Das Netz des Lebens…

…umfasst alles Leben auf diesem wunderbaren Planeten, auch den Menschen. Wenn er glaubt, er stünde ausserhalb dieses Netzes und könne unabhängig von anderen Spezies existieren, so unterliegt er einem verhängnisvollen Irrtum.

Diesen gut gemachten Cartoon habe ich bei YouTube gefunden und ich möchte ihn Euch nicht vorenthalten, denn er zeigt auf anschauliche Art und Weise, wie alles Leben zusammenhängt. Zwar auf Englisch, aber immerhin!

Solche Filme gibt es meiner Meinung nach viel zu wenig. Um Kindern das Thema zu bringen, ist dies wohl eine der besten Methoden!
Das Video wurde eingestellt von der Homepage PermaculturePlanet, die bei YouTube unter permaculture science firmiert. Schaut mal vorbei, sehr interessant und viele Links zum Thema Permakultur – Englischkenntnisse sind allerdings notwendig.

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Das Ende der Karibischen Mönchsrobben!

US-Forscher haben mitgeteilt, dass die karibische Mönchsrobbe ausgestorben sei. Die letzte Sichtung eines lebenden Exemplars soll aus dem Jahr 1952 stammen. Damit ist wieder eine Lebensform unwiederbringlich von diesem Planeten verschwunden. Eine von täglich etwa 150 Tier- und Pflanzenarten, die als Ergebnis menschlicher Ignoranz und Selbstgerechtigkeit verloren sind. Die Rote Liste der vom Aussterben bedrohten Arten wird von Tag zu Tag immer länger.
Aber es gibt ja mehrere Millionen Arten, von daher dauert es noch eine ganze Weile, bis Gaia komplett entvölkert ist und zu einer Staub- und Sandwüste verkommt, wie unser Nachbar im Sonnensystem, der rote Planet. Das ist dann vermutlich auch der Zeitpunkt, an dem die Menschheit den Gentech-Unternehmen dankbar ist, dass es zwar keine Artenvielfalt mehr, dafür aber im Reagenzglas erzeugte und nach Wunsch der Konzerne und ihrer Kunden „optimierte“ Tiere, Pflanzen und sicher auch Menschen gibt, die sie für uns erschaffen – vorausgesetzt, wir sind bereit und in der Lage dafür zu bezahlen!
Eigentlich gar nicht so übel der Gedanke. Denkt nur mal daran, wie einfach es für die Eltern wäre, ihre Probleme bei der Erziehung „ihrer“ Kinder zu regeln. schließlich gibt es eine Garantie, sogar gesetzlich geregelt. wer mit seinem erworbenen Produkt nicht zufrieden ist, oder wenn es zugesicherte Produkteigenschaften nicht aufweist, gibt man es zum Nachbessern an den Hersteller zurück, oder tauscht es im Zweifelsfall gegen eine upgedatete Version um! Nein, ich denke eher, das ist ein Alptraum, auf den wir sehenden Auges zusteuern, weil wir es einfach nicht wahr haben wollen! Wir müssen etwas dagegen unternehmen, dass unser Leben und die Natur, das Gaia, unsere Mutter Erde immer mehr fremdbestimmt und dem Gewinnstreben weniger geopfert werden.

