Vertical Farming – Nahrung für die Zukunft der Menschheit?

Am Horn von Afrika herrscht Dürre! Somalia ist eines der am heftigsten von der verheerenden Trockenheit betroffenen Gebiete, in dem mehrere Regenzeiten hintereinander ausgeblieben sind. Täglich verhungern Menschen, fliehen zehntausende Hungernde in die ebenfalls nicht von üppigen Ernten gesegneten armen Nachbarstaaten Äthiopien und Kenia.

Die Lage in den Flüchtlingslagern wird immer dramatischer, auch dort leiden die Menschen unter Mangelernährung, den unsäglichen hygienischen Zuständen und den Folgen des Hungers. die Industrienationen haben seit mehreren Jahren die Mittel gekürzt, mit denen die notleidenden Menschen unterstützt werden könnten und heute dürfen wir uns aus berufenem Politikermund anhören, es sei 5 vor 12!

Aktionismus ist angesagt und so erhöht die Bundesregierung prompt ihre „Hilfe“ auf 30 Mio. Euro, die EU insgesamt auf „satte“ 160 Mio. Euro. Angesichts der von der UN veranschlagten 1,6 Mrd. $ (Hungerkrise: „Horn von Afrika braucht 1,6 Mrd. $ Hilfe“ – Artikel auf FAZ.NET vom 25.7.2011) ist dieser Betrag nachgerade lächerlich und entspricht von daher genau der Einstellung kapitalistisch geprägter Staaten wie dem unseren, die eher hunderte von Mrd. Euro als Rettungsschirm über die gebeutelten systemrelevanten Banken aufzuspannen bereit sind, als das Hungerproblem der Welt schnell, effektiv und vor allem nachhaltig zu lösen!
Denn eines scheint klar – Nahrung ist genug vorhanden, aber nicht so verteilt und vor allem nicht so preiswert, dass jeder Mensch sich das kaufen kann, was er zum Leben benötigt. Nahrung ist, dank des kapitalistischen Wirtschaftssystems, zum Spekulationsobjekt geworden. Wer sich die Preise nicht leisten kann, der hat eben, nach kapitalistischer Lesart, Pech gehabt!

Ein weiterer Aspekt in diesem System der knappen, aber teuren Nahrungsressourcen ist, dass die reichen Industriestaaten ihre eigenen Ackerflächen mehr und mehr für den Anbau hochprofitabler Energiepflanzen (für sog. Biosprit und Bioenergie) nutzen, um die angestrebten Ziele für die CO2-Einsparungen zum Schutze der Umwelt zu erreichen.

Um aber die Nahrungsversorgung sicher zu stellen, kaufen die reichen Länder gleichzeitig die Nahrungsproduktion in den Ländern der Dritten Welt auf, während große Agrarkonzerne überall in den armen und ärmsten Ländern dieser Erde die besten Ackerflächen auf Jahrzehnte hinaus pachten, oder gar kaufen (nachdem korrupte Regierungen die einheimischen Kleinbauern enteignet und vertrieben und so die gewachsene landwirtschaftliche Kultur zerstört haben) und diese Flächen so der Nahrungsproduktion für die armen Einheimischen entziehen (Geschäfte mit Ackerland: Investoren haben Landlust – Artikel auf FAZ.NET vom 18.7.2011). Hier werden Produkte angebaut, die sich teuer in den Industriestaaten vermarkten lassen, die sich die einheimischen Hilfsarbeiter aber nicht leisten können!

Ist das fruchtbare Land erst weg, verloren an die ausländischen Konzerne, roden die hungernden einheimischen Bauern die letzten verbliebenen Reste des tropischen Regenwaldes, um ein bisschen Ackerland zu gewinnen. Auslaugung und Erosion lassen die Erträge aber rasch sinken und nach wenigen Jahren müssen die Menschen weiter ziehen, noch tiefer in den sterbenden Urwald hinein. Und je mehr sie die Bäume fällen oder abbrennen und neuerdings mit Agent Orange vergiften, desto weniger Regen fällt und lässt das Land verdorren!

Was übrig bleibt eignet sich kaum noch als Weide und doch nutzen große Fleischkonzerne die dürren Halme um Rindviecher für WurgerKing und McDoof zu züchten. Wir fressen nicht nur unsere eigenen Haare vom Kopf, sondern auch die der Menschen in den Ländern der Dritten Welt. Und was übrig bleibt, verheizen wir in unseren Porsche Cayennes, wenn wir sonntags morgens zum Brötchenholen zu Backshop um die Ecke brettern – da ist Allradantrieb auf Extrembreitreifen und 560 PS unbedingt „state of the art“.

Somalia ist bei alledem aber sowieso außen vor. Zerrissen von einem furchtbaren Bürgerkrieg, der seit nahezu dreißig Jahren in dem Land tobt und der den gesamten Staat unregierbar gemacht hat, in dem Terror, Folter, religiöser Extremismus und Fanatismus an der Tagesordnung sind, in dem Warlords und dutzende fanatisierte Milizen (Horn von Afrika: Tödliche Konsequenzen – Artikel auf FAZ.NET vom 25.7.2011) gegeneinander und gegen alles kämpfen, was vermeintlich westlich ist, wo Kinder zu Mördern abgerichtet werden und das islamische Gesetz der Scharia mit seinen furchtbaren Körperstrafen selbst für die geringsten Vergehen herrscht, müssen die Menschen verhungern, weil sie selbst dann keine Nahrung anbauen könnten, wenn sie die Möglichkeiten dazu hätten!

Nahrungsmangel und extrem gestiegene Preise für Grundnahrungsmittel führten in den letzten Jahren schon häufiger zu Hungerrevolten und bürgerkriegsähnlichen Unruhen fast überall im Tropengürtel unseres Planeten!

Wie aber kann dieser verzweifelten Situation sinnvoll begegnet werden?

Ist der Plan der großen Agrarkonzerne eine tragfähige Lösung für die künftige Ernährung der Menschheit, der eine durch und durch industrialisierte Landwirtschaft unter Verwendung gentechnisch veränderten Saatguts (selbstverständlich patentrechtlich geschützt und für jede Aussaat neu beim Gentechnikkonzern ihres Vertrauens für teures Geld zu erstehen!), schwerer landwirtschaftlicher Maschinen (die natürlich jede Menge Energie benötigen und extrem teuer sind), Unmengen von Düngemitteln, Wasser (mit Hilfe von gigantischen Bewässerungsanlagen bis zur restlosen Versalzung der Böden in heißem Klima über den Ackerflächen versprüht!) und, weil sie so empfindlich sind, mit jeder Menge Herbi-, Fungi- und Pestiziden (bevorzugt dem von Monsanto hergestellten Unkrautvernichtungsmittel Roundup (ein wichtiger Bestandteil von Roundup ist Glyphosat), gegen das praktischerweise die von Monsanto gelieferten GVO-Saaten resistent sind!).

