Der rotbraune Querschläger!

Wie wir aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfahren haben, will der Herr Sarrazin nun in Ungarn Asyl beantragen, weil er auf Grund politischer Verfolgung nicht mehr sicher ist in seiner Heimat Deutschland. Den Antrag zur Aufnahme in Orbans Fides-Partei hat er auch schon ausgefüllt. Nun muss er nur noch die Ochsentour durch die Jugendorganisation überstehen, (bisschen hetzreden, aber das kann er ja schon leidlich, ein paar Unterkünfte abfackeln, das kann man rasch lernen, wenn das sogar NPD´ler beherrschen und große Töne spucken!) damit er als Jungfaschist von Format an seiner zweiten Politkarriere arbeiten kann.

 

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Der Antiprovokateur Sarrazin

Er kann eifach s`Maul net halte, der unsägliche Herr Sarrazin. Weil sein erstes Buch so begeistert von jenen aufgenommen wurde, die man für gewöhnlich nicht als Gutmenschen zu betiteln geneigt ist, muss er nun nachlegen und zwar gegen den „Tugendterror“ eben jener Gutmenschen, von denen er sich und seine sozialdarwinistische Rassenideologie – natürlich völlig zu Unrecht – kritisiert und diskreditiert sieht!

Dem gutmenschlichen „Tugendterror“ setzt er nun einmal mehr seine rassistischen Arschlochthesen entgegen, die er nicht einmal in der Lage ist, schlüssig zu beweisen. Alle Argumente fußen bekanntermaßen auf Vermutungen, Halbwahrheiten und dem Glauben an die eigene heilige Mission, nach der Meinungsführerschaft im Establishment, die ihm gerade die bösen Gutmenschen so penetrant verweigern!

Einmal mehr fühlt er sich als missverstandener Sozialdemokrat, der er ja eigentlich sei und – selbstverständlich – als antiprovokant. denn Schuld sei nicht er, der ja nicht provoziere, sondern die, welche sich von ihm und seinen Thesen provoziert fühlen. Das ist bei solchen geistigen Fäkalergüssen aber auch kein Wunder!

Nun ja, so wie Sarrazin kann man es wohl auch sehen. Muss man aber nicht! Es ist eben alles nur eine Frage des Blickwinkels. Wenn man in einer geistig-verbalen Senkgrube steht und lamentiert, muss es einen zwangsläufig so erscheinen, als scheiße einem die ganze Welt auf den Kopf!

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  • so einen Dreck verlinke ich nicht! Wer glaubt, das lesen zu müssen, soll sich´s selber suchen…

Lieber doch Vegetarier werden?

Hmmm, sieht das nicht lecker aus?

Hmmm, sieht das nicht lecker aus?

Wer die Schnauze vom Fleisch noch nicht voll hat, nach all den Skandalen um BSE, Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, Maul- und Klauenseuche, Schweinepest, Vogelgrippe und zu guter Letzt auch noch Gammelfleisch, dem kann die Lust auf tierisches Eiweiss nun bald endgültig vergehen. Diesmal sind´s die Puten, die unter dem „Diktat des Marktes“ dafür büßen müssen, dass immer mehr Menchen auf ihr vermeintlich gesundes und fettarmes Fleisch zurückgreifen, nachdem ihnen beim Verzehr allen anderen Fleisches offenbar der Bissen im Halse stecken bleibt!

NDR Info berichtet am 19.2.2009 unter „Putenzüchter am Rande der Legalität“, dass die neue „Putenfleischmode“ für die Tiere zu einem nicht endenden Horror geworden ist. Im Rahmen der Massentierhaltung werden die Puten mit Antibiotika vollgestopft, obwohl dies ausdrücklich verboten ist. Natürlich dürfen kranke Tiere behandelt werden, aber keine Gesunden. Die zuständigen Veterinäre drücken vermutlich beide Augen und alle Hühner- (oder Puten-) augen zu und versorgen die armen, heulenden Putenmastbetriebe mit einem Coktail aus Antibiotika-Medikamenten, was diese derart verfetten lässt, wie die „ausgewogenen“ Hartz IV-Diät des (bald) ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin einen Hartz IV-Empfänger!

