Philipp Röslers Weihnachtswunder!

Tja, selbst politische Anal-phabeten fallen immer auf die Fiaß, wenn sie nur in ihrer Amtszeit dafür Sorge trugen, dass die Wirtschaft keinen Grund zum Jammern hatte. Und darin war er wohl ein Meister, sonst hätten ihn die Herren mit den dicken Börsen fallen lassen wie das sprichwörtliche Stück Scheiße! Aber so, gut gemacht Herr Rösler! Jetzt haben  wir es schwarz auf weiss, dass Ihre Politik eine Politik für die Profitinteressen der Wirtschaft war und nicht, wie immer behauptet, eine Politik der Freiheit für die Gesellschaft… o.O

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Liberal? Scheißegal!

Auszug der liberal-marktradikalen und lobbyhörigen Sackgesichter! Selbstkritik? Naja! Es sind immer die anderen, die nicht erkennen können, wenn Liberale, oder solche, die sich dafür ausgeben, hervorragende Arbeit leisten und der blöde Wähler das dann nicht zu würdigen weiss! Aber was kommt danach? Lindner als Parteichef, der in einem Interview kürzlich allen Ernstes behauotete, die Liberalen seien „keine“ Kapitalisten, soll diesen Verein lobbyabhängiger Handlungsgehilfen und großkapitalistischer Arschkriecher e. V. in den Bundestag bringen? Mögen uns die Götter davor bewahren, denn die Konzerne werden es nicht tun und Teile ihrer Subventionen auch weiterhin dort hinein pumpen, wo die Sonne nicht hinscheint – in die schwarzen Kassen, dicken Ärsche und dunklen Taschen der FDP!

Es ist irgendwie schon ziemlich beeindruckend zu beobachten, wie sich die FDP für unverzichtbar für den Fortbestand dieser Republik hält. Abgesehen von ihren Einnahmen durch Spenden der Industrie, ist dies aber weder durch die Zahk ihrer Mitglieder, noch durch ihr Parteiprogramm zu rechtfertigen, dass aus nichts anderem besteht, als aus einer Aneinanderreihung von Forderungen zur Liberalisierung des Marktes und der Zerstörung der Solidargemeinschaften der Gesellschaft, gepaart mit dem innigen Wunsch, den Bürger mit allen seinen Sorgen und Nöten, ebenso wie den Risiken allein mit sich und der Gier der Konzerne zu lassen – unter dem Deckmäntelchen der sogenannten Eigenverantwortung!

Denkt man die liberalen Forderungen zu Ende, so können sie zu nichts anderem führen, als zur völligen Demontage des Staates, jedenfalls des Sozialstaates. Lediglich in Bezug auf die Sozialisierung von Verlusten der Konzerne kann er noch eine rudimentäre Rolle spielen, die aich darauf beschränkt, das Überleben der Stärksten (nicht der Tüchtigsten) in diesem System des Kapitalismus zu sichern und zwar mit dem Geld, dass der Staat seinen Bürgern abnimmt!

Mir wird regelmäßig übel, wenn ich das blasenreiche Geschwurbel der freiheitlichen Beschwörer des Marktes höre, oder lese. Und erst recht muss ich kotzen, wenn ich diese gelifteten, fetten und toupierten Schnapsdrosseln sehe, die ihre vermeintlichen Erfolgsideen zu eben jenem Markte tragen, den sie sich so ersehnen, den es aber weder gibt, noch geben kann. Denn kein Konzern kann ernsthaft an einem freien, funktionierenden Markt interessiert sein, der für sinkende Preise, Konkurrenzkampf und bessere Qualität der Produkte sorgen könnte. Dies ist nur eine Illusion, dioe  man den Bürgern vorgaukelt, um sie in dem Glauben zu halten, freie Marktwirtschaft wäre etwas Gutes! Das genaue Gegenteil ist der Fall! Aber das will man einfach nicht wahr haben!