Dass bei dieser Art der „Landwirtschaft“ nicht nur die Ressourcen an Grundwasser geplündert werden und weitere Teile des Landes deshalb von Trockenheit heimgesucht werden und die ehemaligen Landbesitzer nun als billige Hilfskräfte für die Ernte der Agrarerzeugnisse missbraucht und ausgebeutet werden, oder (weil plötzlich landlos geworden) auf der Suche nach Arbeit und Auskommen für ihre Familien in die großen Städte ziehen und dort in gigantischen Slums in Dreck und Unrat, Not und Elend vegetieren müssen, sei hier nur am Rande erwähnt!

Ist das wirklich die „schöne neue Welt“, die wir uns erträumen? Oder ist es nicht vielmehr so, dass die Gentech- und Agrarkonzerne weder die Ernährung noch die Gesundheit der Menschheit im Focus haben, sondern ihre (und nur ihre) Profitinteressen?

Der Planet kann eine solche Art der Landwirtschaft nicht lange verkraften. Monokulturen fördern Pflanzenkrankheiten, der Einsatz der riesigen Maschinen die Bodenverdichtung, was wiederum den Einsatz noch größerer Maschinen bedingt und noch tieferes Pflügen. Diese Art der Landwirtschaft geht auf Kosten des Planeten und der gesamten Menschheit! das Prinzip lautet dabei:

Den Profit für die Konzerne, die Folgen für die gesamte Menschheit! (das altbekannte kapitalistische Prinzip der Privatisierung von Gewinnen und Sozialisierung von Verlusten, mithin also dasselbe Prinzip wie das der Rettung der Banken in der weltweiten Finanzkrise!)

Wie aber sehen die Möglichkeiten aus, die Erzeugung von Nahrung für die stetig wachsende Zahl der Menschen auf der Erde in allen klimatischen Zonen sicher zu stellen? Kann man die Ernährung mit Vertical Farms sichern?

Vertical Farm

Was ist überhaupt Vertical Farming? Kurz gesagt handelt es sich dabei um eine Technik, Landwirtschaft in Gebäuden zu betreiben, wobei man die Umweltbedingungen mit Hilfe technischer Anlagen kontrollieren und sich damit von den klimatischen Bedingungen der Gebiete, in denen die Vertical Farms errichtet werden, unabhängig machen kann! entwickelt hat diese Idee der US-Professor Dickson Despommier von der Columbia Universität in New York City im Jahre 1999 mit einigen seiner Studenten. Und die Idee an sich ist einfach bestechend, finde ich!

Vertical Farming Energiegewinnung

Die Kontrolle der Bedingungen in Vertical Farms bezieht sich sowohl auf die Temperatur, als auch Luftfeuchtigkeit, Lichtverhältnisse usw. und lässt sich auch auf andere Bereiche ausweiten wie z. B. Kontrolle und Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten, Ungezieferbefall. Dünge- und Pflanzenschutzmittel lassen sich effektiv nutzen und dosieren, Umweltkatastrophen bleiben weitestgehend ohne Einfluss auf die Nahrungserzeugung in den Vertical Farms.

Natürlich kommt auch hier Technik zum Einsatz und es werden auch große Mengen an Energie benötigt (die aber zumindest zum Teil in und mit der Vertical Farm gewonnen werden kann, indem man Sonnenkollektoren, Windkraftanlagen und aus Biomasse erzeugtes Biogas zur Stromgewinnung nutzt). Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit, Pflanzen ohne Erde (also in Hydrokultur, in einem Substrat wachsend) anzubauen und damit die Umwelt zu schonen. Die Technik ist theoretisch bereits weitgehend zur Nahrungserzeugung nutzbar. Weiterer Forschungsbedarf ist dennoch erforderlich um die Vertical Farms effektiver und energieeffizienter zu gestalten.

Vertical Farming

In solchen Vertical Farms könnten auch, wenn sie als aquaponisches System ausgelegt sind, neben der Erzeugung pflanzlicher Nahrungsmittel, Fische gezüchtet und für die menschlichen Ernährung genutzt werden. Theoretisch kann eine Vertical Farm auch als Zuchtbetrieb für die Massentierhaltung genutzt werden. Aber nach meinen Vorstellungen widerspricht das dem Prinzip einer ausgewogenen und gesunden menschlichen Ernährung, sowie den Prinzipien des Tierschutzes, artgerechter Haltung und einem Leben ohne Leid für die Tiere, die der Ernährung der Menschen dienen sollen. Auch Tiere haben Rechte und dazu gehört ein Leben in Würde, in freier Natur und eben ihrer Art und ihrem Wesen gerecht. Das aber kann eine Haltung in Gefangenschaft niemals sein!

Wir können die monokulturelle Landwirtschaft in den Industriestaaten einschränken und die frei werdenden Flächen sinnvoll nutzen, beispielsweise um Wälder zu pflanzen, die dem Klimaschutz dienen. Wir können uns aus der Fläche zurück ziehen und der Natur mehr Raum geben. Aber wir müssen den Boden und die Nahrung der Spekulation entziehen. Das gelingt uns, wenn wir den Großteil der Nahrung in Vertical Farms anbauen, die wir so konzipieren, dass sie weitgehend geschlossene Systeme bilden, die die Umwelt nicht belasten und in denen die Ressourcen sparsam und schonend eingesetzt werden!

Vertical Farms sind teuer. Sie erfordern große Investitionen. Sie sind geeignet für reiche Länder, die über die entsprechende technische Infrastruktur und eine gesicherte Energieversorgung verfügen. Man kann sie mitten in den Ballungszentren der Städte errichten und erpart sich und der Umwelt so Transportwege über hunderte und tausende von Kilometern oder gar mit dem Flugzeug um die halbe Welt. aber genau da, wo sie am dringendsten benötigt würden, in den Hungergebieten der Erde, wo die größte Not, Dürre und Hunger herrschen, kann sie niemand finanzieren, nutzen oder unterhalten!

Um Menschen zu retten, die in Ländern wie Somalia (als Staat kann man dieses Gebilde aus rivalisierenden islamischen Milizen, Privatarmeen und religiöse Fundamentalisten wohl nicht mehr bezeichnen) dem Hungertod entgegendämmern, ist zunächst die Versorgung mit Nahrung und sauberem Trinkwasser gefragt. Die herrschenden Gruppen wollen westliche Hilfe nicht ins Land lassen, weil sie vermutlich gern selber als Retter in der Not dastehen wollen. Gibt man ihnen aber Geld um die Menschen zu versorgen, kaufen sie sicher Waffen damit ein! Tausende werden die rettenden Flüchtlingslager nicht mehr erreichen, elend verreckt auf der Flucht vor Hunger und Verzweiflung! Wie lange wollen wir dem Sterben noch zusehen? Bis es zu spät ist, so scheint es, denn es ist nicht 5 vor 12, nein, es ist bereits 5 NACH 12 und die Politik ist Schuld!!!

