Jenseits aller Realität – der Blatter Sepp!

Wie soeben von der Zürcher Kantonspolizei mitgeteilt wurde, ist am Hauptbahnhof ein verwirrter Greis aufgegriffen worden, der von sich behauptete, Sepp Blatter zu sein. Der orientierungslose alte Mann sei auf Bahnsteig 1 herum gelaufen, habe laut geweint und immer wieder ausgerufen, er sei der Papst und der Herrgott des Weltfußballs. Dabei habe er Gelscheine um sich geschmissen, die er zwei schweren Aktentaschen entnahm. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die beiden mitgeführten Taschen voller Bargeld gewesen sein, welches die Entlohnung für die jahrelange Beratungstätigkeit eines „sehr guten Freundes“ sei, so der alte Mann. Als der Alte allerdings anfing sich selbst ins Gesicht zu schlagen und den Kopf gegen die Wand zu hämmern, sahen sich die besorgten Beamten gezwungen, das psychiatrische Notfallteam der Uniklinik Zürich/Klöten anzufordern, die den hilflosen Alten in eine elegante weiße Jacke mit schicken langen Ärmeln hüllte, um eine Unterkühlung zu verhindern und ihn in die Klinik zur Fifa-Sitzung zu bringen. Wie weiter verlautbarte, soll der Alte nun für die nächsten zwanzig Jahre unter ärztliche Aufsicht gestellt werden, bis sich sowohl sein geistiger, als auch körperlicher Zustand soweit gebessert habe, dass er erneut für das Präsidentenamt der Fifa kandidieren könne…

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Steuern zahlen nur die Deppen? Sieht ganz so aus!

Na sieh mal einer an! Ein echter Spezialdemokrat! Aber ist er damit ein Einzelphall? Nee, im Gegenteil, seit die SPD in der „Mitte der Gesellschaft“ angekommen ist, besteht die Führungsriege in der Mehrzahl wohl leider nicht mehr aus ArbeiterInnen und HandwerkerInnen, die von ihrer Hände Abbait leben gelernt hatten, sondern aus durchweg austauschbaren Parteikadern mit Hochschulabschluss und dem Streben nach der Parteimitgliedschaft derjenigen, die die besten Karriereaussichten bieten!

Vermutlich hat er sich das Konto in der Schweiz auch nur deshalb eingerichtet, weil er befürchtete, als Sozi in Deutschland (von den Steuerbehörden) so verfolgt zu werden (wie die gute alte Alice Schwarzgeld), dass er eines Tages würde ins Ausland gehen müssen – um ungestört sein kleines Vermögen zu verprassen!

Gehe ich Recht in der Annahme, dass die einzigen steuerehrlichen Menschen hierzulande diejenigen sind, deren Steuern die Arbeitgeber ohne zu frägen gleich an den Staat abführen, die für sich das Recht in Anspruch nehmen, dem Finanzminister diese kleine unfreiwillige Spende nicht nur zu schmälern wo es nur geht, sondern am besten gleich ganz verweigern?

Und sind es nicht eben jene, die ganz besonders laut nach der Solidargemeinschaft schreien, wenn es um ihre Belange geht? Zum Beispiel um die innere Sicherheit, die Straßeninfratruktur, das Gesundheits- und sonstiges -unwesen?

Ja, das hab ich mir schon gedacht!

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Die peinliche Mär von der dicken Kohle der Alice Schwarzgeld!

Tja, diese Lackaffen mit Geld sind eben doch alle gleich! Einer wie der andere bescheißen sie den Staat um seine Steuern und hinterher machen sie einen auf zerknirscht, reumütig, oder auch, wie in diesem Phall die verfolgte Unschuld vom Lande, die „etwas nachlässig“ war! Liebe Frau Alice Schwarzer, für wie blöd halten´s uns denn eigentlich? Ach ja, ich vergass, ich bin eh ein Mann und hab von den wirklich wichtigen Dingen auf dieser Welt sowieso keine Ahnung…

Natürlich dürfen wir dabei die fleissigen Steuerkanzleien und die Bankster in ihren Geldtempeln nicht vergessen, die die armen Reichen in ihrem Bestreben unterstützen, dem Staat seine Steuern nicht nur vorzuenthalten, sondern auch das bisschen schwarz Verdiente am Fiskus vorbei ins Ausland zu schleusen! Fleissige, ehrliche Menschen, die nur die Gesetzeslücken zum Wohle ihrer besorgten Kunden auspüren und sie um die gefährlichen Klippen lotsen, an denen sie sonst fiskalischen Schiffbruch erleiden müssten und ihr sauer verdientes Geld in die klebrigen Hände von Steuerbeamten, oder gar faulen und gierigen Hartzern fallen sähen.