Wie üblich, verschwindet Antibiotika nach der Einnahme nicht einfach spurlos, sondern hinterlässt Rückstände im Fleisch und wohl aucvh ion allen anderen tierischen Produkten, so dass die Menschen, die sich von solcherart behandeltem Fleisch ernähren, schon mal gut mit Antibiotika vorbelastet sein dürften. Den Bakterien, gegen die man gemeinhin Antibiotika verabreicht, dürfte das allerdings scheißegal sein, sind sie doch durch die ohnehin übertriebene Anwendung dieses Medikaments längst resistent dagegen geworden. Die Frage lautet nun natürlich, ob das auch gut für den Menschen ist, besonders, wenn er irgendwann mal so heftig erkrankt, dass er wirklich mit Antibiotika behandelt werden muss? Vermutlich hat er dann einfach Pech gehabt. Schließlich ist es nicht das Problem des Putenmästers, wenn die Kunden seines Fleisches wirklich glauben, das wäre gesund, was sie da zu sich nehmen – oder vielleicht doch?

Hier zeigt sich wieder mal überdeutlich, wie verheerend der Profitgedanke sich sowohl auf die Tierzucht, als auch auf die Menschen, die sich guten Glaubens von solchen Produkten ernähren, auswirkt.

Andrea, vom andrea me-Blog schreibt übrigens darüber wie es Menschen gehen kann, die als TierrechtsaktivistInnen die Partei der geschundenen KReaturen ergreifen – man behandelt sie wie Verbrecher, ganz im Gegensatz zu den Verbrechern, die die Rechte der Tiere und der Verbraucher derart mit Füßen treten, wie z. B. die Putenmäster! Und Noah vom Mentio-Blog veröffentlicht auch einen Artikel zum Thema Tiermisshandlung, im Zusammenhang mit Tierversuchen für Botox-Präparate.

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    Hartz IV-Empfänger – fett, faul, versoffen!

    Den Eindruck könnte man gewinnen, wenn man die Meldungen liest, die derzeit in den Medien veröffentlicht werden.

    Herr Mißfelder, seines Zeichens Chef der Jungen Union, hat sich mit seiner Behauptung, die Erhöhung der Hartz IV-Sätze sei eine Anschubfinanzierung für die Alkohol- und Tabakindustrie (Artikel auf der Netzeitung vom 20.2.2009 „Alkohol und Zigaretten – JU-Chef Mißfelder diffamiert Arbeitslose“) gewesen, ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt. Den Berichten zufolge ist dies nicht das erste Mal, dass dem Herrn das Maul entgleist ist. Und weil es ja so einfach ist, auf die drauf zu hauen, die sowieso ganz unten stehen und darum auch keine Lobby haben, reiht er sich ein in die Liste derer, die da meinen, mit der Verleumdung Arbeitsloser könne man  ganz leicht politisches Kapital schlagen. Da unterscheidet er sich nicht von seinem Kollegen von der FDP, Henner Schmidt (hier seine Homepage), der die Empfänger von Hartz IV als Rattenfänger in Berlin (nicht in Hameln) zwangsverpflichtet wissen wollte (Artikel auf stern.de am 16.2.2009 „Arme sollen Ratten jagen“).

    Eins zeigt uns dieses unsäglich dämliche Geschwafel aber auf jeden Fall. Nämlich wie weit man in der Politik mittlerweile bereits vom Bodensatz Boden der Tatsachen entfernt ist. Klar, wenn ich meinen Arsch jeden Tag in einen bequemen Sessel platt drücke in irgend einem Parlament, auf irgend einem wohldotierten Parteiposten, oder beim hin und her gefahren werden zwischen diesen beiden im edel ledrig riechenden Fauteuil im Fond eines Audi A6 oder 8, da kann man schon den Blick für die Realität verlieren. Und wenn man sich hin und wieder durch die Niederungen der Städte kutschieren lässt, dann sieht man eben nur Besoffene herumtaumeln, Penner auf den Parkbänken liegen und Asoziale, die alte Flaschen einsammeln. Muss man da nicht zwangsläufig auf solch glorreiche Ideen kommen? Schließlich sind ja alle Hartz IV-Empfänger asozial, oder etwa nicht? Ich meine, wer sich Kunst und Kultur so konsequent verweigert, wie das Hartz IV-Empfänger tun, der ist asozial! Das weiss man ja!

