Lügen haben breite Ärsche!

Na also, nun ist es raus! Muddi hat nicht die Unwahrheit gesagt. Sie hat auch nicht geflunkert. Sie tat nicht das Ihrige getan. Sie hat gelogen, gelogen, gelogen! Und dieser Gesichtsbaracke mit dem Charme einer Klobürste und dem Charisma eines vertrockeneten Hefezopfs vertauen die Deutschen? Das sollte uns alle zutoefst entsetzen. Aber was will man machen? Auch Muddi traut keiner Umfrage, die sie nicht selbst gefälscht hat. Oder zumindest selbst in Auftrag gegeben hat. Na aber wenigstens in Auftrag hat geben lassen. Und ansonsten tut sie ja nach wie vor das, was sie am besten kann – nichts! Aber das ist wenigstens das Ihrige! Fehlt nur nich, dass Herr Pofalla nun ihre KanzlerInnenschaft für beendet erklärt! Aber darauf hoffen wir alle leider vergeblich! Denn die Alternativen wären womöglich Gabriel, der sicher eine prachtvolle KanzlerIn abgäbe, zumindest, was seine barocken Formen angeht und Andrea Nahles, ebenfalls in den letzten Jahren zu einer wahren Rubensschönheit heran gereift. Aber damit ist man mit der Aufzählung der Befähigungen beider für dieses Amt auch schon am Ende angelangt. Genauso wie ich mit meinem Artikel. So bleibt mir nur noch, Muddis feuchte Augen zu trocknen, ihr beim Tragen der zentnerschweren Tränensäcke zu helfen und ihr einen Gesichtschirurgen zu empfehlen, der ihre entgleisten Gesichtszüge wieder auf die Schienen zu setzen imstande ist. Sicherlich keine leicht Aufgabe, aber das Budget des Kanzleramts wird auch das noch hergeben…

weiterführende Links: 

Och Menno!

Oh! Oh! Jetzt wirds aber ganz finster für uns! Die NSA, die uns ja eigentlich nach Ansicht des Herrn Schwindler vom BND garnicht braucht, will uns nun ihre Gunst entziehen. Sagt die „BLÖD“-Zeitung! Berichtet Reuters! Wie auch immer. Die Amerikaner fühlen sich von den Indiskretionen der Politik, der Untersuchungsausschüsse und überhaupt, nun ja, nicht direkt bedroht, aber doch wenigstens belästigt. Demokratie ist schliesslich immer irgendwie lästig. Offenheit und Transparenz natürlich auch – wenn man etwas zu verbergen hat. So wie beispielsweise die USA. Die uns ja nicht brauchen – eigentlich! Aber wir brauchen die NSA, das hat Herr Schwindler auch noch gesagt. Für was? Nun, das wird womöglich für immer sein kleines Geheimnis bleiben! Vielleicht war die Arbeit für die NSA die einzige sinnvolle Beschäftigung für die vielen Mitarbeiter des BND? Zumindest konnten sie in der Zeit, in der sie sich mit Lauschaktionen gegen deutsche und europäische Politiker beschäftigten und Wirtschaftsspionage trieben, oder während sie versuchten, die kryptischen Selektorenlisten zu entziffern (oder auch nicht), zu bewerten (oder auch nicht) und unerlaubte Selektoren an ihre Vorgesetzten weiterzumelden (oder auch nicht), keinen größeren Unfug anrichten! Man bedenke was hätte geschehen können, wenn der BND völlig unkontrolliert (durch die NSA) hätte machen können, was er wollte?

Ach ja. Und was sagt Muddi dazu? Naja nichts. Die Bundesregierung hüllt sich in Schweigen und wartet nach wie vor (angeblich) darauf, dass sich die amerikanischen Freunde dazu äußern, ob man die berüchtigten Selektorenlisten denn nun veröffentlichen darf oder nicht! Wir sind gespannt! Oder auch nicht!

weiterführende Links:

Die netten Trottel vom Geheimdienst?

Dieser Gerhard Schindler ist ein Heiliger! Er wusste von nichts, trägt für nichts die Verantwortung und kämpft für die neukirchliche Glaubensgemeinschaft der barmherzigen NSA-Selektoren der schizophrenen Indulgenz! Ja, selbst der BND ist unschuldig, wird er doch von der NSA ausgenutzt, benutzt, missbraucht und zum bemitleidenswerten Opfer erniedrigt, frei nach dem Motto „ziert Euch nich so, dann tuts auch nicht weh!“ Denn schliesslich brauchen WIR die NSA und nicht die NSA UNS! Gut zu wissen! Wie wunderbar, dass dann auch noch edle und bienenfleissige Mitarbeiter des BND gegen die übermächtigen Freunde aus Amerika ankämpften, kontrollierten und löschten, was das Zeug hielt und freilich auch niemanden mit den lästigen Details behelligen wollten! Sind halt gut erzogen, die BND-Männlein und -Weiblein! Und wenn schon Schindler gar nie nichts wusste, wie hätte dann seine Chefin etwas wissen können sollen? Na also!

weiterführende Links: 

Die Demokratie der Flachzangen!