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Permakultur als Lebensprinzip – Teil2

Wer sagt eigentlich, ausser den Ökonomen und Wirtschaftswissenschaftlern, dass die Welt zum Spielball von Konzernen werden muss? Wieso ist eine Wirtschaft nur dann erfolgreich, wenn sie immer weiter wächst, obwohl jedermann weiss, oder wissen könnte, dass ein endloses Wachstum aus den bekannten Gründen garnicht möglich ist? Trotzdem sind Konzerne immer nur „profitabel“, wenn sie wachsen. Geht das nicht auf Grund von Marketing, oder anderer Massnahmen, dann werden die Konkurrenten aufgekauft, um deren Kinden übernehmen zu können. Sie wachsen und dehnen sich immer mehr aus und gehen zu Grunde. Dann treten andere Konzerne auf und machen genau die gleichen Fehler, weil niemand bereit ist aus den gemachten Fehlern zu lernen. An den Unis wird immer noch die Mähr vom grenzenlosen Wirtschaftswachstum, von Marketing und Marktdurchdringung gelehrt, weil man immer noch nicht begriffen zu haben scheint, dass es eine Ökonomie nach dem Wachstumswahn geben muss.

Doch wo sollen die Ideen herkommen, wenn jeder Konzern nur auf Expansion bedacht ist? Will man wirklich einfach die komplette Wirtschaft an die Wand fahren, wenn man völlig überraschend und vor allem urplötzlich fest stellt, dass es kein Öl mehr gibt? Wieso wird immer noch globalisiert auf Teufel komm raus, obwohl man längst erkannte, dass dies die Welt in den Abgrund führt? Die einzigen Gewinner dabei sind die multinationalen Konzerne, die sowohl die Ressourcen als ihr Privateigentum betrachten, als auch die Ressource Mensch als eine beliebig manipulierbare Masse betrachten, die nur dadurch eine Existenzberechtigung hat, weil sie als Arbeitskräfte benötigt werden, oder auch nicht und darum nach belieben geheuert und gefeuert werden können!

Natürlich gehen heute noch alle davon aus, dass Konzerne notwendig sind, um alle möglichen Güter in großen Mengen zu produzieren und sie den Verbrauchern billig zu verkaufen. Schließlich hat man es so gelernt und man ist es so gewohnt. Die Konzerne erzeugen Waren, die sie „billig“ verkaufen, ohne für die Folgen ihrer Produktion und der Produkte selbst verantwortlich zu sein. D. h. die Konzerne stecken den Kaufpreis ein, ziehen den Aufwand für die Rohstoffe und die Arbeitslöhne ab und verteilen den Gewinn an das Management und die Aktionäre. Der Verbraucher freut sich über ein vermeintliches Schnäppchen und wenn es irgendwann (eher früher als später, denn ein dauerhaftes Produkt kann nicht im Sinne der Konzerne sein, wenn sie – wie wir nun wissen – auf ständig steigende Verkaufszahlen angewiesen sind) kaputt geht, oder einfach nur aus der Mode kommt, fliegt es auf den Müll. Ob es hier nun verrottet, oder – weil es aus Plastik hergestellt ist – die Umwelt schädigt und, von Tieren verschlungen, für ein qualvolles Sterben verantwortlich ist, interessiert niemanden mehr. Am allerwenigsten die Manager des Konzerns, aus dessen Fabrikationshallen es stammte. Wenn´s erst mal verkauft ist, liegt auch die Verantwortung für die Auswirkungen auf die Umwelt und Flora und Fauna nicht mehr beim Konzern. Jedenfalls nach Ansicht der Konzerne! Das Ergebnis kann man schon seit einigen Jahren und Jahrzehnten immer deutlicher überall sehen. Gigantische, immer weiter wachsende Mülldeponien, die das Grundwasser gefährden (die irrsinnig teuren Maßnahmen, die notwendig sind, um eine solche Deponie abzudichten und zu verhindern, dass die austretenden Gifte ins Grundwasser gelangen, tragen nicht die Konzerne, die diese Produkte erzeugt haben. Die Kosten trägt der Steuerzahler, ganz egal, ob er die Produkte gekauft und/oder benutzt hat). Die Konzerne liefern auch Gifte, Dünger, Insektizide, Pestizide, Herbizide und Fungizide, damit die industrielle Landwirtschaft die Saaten auf den Äckern damit behandeln kann, die diese eigentlich nicht in dem Maße bräuchten, wenn nicht das Saatgut auch von den Konzernen käme (weil man die Äcker und Felder ohne Gnade und ohne Sinn und Verstand mit Chemiekalien besprüht, gelangen diese Gifte natürlich auch in die Umwelt, in das Grundwasser und in die Luft und gefährden Mensch, Natur und Tier).

Aber weil das noch nicht alles ist, ist ein enormer Einsatz an Energie und schweren Maschinen notwendig, denn ohne diesen Einsatz gedeihen die Einheitssorten auf den Äckern nicht mehr. Darum streben die Konzerne auch nach der Patentierung von Saatgut und Lebewesen (noch sind es heute nur Nutztiere wie Schweine, Rinder und Schafe, aber bald vielleicht schon Menschen?), denn so können sie die Kontrolle über die Menschen ausüben und die Regierungen unter Druck setzen. Alles um des schnöden Mammons willen! Also werden die Ölquellen ausgebeutet, Länder und Völker unterdrückt, erpresst und missbraucht. Die Energiekonzerne streichen märchenhafte Gewinne ein und versuchen die Entwicklung alternative Energieträger zu behindern. Während so weiterhin CO2 in die Luft gepumpt wird, weil man an der Verbrennung fossiler Energieträger in großen, zentralen Kraftwerken als einzige Möglichkeit der Energiegewinnung betrachtet, geht unser Klima vor die Hunde, vertrockenen ganze Staaten und saufen Inselgruppen und Küstengebiete unter dem steigenden Meeresspiegel ab!

Das sind nur ein paar Beispiele dessen, was der Kapitalismus, die Ökonomie und die Konzerne für diese Welt und die Menschheit bedeuten, was sie für Folgen haben, die wir heute zu beherrschen versuchen, während die Verursacher weder für die Folgen herangezogen werden (jedenfalls nicht in einem angemessenen Rahmen), noch jemand sie daran zu hindern vermag, unserer Welt durch ihre Gier vollends den Rest zu geben!

Welchen Lösungsansatz findet hier das Prinzip der Permakultur? Nun, es ist eigentlich relativ einfach und nennt sich „Selbstbegrenzung“! Allerdings ist dies kein Ding, das bei den heute ide Märkte beherrschenden Großkonzernen auf offene Ohren stösst. Denn Selbstbegrenzung bedeutet, auf ständiges Wachstum bewusst zu verzichten und Bescheidenheit an den Tag zu legen. Dies kann aber nur funktionieren, wenn man den Konzernen Fesseln anlegt, die sie daran hindern, ausschließlich zu ihrem eigenen Wohl zu wirtschaften. Diese Fesseln muss der Staat den Konzernen auferlegen, was allerdings nicht zu erwarten ist. Denn Politik und Wirtschaft sind mittlerweile derart miteinander verquickt, dass unabhängige Entscheidungen von der Politik zu Gunsten der Bürger nicht zu erwarten sind!

Man sieht überdeutlich, dass es enormen Drucks von Seiten der Bürger bedarf, um die Politik zu einem Handeln zu zwingen, dass auf die Bedürfnisse der Umwelt und der Menschen eingeht und nicht ausschließlich auf die Bedürfnisse wirtschaftlicher Interessengruppen.