Man braucht sich aber nur anzuschauen, wie die großen Konzerne mit den Möglichkeiten des Marktes umgehen, die er ihnen angeblich bietet Zinsmanipulationen der weltweit operierenden Banken, Zins- und Kurswetten auf Aktien, Manipulationen von Währungen, Verkauf sogenannter toxischer „Wert“papiere mit der Folge, dass beinahe das gesamte Finanzsystem des Planeten zusammenbricht und der Gewissheit, dass die Staaten sie schon aus der Scheiße holen werden, weil sie „to big to fail“, also zu groß um zu scheitern sind! Systemrelevanz heisst das Zauberwort und die Regierungen sind weder willens noch in der Lage eine wirksame Regulierung der Banken duurchzusetzen, selbst wenn sie dies vorlaut und vollmundig in ihren Sonntagsreden fordern, ankündigen und dann sofort wieder vergessen!

Natürlich ist der Staat nicht der bessere Unternehmer. Aber die Unternehmer sind es ja offensichtlich auch nicht! Und wer die Zeche am Ende zahlen muss, der hat auch zu sagen, wo es längs zu gehen hat!

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Dann lad ich mir ne App auf´s Phone und find es wunderbar…

Einfach toll diese Apps zum Bezinpreisvergleich. Ich werde heute wohl zum Tanken nach Hamburg fahren müssen. Da ist der Sprit derzeit 5 Cent billiger als bei uns in Karlsruhe. Danke liebe Bundesregierung für diesen tollen Service!

Natürlich muss man sich darauf gefasst machen, dass man sich mit seiner Benzinpreis-App genauso intensiv wird befassen müssen, wie mit den per App abgerufenen Börsenkursen. Ähnlich schnell ändern sich ja mittlerweile auch die Spritpreise. Aber es ist nicht ganz so einfach, mit Hilfe einer App auf dem edlen Smartphone, die Tankstellen mit den günstigsten Preisen zu finden. Wie wir alle wissen, darf man während der Fahrt im Auto sein Handy nicht bedienen, ja nicht einmal als Navigationshilfe nutzen, will man kein Bußgeld und Punkte in Flensburg riskieren. 

Also haben die schlauen Erfinder der Benzinpreismeldestelle bei der Kartellbehörde (bezeichnenderweise handelt es sich um eine „Initiative“ des heimtückisch und völlig unerwartet aus dem Amt gewählten Wirtschaftsministers Philipp Rösler) mit List und Tücke eine staatliche Reglementierung verhindert und sind dabei sowohl der Wirtschaft, als auch der Industirie und den Großkonzernen geschmeidig in die fetten Ärsche gekrochen und die Tankstellen verpflichtet, jede Änderung der Spritpreise sofort zu melden.

Und weil man ja ein gesetzestreuer Bürger und Autofahrer ist, stellt man sich mit fast leerem Tank auf einen Parkplatz und lässt sich von der App eine güstige Tankstelle suchen. Problematisch wird es nur, wenn man dann vor Ort fest gestellt hat, dass der Preis sich schon wieder verändert hat, bis man dann angekommen ist. Aber das muss uns der freie Markt und der Wettbewerb schon wert sein. Schließlich kann man schon bei einer 50-Liter-Tankfüllung bis zu sagenhaften 2,50 € sparen. Und die braucht man auch, um die längeren Wege zu den billigen Tankstellen zurück zu legen.

Unbeschreiblich ist dabei das Gefühl, dass den preisbewussten Fahrer mit tiefer Befriedigung erfüllt, wenn er sich seiner Macht bewusst wird, über die er verfügt, und mit der er die multinationalen Ölkonzerne zwingt, ihre Spritpreise zu senken, nur weil er eifrig nach den tiefsten Preisen sucht.

Aber viele haben ja sonst keine Hobbies und in der Zeit, wo sie nach den günstigten Preisen suchen, verbrauchen sie schon kein Benzin!

Ich kann praktisch schon die nächste Stufe der Spritpreis-App vor meinem geistigen Auge sehen. Spritpreis-App 2.0 sozusagen. Ins Navi integriert, kann sie dem interessierten Fahrer die sich, ähnlich wie bei den Aktienkursen an der Börse, dauernd ändernden Spritpreise in Echtzeit ins Display einblenden und ihn gezielt zu der Tankstelle seines Vertrauens navigieren – egal, ob er gerade Sprit braucht oder nicht. Billig ist eben alles und geiz ist geil!

Wenigstens hier wurde der FDP und ihren Lobbyvertretern – bis auf Weiteres – das schändliche Handwerk gelegt. Ein Trost für alle, denen die sogenannten Liberalen schon immer ein Dorn im Auge waren…

 

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Immer wenn ich traurig bin…

 

…trink ich einen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin trink ich noch´n Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch´n Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, fang ich an von vorn!