Irgendwie finde ich es schon spannend zuzusehen, wie dieses Affentheater sich immer weiter entwickelt! Es ist schon relativ zynisch, aktiv und in vorauseilendem Gehorsam und ganz besonders eifrig an der Zerstörung unserer Gesellschaft und vor allem der Demokratie mitzuarbeiten. Und jetzt hat keiner etwas davon gewusst. niemand ist verantwortlich und erst recht ist keiner Schuld. Aber erstaunt sind sie alle in den Partei- und Regierungsspitzen. Entweder bedeutet das, sie täuschen uns ganz bewusst, oder es macht klar, dass die Kontrolle über weite Bereiche der angeblich demokratischen Sicherheitsapparate längst verloren gegangen ist! Und so fräge ich mich, bedauerlicherweise einmal mehr, ob das, was in unseren westlichen „Demokratien“ praktiziert und dem Rest der Welt als nachahmens- und bestrebenswert vorgehalten wird, überhaupt Demokratie ist oder doch eher eine faschistoid-kapitalistische Plutokratie, in der die demokratischen Parteien und Institutionen nur noch Potemkin´sche Dörfer sind und die relevanten Entscheidungen in der Realität in den Chefetagen der Großkonzerne getroffen werden?

weiterführende Links: 

Des Menschen Glaube ist sein Himmelreich!

Ach, was sind wir doch beeindruckt. Der BND arbeitet zwar mit der NSA zusammen, und er nutzt auch NSA-Software, und NSA-Leute gehen beim BND ein und aus, aber das war´s dann auch schon. Freien Zugang zu den Daten und/oder den Rechnern und/oder ein freier Austausch von Daten und/oder die einfache Herausgabe von Daten an die NSA, das kommt natürlich überhaupt nicht in Frage – sagt R. U.!
Und wenn er von was sacht, so sei´s, ist man auch sicher, dass er´s weiss! Naja, nicht unbedingt weiss, aber wenigstens glaubt. Vielleicht will er uns aber auch nur glauben machen, dass es so wäre. Oder sein könnte. Oder er glaubt, wir seien alle irgendwie behämmert, oder so?  Freilich ist die Union in Gestalt ihres Obmannes mit dieser Aussage durchaus zufrieden, sei sie doch im Rahmen seiner Möglichkeiten erfolgt, was auch immer das heissen mag! Ich glaube auch. Zwar nicht an Gott und die Bundesregierung, aber doch, dass man uns hier für derart blöd verkauft, dass es schon eine Unverschämtheit ist!

weiterführende Links: 

Wer solche Freunde hat…

…braucht keine Feinde! Nachdem die Bundesregierung in einem ebenso erstaunlichen, wie akuten, Anfall an Realitätsverlust von allen ausländischen Botschaften die Benennung ihrer Agenten verlangt hat, geht sie nun in einem zweiten Schritt dazu über, von allen Bundesministerien und Behörden eine genaue Aufstellung aller dort eingeschleusten Agenten ausländischer Dienste zu verlangen! Wir sind sehr gespannt, wie zahlreich die Rückmeldungen sowohl bei der ersten, als auch der zweiten Anfrage sein werden!

weiterführende Links: 

For your eyes only…

…heisst frei übersetzt soviel wie „nur für Deine Eier“ und bezieht sich auf Informationen, die nicht für jedermanns Eier äh Augen gedacht ist. Mithin geheimes Material also. Wer es nicht hat, will´s unbedingt haben! Um jeden Preis! Seit Neuestem!

Diese Entscheidung hat der dicke Peter Altmaier getroffen, dessen Kampfgewicht im übrigen strengster Geheimhaltung unterliegt. Und seine Freunde Thomas deMaiziére (IM Sülzkotelett), der Innenminister und Frank-Walter Steinmeier (IM Siberpappel) haben ihm dabei geholfen. Jetzt geht´s lohos, möchte man voller Begeisterung ausrufen, doch die bleibt einem dann auch sogleich im Halse stecken, wenn man sich daran erinnert, dass bislang lautes Wehklagen die Szenerie bestimmte. Geld ist keins da, Personal ist keins da und wenn, dann ist es bereits von der NSA unter (Geheim)Vertrag genommen worden! Infrastrukturen sind natürlich auch keine da und erst recht keine Technik, mit der man irgendwen ausspieonieren könnte!

Hei, das wird ein Spass! Fragt sich nur, wie man jemanden ausspähen will, wenn man a.) auf dem rechten Auge blind ist und b.) mit dem anderen nur linke Dinger sieht? Es ist eine Welt der Wunder, in der deutsche Geheimdienste nun geheime Wege gehen wollen! Woher die Erkenntnisse über die Arbeit befremdlicher aber dennoch befreundeter Geheimdienste kommen sollen, bleibt ebenso geheim wie die Tatsache, dass dieselben mit prähistorischen Schreibmaschinen unlesbar zu Papier gebracht werden, damit sie niemand unerlaubt mitlesen kann! Wir dürfen also gespannt sein, ob der Geheimdienstetat in der nächsten Legislaturperiode den des Arbeitsministeriums übersteigen wird und die Beschattung entfreundeter Geheimdienste vielleicht an befreundete Geheimdienste ausgelagert wird? Outsourcing 3.0, sozusagen!

weiterführende Links: