Wer baut uns eine Arche?

Wenn man diesen Artikel auf tagesschau.de liest („Forscher warnen vor Anstieg des Meeresspiegels“), stellt sich einem sofort die Frage, was tun? Statt einem halben Meter soll das Wasser jetzt einen ganzen Meter ansteigen. Statt bis zum Hals, steht uns das Wasser dann buchstäblich bis Oberkante Unterlippe.  Der kleinste Windhauch dürfte dann ausreichen, um uns absaufen zu lassen. Eine Welt aus Wassser. Ein wahrhaftig blauer Planet wird unsere Heimstatt im Universum sein.

Daran scheinen auch die Versuche, den Ausstoß von Treibhausgasen verringern, nicht wirklich etwas ändern zu können. Handelt es sich bei diesen doch um blosse Lippenbekenntnisse und freiwillige Selbstbeschränkungen, die für niemanden irgendwelche Folgen haben werden, der sich nicht daran hält.

So wie ich das sehe, wird sich am Ausstoß von CO2 nichts ändern, schon garnicht rechne ich mit einer merklichen Reduzierung. Was die sogenannten Industriestaaten einsparen (wenn man davon überhaupt reden kann), wird verstärkt von den Schwellenländern in die Atmosphäre geblasen, die auf dem Standpunkt stehen: “ Die Industrienationen gönnen uns unseren Fortschritt nicht und deshalb wollen sie uns zu teuren und unnötigen Umweltschutzmaßnahmen drängen!“ Und so sieht es tatsächlich aus. Wie können wir von aufstrebenden, dynamischen Nationen verlangen die Umwelt zu schützen und für unsere Nachkommen zu erhalten, wenn wir selbst weder bereit noch in der Lage sind, auf die Belange Gaias und der Menschen Rücksicht zu nehmen?

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Was Gaia für uns Menschen tut

Gaia schafft die Bedingungen, die es dem Menschen erst ermöglicht haben, sich zu dem zu entwickeln, was er heute ist. Sie hält diese Bedingungen schon seit undenklich langen Zeiten aufrecht und wir dies auch in Zukunft tun, wenn wir nicht danach streben, ihr durch unser Verhalten die Existenzgrundlage zu entziehen.
Wir müssen uns unserer Verbindung zu Gaia immer bewusst sein, um nicht den Kontakt zu ihr und ihren Bedürfnissen zu verlieren. Die Menschen und alle anderen Lebewesen, seien es nun Tiere oder Pflanzen, leben in eine Symbiose mit unserer Mutter Erde. Symbiose heißt dabei, der eine kann ohne den anderen nicht sein.
Verlässt der Geist Gaias den Planeten, stirbt also dieser ungeheuer große und komplexe Organismus, stirbt auch der Mensch und alles was sonst noch auf dieser erde kreucht und fleucht. Stirbt aber der Mensch, so verliert Gaia ihren Lebenszweck und muss genauso vergehen. Ihre Kräfte werden versiegen, die Atmosphäre sich nachhaltig verändern und Naturkatastrophen bisher nicht gekannten Ausmasses werden die Lebensgrundlage der letzten Lebewesen vernichten.
Dann wird dieser blaue Planet als eine tote und leblose Kugel über Milliarden Jahre hinweg durch die unendliche Schwärze des All ziehen. Verbrannt von der Sonne, erfroren in der Kälte des leeren Raumes und erschüttert durch die Einschläge ungezählter Kometen, Asteroiden und Meteoriten, die die Grundfesten des Planeten erschüttern und die letzten Spuren einstigen Lebens auslöschen werden.