Nimm, was Du kriegen kannst Machnig, oder wenn alle an sich denken, ist an jeden gedacht!

Diese Raffkes sind einfach nur zum Kotzen! Und wenn die dann auch noch in der ehemaligen Partei der kleinen Leute sind und Politik für den kleinen Mann von der Straße und die ebenso kleine Frau von nebenan machen sollen (so stellte man sich das früher jedenfalls mal vor), dann nimmt das Kotzen gar kein Ende mehr! Mögen diesem von Gier zerfressenen Idioten die Eier abfallen und mögen er Pest und Cholera gleichzeitich bekommen! DAS ist kein Sozialdemokrat, sondern ein Verbrecher! Aber das ist nur meine eigene, bescheidene, persönliche Meinung!

Es entzieht sich meinem Verständnis, wie a.) ein Ministerium sich derart verrechnen können soll, b.) der Begünstigte durch diverse Meinungsänderungen justiziabler Stellen so verwirren ließ, dass er meint, nicht belangt werden zu können und c.) warum ein Mensch, der hunderttausende von Euro im Jahr nach Hause trägt und auch sonst sicher noch so von einigen Vergünstigungen profitiert, den Hals nicht voll genug bekommt und einfach hinlangt, um einzustecken, was auch immer man meint nehmen zu können!

Haben die Leute wirklich kein Gewissen? Ist ihnen wirklich völlig egal, was andere denken, denen es nicht so gut geht, weil ihnen niemand das Geld vorne und hinten reinsteckt, wo auch immer sich Löcher auftun? Ich Bin nicht nur entsetzt, sondern auch bitter enttäuscht, denn solche Leute sind es, die uns dann erzählen, wir normalen Leute, bräuchten ja nicht unbedingt alles in Anspruch nehmen, was uns zusteht. Man könnte auch auf das ein oder andere verzichten! Aber so ist das mit den Politikern – Wasser predigen und Champagner saufen, die Rentner und andere Habenichtse vor den Taflen Schlange stehen lassen zum Müll abholen, damit sie wenigstens irgendwas zu beißen haben und selber den lieben langen Tag Hummer und Kaviar fressen! Was für ein asoziales Pack!

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Rentner, dieses faule Pack, gehn dem Staat nur auf den (Geld)Sack?

Bravo Deutschland, so haben wir es gern – arme Alte, die mit ein paar Euro für ein langes hartes Arbeitsleben abgefertigt werden und gucken müssen, woher die Margarine für ihr Frühstücksbrot morgens, mittags und abends kommt! Das fördert die Eigeninitiative, das ist gut für den Recyclingkreislauf, denn so geht wenigstens keine Pfandflasche mehr verloren und wandert ungenutzt in den Müll! Endlich sorgt jemand dafür, das Second-Hand-Klamotten langfristiger genutzt werden und nicht mehr nur kurzfristichen Modetrends unterworfen sind – schließlich ist es furchtbar genug, wenn Klamotten, von zarter Kinderhand in Bangladesh gefertigt, nach einmaligem Tragen in den Altkleidercontainer geworfen werden und, das dürfen wir nicht vergessen, endlich kann man nachhaltig dafür Sorge tragen, dass Müll, altes Obst und andere Nahrungsmittelabfälle durch die Tafeln nachverwertet und von den Rentnern gefressen werden müssen! So hat doch alles seinen tieferen Sinn und es wäre doch wirklich grausam, wenn einige stinkreiche Zeitgenossen auf ein paar hundert Euro ihres hohen Einkommens verzichten müssten, nur damit alte, abgetakelte Faulpelze in der sozialen Hängematte ihren unverdienten Ruhestand genießen können.
Wir wollen es mit dem Sozialstaat ja nun wirklich nicht übertreiben, nicht wahr?

 

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Deutschlands fast bedeutungslose Wirtschaft

Indien wird uns schon in ein paar Jahren wirtschaftlich überholen? Frau BundeskanzlerIn, Muddi, hast Du das gehöert? Das heisst doch, dass noch lange nicht genug getan wird, um die deutsche Wirtschaft zu fördern, Unternehmen zu subventionieren (die es nicht brauchen), Lobbyisten in den Arsch zu kriechen und dergleichen Wirtschaftspolitik mehr!

Hartz IV ist nicht genug! Leiharbeit, Werkverträge und Senkung der Lohnkosten, sowie der Sozialabgaben, das bringt alles nicht genug! Her mit der altbewährten Sklaverei, her mit Kinderarbeit und Ausbeutung 20 Stunden am Tag! Wer keine Zeit hat, zu konsumieren, der braucht auch nicht mehr als 1 Euro die Stunde verdienen! Machen wir uns das indische Kapitalismusmodell zu eigen – dann brauchen wir auch keine subventionierten Grundnahrungsmittel zu niedrigen Preisen für arme Menschen. Wir haben die schließlich die Tafeln und unsere braven Hartzer darauf trainiert, Müll zu fressen! Besser kann es doch nicht gehen, oder?