Kompostwürmer, Gaias Geschenk an die Menschheit

Es gibt viele Dinge, die wichtig sind. Wenn Ihr jedoch nachhaltig und umweltbewusst wirtschaften wollt, dann ist das Wichtigste, was Ihr benötigt, eine ordentliche Ladung Kompostwürmer. Denn diese fleißigen Helfer sorgen dafür, das organische Rückstände in fruchtbarsten Humus verwandelt werden. Und Humus ist unabdingbar für die Fruchtbarkeit unserer Böden!
Ohne Kompostwürmer wäre unser Planet vermutlich eine öde und leere Wüste (oder eine wüste und öde Leere?) und wir Menschen wären schon lange über die „Wupper“ gegangen, wenn wir es überhaupt jemals aus den Bäumen heraus geschafft und gelernt hätten, uns des aufrechten Ganges zu befleißigen.
Als der Kompostwurm erfunden wurde, hat Gaia eine wahre Glanzleistung vollbracht. Es gibt nicht viele Geschöpfe auf diesem wunderbaren, blauen Planeten, die so selbstlos ihre wertvolle Aufgabe erledigen, wie diese kleinen Gesellen. Man sollte sich darüber freuen, dass es so etwas großartiges gibt und sich ihrer kostenlosen Dienstleistungen versichern. Man könnte dem Kompostwurm und seinen Kollegen zum Beispiel geeignete Lebensbedingungen im Garten oder auf dem Balkon, oder sogar in einer Wurmkiste in der Küche schaffen. Stattdessen bezahlt man die von der Gemeinde aufgestellten Biotonnen, die friedlich vor sich hin stinkend, jeden Versuch einer beginnenden Kompostierung quasi im Keim ersticken und wahrhaftige Bakterienschleudern sind. Da auch bei uns solche „Ökotonnen“ herumstehen, bin ich selbst schon in den Genuss des unvergleichlichen „Duftes“ gekommen. Einfach berauschend, muss ich schon sagen.
Außerdem freuen sich auch die vielen Schmeissfliegen, denn sie haben hier wunderbare Bedingungen um ihre Eier abzulegen und die Umwelt mit Aberhunderten von krabbelnden Fliegenlarven zu erfreuen.
Schaut Euch mal die natuga-Homepage hier an. Da findet Ihr viele nützliche Tips und Hinweise, wie man günstige Bedingungen für die Arbeit der kleinen Helfer schaffen kann. Sehr interessant. Und wem danach ist, der kann dort auch verschiedene Arten Kompostwürmer bestellen! Also, lasst die Natur für Euch arbeiten und dankt Gaia für ihre tollen Einfälle.

Ach ja, oder der Kampf um den Artenschutz!

Wie ich einem Artikel der Zeit-Online vom 19.5.2008 entnehmen konnte, begann heute unter sder Schirmherrschaft des Sigmar Gabriel die Artenschutzkonferenz in Bonn. Wie nicht anders zu erwarten, wird bereits im Vorfeld vor verbindlichen Vereinbarungen und zu hohem Erwartungen gewarnt!
Die Fakten: etwa 5.000 Teilnehmer aus 191 Ländern der Erde (vermutlich sind sie alle mit Segelflugzeugen und Solarmobilen in die ehemalige deutsche Hauptstadt gereist, denn der Verkehr ist ja Hauptverursacher für den Klimawandel und damit selbstredend auch für das Artensterben!) treffen sich für die Dauer von 2 Wochen um darüber zu verhandeln, wie man welche Tier- und Pflanzenarten vor der Ausrottung bewahren kann. Welch hehres Ziel, ohne jede Aussicht auf irgendeine nennenswerte Vereinbarung ausser bürokratischem Wischiwaschi und unverbindlichen Absichtserklärungen, die für niemanden verbindlich sind!
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Jeden Tag verschwinden 150 Tier- und Pflanzenarten. Allein in der Zeit, die diese Konferenz dauert, sind dies 2.100 Arten, die unwiderbringlich von diesem Planeten verschwinden, viele ohne jemals von den Menschen entdeckt worden zu sein. Wieviele Pflanzenarten mögen vergangen sein, ohne das die Menschheit ihren pharmazeutischen Wert erkannt hätte. Aber vielleicht ist dies auch besser so. Sonst hätten sich vermutlich die Pharmakonzerne auf sie gestürzt und in einem neuerlichen Akt der Biopiraterie diese Arten nicht nur einfach ausgerottet, sondern auch noch ordentlich daran verdient!
Um in Zukunft solche sinn- und nutzlosen Megakonferenzen zu vermeiden und das dadurch eingesparte Geld nachhaltiger in Bildungs- und Erziehungsprojekte für die Kinder des Präkariats in Deutschland und die chancenlosen Menschen in der Dritten Welt einsetzen zu können, schlage ich vor sich künftig per Videokonferenz nicht zu einigen! Das schont die Umwelt ebenso wie den Geldbeutel und führt zum gleichen Ergebnis!

Kampf gegen die Malaria!