So meisterhaft brachte es Heinz Erhardt auf den Punkt, wie man ruckzuck zum Alkoholiker werden kann, in unserem Lande. Und Gründe dafür, sich dem Suff zu ergeben, findet man allenthalben. Einer der Gründe wäre zum Beispiel unsere Bundesregierung, allen voran Muddi, eine kaum zu ertragende tägliche Folter für Augen und Sinne, eine auf Dauer psychisch krankmachende Belastung aus geistigem Tieffluglärm und bodenloser Dummheit, aus Ignoranz und Käuflichkeit!

Aber es wäre keine wirkliche wertkonservative Regierung, mit einigen kleineren (wenn auch ziemlich lästigen, ähnlich einem anständigen Fußpilz) liberalen Infektionsherden, wenn sie sich nicht versuchte äußerlich und auch verbal den Anschein zu geben, sie sei auch ein ganz klein wenig sozial eingestellt und alles, was man zum Wohle der darbenden Wirtschaft tue, sei letztlich nur zum Besten der Bürger, die ja leider auch die Wähler sind!

Soziale Wohlfühlpolitik mit schwarzgelbem Anstrich, aber ohne jeden Inhalt, das ist genau das, was man von dieser Bundesregierung erwarten kann. Und wer noch nicht zum Säufer geworden ist, der kann es spätestens nach der Bundestagswahl am 22. September werden, wenn Muddi ihre aparten Hängebäckchen für weitere vier Jahre durch die Nachrichtensendungen der Republik schleppen darf.

Eigentlich ist es ja fast nicht meine Art, sich über die körperlichen Unzulänglichkeiten gewisser Politiker lustig zu machen. Aber was gibt es sonst, worüber man bei der Teflonmuddi herziehen könnte? Außer einer erlesenen Kollektion grässlicher Hosenanzüge, ihrer in der Art eines Fruchtbarkeitssymbols zusammen gelegten Hände und eben ihre Backen, die ihr, zusammen mit ihrer Ein“faltigkeit“ das Aussehen einer Bauchrednerpuppe geben, hat sie nicht viel zu bieten. Inhaltsleeres, ja sogar sinnentleertes Reden. Eine Politik ohne jede Richtung, dafür aber in jedem Falle alternativlos und eine Regierungsmannschaft, die außer ihren persönlichen Egoismen nichts weiter herzuzeigen hat! Die Behauptung, diese Regierung leide an Auszehrung, ist eine schlichte, aber doch starke Untertreibung.

Während die meisten Kabinettsmitglieder in erster Linie durch ihre Lustlosigkeit auffallen, gibt es aber auch ein paar Ausnahmen, die sich so richtig den Arsch aufreißen – jedenfalls für die Lobbyinteressen, die ihnen von den entsprechenden Leuten nahegebracht und schmackhaft gemacht werden. Und weil man ja sowieso die Meinung vertritt, das es den Menschen nur dann gut gehe, wenn die Wirtschaft brummt, vertritt man eben die Interessen der Wirtschaft und das mit einem Elan, der schon ans wunderbare grenzt!

Der Eifer beispielsweise, mit dem sich der Wirtschaftsminister Rösler gegen jedweden Schutz der Umwelt einsetzt und die Chuzpe, mit der er regenerative Energien schlechtredet, um den Energiekonzernen in den Analkanal zu kriechen, sucht schon seinesgleichen. Ebenfalls der beispiellose Einsatz des Herrn Bahr, der ja quasi im Hauptnebenjob die Pharmaindustrie vertritt, oder Nirk Diebel, der aus der Entwicklungshilfe für die Ärmsten der Armen in den Ländern der Dritten Welt ein (zugegebenermaßen recht effektives) Tool zur Förderung deutscher Wirtschaftsinteressen gemacht hat, bieten einen kleinen Überblick über die Fähigkeit liberaler Politiker, ihre Ministerien unmittelbar in den Dienst großer Konzerne zu stellen! Zwischen deutscher Wirtschaftspolitik und deutschen Wirtschaftsinteressen passt kein Blatt Papier, soviel ist mal sicher!

