Merkel ohne Maske – na endlich!

Nachdem Angela Merkel, unsere ehrenwerte Bundeskanzlerin, vor nicht allzu langer Zeit, mit Engelszungen und mitteldeutschem Akzent das Lied des Umweltschutzes sang, mit der Begründung, die Mehrkosten für den Bürger kämen schließlich dem Klima zugute, hat sie nun endlich die Maske fallen lassen!

Klimaschutz? Nee, Leute, das gefährdet „unsere“ Jobs in der Automobil- und Schwerindustrie, tönt es heute aus dem Kanzleramt! Dies berichten unisono Focus-Online, Spiegel-Online und die Netzeitung. Angela Merkel ist gegen „zuviel Klimaschutz“! Aber gibt es das überhaupt? Zuviel Klimaschutz? Haben wir wirklich so viel Zeit, dass wir warten können, bis es der deutschen Industrie und den Banken und der Bundesregierung (nach den nächsten Wahlen!) besser geht? oder wird es dann einen anderen grund geben, der uns erfolgreich daran hindert, endlich wirklichen Klimaschutz zu betreiben?

Wieso muss sich eine Industrie, die an den Wünschen der Menschen vorbei Jahrzehnte lang Fahrzeuge entwickelt und produziert, die nicht nur die Umwelt schädigen, sondern auch noch die wertvollen Ölvorräte verbrennen und durch den Auspuff jagen? Ein Wille, hier gegen zu steuern und umweltfreundliche Fahrzeuge zu entwickeln, die mit alternativen Antrieben ausgestattet sind, sit nicht mal im Ansatz zuerkennen. Aber wir sollen Verständnis dafür haben, dass die Bundesregierung ihnen unser gutes Steuergeld hinterher wirft und das Klima? Das kann warten – wir haben ja so viel Zeit! Warum machen wir denn dann überhaupt Umweltpolitik, wenn das doch eigentlich garnicht notwendig ist?

Bei mir – und mit dieser Vermutung stehe ich nicht alleine – drängt sich der verdacht auf, der Umwelt- und Klimaschutz wird von der regierung lediglich vorgeschoben, um dem Bürger das Geld besser aus der Tasche ziehen zu können. Um den Widerstand gegen die immer fester angezogenen Steuerschrauben zu brechen, wird dem Bürger eingeredet, er sei schuld am Klimawandel und darum müsse er dafür bezahlen. schließlich fahren wir mit dem Auto zur Arbeit, in den Urlaub, zum Bäcker (am besten mit dem dicken Geländewagen) und sogar zum Zigarettenautomaten um die Ecke. Die Industrie aber, die diese fahrenden CO2-Schleudern (Autos genannt) baut, tut das ja nur, weil die Käufer dies wünschen und darum muss sie die CO2-Emission auch nicht senken, oder gar teure CO2-Zertifikate ersteigern. Denn wenn die Autobauer ihre Arbeitsplätze verlieren, wer soll denn dann die Autos fahren, die unser Klima zerstören? Und Alternativen zu Fahrzeugen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, gibt es ja bekanntlich nicht – oder vielleicht doch?

Eines kann ich Dir sagen, Angela, Du und Deine Konsorten, meine Stimme kriegt Ihr bei der nächsten Bundestagswahl nicht!

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Wer glaubt da noch an Zufall?

Das Eis der Arktis schmilzt so rasant dahin, wie die sprichwörtliche Butter in der Sonne, so schnell, dass man praktisch dabei zuschauen kann. Darauf weist der Artikel hin, den ich bei Spiegel-Online unter dem Titel: „Rasante Erwärmung: Arktisklima könnte unwiderruflich gekippt sein“ gefunden habe.

Da mutet die wachsweiche Haltung gegenüber dem Krisengewimmer der Automobilindustrie geradezu lächerlich an. Aber da die Politik bekanntlich nix über´s Knie bricht weil sie dazu auf Grund der ewigen Diskutiererei gar nicht in der Lage ist (hier tut die monetengeschwängerte Lobbyarbeit der Großkonzerne ihr – für die Industrie – segensreiches Werk). Man ist sich aus den genannten Gründen weder eins, noch überhaupt grün und kann sich darob nur zu halbgaren Kompromissen durchringen, die vor allem eines tun: niemandem weh! (Der Umwelt vielleicht, oder den vom Klimawandel betroffenen Menschen, aber wen interessiert das schon? Ein paar Ökospinner, so wie ich einer bin. Die Industrie jedenfalls nicht!)