Jetzt endlich, nach so vielen Jahren des Elends in den Ländern der sogenannten Dritten Welt, hat man zur Kenntnis genommen, dass es nicht richtig ist, wenn alle 30 Sekunden ein Kind irgendwo auf diesem Planeten an Malaria stirbt! Warum erst jetzt? Wir haben es nicht mit einem neuen Problem zu tun und es hat seinen Grund, warum die Malaria eine Seuche ist, die vor allem da auftritt wo Armut, Hunger und Not herrschen. Sie ist eine Seuche der Armen dieser Welt.
Vermutlich ist dies auch der Grund, warum es noch kein Pharmaunternehmen „geschafft“ hat einen wirksamen Impfstoff zu entwickeln. Die Menschen, die ihn brauchen, könnten ihn sich sowieso nicht leisten! Schön, dass Herr Ban Ki Moon, der UN-Generalsekretär, endlich den Welt-Malariatag ins Leben gerufen hat. So können wir alle besser unser Gewissen beruhigen, wenn wir uns einreden können, wir hätten ja was getan und den Betroffenen zu helfen. Schließlich ist es das Geld der reichen Staaten, das die UNO zum Fenster hinaus wirft.
Ein klein wenig mehr Engagement von Seiten der Industrienationen wäre sicher angebracht. Man muss sich nur einmal vor Augen führen, dass im Zuge der allmählichen Klimaerwärmung die Malaria, das Dengue-Fieber, Leishmaniose und andere gefährliche Infektionskrankheiten in den nächsten 10-20 Jahren zu einem Problem auch der nördlich der Alpen liegenden Staaten werden könnten. Wie man hört, ist der Anophelesmücke, die der Hauptüberträger der Malaria ist, erst kürzlich der Sprung über die Alpen gelungen!

Natürlich hat es malariaähnliche Krankheiten in Nordeuropa auch schon früher gegeben, z. B. in den Niederlanden und an den Küsten Norddeutschlands, wo diese Krankheit als Marschfieber bekannt ist. Bis in die 1950er Jahre war Malaria eine gar nicht so seltene Krankheit in Deutschland. Dann versuchte man überall auf der Welt der Plage mit Hilfe von DDT Herr zu werden – mit dem bekannten Ergebniss! Das DDT sammelte sich im Fettgewebe von Mensch und Tier, die es über die Nahrungskette aufgenommen hatten und die Mücken wurden resistent gegen das Gift. Zwangsläufig verzichtete man auf das DDT und die übriggebliebenen Mücken vermehrten sich wieder explosionsartig. Die Malaria verbreitete sich über die Länder der Dritten Welt und wurde – neben AIDS – zu einer ihrer furchtbarsten Geißeln!

Der Traum von einer besseren Welt

Nachts, wenn ich in meinem Bett liege und der Schlaf mich langsam umfängt, um mich in Morpheus Arme sinken zu lassen, schweifen meine Gedanken oft in eine andere Welt, die doch unsere Welt ist. Aber sie ist anders. Dort herrscht Frieden zwischen den Menschen und jeder hat genug Nahrung und klares, sauberes Wasser zum trinken. Die Menschen sind freundlich und zufrieden und diejenigen, die mehr haben, als sie für sich benötigen, geben gerne was sie entbehren können! Es ist eine schöne Welt in der die Natur noch Natur sein darf, ohne das die Menschen danach trachten, sie zu verändern, sich untertan zu machen oder mit Hilfe gentechnischer Experimente neue Pflanzen und Kreaturen zu erfinden.
Die Menschen haben in dieser Welt gelernt, in der Natur, von und mit ihr zu leben. Jedes Lebewesen hat das Recht auf einen Platz in dieser Welt und alles ist in einem perfekten Gleichgewicht. Alles ist im Fluss! Alles ist Werden und Vergehen! Ein ewiger Kreislauf!
So geht die Welt ihren Gang durch die Zeiten und mit ihr die Menschen, die Tiere und Pflanzen. Sterne, Planeten, Galaxien und ganze Universen entstehen und vergehen. Aber alles ist Harmonie, alles ist Yin und Yang!
So ist es in meinen Träumen zwischen Wachen und Schlafen. Alles ist im Gleichgewicht, alles ist im Fluss, Gut und Böse, Männlich und Weiblich, Yin und Yang. Die Menschen müssen lernen mit den Energien des Universums umzugehen, sie für sich zu nutzen. Das ist mein Traum! Ich strebe danach, ihn zu verwirklichen, indem ich mich altem Wissen öffne und neues gewinne und ich trage die Hoffnung in mir, dass die Menschen sich lösen von ihren engstirnigen Gedanken und aller Kleingeistigkeit und ohne Scheuklappen nach vorne schauen in eine bessere Zukunft!