    Aber das eigentliche Problem ist, dass diese Menschen asozial werden/wurden, weil sie zu Hartz IV-Empfängern geworden sind. Das verdrängt man gelonnt! Und mit diesen gnadenvollen Zahlungen ist einem einen Teilhabe am normalen Leben nicht mehr möglich – es fehlet den Menschen am nötigen Geld! Fett werden sie ebenfalls nur dann, wenn sie sich über einen längeren Zeitraum mit der Sarrazin-Hartz IV-Diät ernähren müssen. Und Flaschen sammelt man vielleicht nur deshalb, weil Weihnachten vor der Tür steht und man sich etwas mehr gönnen können möchte, als die gewohnte tägliche Bratwurst mit Brot? Genauso wenig ist zu erwarten, dass Menschen, die rauchen (und da gibt es auch genügend Politiker die das tun) nicht plötzlich mit Eintritt der Arbeitslosigkeit zu Nichtrauchern werden.

    Wie gut, dass es solche Menschen wie Mißfelder gibt, die einem klar machen, wo man in Wahrheit steht. Am unteren Ende der sozialen Leiter. Zwar besteht theoretisch die Möglichkeit, nach oben zu steigen, aber da stehen schon eine Menge Leute, z. B. unsere Politiker und an denen ist kein Vorbeikommen.

    Aber einen Vorteil hat die ganze Sache. Für mich jedenfalls. Wer so über andere Menschen spricht und denkt, der kann auch nicht ernsthaft darüber verärgert sein, wenn ich mir das Recht herausnehme, alle Politiker für korrupte, dumme und faule Oportunisten zu halten und dies auch genauso deutlich zu sagen!

    Dafür sprechen die Massnahmen, die „zur Bekämpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise“ ergriffen werden. Für mich ist es purer Aktionismus, wenn man der Hypo Real Estate mehr als 100 Milliarden Euro hinterherschmeisst, nur um dann festzustellen, dass in der Bilanz womöglich noch Riskien versteckt (man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lass: versteckt!) sind, die in den Bereich von 1 Billionen Euro reichen könnten! Und da macht sich noch ernsthaft jemand Gedanken darüber, wie der Markt oder der Großaktionär  J.C. Flowers, oder von mir aus auch die FDP auf eine Verstaatlichung reagieren wird! angesichts solcher Summen darf man als Steuerzahler schon mal höflich nachfragen, mit welchem Recht die Regierung unser Geld mit Schaufeln zum Fenster hinaus wirft und sich bei ein paar Euro mehr für die bedürftigen Hartz IV-Empfänger förmlich in die Hosen scheisst!

    weiterführende Links:

    Der Rattenfänger von…Berlin?

    Da hat sich die FDP in Berlin aber ein Ei gelegt, mit ihrem Fraktionsvize im Berliner Bezirkspalament des Bezirks Berlin Mitte. Henner Schmidt, so heißt der Knabe, kam auf die glorreiche Idee, den Menschen, die sowieso schon nichts mehr haben, als ihre „Würde“, diese auch noch zu nehmen. Da sie ihre Harzt-IV-Regelsätze zwangsläufig mit dem Sammeln von weggeworfenen Pfandflaschen aufbessern müssen, um nicht an Mangel- und Unterernährung zu verenden, sollen sie nach seinem Willen nun auch noch auf Rattenjagd gehen und pro erlegtem Teil die satte Prämie von 1,- € erhalten. Schon bei nur 2.500 erschlagenen Ratten, kommt man so, zumindest rechnerisch, auf 2.500,-€. Nicht schlecht für einen assozialen Flaschensammler. Da kann man ihm denn auch gleich sein Hartz IV streichen und voilá schon hat man wieder gespart!

    Natürlich muss man von dem Betrag auch noch die Aufwendungen für das Jagdgerät (etwa ein stabiler Knüppel) abziehen, aber so viel kann das auch nicht sein. Ja, ich möchte soweit gehen zu behaupten, dass man auf diese Art und Weise sogar die Selbständigkeit fördert, Kleingewerbe eben!

    Und jetzt? Jetzt fehlt nur noch Herr Sarrazin mit seinen unsäglichen Vorschlägen zur Hartz-IV-Diät (Berliner Kurier am 09.05.2008)! Ich kann schon die Schlagzeilen lesen:“Berlins Finanzsenator Sarrazin bringt ein Rattenkochbuch für Hartz IV-Empfänger heraus!“ So entfällt die Entsorgung der Viecher und aus dem Rattenfell kann man sicher warme Pullover stricken. Die sind dem Herrn Sarrazin ja auch so wichtig um die Heizkosten zu senken!

    weiterführende Links:

    • Ratten (Artikel bei Wikipedia)