Ein erster schritt wäre die Einführung von Kreislaufsystemen in der Wirtschaft und ihren Produktionsprozessen, die darauf angelegt sind, die Ressourcen zu schonen und bereits verbrauchte Ressourcen durch Recycling wieder zurück zu gewinnen und zwar zu 100%. Gleichzeitig ist es notwendig, die Produktionsprozesse so zu gestalten, dass es keine Belastungen der Umwelt gibt! Wenn solche Maßnahmen von Seiten des Gesetzgebers drohen, reagiert die Wirtschaft in aller Regel sehr schnell mit einer „freiwilligen Selbstverpflichtung“ (was nichts anderes ist als ein Versuch, gesetzliche Vorgaben von vornherein zu verhindern und sich dann nicht an die eigenen „freiwilligen Selbstverpflichtungen“ zu halten!) bei der Hand.

Wir als Verbraucher können den Konzernen dadurch Schaden zufügen, indem wir nicht bei ihnen kaufen. Gehen wir, statt in den Supermarkt, zum Biobauern in der Nähe und decken uns mit Lebensmitteln ein, von denen wir wissen, dass sie nicht mit Gentechnik belastet sind. Weigern wir uns, zu McDoof oder zu WürgerKing zu gehen und dort Hamburger zu verschlingen, die von Rindern stammen, welche auf Weiden gehalten werden, die man durch Brandrodung des Regenwaldes gewonnen hat! Fahren wir kleine Autos, wenn es schon sein muss. Wer als technische Verlängerung seines Penis einen Porsche Cayenne S/Turbo zur Bäckerei oder zum Zigarettenautomaten dreschen muss, ist ein armes Würstchen. Aber nur um die schwindende Potenz zu kompensieren, gibt es sicher auch noch andere Möglichkeiten, als 30 Liter Super plus auf 100 Kilometer zu verheizen!

Wir müssen umdenken und wir müssen unsere Meinung kund tun. Wir müssen dort einkaufen, wo wir sicher sein können, dass die Produkte, die wir erwerben und verzehren, ökologisch verträglich erzeugt werden. Qualität hat ihren Preis, eine saubere Natur und eine gesunde Umwelt nicht – sie sind unbezahlbar! Wir müssen aufhören diesen ganzen verdammten Plastikmist zu kaufen, der überall angeboten wird. Die Krönung sind die Plastikflaschen, in denen Getränke verkauft werden und auf die man Pfand erhebt, um sie einer „Wiederverwertung“ zuzuführen. Diese Wiederverwertung erschöpft sich dann in einem Einschmelzen der Plastikflaschen und ihrer Beimischung bei der Herstellung irgendwelcher minderwertiger Produkte. Wir müssen die Politik unter Druck setzen, bis sie nicht mehr anders können, als den Willen des Volkes zu erfüllen!

Niemand hat das Recht, die Ressourcen der Erde zu plündern und dafür die Gewinne einzustecken, aber beim Schutz unserer Lebensgrundlagen die Kosten für sein Handeln der Allgemeinheit aufzubürden. Gewinne privatisieren und Verluste und Kosten sozialisieren, dass ist nicht im Sinne einer gerechten Gesellschaftsordnung. Das ist Unrecht, das wir nicht hinnehmen dürfen! Wir müssen uns dieser Konsumgesellschaft verweigern!

Jeder kann dazu beitragen, indem er sich bei allem, was er tut, oder kauft, überlegt, ob und in wieweit das ökologisch sinnvoll ist. Jeder muss sich Gedanken darüber machen, wie wir unsere Umwelt erhalten können. Denn jeder von uns trägt durch sein persönliches Verhalten auch eine persönliche Verantwortung für den Einfluss, den er auf seine Umwelt und auf die Natur ausübt!

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Recycling oder Kreislauf der Natur!

Die Wiederverwertung von Stoffen, die für den ursprünglich vorgesehenen Verwendungszweck nicht mehr geeignet sind, ist in der Natur ein völlig normaler Vorgang! Alles, was die Natur hervorbringt, zerfällt über kurz oder lang und wird dem Stoffkreislauf wieder zugeführt, restlos, sauber und nachhaltig – ein Kreislauf des Lebens, ein Wunder der Natur, in der Natur und durch die Natur!

Ein Ameisenstaat bewohnt einen toten Baumstumpf...

Ein Ameisenstaat bewohnt einen toten Baumstumpf...

Ganz anders das, was der Mensch so produziert. Zwar ist die menschliche Rasse durchaus als anpassungsfähig und erfinderisch zu bezeichnen, aber die Qualität ihrer Erfindungen und Produkte, bleibt hinter dem weit zurück, was Gaia in diesem Bereich zu bieten hat. Nicht nur die Stoffe, die der Mensch herstellt, um seine Produkte beim Transport oder der Lagerung zu schützen, sind für gewöhnlich nicht wieder verwertbar, auch die Produkte sekbst bestehen meist aus Materialien, die alles andere als problemlos zu recyceln sind. Alles besteht aus Kunststoffen, Metallen, Lacken, Chemikalien usw., die beim „Entsorgen“ ein großes Problem darstellen. Entweder man schmeisst sie in die Landschaft und lässt sie über Jahrhunderte hinweg vergammeln, wobei unzählige schädliche Stoffe in die Umwelt und damit letztlich in die Nahrungskette gelangen. Oder sie müssen mit hohem technischen Aufwand dem Stoffkreislauf wieder zugeführt werden. Allerdings beträgt die Recyclingquote nur bei einem einzigen Rohstoff 100%, bei Glas. Alles andere kann nur in Form von Beimischungen zu frisch gewonnenen Rohstoffen der Wiederverwertung zu geführt werden, da die Qualität beim recyceln drastisch abnimmt. Bei Kunststoffen sieht dieses Verhältnis besonders beschissen aus!

Schauen wir uns an, was die Natur erzeugt und von dem die Menschen sich z.B. ernähren, sieht das ganz anders aus. Eine Nuss, birgt den essbaren Samen einer Pflanze in einer sehr stabilen Hülle, die individuell an die einzelnen Formen des Samens angepasst ist! Da wackelt nix, der Schutz ist perfekt und der Samen bleibt auch nach Jahren oder sogar Jahrzehnten noch keimfähig. (Dieses Muster an Nachhaltigkeit und sinnvoller Ressourcenverwertung in einem perfekten Kreislauf, muss für den aufgeklärten und verantwortungsbewussten Menschen das Vorbild all seines Tuns sein. Dies haben die Verfechter der Permakultur erkannt und versuchen dies in ihren Projekten umzusetzen.)

Fleissiger Mistkäfer auf dem Weg zur Arbeit

Fleissiger Mistkäfer auf dem Weg zur Arbeit

Was aber macht der „moderne“ Mensch? Er öffnet dieses perfekte Behältnis, röstet und salzt den Samen und verpackt ihn dann in Plastik. Der Unterschied zwischen  der Nussschale und der Plastiktüte wird schnell deutlich, wenn man beide auf den Kompost wirft. Während die Nussschale im Rahmen des natürlichen Recyclings, des Kreislaufs der Natur zu 100% zersetzt und zu wertvollem Humus wird, bleibt die Plastiktüte zu beinahe 100% erhalten (für mindestens ein Jahrtausen). Keine Mensch kann genau sagen, wie lange Plastik in der Umwelt verbleibt und in welchen Zeiträumen sich dieses teuflische Material  in welche schädlichen oder unschädlichen Stoffe zersetzt! UV-Strahlung beschleunigt den Zerfall von Kunststoff ein wenig und in sofern sollten wir über die sich immer mehr verstärkende UV-Belastung freuen. Aber wirklich hilfreich ist auch das nicht. Beim Zerfall gibt der Kunststoff Stoffe an die Umwelt ab, deren Auswirkungen noch kaum bekannt und schon garnicht systematisch erforscht sind. Schließlich fürchtet die Industrie  die daraus resultierenden Folgen. In großen Teilen unserer Wel besteht der Meeresstrand schon zu einem Gutteil aus mikroskopisch keinen Kunststoffpartikeln. Kleinstlebewesen nehmen diese Partikel als vermeintliche Nahrung auf und bringen sie so in die Nahrungskette des Menschen ein. Mit welchen Spätfolgen ist ebenfalls noch völlig ungeklärt.

Daran wird sich so lange nichts ändern, wie die Hersteller von Kunststoffen nicht für die Folgen zur Verantwortung gezogen werden, die durch die Verwendung ihrer Produkte entstehen. Belastet man die Unternehmen mit den Kosten, die für die Umwelt surch die Nutzung ihrer Produkte entstehen, wird sich sehr schnell etwas ändern. So lange aber die Allgemeinheit für die Müllentsorgung bezahlen muss und Umwelt- und Spätfolgen nicht den eigentlichen Verursachern aufgebürdet werden, wird fleissig weiter umweltschädliches Verpackungsmaterial auf Teufel komm raus produziert! Genau das selbe gilt für die Hersteller von Chemikalien, gentechnisch veränderten Tieren und Pflanzen. Noch heute kann niemand sagen, was passieren kann, wenn diese künstlich von Menschen erzeugten Lebewesen unkontrolliert in die Natur entweichen. Trotzdem beruft sich die Industrie auf das Recht, solche Genmonster zu erzeugen und Patente auf Lebewesen zu beantragen. Dies ist der ziemlich durchsichtige Versuch, die Kontrolle über die Nahrungsproduktion der gesamten Menchheit zu erlangen. Die einzigen, die das nicht zu checken scheinen, sind die Politikern, die sich darin überschlagen, den Wünschen der Konzerne zu willfahren und deren Bossen in die breiten Ärsche zu kriechen! Von den ethischen Fragen einer Patentierung von Lebewesen einmal abgesehen ist es unverantwortlich, kommerziellen Unternehmen die Kontrolle über die Nahrungsmittel zu überlassen und zu hoffen, sie würden ethisch, verantwortungsbewusst und moralisch einwandfrei handeln! Da ist der Wunsch (oder die Gier, denn entsprechendes Verhalten der Politiker zieht natürlich Gegenleistungen der Konzerne nach sich) der Vater des Gedankens!

Rohstoffkreisläufe müssen rückstands- und schadstofffrei funktionieren und sich an den perfekten Kreisläufen in der Natur orientieren. Gaia zeigt uns wie es geht. Wir müssen die Natur beobachten und nicht alles den gewinnorientierten Konzernen überlassen, nur um dann hinterher entsetzt festzustellen, was da für Verbrechen an der Natur und den Menschen begangen werden. Es muss Schluss sein mit der nachträglichen Technikfolgenabschätzung, die zwar den ein oder anderen schädlichen Aspekt erkennt, aber wegen der bereits erfolgten Einführung neuer Technologien oft keine Möglichkeit mehr hat, deren Verbreitung zu bremsen. Schlechte Beispiele gibt es hier zu Hauf. Es seien da nur die Gentechnologie genannt und die Nanotechnologie. Es ist ein Unding, die Einführung neuer Technologien zuzulassen und hinterher, quasi im Nachgang, festzustellen, dass hier Gefahren auftreten, die nicht zu kontrollieren sind, aber sich wegen der bereits erfolgten Investitionen keiner mehr traut, STOPP zu sagen!

Es kann nicht hingenommen werden, dass Konzerne ihre gierigen Pfoten nach den Ressourcen der gesamten Menschheit (und um nichts anderes handelt es sich bei dem Genpool der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen, bzw. den Haustierrassen) ausstrecken und damit Menschen in ihre Abhängigkeit zwingen. Es kann kein Recht geben, Patente auf Lebewesen zu beanspruchen, weil dies moralich unverantwortbar ist! Jeder Mensch muss das Recht darauf haben, seine Nahrung selbst anzubauen und aus seiner Ernte einen Teil als Saatgut für das nächste Jahr zu gewinnen, ohne dafür Lizenzgebühren an einen Konzern abführen zu müssen. Anstonsten droht eine neue Art der Sklaverei. Wer nicht zahlen kann wird verhungern, weil die Beauftragten der Konzerne die „unrechtmäßigen“ Ernten vernichten. Alle anderen müssen sich dem Preisdiktat der Konzerne fügen und diesen ihre eigene Arbeitsleistung bezahlen – was für ein Irrsinn! Wo bleiben da die Menschenrechte?

weiterführende Links:

  • TAB – Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (einige der gerade laufenden Untersuchungen sind sehr interessant. Es besteht aber meines Erachtens der Verdacht, dass mangels notwendiger technologischer Kenntnisse beim Vergeben der Untersuchungen an Institute wie z.B. IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung eine unzulässige Einflussnahme stattfinden könnte, da es sich bei besagtem Institut um eine gemeinnützige Einrichtung handelt, deren Auftrag- und Zuwendungsgeber zu großen Teilen aus der Industrie kommen!).
  • Gen-ethisches Netzwerk & Gen-ethischer Informationsdienst (Zitat: Das Gen-ethische Netzwerk (GeN) vermittelt seit 1986 Informationen und Kontakte zu Gen-, Bio- und Reproduktionstechnologien. Seit dieser Zeit gibt das GeN den Gen-ethischen Informationsdienst (GID) heraus, der im Jahr zuvor gegründet worden war und heute zweimonatlich erscheint. Der GID berichtet als einzige Zeitschrift in Deutschland gleichermaßen kritisch und wissenschaftlich fundiert in den Bereichen Landwirtschaft & Lebensmittel, Mensch & Medizin sowie Politik & Wirtschaft über diese Technologien. Das GeN nimmt außerdem Stellung zu aktuellen politischen Prozessen, führt Veranstaltungen durch und unterstützt andere Initiativen bei ihrem Engagement).
  • Kein Patent auf Leben (Zitat: Initiative, die sich gegen die Patentierung von Pflanzen, Tieren, Gensequenzen, aber auch gegen die Patentierung von Stammzellen und Gewebe des Menschen und gegen jegliche Biopiraterie wendet).

    Kein Patent auf Leben, das Logo

    Kein Patent auf Leben, das Log

Landwirtschaft von morgen (Teil1)

Wie wir in den letzten Jahren mehr als deutlich gesehen haben, gibt es Grund zu der Annahme, dass in der Zukunft die Versorgung der Menschheit mit gesunder Nahrung nicht gesichert ist. Jedenfalls nicht mit den Methoden, wie man es bisher getan versucht hat – mit der industriellen Landwirtschaft. Zwar ist es in unseren Breiten seit einigen Jahrzehnten zu keiner größeren Versorgungskrise mit Lebensmitteln oder gar einer Hungersnot gekommen. Aber die Versorgung der Bevölkerung mit einer ausreichenden Menge an Nahrung wurde in den letzten Jahren verstärkt auf Kosten der Menschen in den Ländern der Dritten Welt sichergestellt.

Die Natur findet einen Weg

Die Natur findet einen Weg

Die vollmundigen Versprechen der Chemieindustrie und der Genkonzerne, mit Hilfe gentechnisch veränderter Nutz- und Nahrungspflanzen die Ernährungsprobleme der Menschheit lösen zu können, haben sich als völlig haltlos erwiesen. Sie dienten lediglich dem Ziel, der Agrarindustrie den Markt zu öffnen, kleine Bauern in den Ruin zu treiben und sich auf dem Wege der Patentierung von Pflanzen und Tieren, die Kontrolle über die Nahrungsressourcen der Menschheit zu sichern. Zusammen mit dem Einsatz von Monokulturen, chemischen Giften wie Pestiziden, Fungiziden, Insektiziden und Herbiziden, sowie dem Einsatz ungeheurer Mengen fossiler Energie und gigantischer Maschinen, haben die Agrarkonzerne die Produktion und Verteilung von Nahrungsmitteln in ihre schmutzigen Hände bekommen. Die Folgen sehen wir täglich in den Nachrichten. Millionen Menschen in den Ländern der Dritten Welt hungern. Kinder sterben jeden Tag zu hunderten oder gar tausenden an den Folgen katastrophaler Fehl- und Mangelernährung. Die Äcker und Felder sind verseucht, weil alljährlich Unmengen von Chemikalien auf und über landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht werden. Flüsse, Seen und Brunnen trocknen aus, weil das gesamte Wasser zur Bewässerung verwendet wird. Und weil das alles noch nicht genug ist, verkaufen die Konzerne die so gewonnenen Nahrungsmittel selbstverständlich da, wo sie das meiste Geld verdienen können – in Europa, Nordamerika und Japan! Was die Menschen in den Ländern der Dritten Welt essen, interessiert die Manager der großen Konzerne nicht im geringsten. Shareholder Value ist das einzige was zählt! Menschenleben haben in dieser Art des wirtschaftens keinen Wert!

Die Politik, völlig abhängig von Wohl und Wehe der Wirtschaft, sieht diese Zusammenhänge nicht, will sie offenbar gar nicht sehen. Anders lässt es sich nicht erklären, dass sie die Augen vor der Realität verschließt und ernsthaft glaubt, diese Art der industriellen Landwirtschaft sei die einzig richtige Art unsere Nahrungsversorgung in der Zukunft zu sichern. Alternativen werden nicht in Betracht gezogen, geschweige denn mit öffentlichen Forschungsgeldern gefördert. Dafür sorgt die allgegenwärtige Agrarlobby. Forschungsgelder fließen nahezu zur Gänze in Programme der großen Agrar-, Chemie- und Gentech-Konzerne. Druck und Geld, das in der anderen Richtung von den Agrarkonzernen in die Taschen der Politik fliesst, sorgt dafür dass in der Beziehung keine Unklarheiten aufkommen und vor allem kein Sinneswandel. Ansonsten müsste jeder halbwegs klar denkende Mensch merken, dass eine solche Landwirtschaft, die ihre eigenen Grundlagen vernichtet und zudem noch auf Kosten anderer Menschen praktiziert wird, keine Zukunft haben kann!

Eine Landwirtschaft, die das Land, die Erde, die Gaia zerstört, hat keine Zukunft!

Ist es wirklich so vermessen zu glauben, dass es eine andere Art der Landwirtschaft gibt? Ist jeder Mensch, der die Ideen eines Masanobu Fukuoka zumindest intensiver Studien und Versuche  für wert erachtet, tatsächlich ein „Esoteriker“ (ich gebrauche das Wort hier mal ganz im Sinne von Spinner, Ökodepp, wie das bei Politikern so üblich ist, wenn man jemanden diskreditieren will) und nicht mehr? Und das nur, weil er der Meinung ist, die Erde sei ein lebendiger Organismus?

Menschen die in Ländern leben, die von Natur aus als sehr fruchtbar angesehen werden können müssen Hunger leiden, weil beispielsweise der Reis, der auf ihrem Land angebaut wird, ins Ausland exportiert wird, um Gewinne zu erwirtschaften. Das gab es so lange nicht, wie der größte Teil des Landes von Kleinbauern bewirtschaftet wurde, die mit den Erzeugnissen ihres Landes die eigenen Familie ernährten und eventuelle Überschüsse auf den Markt brachten. Natürlich weiss auch ich, dass es zu allen Zeiten und in allen Teilen der Welt, besonders der Dritten Welt Großgrundbesitzer gab, die die Pächter „ihres“ Bodens bis auf´s Blut ausbeuteten. Aber die Tatsache, dass aus den Großgrundbesitzern heute Großkonzerne geworden sind, hat an der Aubeutung nichts geändert. Sie wurde allerdings professionalisiert!

Die Bauern in Europa, speziell in Deutschland werden von Großkonzernen unter Druck gesetzt, die die vorbehaltlose Unterstützung der Regierung geniessen. Man redet den kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben ein, nur schiere Größe sei die Garantie für ein rationelles und rentables Arbeiten. Maschineneinsatz und die Verwendung von Chemikalien zwingen die Bauern in eine Kostenspirale, der sie nicht mehr entkommen können, wenn sie erst einmal darin gefangen sind. Saatgut, Maschinen, Energie, Chemikalien, alles muss für teures Geld von großen Konzernen gekauft werden! Produkte aus konventioneller landwirtschaftlicher Erzeugung werden aber nur schlecht bezahlt, weil die Verbraucher wissen (oder zumindest ahnen) dass diese von der Qualität her niemals auf dem Niveau ökologisch erzeugter Produkte liegen können.