Den Rest dieses Ensembles an Knallchargen und nichtsnutzigen Trantüten, bilden der fröhliche Reigen unbedeutender und beliebig austauschbarer Ja-Sager aus CDU und CSU, die ihr christlich Weltbild wie eine Monstranz vor sich hertragen, aber ansonsten nicht in der Lage sind ein Loch in den Schnee zu brunzen!

Ursel von der Leyen, die einst als NachfolgerIn der Muddi gehandelte erfolglose Ex-Familien- und jetzt ebenso erfolglose ArbeitsministerIn unter deren weiser Führung sich die Arbeitsagentur als ein einziges Lügeninstrumentarium entpuppt, dass sich seine Erfolge aus den Bemühungen der Arbeitslosen um einen Arbeitsplatz selbst zusammenbastelt. Man muss ja zeigen, wie wichtig man ist…

Finanzminister Sch(r)äuble, der Gollum der deutschen Finanz- und Steuerpolitik…

Frau Schröder, die ebenso nichtssagende, wie ahnungslose FamilienministerIn, die an „das“ Gott glaubt, oder was auch immer und deren Charisma in etwa dem einer verstorbenen Miesmuschel entspricht…

Der Innenfriedrich, dem Recht(e) und (Un)Ordnung über alles geht, vielleicht auch noch Deutschland über alles, der aus unserem Land einen Überwachungsstaat machen möchte, den noch nicht einmal Orson Wells für möglich gehalten hätte…

Thomas de Maiziére, der Kriegsminister, dem die Aufklärungsdrohnen reihenweise vor die Füße fallen und dessen persönliches Lieblingsprojekt, die unbezahlbare Drohnemit Namen Euro-Hawk zur Bruchlandung gezwungen wurde, möchte demnächst Deutschlands Freiheit und Demokratie am Olympus Mons auf dem Mars verteidigen…

Und zu guter-, oder schlechterletzt, der Herr Altmaier, Deutschlands Antwort auf Oliver Hardy (der wenigstens tiefgründig witzig war), im Amt des Umweltministers, der so gerne auf eine Strompreisbremse treten möchte, die es nie geben wird. Sein eigentlicher Job scheint der des Pausenclowns zu sein. Immer wenn die Bundesregierung, in Gestalt von Muddi, mal nichts zu sagen hat, tritt er herfür, ergeht sich in haltlosen Ankündigungen und verteidigt eine Energiepolitik, die aus dem Businessplan von Eon oder RWE zu stammen scheint…

Und als wenn das noch nicht genug wäre, sollen wir am 22. September erneut zur Wahlurne schreiten und unsere Stimmen abgeben, damit Muddi weiter ihr Süppchen kochen kann? Vor der Wahl wird uns nun von der Union das Blaue vom Himmel herunter gelogen – unter Finanzierungsvorbehalt versteht sich – und nach der Wahl wird eifrig weiter den Konzernen in den Arsch gekrochen!

Besonders beunruhigend finde ich das merkwürdige Schweigen der Sozialdemokratie zu all diesen eigentlich herrlich offenen Flanken der Union. Aber wahrscheinlich hat man einfach zu viel Respekt vor Muddi und ihrem alternativlos nichtssagendem Gewäsch. Wer will es sich schon mit seinem zukünftigen Kloalitionspartner verderben, wenn man als Juniorpartner in Merkels Katastrophen-Kabinett einsteigen will, als Ersatzspieler für die hoffentlich an ihrer eigenen Lobbyhörigkeit scheiternden FDP! Vorausgesetzt, man kommt überhaupt über die 5%-Hürde!

Der Markenkern der FDP? Einfach nur Geld!

Fraglich ist, ob das reicht, wenn man nichts anderes im Wahlprogramm stehen hat, als Steuern zu senken, wo andere die Notwendigkeit sehen, die Einnahmesituation zu verbessern! Oder wenn man mit einem flächendeckenden Mindestlohn nach wie vor nichts anfangen kann und auch garnicht will – schließlich steh man nach wie vor auf dem Standpunkt, wer zu wenig zum Leben verdient, der ist immer selber Schuld!

Philipp Rösler, seines Zeichens Vorkämpfer des „freien Marktes“ und Ritter vom Orden der Brüder des geheiligten stillen Lobbyisten, sieht in eine schreckliche Zukunft – die Dämmerung des Sozialismus dräut am Horizont herauf oder hinunter, je nachdem, aus welcher Richtung man es betrachtet. Unabhängige Beobachter sind sich nicht ganz ganz im Klaren darüber, ob er nun auf- oder endgültig unter gehen will.

