Die TitelverteidigerIn?

Nun, könnte sie, oder könnte sie nicht…ihren Doktortitel verlieren? Hm, wie soll ich es nur sagen, ohne zu ausfallend zu werden? Okay, ich fange einfach mal so an:
Die Tatsache, ob diese blondierte Pflunze einen akademischen Grad besitzt oder nicht, interessiert mich nur insoweit, als ich ein echtes Problem mit Menschen habe, die der Meinung zu sein scheinen, dass sie sich mit der Erschleichung eines Doktorgrades quasi um einige Stufen über den ethisch-moralischen Wert eines gewöhnlichen Feld-, Wald- und Wiesen-, ja sogar über den des „besorgten“ Bürgers hinaus erheben.
Die Faszination, die man gegenüber einem Namensschild mit einem „Dr.“ darauf empfinden muss, scheint selbst bei geistig bereits scheintot geborenen Politikern derart gewaltig zu sein, dass sie die Blamage durch ein Aufdecken des Betrugs offenbar billigend in Kauf nehmen. Denn was soll einem solchen Täter schon groß passieren?
Ja, okay, der Titel könnte weg sein. Und dann? Nichts! Kein Schwein schert sich drum. Oder wurde auch nur ein Fall bekannt, dass irgend ein ertappter Politiker außer seinem Titel auch noch Gelder verloren hätte, oder zurück zahlen musste, die er eingestrichen hatte, als der „Doktor“ noch die Karriere und das Einkommen beschleunigte? Keine Spur! Das Einzige, was die ewig gestikulierende von der Leyen vermutlich schwer treffen würde, wäre wohl der Entzug ihres 3-Wetter-Taft-Toupets.
Ach ja, und Akademiker sind KEINE besseren Menschen! Reputation und Anerkennung erwirbt man ausschließlich durch Taten, niemals durch Geschwätz!

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Schavans Dissertations-Debakel!

Also ich finde, das sind schon ein paar deutliche Worte, die das Gericht da gesprochen hat! Es ist schon ein rechter Schlag in die Fresse der ehemaligen (Ein)BildungsministrantIn Schavan, was da verlautbarte! Diese Republik steht, wie es scheint, auf einem Fundament aus Lug, Betrug, Einflussnahme, Korruption und krimineller Energie und die Gesellschaft, allen voran die elitäre und abgehobene Kaste der Politiker, frägt sich allen Ernstes, woher nur die Politikverdrossenheit der Wählerschaft stammen könne, welche sie veranlasst, nicht mehr an Wahlen teilzunehmen? Bitte sehr, die Damen und Herren, dies ist ein (kleiner) Teil der Antwort auf diese selten dämliche Frage, auf welche die Politik nicht wirklich eine Antwort haben will…

Und bitte, wenn hier jemand die Lebensleistung Schavans schmälert, dann waren es ja wohl Ihrognaden höchstselbst, als sie in betrügerischer Absicht in ihrer Dissertation Plagiat an Plagiat reihte und, ohne Angabe der entsprechenden Quellen, als ihr eigen Gedankengut ausgab. Es ist nicht die Schuld des Gerichts, wenn es Recht spricht und dies eventuell nachteilige Folgen für jene nach sich zieht, die eben nicht rechtens gehandelt haben!

Wer das Aufjaulen der ungnädigen Frau Schavan hört, könnte glatt das Gegenteil anzunehmen geneigt sein! Vermutlich handelt es sich dabei um das erst kürzlich entdeckte Uli-Hoeness-Syndrom handeln, bei dem der Betroffene zuerst alles leugnet, dann eingesteht, was sowieso bewiesen werden kann und zu guter (nein schlechter) Letzt, nachdem es nicht mehr anders geht, sich selbst durh scheinbare Einsicht in sein Fehlverhalten, sich selbst zum Opfer und zwar zum Opfer widriger Umstände (in diesem Falle wohl von Reichtum, der verantwortlich dafür war, die Realität als etwas zu betrachten, was nur Idioten und/oder Steuerzahlern passiert) zu stilisieren trachtet.

