…und dabei ist auch radioaktives Wasser ins Meer gelangt

So lautete die etwas lapidare Meldung zu den Folgen des verheerenden Taifuns Etau der sich über Japan austobt. Bislang sind wohl drei Tote zu beklagen, etliche Menschen werden noch vermisst. Bis zu 170.000 Menschen flohen vor dem Sturm. Die Behörden seien alarmiert, heisst es. Daneben, man kann es kaum glauben, ist der sind die Katastrophenmeiler von Fukushima durch die Wassermassen geflutet wurden und Tepco, die ja bekanntlich seit Jahren die Kernschmelze in den havarierten Reaktoren unter Kontrolle haben (wollen) mussten eingestehen, dass die Wasserpumpen überschwemmt wurden und nunmehr wieder (oder immer noch, wer weiss das schon so genau?) radioaktives Wasser ins Meer gelangt.

Nun sollte man sich nicht allzu viele Sorgen über die Verschmutzung mit strahlendem Wasser machen, oder den radioaktiven Fallout, der die Gegend in großem Umkreis verseucht hatte, denn schließlich will die fürsorgliche Regierung in Tokio in Kürze Teile der Sperrzone öffnen und wieder besiedeln!

Derweil schwimmen die Menschen in dem Katastrophengebiet die Häuser davon, auf deren Dächern sich teilweise noch Menschen befinden, die mit Hubschraubern gerettet werden müssen. Wenigstens der Schutz und die Hilfe bei Naturkatastrophen funktioniert eingiermaßen in Japan. Andererseits zeigen uns die unabsehbaren Folgen dieses Sturms, wie klein im Vergleich zur Gewalt der Natur doch der Mensch mit all seinen technischen Möglichkeiten ist. Die Naturgewalten kann er nicht kontrollieren. Er vermag vielleicht mit großem Aufwand die Folgen von Naturkatastrophen zu bewältigen und die Zerstörungen beseitigen, aber kontrollieren kann er die Natur nicht.

Er vermag ja nicht einmal die von ihm geschaffenen Technologien zu kontrollieren…

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Erfreuliche News – Zahl der Wale nimmt zu!

Beim Stöbern im Netz habe ich auf der Homepage des Tagesspiegel eine zwar etwas ältere, nichts desto weniger aber erfreuliche Meldung gefunden. Sie stammt vom 23.5.2008 und besagt, das die Zahl der Buckelwale im nördlichen Pazifik deutlich zugenommen hat.
Gab es 1966 nur noch 1.400 dieser sanften Riesen, sollen es heute bereits wieder um die 20.000 sein. Sicher werden unsere japanischen Freunde dies zum Anlass nehmen, noch mehr Wale zu „Forschungszwecken“ zu ermorden und anschließend die Überreste als Delikatesse in Spezialitätenrestaurants zu verkaufen. Hoffentlich bleibt Greenpeace weiterhin wachsam, was die „Forschungen“ der Japaner angeht.
Greenpeace meldet übrigens heute, dass die beiden japanischen Aktivisten, die den Schmuggel von Walfleisch in Japan aufgedeckt hatten, gestern gegen Kaution freigelassen worden seien. Die Ermittlungen gegen die Walfänger, die das Walfleisch illegal an Land geschmuggelt hatten, um es illegal zu verkaufen, wurden mittlerweile eingestellt – nicht so das Verfahren gegen die beiden Umweltaktivisten Junichi Sato und Toru Suzuki!

Die Walmörder töten weiter!

Die Erwartungen der Umweltschützer waren hoch, die Ergebnisse enttäuschten auf ganzer Linie! Das Treffen der Internationalen Walfangkommission endete für die betroffenen Wale, die um ihr Überleben kämpfen, in einem Desaster!
Der Walfang wird nicht aufgegeben. Es wird kein großes Schutzgebiet im Südpazifik geschaffen, in dem sich die bedrohten Walarten ungestört vermehren und so vielleicht dem Untergang entgehen könnten. Aber der Mensch ist töricht, wenn er glaubt, er könne ungestraft wider die Natur freveln und der Rache unserer Mutter Erde entgehen! Er irrt gewaltig, wenn er glaubt, er könne gegen die Natur bestehen und sie nach seinen Wünschen umformen. Dabei hat er keine Ahnung wie die Natur überhaupt funktioniert, weil er die komplexen Zusammenhänge nicht durchschaut, nicht durchschauen kann.
Wann werden die Menschen endlich beginnen, in Einklang mit der Natur zu leben und andere Lebewesen nicht einfach auszurotten und ihre Lebensräume zu vernichten? Mit der Natur, nicht gegen sie, haben wir eine Chance auf Dauer hier zu auf diesem Planeten zu überleben!