Wir könnten höchstens die Liberalen fragen, womit wir die Unternehmer noch glücklich machen können, damit sie Deutschland als Niedriglohnland noch eine Weile treu bleiben.

Mir stellt sich nur die Frage, wohin man eigentlich abwandern und die Produktion verlegen will, wenn Nordkorea auch merkelt, dass man vom Gras fressen nicht satt wird? o.O

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Indien überholt uns bis 2035 – Prognose: Deutsche Wirtschaft verliert an Bedeutung (Artikel auf Focus Money Online vom 6.9.2013)

Containern als Protest gegen den Kapitalismus!

Wenn das Essen aus der Abfalltonne oder dem Müll-Container kommt (daher auch die Bezeichnung Containern), dann sind meist zwei Möglichkeiten gegeben, warum dies der Fall ist. Auf diese Geschichte wurde ich durch die netzeitung (Mülltauchen gegen den Kapitalismus: Wenn das Essen aus der Tonne kommt; Artikel in der netzeitung vom 28.6.2009) aufmerksam, obwohl ich sie auch früher schon einmal in dem ein oder anderen Blog gelesen habe. Was sind das für Menschen, die sich aus Mülleimern ernähren?

1. es handelt sich um Menschen, die so arm sind, dass sie sich von den Resten aus den Abfalltonnen anderer ernähren müssen…

…oder…

2. …um Menschen, denen die Kritik am kapitalistischen System und den damit verbundenen Auswüchsen (wegwerfen von noch genießbaren Lebensmitteln, anstatt sie kostenlos an Arme abzugeben!), bzw. die strikte Verweigerung des Konsums, das Containern als eine wichtige Möglichkeit des Widerstandes erscheint.

Meist ist die Grundhaltung dieser Verweigerer eine anarchistische. Einer der Hauptkritikpunkte der Containerer ist die Tatsache, dass das Entnehmen von Nahrungsmitteln aus dem Müll-Container rechtlich gesehen als Diebstahl gewertet werden kann. Zudem stehen die Conmtainer oft in abgezäunten Bereichen und wenn die Gelände mit einem „Betreten verboten“-Schild gekennzeichnet sind, ist man wegen Hausfriedensbruch dran!

Die Supermärkte, die eigentlich die Hauptanlaufpunkte für die Containerer sind, argumentieren zwar, sie würden noch genießbare Nahrung, deren Verfallsdatum abgelaufen ist, an die „Tafeln“ weitergeben. Das tun zwar wirklich einige, aber längst nicht alle. Schließlich gibt es weit mehr arme und bedürftige Menschen, als die Tafeln Nahrungsmittel requirieren und bereitstellen können. Wie sonst würden trotz allem noch genießbare Lebensmittel weiter im Müll landen, wo sie die Containerer dann bergen?

Das schlimme an der Geschichte ist meiner Ansicht, das in unserer Gesellschaft und in diesem Wirtschaftssystem sogar Müll einen Wert hat. Und ich meine jetzt nicht Rohstoffe, die recycelt werden können, sondern Biomüll. Dadurch will man offenbar auch noch den letzten Menschen in dieses kapitalistische System hineinzwingen und vermutlich wäre es den Verantwortlichen am liebsten, wenn die die nichts bezahlen können für ihre Nahrung, eben auch kein Recht auf Nahrung haben!

Das Containern ist jedoch meist wirklich nicht aus der Not geboren, sondern als Ausdruck des Protestes gegen die Wegwerfgesellschaft zu verstehen. Die meisten Containerer haben einen festen Job und ein geregeltes Einkommen! Nun, es ist nicht gerade mein Stil, Essen aus dem Container zu fischen und damit meinen „Schwimmring“ zu füttern. Da steh ich schon mehr auf die frischen Sachen. Aber ich kann mich auch unglaublich darüber aufregen, wenn ich sehe, wie Nahrung – trotz der großen Not vieler Menschen auf dieser Welt – einfach im Müll landen. Dies ist Ausdruck einer Einstellung und eines Wirtschaftsystems, das es nicht hinnehmen will, wenn jemand ohne zu bezahlen essen und leben kann. Die Lebensmittelkonzerne produzieren Unmengen Nahrungsmitteln und werfen riesige Mengen davon einfach in den Müll! So kann man die Preise schön hoch halten, weil man das Angebot verknappt?

Wer´s nicht glaubt, der kann sich den Film „We feed the World“ hier mal anschauen. Wem es davon noch nicht übel genug wird, der kann auch zum Containern gehn, denn das geht garantiert auf den Magen (das Video meine ich). Wenn man die gesammelten Lebensmittel ordentlich schrubbt und wäscht, warum sollen sie nicht gegessen werden können? Wenn man sich mal bewußt macht, was für Zustände in manchen Betrieben herrschen, in denen unsere sogenannten Lebensmittel hergestellt werden, der wird sich noch über die hygienischen Zustände in einer Mülltonne freuen!

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