Sozialismus, Teilen gar, oder womöglich auch noch freiwillig Steuern zahlen, das ist es, was die FDP uns ersparen will, wenn wir sie nur wählten. Noch aber scheint es so, als wären genug WählerInnen Herren/Damen ihrer Sinne, um ihr Kreuzchen bei der nächsten Bundestagwahl lieber auf einem Stück Klopapier zu machen, als auf dem Wahlzettel bei der FDP!

Brüderle, der von Manneskraft und verbaler Erotik trunkene Bacchant der Liberalen, kämpft mit spitzer Zunge und trübem Blick an der Front gegen den Klassenfeind, den er – wen wundert´s – links ausmacht! Leider steht da keiner mehr so wie früher. Die SPD und die Grünen haben sich längst da eingereiht, wo es was abzuholen gibt für findige Köpfe, in der Mitte der Gesellschaft nämlich!

Es ist bewundernswert, mit welch propagandistischen Winkelzügen und verbalen Attacken die FDP darüber hinweg zu täuschen versucht, dass sie nicht viel mehr zu bieten hat, als Nirk Diebels Vetternwirtschaft im Entwicklungshilfeministerium, das selbst das Treiben der CSU in Bayern aussehen lässt, wie ein öffentliches Ausschreiben von freien Stellen in den Abgeordnetenbüros. Aber wir können froh sein. In Niebels nebligem Reich ist Familienzugehörigkeit kein Grund für eine Anstellung. Dazu bedarf es schon eines eitergelben liberalen Parteibuchs, oder war es doch eher blau, wie bisweilen Herr Brüderle bei seinen beeindruckendsten Redebeiträgen?

Nolens volens hält sich die FDP samt ihrer klassenkämpferischen Helden für unverzichtbar und womöglich sind sie das ja auch. Sonst hätte die CDU das Mövenpickgesetz ganz allein aus der Taufe heben müssen, um sich das Wohlwollen der gut betuchten Möchtegerndemokraten und (nein, das kann man wirklich nicht sagen, ohne dass es einem das ganze Keyboard verbiegt) guten Steuerzahler zu erkaufen.

Ideen in dieser Richtung hat die Freie Demokratische Partei zur Genüge – weniger Staat, zum Beispiel, weniger fesseln für die Wirtschaft, frei aushandelbare Löhne, jeder gegen jeden und alle Arbeitgeber gegen die Arbeiter und Angestellten. Wo kämen wir auch hin, wenn jeder von seiner Hände Arbeit leben könnte? Wem die Einkünfte aus seinem Job nicht reichen, der muss eben einen zweiten, oder dritten Job annehmen. Wozu hat der Tag denn 24 Stunden? Sicher nicht um die Hälfte davon schlafend im Bett zu verbringen. diese unproduktiven Zeiten müssen natürlich deutlich reduziert werden und was wäre besser dazu geeignet, als ein Lohn von 4,- €/Std.?

Aber nicht einmal dazu kann man sich in der FDP durchringen und dann seilt sich auch noch ein Abgeordneter zur Alten Naiven für Deutschland ab…

„Die Annäherung (der Liberalen) an die Lebenswirklichkeit vieler Menschen“, so schreibt der Spiegel, „erfolgt nur schleppend“! Muss einen das wirklich wundern, wenn man einer Partei angehört, die sich sensibel um die Interessen der Wirtschaft, ja als politischer Arm der Industrie versteht (natürlich nicht offiziell), deren einziges Problem es vor jeder Wahl ist, genügend Idioten zu finden, die ihre Wählerstimme der personifizierten Lobby der Wirtschaft geben?