Was bleibt uns zu tun? Auch wenn in der Arktis offenbar schon der „point of no return“ erreicht worden ist, d.h. jede Änderung in den Wirtschaftkreisläufen, die zu Gunsten der Umwelt, des Klimas und der Natur ergriffen werden, können die bereits geschehenen Veränderungen nicht mehr rückgängig machen. Aber dennoch müssen sie stattfinden, denn sonst geht der ganze Planet und die gesamte Menschheit vor die Hunde – auch diejenigen, die heute noch der Industrie und denKonzernen das Wort reden. Denn wenn unsere Mutter Erde sich gegen ihre Vernichtung zu wehren beginnt und Anzeichen dafür gibt es bereits zur Genüge, dann sind auch diese Idioten betroffen. Und darum müssen wir nicht nur Maßnahmen ergreifen, um die Umwelt, Flora und Fauna zu schützen, sondern auch die Menschen vor sich selbst und vor ihrer Dummheit. Ich möchte nicht in einer Welt leben, ihn der Krieg um die letzten Wasserreserven geführt und Menschen wegen Ölquellen entrechtet und ermordet werden!

Gaia ist der wertvollste Besitz der Menschheit. Die Zeit, uns einen neuen Planeten zu suchen, auf den wir bei Bedarf umsiedeln könnten, reicht nicht aus. Außerdem würden wir diesen genauso zum Raub der Konzerne werden lassen, wie wir es mit unserer Mutter Erde bereits getan haben. Wenn dieser verantwortungslose Weg der Zerstörung, der Vernichtung, der Vergewaltigung, der American Way of Life, das einzige ist, wonach die Menschen streben, dann knipsen wir uns bald selber das Licht aus. Das es jedoch auch anders geht, beweisen unsere Wissenschaftler jedne Tag auf´s neue. Unsere Zukunft liegt in den regenerativen Energien wie Sonne, Wind und Wasser und Erdwärme. Einen Überblick über das, was derzeit technisch möglich und machbar ist, findet Ihr auf dem engerynet-Blog (sehr aufschlußreich mit vielen interessanten Artikeln). Es zeigt auf jeden Fall eines – wir brauchen keine Atomkraftwerke, wir brauchen auch keine neuen Braunkohlekraftwerke! Wir brauchen Ideen und den Mut zu einem Energie-Neuanfang! Dazu sind unsere Politiker aber nicht in der Lage, weil viel zu „beschäftigt“ vor allem mit sich selbst und dem Versuch, ihre Verbindungen zur Industrie vor ihren Wählern zu verschleiern und geheim zu halten. Denn wie gesagt, ich habe schon früher in dem ein oder anderen Artikel in diesem Blog darauf hingewiesen – der eigene Arsch ist einem Politiker immer am nächsten! Un d den will er nach Abschluß seiner politischen Karriere wenn irgend möglich auf einem weichen, ledernen Fauteuil, in einem warmen Büro, standesgemäß platt drücken!

Darum gibt es für uns nur eines zu tun. wir müssen die Politiker in ihre breiten Hintern treten und das mit möglichst spitzem Schuhwerk. Nur so bringen wir sie dazu, sich zu bewegen – in die Richtung die wir wollen!

Das ist schon dreist…

…China, bekannt dafür soeben als größtes Umweltschwein auf Mutter Erde die USA abgelöst zu haben, fordert den Westen dazu auf, mehr für den Umweltschutz zu tun! Unter dem Titel „China verlangt Ökokurswende vom reichen Westen“ schrieb spiegel-online heute, der chinesische Regierungschef Wen Jiabao

fordere, die reichen Nationen müssten ihren „nicht nachhaltigen Lebensstil“ aufgeben um die globale Erderwärmung zu bekämpfen!

Ebenso fordert er, die reichen Länder (was auch imer er darunter verstehen mag, jedenfalls nicht China) sollen den ärmeren Ländern die notwendige Technologie zur Reduzierung von Treibhausgasen finanzieren, natürlich auch China!

