Überfischung – die Meere werden leergefressen!

Kaum zu glauben aber wahr und eigentlich war es nicht anders zu erwarten. Die Richtlinien für verantwortliche Fischerei (natürlich „freiwillig“ und schon von daher dafür prädestiniert, nicht eingehalten zu werden), werden von den 53 Staaten, die 96% der Meerestiere plündern, nicht eingehalten. Dies berichtet n-tv.de unter „Erschreckende Überfischung – Richtlinien nicht eingehalten“.

Deutschland findet sich auf der Liste der“ Meer-Schweine“ auf dem 20 Rang, was noch weit hinter einigen Drittweltländern liegt und eigentlich ein Grund sein sollte, sich zu schämen. Weit vorne liegen Norwegen, Australien und neben anderen sogar die USA und das will schon was heissen.

Was bringen freiwillige Vereinbarungen?

Eines jedoch wird deutlich, wenn man sich die Ergebnisse einer Untersuchung betrachtet, die die Umweltorganisation WWF gemeinsam mit einer Gruppe der University of British Columbia in Vancouver durchgeführt hat. Freiwillige Vereinbarungen sind Scheiße! Will man wirksame Massnahmen ergreifen, die die Vielfalt des Lebens auf unserer Mutter Erde erhalten und schützen, weil diese Vielfalt unabdingbar ist, um die Menschheit auch in Zukunft ausgewogen und gesund ernähren zu können, muss es rechtlich bindende Vorschriften geben! Diese bindenden Vorschriften sind von überstaatlichen Organen zu kontrollieren, Verstöße dagegen hart zu ahnden. Um Gaia lebendig zu erhalten, müssen die Staaten gezwungen werden, sich an Regeln zu halten – ohne Wenn und Aber!

Freiwillige Vereinbarungen der Industrie haben noch nie zu den versprochenen Effekten geführt – siehe das Beispiel der deutschen Automobilindustrie, die die „freiwillige Verpflichtung“ den CO2-Ausstoss der von ihr produzierten Fahrzeuge bis zum Jahr 2012 auf einen Wert von 120g/km zu senken, nicht nur nicht eingehalten, sondern eine spürbare Senkung des CO2-Ausstosses sogar auf das Jahr 2015 verschieben konnte, indem sie sich auf die globale Finanz- und Wirtschaftskrise berief. Solche freiwilligen Beschränkungen haben immer nur und ausschließlich das Ziel, Zeit zu gewinnen, keinesfalls sind sie geeignet der Natur oder Umwelt zu dienen!

Was ist zu tun um die Meere zu retten?

Wenn man sich das erst einmal klar gemacht hat, versteht man auch den Sinn hinter solchen Vereinbarungen. Warum werden sie getroffen, wo doch jeder weiss, dass sich keiner dran hält?

  1. Die Politiker sonnen sich im Glanz eines Erfolges, wenn der Industrie solch eine  Vereinbarung abgerungen wurde – man kann dem Wähler zeigen, dass man was tut für sein Geld.
  2. Die Industrie kann behaupten, sie würde sich für die Umwelt engagieren und nicht nur an ihren Profit denken – nun kann sie weiter ihre Lobbyisten mit Taschen voller Geld in die Ministerien und zu Veranstaltungen schicken, auf denen sich das Who-is-Who der Politik trifft und diese dafür belohnen, dass sie es der industrie so leicht gemacht und diese vor rechtlich verbindlichen Vorschriften geschützt hat.
  3. Der Wähler wiederum wundert sich, weil die Industrie keine günstigen, verbrauchsarmen Fahrzeuge herstellt. Also kauft er weiter die Porsche Cayenne, VW Tuareg, Mercedes ML/GL oder was auch immer, den BMW X3/5/6 und fährt allradgetrieben seinen Nachwuchs in die 300 m entfernte Schule. Allen wohl und keinem Wehe! Aber weil die Regierung bei der Umweltpolitik so versagt und weil die Industrie wissentlich die umwelt zerstört, geht er eben beim nächsten Mal nicht zur Wahl und fertig!

Das sind die Fakten. Aber zum Glück ist es nicht so, dass man sich nur darauf verlassen muss, dass die Regierung endlich ihren Arsch bewegt und die Industrie und die Großkonzerne in den selbigen tritt. Denn wenn die Politiker ehrlich wären (aber das sind sie nicht, behaupte ich jetzt einfach mal), müssten sie sich selber in den Arsch treten. Politik und Wirtschaft sind derartig eng miteinander verzahnt und verwoben, dass eine Trennung der Interessen nicht mehr möglich erscheint. Also muss man sich darauf verlassen, dass sich andere, unabhängige Organisationen darum kümmern, was in punkto Umwelt- und Naturschutz so abläuft.