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Das Scheissbuch der deutschen Entwicklungshilfe

Ach das hat uns nun gerade noch gefehlt! Nirk Diebel, liberaler „Spitzen“mann im Entwicklungshilfeministerium beweihräuchert sich selbst und seine „hervorragende“ Arbeit im heute vorgestellten Scheissbuch der Entwicklungshilfe. Und weil die Opposition gerade mal wieder über die „Verschlankung“ seines Ministeriums durch Verdreifachung des Personals, nach dem Prinzip „wess Parteibuch ich hab, dess Loblied ich sing“ meckert, erläutert er charmant wie eine Klobürste, dass er seine Leute nach „Können“ aussuche, nicht nach dem liberalen Parteibuch, woraus sich nur ableiten lässt: es sind ausschließlich die Liberalen, die die einzigen fähigen Leute haben…

Wir haben es schon immer geahnt. Silvana Koch-Mehrin, Spitzenfrau im EU-Parlament, zwar neuerdings ohne Doktortitel, dafür immer noch blond! Philipp Rösler, Statthalter der Industrie in der deutschen Politik  und ausgerechnet im Wirtschaftsministerium, Spitzenmann und mit allen Abwässern gewaschen und natürlich gegen die Verteuerung von CO2-Zertifikaten zum Schutz unseres Klimas! Rainer Brüderle, liberaler Spezialist für genuscheltes Politwischiwaschi, Spitzenmann und Weinkönigin der FDP ehrenhalber, unwiderstehlicher (nach eigener Einschätzung) jedoch lediglich selbsternannter Rodolfo Valentino des politischen Afterwork-Nachtlebens. Guido Westerwelle, Spitzenmann, schwer gezeichnet von intellektueller und außenpolitischer Selbstüberschätzung, sowie der nichtssagenden Belanglosig- und/oder Beliebigkeit, Mister „alle-Hartzer-sind-spätrömisch-dekadent“, gewesener Sonnyboy der Springerpresse und rührend besorgt um die wirtschaftlichen Interessen der Geschäftspartner seines Ehemannes, die er gerne mal mit im Regierungsjet auf seine Vergnügungsreisen nimmt…bei solch liberalem Spitzengesocks allüberall, braucht einem um die Zukunft des Entwicklungshilferessorts wahrlich nicht bange zu sein.
In Wahrheit sieht es wohl eher so aus, dass Niebel das gesamte Ministerium mit seinen Arschkriechern unterwandert, um sie nach der drohenden Abwahl als fünfte Kolonne nutzen zu können! Lobbyismus, Käuflichkeit, Vertretung wirtschaftlicher Interessen unter dem Deckmäntelchen der Entwicklungshilfe, natürlich mit deutlich gekürzten Ausgaben zementieren die Stellung der Entwicklungshilfe unter der schwarzgelben Kloalition als Türöffner für die geschäftliche Interessen deutscher und internationaler Konzerne, vorwiegend aus dem Rüstungs- und Chemiebereich.

Wer gedacht hat, Niebel würde tatsächlich sein eigenes Ministerium abschaffen, wie er es noch kurz vor der Übernahme der Amtsgeschäfte angekündigt hatte, sieht sich bitter enttäuscht! Der erst fünfzigjährige geistige Kleinrentner aus der FDP sieht nun keinen Grund mehr dafür, sich und sein unnötiges Ministerium auch weiterhin für obsolet zu halten.

weiterführende Links:

„terre des hommes“ kritisiert deutsche Entwicklungspolitik – „Niebel operiert mit Instrumenten von gestern“ (Artikel auf tagesschau.de vom 17.4.2013)

Die Dummschwätzer!

Betrachtet man einmal, ganz ohne Vorurteile, sofern das überhaupt möglich ist, die unselige Debatte um die Energiewende und der daraus unweigerlich folgenden Strompreisexplosion, kann man nur zu einem Schluss kommen – in der Bundesregierung können eigentlich nur Berufsdilletanten sitzen, die nicht nur nichts können, sondern auch garnichts wollen; selbst wenn sie wollten!

Der Herr Altmaier, ein Fleischberg, durch dessen schiere Masse die Größe seines Gehirns als völlig unterentwickelt angesehen werden muss, hat sich seit seiner Machtübernahme im Bundesumweltministerium durch nichts ausgezeichnet, außer vielleicht durch einen kaum zu überbietenden Aktionismus, durch den hemmungslosen Drang sich nicht nur unentwegt mittzuteilen, sondern auch dadurch, mit Leidenschaft viel anzukündigen und dann nichts umzusetzen.

In dieser Hinsicht scheint er sehr erfolgreich bei der BundesankündigungsministerIn Aigner in die Lehre gegangen zu sein und gerade in dieser Diziplin scheint er sie locker ausstechen zu können. Allein darunter leiden nicht nur die Natur und die Umwelt, sondern auch die Bürger!