Trotzdem scheint von offizieller Seite niemand auf die Idee zu kommen, dass dieser Weg der falsche, vielleicht sogar eine Sackgasse sein könnte. Warum sonst steckt die Regierung jedes Jahr -zig Millionen Euro in die Erforschung „neuer“ industrieller Landwirtschaftstechniken und so gut wie gar nichts in alternative Anbaumethoden? Zumal die Steuergeschenke (ich nenne sie mal einfach so), die den großen Konzernen in den Arsch geschoben werden, damit sie ihre eigenen industriellen Anbaumethoden weiter entwickeln, ohne dass sichtbare Gegenleistungen erbracht werden – aber da bin ich mir nicht ganz sicher, denn ich bin ein böser Mensch, der in Politikern nur opportunistische, selbstsüchtige und egoistische Menschen sieht, die nichts ohne Gegenleistung tun. Jedenfalls nicht für die Wirtschaft. Dort sorgt ihr fürsorgliches Tun dafür, dass sie sich nach ihrer politischen Karriere bequem zur Ruhe setzen können – gegen eine angemessene Aufwandsentschädigung versteht sich. Und damit das alles auch reibungslos klappt, fängt man mit dieser Tätigkeit bereits an, wenn man noch Mandatsträger ist (nur böswillige Menschen wie ich sehen darin allerdings in jedem Fall einen heftigen Interessenkonflikt, aber Politiker selber sind nicht so zimperlich!). Ich frage mich wirklich, wie Menschen so einfältig und uneinsichtig sein können. Mir ist natürlich klar, dass es nicht ganz einfach ist, eigene Fehler einzugestehen, wenn man diese bemerkt. Vor allem wird es problematisch, wenn andere die Fehler bemerken und einen darauf hinweisen. Da schalten die meisten Menschen gern auf stur. Ich auch. Aber ich halte mich für jemanden, der sein Handeln regelmäßig überprüft, seine Entscheidungen reflektiert und dann hin und wieder bereit ist, aus seinen Fehlern zu lernen. Diese Eigenschaft hat sich im Laufe der Evolution bei Politikern wohl ausgemendelt (heisst das so?). Sie sind von Natur aus perfekt, die Entscheidungen grundsätzlich fehlerfrei und die Bürger nur zu dämlich, um die wunderbare politische Arbeit der Politiker zu würdigen oder gar zu verstehen!

Wie sieht die Landwirtschaft von morgen aus? Ist es die vollautomatisierte industrielle Landwirtschaft, oder die natürliche Landwirtschaft, die sich auf regionale Nutzpflanzenarten stützt? Die Art der Landwirtschaft,  die in Jahrhunderten der Auslese Sorten hervorgebracht hat, die an die unterschiedlichsten geographischen, geologischen und metereologischen Bedingungen angepasst sind? Oder liegt unsere Zukunft in riesigen Monokulturen, in denen Einheitssorten von Hybridpflanzen angebaut werden, unterstützt durch künstliche Bewässerung, unter Einsatz von Gentechnik, Kunstdünger, Chemikalien, Energie und Maschinen? Die Ernährung der Menschheit in den Händen einiger weniger gigantischer Konzerne? Die Politik ist davon überzeugt, dass es so ist, weil die Agrarindustrie dies behauptet. Aber es ist nicht richtig, einigen Konzernen die Kontrolle über die Nahrung und andere wichtige Ressourcen zu überlassen. Selbst wenn deren Manager behaupten, sie hätten das Wohl der Menschheit im Sinn, so ist doch deren vorrangigste Aufgabe die Erzielung von Gewinnen! Daran gibt es nichts zu rütteln. Es wäre vermessen zu glauben, die Konzerne hätte irgendein Interesse daran, Menschen zu helfen, die nicht für die Hilfe bezahlen können. Und 2/3 der Menschheit sind nicht in der Lage die Produkte zu bezahlen, die die Industrie auf ihre Kosten erzeugt! Einen Ausweg aus dieser Misere werden wir nur finden, wenn wir die Macht der Konzerne beschneiden und ihnen Grenzen aufzeigen, die sie nicht übertreten dürfen. Die Erzeugung von Nahrung muss in der Hand vieler kleiner und mittlerer landwirtschaftlicher Betriebe verbleiben, deren oberste Priorität der Erhalt der Ressourcen Erde, Wasser, Natur und vor allem des Waldes sein muss.

Meiner unmaßgeblichen persönlichen Meinung nach, sind die Ideen des Masanobu Fukuoka, den ich für einen sehr bedeutenden Lehrer der Menschen halte, eine hervorragende Basis, auf der wir eine neue Welt aufbauen können. Eine Welt, in der Menschen nicht hungern müssen, weil ihnen die Rindviecher der Reichen das Getreide, den Mais oder die Sojabohnen wegfressen. Landwirtschaft ist gemeinsam und mit der Natur möglich, ohne Chemie, ohne Maschinen und (das will schon gar keiner glauben) ohne viel Arbeit. Beobachten wir die Natur und lernen wir von ihr. Wir müssen sie uns nicht untertan machen, um unsere Nahrung zu erzeugen. Wir müssen sie verstehen und ihre Möglichkeiten nutzen! Wenn das die Politiker nicht begreifen, weil sie es nicht begreifen wollen, werden sie eines Tages vor den Scherben ihrer verfehlten politischen Entscheidungen stehen und sich dafür verantworten müssen! Aber wir können und wollen nicht so lange warten, bis es zu spät ist! Lasst uns vorher was tun und die Welt verändern. Dafür lohnt es sich zu arbeiten.

Bienenstock Online!

heute.de meldet am 14.3.2009 („Online in den Bienenstock“), dass unsere Honigbienen, Apis mellifera, endlich einen eigenen Internetauftritt bekommen. Und zwar in Form des Projektes HOBOS, das die Bienenforscher der sogenannten „BEEgroup“ an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg unter der Leitung von Professor Jürgen Tautz ins Leben gerufen haben. Mit Hilfe von Webcams soll man dann ab diesem Sommer Einblick in das brummige Geschehen im Innern eines Bienenstocks erhalten, wobei die Bilder direkt in die Klassenzimmer der Schulen übertragen werden können. Zusätzlich geben ebenfalls im Stock installierte Sensoren Auskunft über die gerade vorherrschenden Umweltbedingungen vor Ort.

Bienen sind ausgesprochen wichtig für die Landwirtschaft und die Natur überhaupt, da sie zusätzlich zu ihrer Tätigkeit als fleissige Honigsammler auch noch die Hauptakteure beim Bestäuben der Blüten sind. Ohne Bienen gibt es keine Früchte. Es sei denn, der Bauer hätte die Zeit und die Lust, mit einem Pinselchen in der Hand von Baum zu Baum zu hüpfen und die Bestäubung der Obstblüten eigenhändig vorzunehmen.

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Monsantos Gen-(Scheiß)Mais Mon810 auf der Kippe!

Manchmal glaube ich wirklich wieder an die Demokratie, besonders, wenn ich das Gefühl habe, dass Protest irgend etwas bewirken kann und gerade ist mir danach zu Mute. Greenpeace meldet heute unter der Headline „Wird der Anbau von Gen-Mais endlich verboten? Landwirtschaftsministerin Aigner kündigt Überprüfung an„, dass möglicher weise bald mit einem Aus für die „Gen-Scheiße“ Mon810 von Monsanto in Deutschland zu rechnen sei!. Und der Grund seine Mängel im vorgeschriebenen Überwachungsprogramm. außerdem habe die Ministerin nach Medienberichten erkannt, man höre und staune, dass…

…Gentechnik von den Verbrauchern und auch von vielen Landwirten nicht gewollt wird…

…das hört sich zumindest erstaunlich an, jedenfalls für mich!

Wie (mehr oder eher weniger) genau es Monsanto mit Kontrollen der Auswirkungen seiner zumeist umweltschädlichen Produkte nimmt, zeigen die Vorgänge um den PCB-Skandal oder die Verseuchung weiter Landstriche mit dem hochtoxischen Gift Dioxin (dieses Gift war Bestandteil des Entlaubungsgiftes Agent Orange, das von den US-Truppen im Vietnam-Krieg gegen Nordvietnam und den Vietcong eingesetzt wurde. Noch heute leiden unzählige Menschen an den Auswirkungen des Gifteinsatzes. Die Zahl der Kinder in Vietnam, die auch Jahrzehnte nach dem Einsatz des Giftes mit schwersten Behinderungen geboren werden ist nach wie vor sehr hoch! Viele ehemalige US-Soldaten, die in Gebieten eingesetzt wurde, über denen man das Gift versprüht hatte, leiden heute an Krebs und anderen Krankheiten, oder sind bereits daran gestorben!) aber auch die laufende unkontrollierte Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen überall auf unserem Planeten.

