Eine Stimme für den Regenwald!

Bewohner mehrerer Mittel- und Südamerikanischer Staaten haben sich zusammengeschlossen, um ihre Rechte besser zu vertreten und den Regenwald im Tropengürtel der Mutter Erde zu schützen. Sie wollen die Stimme des Waldes sein, der ungeheure Schätze, besonders in Form von Pflanzen, Tieren und chemischen Substanzen mit noch völlig unerforschten pharmazeutischen Wirkungen birgt. Vertreter aus Asien und Afrika waren bei dem Gründungstreffen ebenfalls anwesend. Bleibt zu hoffen, dass sich diejenigen, die durch Abholzung der Regenwälder dessen Vernichtung betreiben, auch auf das hören, was die Betroffenen dazu zu sagen haben!
– siehe auch meinen Artikel „Helft mit den Urwald zu retten!“ vom 04.04.2008 –
Der hemmungslose Raubbau an den Ressourcen unserer Urwälder und tropischen Dschungel ist eines der Hauptprobleme unserer Mutter Erde. Die grüne Lunge, existenziell wichtig für die Sauerstoffversorgung unserer Mutter Erde, wird zerstört ohne einen Gedanken an die Folgen zu verschwenden! Um des kurzfristigen Gewinns willen, wird abgeholzt auf Teufel komm raus. Wiederaufforstung? Fehlanzeige! Der nährstoffarme Boden des Urwaldes wird nach dem Abholzen oder Brandroden des Baumbestandes von den heftigen Regenfällen dieser Klimazone hinweggespült und geht damit unwiderbringlich verloren. Besonders eifrig sind hier US-Konzerne, aber auch Unternehmen aus Deutschland tätig. Also tut etwas gegen die Abholzung und kauft keine Produkte aus Tropenholz, sondern nur solche aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Damit tut ihr nicht nur euch selbst, sondern auch euren Kindern und Enkeln einen Gefallen. Die werden euch nämlich dankbar sein, wenn sie in einigen Jahrzehnten auch noch Luft zum Atmen haben und sie diese nicht so teuer an „Lufttankstellen“ kaufen müssen, wie wir heute das Benzin!
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Der Schutz unserer Mutter Erde!

Wie können wir unsere Mutter Erde vor dem Raubbau und der Vernichtung als Folge der Geldgier multinationaler Konzerne schützen? Ist unsere Hilfe dabei überhaupt notwendig oder ist Gaia in der Lage sich selbst zu schützen?

Wenn unsere Erde – wovon man ausgehen muss – ein lebender Organismus ist, dann kann er auf sich verändernde Bedingungen reagieren. Dies geschieht bereits seit der Entstehung der Erde.

Gaia kann über, nach menschlichen Maßstäben, ungeheuer lange Zeiträume die Lebensbedingungen auf ihrer Oberfläche konstant halten. Dies betrifft beispielsweise den Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre, oder die Temperaturen in den tropischen und gemäßigten Breiten. Klar ist dabei, dass unsere Mutter Erde, die Heimat der menschlichen Rasse, niemals das Eigentum irgendwelcher Konzerne werden darf, deren einziges Interesse in der Gewinnmaximierung liegt, in dem Bestreben, den Wert ihrer Aktien für die Anleger zu steigern. Genauso wenig darf es sein, dass solche Konzerne Patente auf Lebewesen oder Pflanzen erhalten, zu deren Herstellung sie die genetischen Ressourcen der Natur nutzen.
Jedem Menschen muss das Recht zustehen, sich der Ressourcen der Natur zur Gewinnung von Saatgut zu bedienen, um damit sein Überleben zu sichern, ohne Lizenzgebühren an Konzerne zahlen, oder gar Saatgut ausschließlich von diesen kaufen zu müssen! Es ist weder im Sinne einer gerechten Weltordnung, noch überhaupt akzeptabel, dass Menschen gezwungen sind, auf die Nutzung regional angepasster Pflanzen- und Tierarten zu Gunsten von künstlich gezüchteten Einheitssorten zu verzichten. Deren Anbau und Zucht ist meist nur unter massivstem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wie Herbiziden, Pestiziden und Fungiziden, Kunstdünger, künstlicher Bewässerung und Medikamenten möglich und die gibt es freilich nur gegen Geld von den selben Konzernen, die auch diese Pflanzen- und Tiersorten „entwickelt“ haben!
Ein Schutz Gaias ist nur dann möglich, wenn dem Treiben der großen multinationalen Konzerne ein Riegel vorgeschoben wird, der sie daran hindert, sich – ganz im Sinne der kirchlichen Aufforderung – die Erde untertan zu machen. Finden wir keinen Weg, die Kommerzialisierung der Natur zu beenden und für die Zukunft zu unterbinden, so wird Gaia selber dafür sorgen und sich aus den ihr angelegten Fesseln befreien. Auf welche Art und Weise dies auch immer geschieht, mag dahin gestellt bleiben! Sicher ist, was Gaia nützt und schützt kann, muss aber nicht notwendigerweise dem Menschen nützen. Denn die Erde wird ohne die menschliche Rasse weiter existieren, die Menschen ohne die Erde aber nicht!