Auch im Falle der Frau Doktoir Schavan, sind es nur die Umstände, die verantwortlich dafür sind, dass fast die ganze halbgebildete akademische Demimonde sie als Plagiateuse, bzw. PlagiatorIn betrachtet. Naturgemäß sieht die Schavan selbst das anders, denn zuzugeben, dass sie Bockmist gebaut und betrogen hat, ist nicht ihr Ding. Und doch machen sich auch andere Leute berechtigte Sorgen darüber, ob und wie sich der Verlust des akademischen Grades auf ihre Lebensleistung, die bereits verdieneten Summen und nicht zuletzt die unter Vortäuschung eines falschen Doktorgrades erschlichenen Titel, Ämter und auch die Altersvorsorge auswirken könnte!

Also sucht sie sich nun in die Arme des Vastikans zu flüchten um unter den Fittichen väterlich-wohlwollender Pfaffen, in deren Sinne und vermutlich auch dem eigenen, als BotschafterIn Deutschlands die BerufskatholikIn zu geben – eine aufgklärte KatholikIn, versteht sich, eine also, der keine menschliche Irrung und Wirrung fremd ist…

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Niete in Nadelstreifen Nr.4

Ja, genau und wieder haben wir einen neuen Anwärter (besser gesagt eine Anwärterin) auf diesen womöglich nicht sehr begehrten Titel der Niete in Nadelstreifen. Diesmal ist es die durch ihre beispiellose Unanwesenheit im
Europäischen Parlament bekannt gewordene Politikerin Silvana Koch-Mehrin!
Silvana Koch-Mehrin, FDP, was sonst?
Wer´s noch nicht erraten hat, die blonde Silvana ist
eine herausragende Figur der FDP! Die Frage ist nur, womit sie aus der FDP herausragt? Ihr Markenzeichen sind ganz offenbar nicht nur ihre Haare, die sie dank des Kopfes nicht in der Hand zu tragen braucht, sondern auch durch ihre – wie man vor einiger Zeit hörte – etwas unorthodoxe Arbeitsauffassung, was ihr politisches Mandat betrifft!
Und nun? Fällt sie unangenehm durch Plagiatsvorwürfe in ihrer Doktorarbeit auf! Aber damit befindet sie sich ja in „allerbester“ Gesellschaft, nicht wahr? Der „edle“ Herr vuz Guttenberg hat es ja vorgemacht! Allerdings scheint es so, dass Frau Koch-Mehrin ein paar Euronen mehr in den Ghostwriter investiert hat, denn nach eigener Aussage seien die Plagiate sozusagen nur in „homöopathischen Dosen“ in ihrer Doktorarbeit zu finden…wer´s glaubt?

Aus aktuellem Anlass muss ich leider (oder sollte ich sagen. „den Göttern sei Dank?“) diesen Artikel auf den neuesten Stand bringen!

Wie gemeldet wird, hat die Universität Heidelberg Silvana Koch-Mehrin den Adels-…äh…Doktortitel entzogen. Nun ist´s also vorbei mit den Doktorspielchen, für die liberale FDP-Ikone im Europaparlamanet und das is sicher das Beste, was passieren konnte. Vor allem für uns, weniger für sie, denn durch besonderen Arbeitseifer ist die Gute eh noch nirgends aufgefallen. So kann sie sich jetzt um die Dinge kümmern, die ihr wirklich wichtig sind, zum Beispiel Schminken, die Nägel feilen und dergleichen weltbewegende Sachen mehr.
Auch wenn die Tatsache, dass der Doktortitel nun entzogen wurde, die Frage aufkommen lässt, wieso sie den denn überhaupt bekommen hat, bestand doch ihre Qualifikation ganz offensichtlich ausschoießlich in ihrer blonden Frisur? Aber, wir müssen ja nicht alles wissen und die Wahrheit wird wohl für immer ein Geheimnis ihres Doktorvaters bleiben, der sich vermutlich bereits in Grund und Boden zu schämen begonnen hat. Denn auch sein Ruf dürfte durch diesen Akt leichte Schäden davon getragen haben…

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Niete in Nadelstreifen Nr.2…Theo vuz Guttenberg

Jaja, man kann mir viel nachsagen. Vielleicht sogar den Neid der Besitzlosen, aber das hindert mich nicht daran, den edlen Freiherrn von und zu Guttenberg zu einer Niete in Nadelstreifen zu erklären. Warum? Nun, ganz einfach!

