Tag des Waldes!

Am 21. März 2011 begehen wir den Tag des Waldes. Vielleicht ein guter Grund, nach dem langen kalten Winter den Hintern aus dem Sessel am warmen Ofen zu heben und ihn mal wieder in den Wald zu tragen und sich ein wenig dessen wichtiger Aufgabe als CO2-Speicher, Klimaanlage und Luftfilter bewusst zu werden.

Jetzt dürfte auch die Zeit sein, wo so langsam das leben in die Bäume und Büsche zurück kehrt und wenn man genau hinschaut, wird einem das ein oder andere zartgrüne Blättchen auffallen, das vorwitzig ans Licht drängt. 


Wer als Allergiker den ersten Ansturm der frühen Pollen von Hasel, Erle und Birke überstanden hat, sollte sich unbedingt sein Antiallergikum einwerfen und sich auf den Weg machen. Erst zum Arzt, dann in den Wald. Denn wer weiss schon, wie lange wir noch die Freundschaft der Bäume werden geniessen können, bevor alles in den Tanks unserer Autos verschwunden, oder als Pellets in den Heizkesseln unserer Häuser verschwunden ist! Holz ist ein phantastisches Material und das hat nicht nur die Holzmafia in den Regenwäldern bemerkt. Auch hier gibt es immer mehr „Investoren“ die den Wald am liebsten auf der Stelle in Kraftwerken zu „Ökostrom“ verarbeiten würden. Lasst das nicht zu, schützt Eure Wälder!

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Sie sind unter uns……..

……..sie schleichen sich in unsere Vorgärten und die freie Natur ein und tarnen sich durch hübsches Aussehen. Aber wehe wenn sie losgelassen, dann „blüht“ uns aber was und zwar im wahrsten Sinne des Wortes!
Irgendwann wurden und werden nichtheimische Pflanzen- und Tierarten in Breiten eingeschleppt, wo sie eigentlich nicht hingehören. So wie das Ambrosia genannte Traubenkraut, dass eine echte Quälerei für jeden Allergiker darstellt. Durch seine hochallergenen Pollen können aber auch bei Nichtallergikern Heuschnupfen und Asthma ausgelöst werden. Bereits 10 Pollen in einem Kubikmeter Luft können allergische Reaktionen auslösen und machen die Ambrosia zum weltweit aggressivsten Allergieauslöser!.
Eingeschleppt werden die Samen des Krauts durch damit verunreinigtes Vogelfutter aus Osteuropa. Einzige wirksame Gegenmassnahme ist das Ausreißen der Pflanzen noch vor der Blüte im Juli. Ursprünglich kommt das Kraut aus Nordamerika, wo es den Namen Ragweed trägt.
Ein weiteres Monster aus dem Reich der Gaia ist die Herkulesstaude, die bereits um 1890 von Reisenden aus dem Kaukasus nach Europa eingeschleppt wurde. Im Zuge der Klimaerwärmung und seiner Fähigkeit, bis zu 100.000 Samen pro Pflanze zu erzeugen, nahm die Verbreitung in Gebieten immer mehr zu, in denen sie natürlicherweise nicht vorkommen. Dies sind vor allem die feuchte Böden um Bachläufe und andere Feuchtgebiete. Die Herkulesstaude ist eine gefährliche Giftpflanze, deren Saft schwere phototoxische Reaktionen (Sonnenlicht kann schwerste Verbrennungen hervorrufen!) verursacht. Besonders gefährdet sind Kinder, die die langen, geraden Stängel gerne zum Spielen benutzen, aber auch unzureichend geschützte Waldarbeiter.
Zwar sind bei Leibe nicht alle eingeschleppten Pflanzenarten, die sogenannten Neophyten, derart aggressiv, aber sie zeigen uns mehr als deutlich, was Gaia von unserer Neigung hält das, was uns gefällt oder nützlich erscheint, einfach dorthin zu verpflanzen, wo es uns gerade passt. Genauso wie früher, als man Pflanzen einfach deshalb mitbrachte, weil sie schön aussahen oder irgendwelche nützlichen Eigenschaften besassen, scheint es heutzutage nur wenige wirklich zu kümmern, welche Folgen der ungebremste Einsatz genveränderter Pflanzen auf die natürliche Artenvielfalt auf unserem Planeten hat. Es wird einfach freigesetzt, angepflanzt, was auch immer. Niemand denkt über die Folgen nach, die sich vielleicht erst nach Generationen durch selbständige Veränderungen am genmanipuliterten Erbgut einstellen können, wenn sich solche Zwitterpflanzen in die natürlichen Sorten einkreuzen – und wer will das wie verhindern? Die Saatgutkonzerne preisen ihr verantwortungsloses Tun als die einzige Möglichkeit, die Nahrungsmittelknappheit auf der Erde zu beenden.
Wir sollten uns aber immer vor Augen halten, dass die einzige Aufgabe eines Unternehmens das Erzielen von Gewinnen ist! Wer also davon ausgeht, Unternehmen würden aus reiner Nächstenliebe oder sozialer Verantwortung heraus handeln, der befindet sich auf dem Holzweg. Es geht im kapitalistisch orientierten Wirtschaftssystem allein um Shareholder Value und sonst nichts! Da gibt es nichts zu verschenken oder Gutes zu tun!