Wenn man es genau betrachtet, hat China noch bis gestern jede Forderung nach mehr Umweltschutz noch als eine Einmischung in seine inneren Angelegenheiten betrachtet und sich dies auf´s schärfste verbeten. Heute, man hat wohl erkannt dass es so möglicherweise doch nicht weitergehen kann, hat man eine Lösung für das Problem gefunden. Der böse Westen (der China nur seinen wirtschaftlichen Erfolg neidet) soll die Kosten für Chinas Umweltschutz tragen! Genial einfach nachgerade. Und da es vermutlich niemanden im goldenen Westen geben dürfte, der China Milliardenbeträge hinterherwirft, obwohl dieses Land seit mehr als 10 Jahren zweistellige Wachstumsraten aufweist.

Dieses Wachstum verdankt das Reich der Mitte nicht nur seiner Stellung als das Heimatland der Produktpiraterie, sondern auch der hemmungslosen Ausbeutung seiner natürlichen Ressourcen, vor allem der gigantischen Kohlevorkommen. Das Wasser des Gelben Flusses wird derart exzessiv genutzt, dass dieser mächtige Fluss nicht mal mehr das Meer erreicht. Weite Gebiete des Landes sind – nicht nur wegen des ohnehin schon trockenen Klimas – verwüstet, weil das Wasser der Flüsse und das Grundwasser abgeleitet und in den unzähligen Millionenstädten vergeudet wird.

Zweifellos ist es richtig, dass China ganz massive Umweltprobleme hat (ein Beispiel sind die massiven Flözbrände im Norden Chinas, die teils natürliche, teils menschengemachte Ursachen haben). Der Grund liegt aber in dem von der KP geförderten Turbokapitalismus, dem nicht nur die Natur und die Umwelt, sondern auch die Gesundheit der Menschen geopfert wird. Von staatlicher Seite gibt es bis heute jedoch so gut wie keine Anstrengungen, etwas zum Schutz der Natur zu tun.

Die Forderung des Wen Jiabao hat aber auch was Gutes. Natürlich nur für China. Denn wenn man Forderungen an den reichen, bösen Westen stellt, die dieser gar nicht erfüllen kann und will, weil sie völlig unrealistisch und populistisch sind, kann man seine eigenen Hände nach bewährtem Muster in Unschuld waschen und weiter ein Umweltschwein sein. Schließlich haben einem die andern ja nicht geholfen! Wir sollten aber eigentlich froh darüber sein, wenn sich die deutche Industrie nicht zu sehr in China engagiert, heisst doch die übliche deutsche Lösung für Umwelt- und Energieprobleme: Atomkraft! China plant in den nächsten Jahren den Bau von 116 Atommeilern. Und bei dem eher sorglosen Umgang der Chinesen (alles was sie tun hat hinter dem wirtschaftlichen Aufschwung zurück zu stehen) mit Natur und Technik, aber auch der Menschenrechte, kann das eigentlich nichts Gutes mit sich bringen. Schon während der Olympiade hat sich ja gezeigt, dass die Chinesen scih nicht gerne etwas sagen lassen möchten. Hat das Wetter nicht gepasst und kam es anders, als geplant, wurde es einfach mit Hilfe technischer und chemischer Mittel beeinflusst. War die Luft zu verschmutzt um von Leistungssportlern eingeatmet zu werden, wurde einfach der Individualverkehr verboten, die Fabriken still gelegt. Nich genug Wasser für repräsentative Zwecke da? Dann werden eben ganze Stadtviertel vom Netz genommen! So einfach ist das in China.Wer sich allerdings mal die offizielle Webseite der Chinesischen Regierung auf deutsch antun will, drücke diesen Link hier (da hört sich das alles etwas bonbonhafter an, wie man es von China nicht anders gewohnt ist. Denn die Regierung legt sehr viel Wert darauf nur das zu veröffentlichen, was China gut aussehen lässt).

weiterführende Links:

Die 10 größten Umweltschweinereien!

Wem es noch nicht übel genug vom Klimawandel geworden ist, für den habe ich hier etwas, dass ihm den Magen restlos rumdreht. Die 10 größten Schweinereine, die unsere Mutter Erde vergiften und die Menschen ebenfalls. Den passenden brechreizerregenden Artikel habe ich unter der Überschrift „Top Ten der Umweltverpestung – Wie die Welt vergiftet wird“ auf Spiegel-Online gefunden. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass diejenigen, die davon profitieren, vorwiegend in den Industriestaaten und die Leidtragenden in der Regel in der Dritten Welt sitzen. Mit diesem Thema setzt sich die schweizerische Organisation Green Cross (Homepage www.greencross.ch) auseinander. Der Name ist mir zugegebenermassen das erste Mal unter gekommen, aber die Zielsetzung hört sich interessant an:

Green Cross Schweiz setzt sich für die Bewältigung der Folgeschäden aus Industrie- und Militärkatastrophen ein und für die Sanierung von Altlasten aus der Zeit des Kalten Krieges. Im Vordergrund steht die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, die durch chemische, radioaktive und andersartige Verseuchungen betroffen sind, sowie die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne von Kooperation statt Konfrontation unter Einbezug aller von einem Problem betroffenen Kreise.