Das können wir nun wirklich nicht verantworten! Diese ständigen Neiddebatten, diese Unverfrorenheit jenen ihr Geld wegzunehmen, die sich als die Leistungsträger der Gesellschaft verstehen…tststs!

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Philipp Röslers Weihnachtswunder!

Tja, selbst politische Anal-phabeten fallen immer auf die Fiaß, wenn sie nur in ihrer Amtszeit dafür Sorge trugen, dass die Wirtschaft keinen Grund zum Jammern hatte. Und darin war er wohl ein Meister, sonst hätten ihn die Herren mit den dicken Börsen fallen lassen wie das sprichwörtliche Stück Scheiße! Aber so, gut gemacht Herr Rösler! Jetzt haben  wir es schwarz auf weiss, dass Ihre Politik eine Politik für die Profitinteressen der Wirtschaft war und nicht, wie immer behauptet, eine Politik der Freiheit für die Gesellschaft… o.O

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Guerillagardening in der Schweiz?

Man kann den Schweizern viel nachsagen. Zun Beispiel, dass sie nur dem Gelde verpflichtet sind und dass ihnen ihr Steuergeheimnis heilig sei. Bisweilen wird das Ländli sogar als Steueroase bezeichnet, das davon lebe, unredlich verdientes Schwarzgeld wohlhabender aber keineswegs steuerehrlicher Zeitgenossen (nein, keine Eidgenossen, jedenfalls nicht nur…) anzuziehen.

Für besonders aggressive Maßnahmen zum Umweltschutz erwartet man von den Schweizern meist vergeblich. umso erstaunlicher ist der Kampf der Guerillagärtner in Zürich oder anderswo, die sich nächtens heimlich auf die Socken machen, um Brachflächen zu beackern und zu begrünen, oder gar mit Blumen zu verschönern.

Der Sinn des guerillagärtnerns ist der Kampf gegen die Betonwüsten der Städte, gegen Brachen und verwilderte Verkehrsinseln. Meist wollen die Stadtverwaltungen diese freiwillige Leistung ihrer Bürger aber nicht dulden, denn es ist viel einfacher und billiger, auf den meistn freien Flächen ein paar Grassoden und einige Sträucher zu pflanzen, die als Müllfänger dienen. Hin und wieder lässt man diese Flächen von Ein-Euro-Jobbern (jedenfalls in Deutschland) reinigen, ratzt da Gestrüpp so nachhalötig, dass es mehrere Monate braucht, um wieder auf die Beine, bzw. die Wurzeln zu kommen und lässt dann den lieben Gott einen guten Mann sein.

Guerillagärtner sind Anarchisten. Guerillagärtner sind konspirativ und handeln verdeckt. Nicht, dass es wirklich strafbar wäre, ein paar Samen auf Grünflächen zu verstreuen, solange es sich nciht um Hanf, oder andere Drogenpflanzen handelt, an denen sich die Bürger dann gratis bedienen und berauschen könnten (obwohls das auch schon gegeben haben soll. „Spezielle“ Guerillagärtner pflanzten Hanf in städtische Blumenkübel zwischen die regulären Vergißmeinicht und andere Pissnelken und die Stadtgärtner pflegten diese wochenlang mit und gossen sie eifrig, ohne dass jemand merkelte, was da sauberes heranwuchs – bis ein böser Polizist verdacht schöpfte, weil er die scharf gezackten grünen Blätter seltsam vorkamen…).

Die Übeltäter wurde nie gefunden, wenn ich es recht erinnere und das ist auch gut so!

Dieser spezielle schweizerische Guerillagärtner hier in dem Video hat nun schon mehr als 25 Jahre Kampf auf dem Buckel. Nun schiebt er ein Kochbuch nach, in dem er von ihm gegärtnerte und später wieder eingesammelte Guerilla-Pflanzen kocht und damit seinen Speisezettel ein wenig aufmöbelt…

So weit so gut. Aber der Sinn des Guerillagardening ist es nicht, an die Öffentlichkeit zu gehen und sich zu outen. Handeln ist angesagt und das sich-dran-freuen an dem, was die harten Bedingungen des städtischen Umfelds überlebt und sich vermehrt.

Ich persönlich sehe das Guerillagardening am liebsten in seiner anarchistischen Form – unabahängig von der Duldung und/oder gar Genehmigung dieses Vorgehens durch die städtischen Behörden! Für mich muss eine Stadt essbar sein. Öffentliche Plätze sollten voller Obstbäume und -sträuchern sein, Gemüse (verständlicherweise selbstvermehrend und selbstaussäend) sollten auf allen öffentlichen Plätzen gesät, gesetzt und heimlich gepflegt werden, zur freien Verfügung für die Menschen in der Stadt! Aber man kann ja nicht alles haben. Wir arbeiten aber daran!