Diesem mächtigen Konzern, der außerdem geradezu kriminell-konspirativ versucht die Kontrolle über die Nahrungsmittelproduktion der Erde zu erlangen (schließlich stammen 90% des gentechnisch veränderten Saatgutes und die dazu gehörenden Pesti- und Herbizide aus seiner Produktion) darf man ruhig zutrauen, dass er mit Hilfe von Korruption, Verleumdung und massivstem politischem Druck (die Mitarbeiter von Monsanto wechseln von dem Konzern in die US-Landwirtschaftsbehörde und wieder zurück, als wären sie ein und dasselbe – und vielleicht ist es das ja auch!) versucht seine Interessen durch zu setzen und zwar nur seine.

Es ist hohe Zeit, dass Monsanto die Grenzen aufgezeigt werden und wenn dies ausgerechnet durch unsere Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner geschieht, umso besser! Allerdings kann und darf das kein Grund für uns sein, in unseren Bemühungen nach zu lassen über die Gefahren der Gentechnik aufzuklären und gegen ihren Einsatz in unserer Landwirtschaft zu kämpfen.

Wir müssen auch darauf bedacht sein, nicht nur gegen Monsanto zu kämpfen und darüber vergessen, dass zwei ebenfalls weltweit engagierte Chemie- und Genmultis – Bayer und BASF – direkt in unserer Mitte sitzen und die gleichen Ziele haben wie der US-Konzern – Macht, Kontrolle und Profit!

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Das Klimadesaster!

Entgegen allen Beteuerungen und Versprechen der Industrie und der Regierungen der am Kyoto-Protokoll beteiligten Staaten, ist der CO2-Ausstoß in den Jahren zwischen 2000 und 2008 nicht zurückgegangen! Das berichtet AP am 15.2.2009 unter „Kein Rückgang klimaschädlicher Emissionen von 2000 – 2008“. Der Ausstoß des Treibhausgases habe sich gegenüber den 90er Jahren verdreifacht! Soviel zum viel beschworenen Klimaschutz und dem frommen Wunsch der Industriestaaten, wirkungsvolle Maßnahmen dagegen ergreifen zu wollen.

Anstieg des Meeresspiegels 1993 - 2007

So blauäugig kann niemand gewesen sein und wirklich geglaubt haben, der CO2-Ausstoß könne wirksam reduziert werden, mit freiwilligen Maßnahmen! Jetzt haben wir den Salat. Der Meeresspiegel steigt schneller als in den schlimmsten Horrorszenarien vorhergesagt. Der Regenwald wird so schnell vernichtet, als gäbe es kein Morgen und wenn das in dem Tempo so weiter geht, dann kann das durchaus zutreffen. Dann steht uns in Kürze das Wasser bis zum Hals. Und den Staaten, die wenig bis garnicht über den Meeresspiegel hinausragen, wie z. B. die Niederlande (die wenigstens durch ein halbwegs intaktes Deichsystem vor rascher Überflutung geschützt ist), oder Bangladesh, können in Bälde damit rechnen, ganzjährig landunter melden zu müssen! Was das für die bettelarmen Einwohner dieses Drittweltlandes bedeutet, kann man sich unschwer vorstellen! Ihnen wird nur eine Möglichkeit bleiben, ihr nacktes Leben zu retten: Flucht in höher gelegene Regionen! Nur liegen die leider in Indien und die werden nicht sehr erbaut darüber sein, wenn fast 160 Mio. Hunger leidende Menschen über die Grenzen geströmt kommen. Krieg ist dann vorprogrammiert, vor allem weil die Menschen aus Bangladesh Moslems sind und die Inder Hindus!

Was das ist eigentlich so schwer daran zu verstehen, dass der Regenwald uns Menschen das Überleben auf diesem Planeten sichert und nicht nur der, jeder Wald der noch existiert, ist existenziell für Gaia. Sind die Idioten von der Holzmafia wirklich so einfältig, dass sie glauben, sie könnten irgendeinen Vorteil aus den Zerstörungen ziehen, außer dem vordergründigen Gewinn? Glauben sie wirklich, es gäbe nach dem Klimakollaps wirklich noch einen Platz auf der Erde, der von der Katastrophe nicht betroffen wäre, an den sie sich dann zurück ziehen können?

Anstieg des Meeresspiegels 1880 - 2000

Anstieg des Meeresspiegels 1880 – 2000

Aber ich denke, die Verbrecher sind genauso verblendet und jenseits von Gut und Böse, wie die Politiker diesseits und jenseits des Atlantik. Die belabern das Volk, erzählen vollmundig, sie hätten die Lage im Griff und man würde alles Menschenmögliche tun, um die Klimakatastrophe zu verhindern. Sie werfen mit Zahlen um sich, die kein Außenstehender und sie selbst schon garnicht durchschauen können und verlassen sich darauf, dass Großkonzerne auf freiwilliger Basis auf Profit verzichten, um die Welt zu retten! Stellt Euch mal vor, Vattenfall (erzeugt „sauberen“ Strom mit den größten Dreckschleudern im deutschen Kraftwerkspark und hat ein um´s andere Mal bewiesen, dass ihren Managern die Umwelt scheiß egal ist! Und ist auf dem Gebiet nicht der einzige, aber hier beispielhaft erwähnt!), Monsanto, Bayer, BASF, DuPont, (die großen 4 wollen sich die Kontrolle über Nahrungsmittelerzeugung in der Landwirtschaft unter den Nagel reissen!) Nestlé, Kraft (die stellen „Nahrungsmittel“ her, oder das, was die so dafür halten!) und wie sie alle heißen, ach ich hab McDonald und Burger King (die Rinderherden, aus denen die ihre Hmaburger machen, fressen den Regewald auf!) vergessen, verzichten freiwillig auf Gewinn, weil ihnen die Welt irgendetwas bedeutet? Jeder Tag, an dem nicht gegen die Großkonzerne gehetzt wird, ist ein verlorener Tag im Kampf um das Klima, die umwelt, die natur, die Menschheit, Gaia, Mutter Erde!

weiterführende Links:

  • Greenpeace (Umweltschutzorganisation)
  • WWF (Umweltschutzorganisation)
  • NABU (deutsche Umweltorganisation)
  • BUND (deutsche Umweltorganisation)
  • Sea Shepherd (militante Umweltorganisation zum Schutz der Meere und der Wale)
  • Earth First! (Umweltschutzorganisation, die auch mal etwas militanter einschreitet, um Gaia zu schützen)

Organisiert Euch zum Schutze Gaias, unserer Mutter Erde und greift den Großkonzernen dahin, wo´s richtig weh tut – NEIN, nicht an die Eier, es gibt genug andere Stellen, wo man anhingreifen kann 😉