Schaut Euch die Seite mal an und bildet Euch selbst ein Urteil. Weitere Informationen findet Ihr bei Wikipedia.

Zu diesem Thema passt auch der Artikel „Elfenbeinküste – 20 und 5 Jahre Haft wegen Giftmüllskandal“ den ich heute in meinen News fand. Im Jahre 2006 hatte das niederländisch-schweizerische Unternehmen Trafigura ein Schiff gechartert und mehr als 500 Tonnen Giftmüll in die Elfenbeinküste verschifft. Der Dreck wurde dann in der Hauptstadt Abidjan unter freiem Himmel auf Müllhalden entsorgt. An den Folgen von Vergiftungen starben bisher 17 Menschen. Mehr als Hunderttausend bekamen zum Teil schwere gesundheitliche Probleme und mussten ärztlich behandelt werden. Trafigura zahlte 152 Mio. Euro an die Regierung der Elfenbeinküste, die vermutlich entscheidend dazu beigetragen haben, dass einige höhere ivorische Regierungsbeamte nun nicht mehr Hunger zu leiden brauchen, sondern einem gesicherten Lebensabend entgegen sehen können. Gleichwohl lehnte Trafigura jede Verantwortung für das Umweltdesaster ab. Nun wurden der Chef der ivorischen „Entsorgungsfirma“ (wenn man das überhaupt so nennen kann) zu 20 Jahren Haft verurteilt, ein Vertreter der Reederei zu 5 Jahren. Vermutlich weil man an die Drahtzieher von Trafigura nicht heran kam, lief es mal wieder nach dem Prinzip „die kleinen hängt man, die großen lässt man laufen“!

Es dürfte nicht das erste Mal sein, dass auf diese Weise hochgiftiger Müll aus den Industrieländern in die Dritte Welt gelangte. Was hier als umweltschädlich, gefährlich und giftig eingestuft wird, entsorgt man schlicht und einfach da, wo die Menschen sich nicht wehren können, weil ihnen vielleicht die Bildung fehlt, um die Gefährlichkeit dieser „Importe“ zu erkennen. Und üblicherweise können die Betroffenen kaum auf die Hilfe ihrer eigenen Regierungen zählen. Aber können wir das hier bei uns eigentlich?

Was ist ein Menschenleben wert?

In einer Zeit, da die Regierungen der reichsten Staaten dieses Planeten den „notleidenden“ Banken unzählige Milliarden Euro oder Dollar in den Arsch blasen, als sei es Staubzucker, muss die Frage erlaubt sein, warum man nicht wenigstens mit einem Teil dieses Geldes den Kampf gegen Hunger und Armut finanziert? In 33 Ländern verhungern Menschen (Artikel auf sueddeutsche.de), weil sie nicht genug zu Essen, geschweige denn sauberes Wasser zum Trinken haben!

Natürlich ist es furchtbar, wenn der Manager einer Bank sein Institut durch Dummheit und Selbstüberschätzung an die Wand fährt. Und ebenso furchtbar ist es, wenn bei der anschliessenden Pleite hunderttausende von Sparern ihren letzten Cent verlieren, weil sie ihn der Bank anvertraut haben, um im Alter ein gesichertes Auskommen zu haben. Schließlich war der Staat nicht in der Lage die Renten zu garantieren und jeder – ob er nun über die finanziellen Ressourcen verfügt oder nicht – muss jetzt eben selbst privat vorsorgen. Der Zusammenbruch des sowieso verkorksten Finanzsystems ist somit fatal für die Menschen, die auf ihre Ersparnisse im Alter angewiesen sein werden! Da nimmt es schon wunder, woher ein Staat wie der unsere plötzlich derart viele Milliarden Euro nimmt, nur um sie den Banken hinterher zu schmeißen und eben noch hörten wir von einem Tag zum nächsten neue Hiobsbotschaften und die Aufforderung unser Gejammer auf hohem Niveau endlich zu beenden und unsere Gürtel enger zu schnallen?