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Individuelle Mobilität der Zukunft – Mindset!

Vor einigen Tagen und erst heute wieder auf n-tv, sah ich einen Bericht über den Mindset! Auch in diesem Blog hab ich schon ein oder zweimal kurz darüber geschrieben und weil mir dieses Teil und hoffentlich auch denen, die es sich werden leisten können, sehr gut gefällt. Hier hat mal einer, der aus der Brot-und-Butter-Ecke des Automobils – nämlich Volkswagen – kommt, einverschärftes Design abgeliefert und es bleibt zu hoffen, dass es bei den potenziellen Kunden genauso einschlägt, wie z. B. bei meiner Frau. Die ist sehr wählerisch, wenn es um das Design von Autos, insbesondere umweltfreundliche und mit Elektroantrieb im Speziellen geht.

Der Mindset vor dem Brandenburger Tor beim Pressetermin im Januar 2009

Der Mindset vor dem Brandenburger Tor beim Pressetermin im Januar 2009

Der Mindset kam in Form einiger Bilder aus dem Internet, deren Veröffentlichung mir das Unternehmen Mindset freundlicherweise gestattet hat und er eroberte das Herz meiner lieben Gattin. Und meines auch, schon allein durch die ausgefeilte Technik, die aus dem „Kleinen“ (so sieht er jedenfalls aus, obwohl in Wahrheit 4 Personen darinnen ausreichend kommod reisen können sollen) mit dem niedlichen Gesicht für meinen Begriff das individuelle Transportmittel der Zukunft machen könnten.

Die Reichweite des Mindset soll im rein elektrischen Antrieb bei ca. 200 km liegen. Das hängt natürlich in erster Linie vom Fahrstil, der Topographie und den Wetterbedingungen ab. Als Speichermedium dient ein Lithium-Ionen-Akku, der unter dem Wagenboden, ähnlich einem Schiffskiel angebracht ist, wo er bei einem Unfall gut geschützt ist.

Der Mindset auf der Strasse - alles, aber kein Fremdkörper

Der Mindset auf der Strasse - alles, aber kein Fremdkörper

Wer ihn über weitere Strecken bewegen will – die Höchstgeschwindigkeit wird übrigens bei 145 km/h abgeregelt – was mehr als vernünftig angesichts der heutigen Verkehrsdichte – erscheint, der kann sich eines sogenannten Range-Extenders (das ist eine Art „Reichweitenverlängerer“) bedienen. Dabei wird der Akku von einer Art Notstromaggregat aufgeladen. Dann braucht er zwar trotzdem wieder fossilen Brennstoff, aber wer eben weitab einer geeigneten Stromtankstelle liegen bleibt, der wird froh um den Range-Extender sein. Und der Verbrauch dürfte sich bei dem Leichtgewicht, das nur um die 1.000 kg wiegt, in Grenzen halten. Zusätzlich verfügt der Mindset über eine kleine Solarzelle auf dem hinteren Teil des Daches, die in der Lage ist, den Akkus ein wenig Energie zuzuführen, wenn man in der Sonne unterwegs ist, oder den Wagen an einem sonnigen Plätzchen parkt.

Der Mindset im Prospekt

Der Mindset im Prospekt

Was wird er kosten? Gute Frage! Hier hält man sich jedoch noch ziemlich bedeckt. Kann ich auch verstehen. Wer will schon die Karten zu früh auf den Tisch legen? Man muss den Spannungsbogen gekonnt aufbauen, bevor man dann an den Markt geht. Wer allerdings hofft, seinen alten Schrottwagen in die Presse zu fahren, um mit der sogenannten Umweltprämie – die nichts anderes ist, als eine Subvention überholter Fahrzeugtechnologien – in Höhe von 2.500,- Euro die Anzahlung für den Mindset berappen zu können, der wird vermutlich eine herbe Enttäuschung erleben. Erst gegen Ende 2009 ist nach Angaben einer n-tv-Sendung am 4.2.2009, die Produktion einer Kleinserie von 1.500 Wagen geplant. Und dann dürfte der „Pott“ aus dem die Prämie geschöpft wird, schon längst in den Kassen der großen Autokonzerne verschwunden sein.