Das Altmaier naturgemäß keinen leichten Stand gegen den liberalen Zwergenkönig Rösler hat, der sich weder der Umwelt, noch den lästigen Bundesbürgern verpflichtet fühlt, sondern ausschließlich der Wirtschaft, ohne die er vermutlich nicht viel mehr wäre, als ein arbeitsloser Augenarzt, wundert nur den, der sich der fehlgeleiteten Meinung hingibt, die FDP sei eine demokratische Partei und für das politische Gefüge der Bundesrepublik Deutschland wahrhaftig unverzichtbar. Allerdings steht man mit solch einer Einstellung allein auf weiter Flur, bzw. in den Fluren des Bundestages, denn die FDP steht immer da, wo´s warm rauskommt. Und entsprechend ist auch die Politik – stets darauf bedacht, was der Wirtschaft Freude macht! Und Freude machen den Bossen der Konzerne beispielsweise ein niedriger Strompreis, denn der böse Wettbewerb quält die Unternehmen, vom 18-Loch-Golfplatz bis hin zu den Brauereien, nicht jedoch die Umwelt, die Natur, oder die Interessen des gewöhnlichen Feld-, Wald- und Wiesenhamsters, schon garnicht die Nöte des Bundesbürgers!

Und über allem thront, wie eine fette Glucke auf den Eiern, wie eine Muttersau, die ihre Ferkel säugt, die Muddi, die Lichtgestalt des bundesdeutschen Wirtschaftswunders 2.0, die nicht nur keine Ahnung hat, warum die Wirtschaft boomt, noch warum die Bundesbürger unter ihrer gütigen Herrschaft verdammt nochmal nicht einfach die Fresse halten und glücklich sein können!

Das mag an ihrem Phlegma liegen, mit welchem sie durchregiert, wenn man das so nennen will. Dieses hindert sie beständig daran, irgend etwas zu tun, zu veranlassen, oder auf irgend etwas zu reagieren. Bisher ist es ihren Spin-Doktoren noch stets gelungen, die hektischen Lenkbewegungen, die den Dampfer Deutschland unter ihrer Führung zu einem unberechenbaren Zickzackkurs durch die Wirtschafts- und Finanzkrise veranlassen, als die souveränen Kurskorrekturen einer allwissenden und mit ruhiger Hand steuernden Kapiteuse am Steuerrad zu verkaufen! Und der Bürger, dem schon lange der Überblick über die Chaos-Politik der Regierungskloalition verloren gegangen ist, glaubt das auch noch. Anders sind die Beliebtheitswerte von Muddi bei Umfragen nicht zu erklären!

Das böse Erwachen wird noch kommen! Spätestens dann, wenn Deutschland richtig an die Wand gefahren worden ist. Wenn Wolfgang Sch(r)äuble, der rollende Nosferatu der Finanzpolitik das erste Mal Milliarden aus den übernommenen deutschen Verpflichtungen überweisen muss! Einstweilen kann man den Bürger noch ordentlich schröpfen – Rentenalter rauf! Renten runter! Strompreise rauf, denn die Energiewende ist schuld und eigentlich war die Atomenergie ja doch nicht so gefährlich! Umweltschutz ist nur was für Versager, denn gut ist, was der Wirtschaft frommt! Und die Wirtschaft brummt nur dann, wenn die arbeitenden Massen auf Lohnzuwächse verzichten, zum Wohle der Konkurrenzfähigkeit in einer globalisierten Welt…und natürlich zum Wohle der Profite in den Unternehmen und Konzernen. Denn wo kämen wir hin, wenn der Arbeiter oder der kleine Angestellte auch seine Scheibe abhaben wollte vom ökonomischen Aufschwung der Wirtschaft. Die baut nämlich auf Bescheidenheit auf und zwar der Bescheidenheit der Beschäftigten, nicht der Manager!

Hier haben wir sie also, die Kloalition der Dummschwätzer! Altmaier, Rösler und Muddi, das sind die Bremser in unserem Land, neben vielen anderen! Unfähig sich politisch zu bewegen (was nicht nur an der Körperfülle liegt) und unfähig, wirklich gesetzgeberisch einzugreifen zu Gunsten der Bundesbürger. Und so wird der Strompreis auch weiterhin nur eine Richtung kennen – up, up and away…

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