Die Manager aber, die diesen Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems zu verantworten haben, sitzen weiter in ihren Chefetagen, fahren mit gepanzerten Limousinen in der Gegend herum und arbeiten für die Regierung ein Rettungspaket aus, dass alle bekannten Dimensionen sprengt, anstatt ihrer Ämter enthoben zu werden und ins Kittchen zu wandern, wie man es wohl mit jedem gewöhnlichen Gauner machen würde. Aber wie man sieht, es gibt immer Menschen, die sind gleicher als die andern und können  sich dementsprechend mehr erlauben. Und Josef Ackermann, der Chef der Deutschen Bank, seines Zeichens noch bis vor kurzem der Erzkapitalist, der sich eine Einmischung des Staates in die Geschäfte der Banken aufs heftigste verbat, singt nun als einer der Ersten Hosianna und greint nach staatlicher Hilfe (aber selbstverständlich ohne jede messbare Gegenleistung).

Bei solch fundamentalen Meldungen im Fernsehen, den lieben langen Tag, erschreckt von einer Horromeldung nach der anderen, geht leicht der Blick für die Menschen verloren, die sowohl unter den ständig steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen, als auch unter dem zusammenbrechenden Finanzsystem am meisten zu leiden haben – die Hungernden der Dritten Welt! Während man sich hier Gedanken darüber macht, ob man jetzt ein neues Auto kaufen soll oder lieber doch erst nächstes JAhr, kämpfen diese Menschen jeden Tag um das nackte Überleben. Verbrannt von der sengende Sonne, ausgebeutet von den Konzernen und verraten von den eigenen Regierungen, die sich die Taschen mit den Geldern aus der Entwicklungshilfe vollstopfen. Sie haben kein sauberes Wasser zum Trinken und um sich zu waschen. Die Kinder erkranken und sterben an Infektionskrankheiten, die durch die katastrophalen sanitären Bedingungen verursacht werden. Die Rechte dieser Menschen werden mit Füssen getreten. Niemanden interessiert es scheinbar, dass in einer Zeit wie dieser Menschen vom Hungertod dahin gerafft werden!

Für mich ist es kein Unterschied, ob man die plötzich auf wundersame Weise auftauchenden Milliarden und Abermilliarden Euro in den Taschen der Banken verschwinden, oder in den Taschen korrupter Eliten, denn das dürften eh dieselben Taschen sein. Aber der echte Wille zur Hilfe für die vom Hunger bedrohten Menschen scheint immer noch nicht da zu sein und so sterben sie still und abseits der öffentlichen Berichterstattung einen gruasamen und sinnlosen Tod!

weitere Artikel zum Thema:

Gaia stirbt und alle schauen zu!

Nach einem Bericht von Spiegel-Online breiten sich in den Meeren unseres Planeten sogenannte Todeszonen, große Gebiete mit extrem niedrigem Sauerstoffgehalt, in denen jedes Leben geflohen oder angestorben ist, immer weiter aus. Schuld daran ist der exorbitant hohe Verbrauch an Düngemitteln durch die industrielle Landwirtschaft, gefördert von den großen Chemie- und Genkonzernen.

Frei nach dem Prinzip des John D. Rockefeller, dem ersten Ölmagnaten der Geschichte, der in großem Stil Petroleumlampen kostenlos verteilen lies und dann, als die Leute sich an diesen Luxus des Lichtes zu jeder Tages- und Nachtzeit gewöhnt hatten, sein Vermögen mit dem Verkauf des Petroleums machte, gehen heute die Genkonzerne vor. Sie entwickeln genveränderte Pflanzen, die teilweise sogar insektizide Eigenschaften besitzen, aber nicht zur Saatgutgewinnung durch sammeln der Samen genutzt werden können. Dafür sind sie abhängig von großen Mengen an Kunstdünger, die „glücklicherweise“ von den gleichen Konzernen erzeugt und vertrieben werden und künstlicher Bewässerung. Landwirts, die sich einmal auf dieses Spiel eingelassen haben, kommen nur sehr schwer wieder aus diesem Teufelskreis heraus. Ihr Land ist verseucht mit gentechnisch veränderten Pflanzen die man – wie gesagt – nicht zur Gewinnung von Saatgut nutzen kann, aber deren unkontrolliete Ausbreitung und Einkreuzung in frei vorkommende Pflanzenbestände man ebenso wenig verhindern kann. Der auf die Felder gebrachte Kunstdünger wird vom Regen und den Gewässern ins Meer geschwemmt und tötet durch das dort ausgelöste explosive Algenwachstum sämtliches Leben in immer größeren Gebieten ab. Denn die völlig ausgelaugten und für die Landwirtschaft teilweise ungeeigneten Böden, bedürfen immer größerer Mengen an Kunstdünger, um überhaupt ein Pflanzenwachstum zu ermöglichen. Das Die so erzeugten Pflanzen dann aber auch noch für die Erzeugung von Biosprit oder als Tierfutter eingesetzt werden, macht die Umweltbilanz keineswegs besser!