Bleibt zu hoffen, dass der Wagen in einer Preisklasse angesiedelt ist, die ihm eine möglichst weite Verbreitung ermöglicht. So aus dem Bauch heraus würde ich mal auf einen Preis irgendwo zwischen 25.000 und 30.000 Euro tippen, aber wahrscheinlich ist da eher der Wunsch der Vater des Gedankens. Naja, warten wir´s ab und hoffen das Beste.

Übrigens, Mindset sucht noch Investoren, um eine erste größere Serie von 50.000 Fahrzeugen zu bauen, die beim französischen Konzern Heuliez produziert werden sollen. Dafür veranschlagt man eine Investitionssumme von etwa 150 Mio. Euro. Wer es  sich leisten kann, der sollte durchaus mal überlegen, ob er  nicht ein wenig Kapital in dieses aufstrebende schweizerische Unternehmen investieren kann und will. Wenn man die Kurse der „üblichen Verdächtigen“ an der Börse, im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise betrachtet, wird es einem sowieso übel. Warum also nicht mal unkonventionelle Wege beschreiten und einen Newcomer fördern? Die Mobilität der Zukunft wird elektrisch sein, daran besteht kein Zweifel.

Kleiner Einblick in den Mindset

Kleiner Einblick in den Mindset

Die 10 größten Umweltschweinereien!

Wem es noch nicht übel genug vom Klimawandel geworden ist, für den habe ich hier etwas, dass ihm den Magen restlos rumdreht. Die 10 größten Schweinereine, die unsere Mutter Erde vergiften und die Menschen ebenfalls. Den passenden brechreizerregenden Artikel habe ich unter der Überschrift „Top Ten der Umweltverpestung – Wie die Welt vergiftet wird“ auf Spiegel-Online gefunden. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass diejenigen, die davon profitieren, vorwiegend in den Industriestaaten und die Leidtragenden in der Regel in der Dritten Welt sitzen. Mit diesem Thema setzt sich die schweizerische Organisation Green Cross (Homepage www.greencross.ch) auseinander. Der Name ist mir zugegebenermassen das erste Mal unter gekommen, aber die Zielsetzung hört sich interessant an:

Green Cross Schweiz setzt sich für die Bewältigung der Folgeschäden aus Industrie- und Militärkatastrophen ein und für die Sanierung von Altlasten aus der Zeit des Kalten Krieges. Im Vordergrund steht die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, die durch chemische, radioaktive und andersartige Verseuchungen betroffen sind, sowie die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne von Kooperation statt Konfrontation unter Einbezug aller von einem Problem betroffenen Kreise.

Schaut Euch die Seite mal an und bildet Euch selbst ein Urteil. Weitere Informationen findet Ihr bei Wikipedia.

Zu diesem Thema passt auch der Artikel „Elfenbeinküste – 20 und 5 Jahre Haft wegen Giftmüllskandal“ den ich heute in meinen News fand. Im Jahre 2006 hatte das niederländisch-schweizerische Unternehmen Trafigura ein Schiff gechartert und mehr als 500 Tonnen Giftmüll in die Elfenbeinküste verschifft. Der Dreck wurde dann in der Hauptstadt Abidjan unter freiem Himmel auf Müllhalden entsorgt. An den Folgen von Vergiftungen starben bisher 17 Menschen. Mehr als Hunderttausend bekamen zum Teil schwere gesundheitliche Probleme und mussten ärztlich behandelt werden. Trafigura zahlte 152 Mio. Euro an die Regierung der Elfenbeinküste, die vermutlich entscheidend dazu beigetragen haben, dass einige höhere ivorische Regierungsbeamte nun nicht mehr Hunger zu leiden brauchen, sondern einem gesicherten Lebensabend entgegen sehen können. Gleichwohl lehnte Trafigura jede Verantwortung für das Umweltdesaster ab. Nun wurden der Chef der ivorischen „Entsorgungsfirma“ (wenn man das überhaupt so nennen kann) zu 20 Jahren Haft verurteilt, ein Vertreter der Reederei zu 5 Jahren. Vermutlich weil man an die Drahtzieher von Trafigura nicht heran kam, lief es mal wieder nach dem Prinzip „die kleinen hängt man, die großen lässt man laufen“!

Es dürfte nicht das erste Mal sein, dass auf diese Weise hochgiftiger Müll aus den Industrieländern in die Dritte Welt gelangte. Was hier als umweltschädlich, gefährlich und giftig eingestuft wird, entsorgt man schlicht und einfach da, wo die Menschen sich nicht wehren können, weil ihnen vielleicht die Bildung fehlt, um die Gefährlichkeit dieser „Importe“ zu erkennen. Und üblicherweise können die Betroffenen kaum auf die Hilfe ihrer eigenen Regierungen zählen. Aber können wir das hier bei uns eigentlich?