Theodor von und zu Guttenberg

Ich will mal davon absehen, dem strahlenden Polithelden einer völlig rat-, halt- und gewissenlosen Generation von Unionspolitikern vorzuhalten, dass man sich an seinem Adelstitel aufgeilt und sich in seinem Licht und dem Glanz seiner Glorie zu sonnen trachtet. Aber ich sehe nicht davon ab darauf hinzuweisen, dass es in diesem unserem Lande keinen Adel mehr gibt (oder geben sollte) und zwar seit 1918.
Damals stürzte das Kaisserreich und der Adel ging seiner Titel und Privilegien verlustig, was sowohl der Adel, als auch seine arschkriechenden Anhänger und Speichellecker (und deren sind offenbar eine ganze Menge) bis heut nicht realisiert zu haben scheinen. Der Titel ist nicht mehr und nicht weniger als ein Bestandteil des Nachnamens – Ende!
Vielleicht machte man damals den Fehler, neben der Abschaffung der Privilegien nicht auch gleich den gesamten ergaunerten Besitz einzuziehen und in das Eigentum des Staates zu überführen.
Aber wie dem auch sei! Umgeben von einer Horde von Kriechtieren, deren einziges Bestreben es zu sein scheint, das Treiben des hierzulande immer noch recht zahlreich vertretenen Adels zu begaffen und zu beklatschen, schweben diese Menschen in Sphären, die sich abseits jeder Realität befinden! Hofberichterstattung durch die BLÖD-Zeitung natürlich inbegriffen!
Und während diese hehren Adelsmenschen an andere, gewöhnliche Zeitgenossen (den Pöbel auf der Straße also) genau so hohe Massstäbe anlegen wie an sich selbst, entgeht ihnen freilich, dass sie nichts anderes sind als auch nur Menschen…mit einem langen Nachnamen und vielen Vornamen. Da kommt es dann schon recht ungelegen, wenn jemand mal in die Doktorarbeit hineinschaut und feststellt:“Hoppla, das steht aber schon woanders drin! Das is ja ein Plagiat“
Die Reaktion darauf ist genauso bemerkenswert, wie die rasante Karriere des vuz Guttenberg! Von:“Der Vorwurf des Plagiats ist völlig abstrus!“ über „Ich werde den Doktortitel vorerst nicht führen“ (was nach den akademischen Regeln garnicht möglich ist)“ bis hin zu „Ich werde den Doktortitel überhaupt nicht mehr führen und ihn an die Universität Bayreuth zurückgeben“ (was mindestens ebenso unmöglich ist, denn der akademische Titel kann bestenfalls aberkannt werden, wenn er durch Betrug erworben wurde).
Man kann es kaum glauben, aber für den Adel (den es in Deutschland nicht mehr gibt) scheint es nach wie vor eigene Gesetze, oder doch zumindest Gesetzmäßigkeiten zu geben!
Es bleibt zu hoffen, dass uns für die Zukunft solche scheinadeligen Schaumschläger zumindest in der Politik erspart bleiben und als Kriegsminister über den Einsatz deutscher Soldaten wo auch immer zu entscheiden…schließlich sind wir mit den Politikern, die wir jetzt schon erdulden müssen, gestraft genug!

weiterführende Links:

  • Guttenberg verzichtet auf Doktortitel (Artikel auf ntv.de vom 22.2.2011 – Motto:“Ich hab´s halt ma versucht, schade, dass Ihr´s gemerkt habt. Dann verzicht ich eben auf den Titel…!“)
  • Gravierende handwerkliche Fehler – Guttenberg verzichtet auf Doktor (Artikel auf ntv.de vom 21.2.2011 – ich frage:“Wie kann man für eine (Schein)Doktorarbeit ein summa cum laude erhalten, wenn da gravierende handwerkliche Fehler drin sind? Hat überhaupt jemand dieses Machwerk gelesen, geschweige denn geprüft, bevor man ihm den Doktorentitel hinterher getragen hat??? Im übrigen ist diese Feststellung ein schwere Beleidigung eines jeden fleissigen Handwerkers!)