Kaum einer der Beteiligten, am wenigsten die kräftig verdienenden Konzerne, machen sich Gedanken darüber, was sie Gaia damit antun, indem sie die Flüsse und Meere vergiften. Das Meer ist der Urquell allen Lebens auf dieser Erde. Alles Leben kommt aus dem Meer und kann ohne Wasser nicht überleben. Trotzdem tun alle so, als sei Wasser in unerschöpflichen Mengen vorhanden und könne beliebig verseucht und verbraucht werden!

Ein großer Teil der Menschheit hat allerdings überhaupt keinen Zugang zu sauberem Wasser, um es zu trinken oder sich damit zu waschen, während hierzulande die Menschen sich überhaupt keine Gedanken über den Wasserverbrauch machen, denn wenn man den Wasserhahn öffnet, dann fließt es. Mit Trinkwasser wäscht man das Auto, gießt seinen Garten, duscht mindestens täglich und spült die Hinterlassenschaften seiner zu fetten und ballaststoffarmen Ernährung mit viel, viel Wasser in den Orkus!

Was für ein wunderbares Lebenselixier unser Wasser eigentlich ist. Wir verschwenden es, als sei es nichts wert. Es ist das Blut Gaia’s und der Träger all ihrer Energien! Hier kann man verweilen, sich erfrischen und erholen, die Batterien auftanken im wahrsten Sinne des Wortes. Wo Wasser ist, ist Leben!

Sogar zur Energieerzeugung kann Wasser genutzt werden, dabei ist es an Umweltfreundlichkeit kaum zu übertreffen. Wer denkt nicht an die klappernde Mühle am rauschenden Bach, die ein Sinnbild mitteleuropäischer Romantik war und ist. Dezentrale Ernergieerzeugung ist umweltfreundlich, dass Aufstauen von Flüssen mit Hilfe von Talsperren, bei dem ganze Landschaften überflutet werden, trägt eher nicht zum Umweltschutz bei und wird daher auch sehr skeptisch gesehen -zu Recht wie ich meine!

Wir müssen noch viel mehr tun, um das Wasser und die Umwelt zu schützen, als dies bisher der Fall ist. Der Einsatz von Düngemitteln muss begrenzt werden. Es kann nicht sein, dass jeder Landwirt gemäss den Gewinnbestrebungen der Konzerne den Kunstdünger frei nach dem Motto: viel hilft viel , auf ihren Äckern verteilen und so zu der verheerenden Überdüngung der Flüsse und Meere den Hauptbeitrag leisten.

Atomsicherheit in den besten Händen!

Wie der Spiegel-Online am 04.08.2008 berichtete, kam es in einem Labor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Seibersdorf, ca. 35 km südlich von Wien, zu einem Unfall, bei dem eine Flasche mit hochgefährlichem Plutonium platzte, die dort gelagert wurde. Selbstverständlich bestand – wie immer in solchen Situationen – zu keinem Zeitpunkt irgendeine Gefahr für irgend jemanden. Die Flasche sei vermutlich geplatzt, weil das Plutonium Gase gebildet habe und dadurch ein Überdruck entstanden sein soll.
Es ist doch beruhigend zu wissen, dass die Sicherheit „unserer“ Atomanlagen in der Hand echter Experten liegt, die mit „modernstem“ Equipment ausgestattet sind!

Wer wissen will, wie gefährlich Plutonium ist, sollte sich den Artikel „Plutonium – was ist das?“ von Greenpeace durchlesen.
Weitere Informationen gibt es bei Wikipedia.