Greenpeace ist immer für eine Aktion gut, aber auch Robin Wood und WWF. Der Schutz der Meere und insbesondere die Rettung der Wale aber ist das Spezialgebiet der Organisation Sea Shepherd, die mit ziemlich robusten Mitteln gegen schwimmende Fischfabriken und Walfänger vorgeht, die ohne jede Rücksicht und ohne sich um internationale Vereinbarungen zu kümmern, die Meere ausplündern und regelrechte Unterwasserwüsten hinterlassen. Whale Wars heisst das dann (Wal-Krieg!) und wenn es nach meiner bescheidenen Meinung geht, ist die Sprache der Gewalt die einzige Sprache, die diese Umweltverbrecher vertehen. Darum ist gerade diese Organisation jeden Cent an Spendengeldern wert, den sie erhält. Sogar Seine Heiligkeit der Dalai Lama unterstützt Sea Shepherd.

Was tut Sea Shepherd für den Schutz der Meere?

Captain Paul Watson, der Kopf von Sea Shepherd, führt auch ein Blog auf der Homepage seiner Organisation. Hier kann man sich als Member registrieren lassen und wird dann 2-mtl. mit einem Newsletter informiert, kann Spenden loswerden usw. Schaut´s Euch selbst mal an! Und hier noch ein paar Videos, damit ihr mal sehen könnt, was auf dem unendlich weiten Ozean so abgeht, wenn Captain Paul Watson mit seinem gut ausgerüsteten Kriegsschiff  „Steve Irwin“ auf japanische Walmörder trifft:

Dieser Mann, Paul Watson und Sea Shepherd sind für mich mehr als beeindruckend. Es sollte mehr solche mutigen Männer und Frauen und Organisationen geben, die sich derart massiv und aktiv für unserer Mutter Erde einsetzen!

Und hier noch was Musik. Auch nicht schlecht!

Ich vermute wieviele andere auch, der Krieg der Zukunft wird nicht zwischen Staaten und Bündnissen stattfinden, auch nicht zwischen verschiedenen Kulturen und/oder Religionen. Die Kriege werden toben um Nahrungsmittel und Ressourcen, um Wasser und fossile Brennstoffe, um das Überleben unserer wunderbaren, so zerbrechlichen Mutter Erde!

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Die US-Marine scheißt auf die Wale!

Heute fand ich einen Artikel bei n-tv.de, der wieder einmal deutlich, ja überdeutlich zeigt, wie „ernst“ es die USA mit dem Umwelt- und Naturschutz nehmen. Um es kurz zusammen zu fassen: Schorsch Dabbelju Bush hat die Marine per Gesetz von Umweltauflagen befreit und der Oberste Gerichtshof hat dem stattgegeben. Damit haben die Tierschützer eine schwere Niederlage hinnehmen müssen. Wohl anerkannte das Gericht, dass der Einsatz von Sonargeräten den Walen und Delphinen schwerste und irreparable Schäden zufügt. Aber das sogenannte öffentlcihe Interesse und das Interesse der Navy an „realistischen Übungen“ sei höher einzuschätzen, als das Recht der Wale auf Unversehrtheit!

Aber was ist schon das Recht von Lebewesen wert, die keine US-Bürger sind? Richtig geraten – Nichts! Genauso wie sämtliche Ölreserven der Welt zu strategischen Reserven der USA deklariert werden, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer Menschen. Wie sollte unter solchen Voraussetzungen und mit solch einer Einstellung zu Gaia und den anderen Lebewesen dieses wunderbaren Planeten ein Schutz der Wale möglich sein?

Genau darum halte ich es für angebracht, wieder mal auf Organisationen hinzuweisen, die sich den Schutz der Umwelt und den Rechten der Tiere widmen und sich manchmal sogar unter Einsatz ihres Lebens dem Unrecht an Gaia und ihrer Geschöpfe entgegen stemmen. Hier wird jede noch so kleine Hilfe benötigt und gern angenommen.

Zieht Euch mal die Videos rein und lauscht dem Höllenlärm, den die Kriegsschiffe der US-Navy auf  Wale, Delphine und sämtliche anderen Kreaturen des Meeres loslassen. Wen wundert´s, wenn die armen Tiere sich in ihrer Orientierungslosigkeit und verzweiflung auf den Strand werfen, um dort zu verrecken!

Warum suchen die Menschen nach intelligentem Leben in den tiefen des Alls? Oh, ist dich logisch, weil es auf der Erde offenbar keines gibt. Man braucht sich nur um zu sehen – Tod, Zerstörung und Vernichtung überall! Ausbeutung, Plünderung, Vergewaltigung und Vergiftung Gaias! Kann das wirklich etwas mit Intelligenz zu tun haben? Entscheidet es selbst, wenn Ihr Euch die Nachrichten jeden Tag anschaut – und bewegt Eure Hintern vom Sofa und tut was! Zeigt den Idioten um Euch herum den Mittelfinger und sagt ihnen, was Ihr von ihnen haltet!

Earth First!- im Kampf für Gaia!

Earth First!, zuerst die Erde, ist der Name einer Umweltschutzorganisation, die es mit dem Kampf für Gaia besonders ernst meint! Umweltschutz für Fortgeschrittene sozusagen. Earth First! ist weltweit in verschiedenen Ländern aktiv und beschreibt sich selbst als eine Organisation für Leute, denen die üblichen „larifari“-Umweltschutzorganisationen gegen den Strich gehen!

Der Wahlspruch von Earth First! lautet denn auch:

No Compromise in the Defense of Mother Earth!

(Keine Kompromisse bei der Verteidigung von Mutter Erde!)

Earth First!

Earth First!

Auf der Earth First! Linkseite findet Ihr einige höchst interessante Organisationen verlinkt. Da solltet Ihr ruhig mal vorbeisurfen und Euch Anregungen für Euren eigenen Einsatz zum Wohle Gaias holen. Gar mannigfaltig sind die Möglichkeiten, die sich einem da eröffnen. Dabei ist es recht vorteilhaft, wenn man des Englischen mächtig ist, da ich nichts gefunden habe, was auch nur annähernd deutsch klang. Aber Englisch ist nicht nur in der Wirtschaft und der Wissenschaft die Sprache der Welt, sondern ebenfalls beim Umweltschutz. Verständlicherweise, denn Earth First! hat seine Wurzeln in den USA.
Earth First! wurde um 1980 (nach eigenen Angaben aber schon 1979) von dem Umweltaktivisten Dave Foreman gegründet, der auch ein Buch zum Thema Kampf gegen die Zerstörung unserer Mutter Erde herausgebracht hat (Ecodefense – A Fieldguide to Monkeywrenching).
Wer also die eingetretenen Pfade der „weichgespülten“ Umweltschutzorganisationen (ich möchte hier keine haltlosen Verdächtigungen aussprechen und ich ehre und achte die unermüdliche Arbeit aller Umweltschutzorganisationen, aber es besteht zuweilen der unschöne Verdacht, dass die großen Konzerne – unter Einsatz ihrer nahezu unbegrenzten finanziellen Mittel – sich den ein oder anderen Funktionär gekauft haben!) verlassen will.
Man wirft Organisationen wie Earth First! gern vor, sie seien „Ökoterroristen„, weil sie mit drastischen und zum Teil strafbaren (jedenfalls nach dem jetzigen Stand der Dinge!) Aktivitäten gegen Umweltverschmutzer, in der Regel große Konzerne, vorgehen. Besonders unverständlich ist in meinen Augen die Tatsache, dass es großen Konzernen erlaubt wird, eindeutig umweltschädigende Massnahmen (z. B. Gentechnik und Freisetzungen genveränderter Organismen, Einleitung von Chemiekalien und Giften in Flüsse und Meere – die sogenannte Verklappung, der Bau und Betrieb von Atomkraftwerken und Wiederaufarbeitungsanlagen usw.) durchzuführen. Die Proteste gegen diese Konzerne und ihr Verhalten werden kriminalisiert und man versucht Umweltaktivisten mit Hilfe der Staatsgewalt von der Wahrnehmung ihrer Rechte und ihrer Pflicht zum Widerstand gegen die Vernichtung Gaias abzuhalten.
Dies ist ein eindeutiger Hinweis darauf, wie eng verquickt Wirtschaft und Politik sind! Politiker werden von Konzernen gekauft und sitzen gleichzeitig in deren Vorständen und Aufsichtsräten. Als Politiker sollen sie aber wiederum dafür sorgen, der Wirtschaft den Rahmen vorzugeben, in dem sie ihren Geschäften nachgehen kann, ohne die Rechte und die Gesundheit der Menschen zu verletzen! Die Rechte von Mutter Erde, von Gaia, werden nach wie vor mit Füssen getreten. Alles Geschwätz von Umweltschutz und Klimarettung ist nur ein Lippenbekenntnis ohne jede Bedeutung, denn natürlich wollen die Politiker der Wirtschaft nicht wehe tun. Das können sie auch garnicht, denn die gesetze, die den Konzernen ihre Grenzen aufzeigen sollen, wurden und werden von Mitarbeitern gemacht, die – von den Konzernen bezahlt – in den Ministerien die arbeit der politiker machen und die Gesetze ausarbeiten!

weiterführende Links:

  • Everglades Earth First! (Earth First! Gruppe in Süd-Florida, die sich den Schutz der Natur und hier vor allem der Wiederherstellung der Everglades verschrieben hat).
  • The Rewilding Institute (Das neueste Projekt des Earth First!-Gründers Dave Foreman).
  • Sea Shepherd Conservation Society (Eine ebenfalls sehr aktive und mit teils drastischen Mitteln gegen Umweltverschmutzer und Waljäger vorgehende Organisation, gegründet 1977 von Paul Watson, einem der Gründer von Greenpeace!).

Walschützer am Pranger japanischer Staatswillkür!

Zwei Greenpeace-Aktivisten, die im Zuge der Aufdeckung der Machenschaften des sogenannten „Walfangs zu Forschungszwecken“ in Japan inhaftiert worden sind, wurden wegen Einbruchs und Diebstahls angeklagt. Greenpeace berichtet darüber ebenso wie Spiegel-Online berichtet am 11.7.2008 unter der Überschrift „Walfleisch-Skandal: Japan klagt Greenpeace-Aktivisten an“ über den Fall. Hier gibt es einige Fotos zu sehen, die die Walmörder aus Japan life bei ihrem blutigen und schmutzigen Handwerk zeigen. Wem allein beim Gedanken an die Walkiller noch nicht schlecht geworden ist, dem dreht sich der Magen spätestens bei diesen Bildern um, die eine getötete Walkuh mit ihrem Jungen zeigen, wie sie in den unersättlichen Bauch eines japanischen Walfangschiffes gezerrt werden!
Bitte unterstützt den Kampf von Greenpeace um die Freiheit der beiden Aktivisten Junichi Sato und Toru Suzuki, die in einem japanischen Gefängnis schmoren, weil sie den Schmuggel von Walfleisch aufgedeckt haben. Füllt einfach dieses Formular aus! Die beiden können jede Unterstützung gebrauchen die sie nur kriegen können!
Wen es übrigens in diesem Sommer in die schöne Stadt Stralsund verschlägt, der sollte sich mal die Greenpeace-Ausstellung Riesen der Meere anschauen, die seit Freitag den 11.7.2008 im neu eröffneten Ozeaneum zu bestaunen ist. Hier werden Wale im Maßstab 1:1 gezeigt. Eine ziemlich beeindruckende Schau, glaubt mir!

Weiterführende Informationen:
Walfang (die Geschichte des schrecklichen, Jahrhunderte währenden Blutbades an den gewaltigsten Geschöpfen unserer Mutter Erde, den Walen!).
Sea Shepherd Conservation Society (militante Umweltschutzorganisation, die sich besonders dem Schutz der Wale verschrieben hat und sehr aktiv gegen die Schiffe der Walfangnationen vorgeht).
YouTube – Ocean Warrior part 1 „Sea Shepherd – Paul Watson“ (wer Sea Shepherd mal voll in Aktion erleben will, der sollte sich mal diese beeindruckenden Videos reintun. Nachdrücklicher Einsatz ist wohl die einzige Sprache, die von diesen Walmördern verstanden wird!).
YouTube – Ocean Warrior part 2 „Sea Shepherd – Paul Watson“
YouTube – Ocean Warrior part 3 „Sea Shepherd – Paul Watson“
YouTube – Ocean Warrior part 4 „Sea Shepherd – Paul Watson“
YouTube – Ocean Warrior part 5 „Sea Shepherd – Paul Watson“
YouTube – Ocean Warrior part 6 „Sea Shepherd – Paul Watson“