Flüchtlingskrise? Nee, das ist eine Nazikrise!

Ja wer hätte denn das auch erwartet? Es ist nicht nur nicht Muddis Art, sich den hilfesuchenden Menschen förmlich aufzudrängen, nein, es ist noch nicht einmal ihre Welt, in die hinab zu steigen sie sich nun wohl doch genötigt sieht! Dabei hatte sie doch letztens erst so einen lästigen, heulenden Flüchtlingsbalg gestreichelt! Und nun? Jetzt erwartet der Pöbel und nicht nur der ausländische, der eine politische Verfolgung vortäuschende Wirtschaftsflüchtling, dass Muddi etwas zu diesem Thema spricht? Dabei könnte es so einfach sein, wenn man nicht nur von Flüchtlingskrise spräche, sondern von einer Nazikrise, von einem Versuch der braunen Ritter vom ideologischen Scheißhaufen der Geschichte, die Macht auf der Straße zu übernehmen. Die Lufthoheit über den Stammtischen haben sie ja schon längst erobert – unter verständnisvoller Duldung durch das christlich-soziale Geziefer aus Bayern und anderes konservatives Dreckspack, die sich weniger um die verängstigten Flüchtigen scheren, denn um die Meinung der „besorgten Bürger“, die mit großer Wahrscheinlichkeit genauso handeln würden, wie die Hilfesuchenden in unserem Lande, wenn sie denn in derselben Situation wären wie jene!
Und was hat Frau Merkel zu verlieren? Mit Verlaub gesagt, das ist mir scheißegal! Diese Madonna von der heiligen Ignoranz lebt in einer Welt, die außer ihr niemand sehen kann. Naja, die anderen realitätsallergischen Politiker sehen sie vermutlich auch. Sie liegt wohl irgendwo hinter Wolkenkuckucksheim…

 

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Geld allein macht nicht glücklich? Dummes Geschwätz aber auch nicht!

Mein Gott, dieser Mann ist ein Heiliger – verzichtet auf 150.000 Euro jährlich und muss nun von nur noch 18.000 mageren Euronen im Monat sein kärglich Dasein fristen! Unter diesen bescheidenen Umständen kann man keiner anderen Philosophie mehr folgen, als der vom Gelde, das allein nicht glücklich machet! Schön, dass es noch solche Menschen gibt!

Da fühlen wir uns doch gleich politisch besser vertreten und vor allem können wir sicher sein, dass solche Leute wie er, Entscheidungen vollkommen unabhängig von wirtschaftlichen Interessen und ausschließlich im Sinne von Dir und mir, als den Vertretern des Durchschnittsbürgers in diesem Lande. Wer derart enthoben von allen wirtschaftlichen Sorgen auf seinem ledernen Fauteuill zu thronen pflget, kann sicher sein, den Kontakt zum Volke nie zu verlieren! Zwar pflegt man den Pöbel von ihnen fern zu halten, aber jene, denen er sein Ohr leiht, gehören gleichwohl auch irgendwie zum Volk. Jedenfalls dann mit vollster Hingabe, wenn es nicht um das Zahlen von Steuern betrifft!

Man muss schließlich willige Rosse nicht übertreiben und Steuern sind nur was für das Proletariat. Denen muss man ja auch erstmal beibringen, dass es beim Sparen immer unten anzufangen gilt. Denn wenn die Wirtschaft prosperiert, dann prosperiert auch der Geldadel und das ist ja auch gut so! Irgendjemand muss ja von Aufschwung und „neuem Wirtschaftswunder“ profitieren und das sollten sicher nicht Hinz und Kunz sein, vielleicht noch die Geissens, aber ansonsten…

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Die Schere zwischen arm und reich – ein gottgegebenes Recht im kapitalistischen Heilssystem?

Für die meisten Menschen, vor allem, wenn sie „liberal“ und „konservativ“ sind, ist es ja ein geradezu unerhörter Vorgang, wenn man von den Reichen verlangte, sich in irgendeiner Form (womöglich sogar mit Geld) an der Finanzierung des Staates und der Gesellschaft zu beteiligen. Ich meine, Solidargemeinschaft? Das war doch gestern, oder vielleicht sogar vorgestern. Heute gibt es die Ellenbogengesellschaft, die sich bewährt hat und diejenigen bevorzugt, die sich selbst helfen (können, weil sie genug Geld haben). Alle andern gehören zum Pöbel, sind wertloses „Humankapital“, Kostenfaktoren, die es zu verringern, am Besten auszumerzen gilt – wer nichts leistet, baucht nix fressen, lass uns Herr, das nie vergessen. Det ham wa doch ooch schon ma irgendwo gehöert?

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