszweck und muss genauso vergehen. Ihre Kräfte werden versiegen, die Atmosphäre sich nachhaltig verändern und Naturkatastrophen bisher nicht gekannten Ausmasses werden die Lebensgrundlage der letzten Lebewesen vernichten.
Dann wird dieser blaue Planet als eine tote und leblose Kugel über Milliarden Jahre hinweg durch die unendliche Schwärze des All ziehen. Verbrannt von der Sonne, erfroren in der Kälte des leeren Raumes und erschüttert durch die Einschläge ungezählter Kometen, Asteroiden und Meteoriten, die die Grundfesten des Planeten erschüttern und die letzten Spuren einstigen Lebens auslöschen werden.

Wer ist Gaia?…

…diese Frage stellen sich vielleicht einige Leser, die auf diesen Blog stoßen. Nun, ich möchte sie gleich beantworten!
Gaia ist der Name der Göttin der Ede in der griechischen Mythologie. Sie war für die alten Griechen die personifizierte Erde, ihre Mutter, die sie geboren hatte, sie nährte und zu der sie nach ihrem Tode wieder heimgingen.
Später waren Erde und Gaia identisch. In neuerer Zeit gab es Versuche eine Art Gaia-Religion zu schaffen, die sich auf die Thesen des James Lovelock beriefen, der in Gaia, also dem Planeten Erde eine Art Organismus sah, der zwar in gewisser Weise zum Handeln in der Lage ist, dies aber nicht direkt im Kontext menschlichen Verhaltens tut. Das heißt also, tut der Mensch etwas, das der Erde/Gaia Schaden zufügt, reagiert dieser ungeheure Organismus nicht darauf, sondern er leitet bei fortdauernder Schädigung Maßnahmen ein, die letztendlich die Ausmerzung des Störenfriedes zur Folge haben. Andererseits hat es Gaia immer geschafft, den Sauerstoff in ihrer Atmosphäre über einen sehr langen Zeitraum so stabil zu halten, dass es zur Entwicklung intelligenten Lebens kommen konnte.
Freilich wird gerade dies – das es nämlich intelligentes Leben auf der Erde gibt – von einigen Skeptikern angezweifelt. Die verweisen darauf, dass intelligente Wesen eigentlich nicht danach streben sollten, ein Vernichtungspotenzial anzuhäufen, dass ausreicht um unseren Planeten tausende Male zu zerstören. Oder die Lebensgrundlagen der Menschheit im Rahmen der Gewinnmaximierung unwiederbringlich zu zerstören, ohne Rücksicht auf die nach uns folgenden Generationen – unsere Kinder und Enkel!
Es ist also an der Zeit darüber nach zu denken, ob wir unserer Erde, unserer Mutter, der Göttin Gaia den Respekt und die Achtung entgegenbringen, die sie verdient.
Genau dazu soll dieser Blog dienen. Ideen sammeln, Diskussionen anregen und Wege in eine bessere, lebenswerte Zukunft aufzeigen. Es geht nicht nur um die Erde, um Gaia, es geht um uns und darum, wie wir mit dem umgehen, was uns nicht gehört, sondern nur auf Zeit zur Verfügung gestellt bekommen haben. Es darf nicht sein, das unsere Industrie die Ressourcen der Erde verbraucht, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass diese auch unseren Nachkommen gehören. Für diese gilt es Gaia, unsere Heimat zu bewahren, denn sie haben genauso ein Recht auf eine saubere Umwelt, wie wir!