Frankreich zeigt, wie sicher die Atomkraft ist!

Neuerlicher Zwischenfall im Atomkraftwerk Tricastin in Frankreich. wie FAZ.NET meldet, wurden bei einer Leckage 100 Mitarbeiter radioaktiv kontaminiert. Sorge macht den Betreibern aber nicht die Strahlenbelastung der Betroffenen (schließlich sei die Dosis „nur ein Vierzigstel des Grenzwertes“) sondern die Zahl der kontaminierten Menschen! Auch FocusOnline meldet den Vorfall unter dem Titel „100 Kontaminierte bei neuer AKW-Panne“.
Man kann wohl davon ausgehen, dass in der Vergangenheit Störfälle in Tricastin verheimlicht worden sind. Von 1964 – 1996 wurde hier hochradioaktives Material für militärische Zwecke aufbereitet. Umweltschützer befürchten gesundheitliche Gefährdungen durch freigesetzte radioaktive Substanzen in der Umgebung von Atomkraftwerken.
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Die Atomkraft ist sicher – die Atomindustrie auch?

Sicher kennt Ihr Homer Simpson, den Vollidioten der in einem Atomkraftwerk in Springfield – wo auch immer/USA arbeitet. Solche Profis arbeiten anscheinend auch in den Atommeilern in Frankreich, aber wahrscheinlich auch in Deutschland und in allen andern Staaten, die unser Klima mit Hilfe der Atomkraft „retten“ wollen.
Wegen Sicherheitsmängeln wurde nun das Atomkraftwerk Tricastin von der Atomsicherheitsbehörde geschlossen, schreibt Spiegel-online. Etwas zu spät, würde ich da behaupten, denn bereits 2007 hatte die Behörde das Unternehmen Socatri “ wegen überhöhter Strahlung und Lecks zur Ordnung gerufen“. Man sieht deutlich, wie wirkungsvoll die Massnahmen sind, die eingeleitet wurden! Den Unternehmen, ich möchte das mal ganz salopp formulieren, sind die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung und das Geschwätz der Behörden scheissegal!
Auch Greenpeace berichtet unter der Schlagzeile „Atomaufsicht ordnet Stilllegung in Tricastin an“, nachdem bereits am 8.7.2008 bemängelt worden war, dass die Bevölkerung zu spät informiert worden sei!
Es wurden Lecks in Auffangbehältern bemängelt, bevor die Havarie stattfand. Die Behebung der Mängel wurde angeordnet – angeblich – passiert ist NICHTS! Die Atomindustrie setzt sich über staatliche Anordnungen schlicht hinweg, weil sie zu der Ansicht gelangt, sie seien unnötig! Man erhebt sich über die staatliche Autorität, von der man gerade in Frankreich nicht behaupten kann, sie sei atomfeindlich.
Was sagt uns das? Es zählen immer nur und nicht nur in Frankreich stets die Unternehmensinteressen, sonst nichts. Mögliche Opfer unter der Bevölkerung werden als Kollateralschäden billigend in Kauf genommen. Die Gewinnmaximierung geht also praktisch über Leichen, wenn das nötig ist! Schließlich sind 74 kg Uran, die in die umliegenden Flüsse gelangt sind, nun wirklich keine Kleinigkeit, oder doch?
Also, freut Euch auf die schöne neue Zukunft, da kommt was auf uns zu!
Lasst uns handeln, bevor es zu spät ist. Protestiert gegen die Atomindustrie und unterschreibt Petitionen, drückt Euren Unmut über die Pläne unserer Regierung aus, die den Atomausstieg wieder rückgängig machen will, allen voran die bayrischen Vorzeigedeutschen Beckstein und Huber! Zeigt ihnen wo der Hammer hängt!
Wer übrigens immer noch glaubt, Atomkraft sei sicher, der hat zwar möglicherweise Recht, aber er sollte stets daran denken, dass diese vielleicht sicheren, nichtsdestotrotz aber doch gefährlichen Atomanlagen von Menschen bedient, gewartet und repariert werden. Und Menschen sind keine Roboter, sie machen Fehler, das liegt nun mal in der menschlichen Natur. Manchmal sind sie auch einfach nur Idioten ud dann machen sie gefährliche Fehler. Aber die gefährlichsten Menschen sind die an der Spitze der Energiekonzerne, die behaupten die Atomenergie sei sicher und umweltfreundlich und die Idioten in ihren Anlagen beschäftigen!
Beispiel gefällig? Bitte sehr: „Brand in schwedischem Atomreaktor Ringhals unter Kontrolle“ von Greenpeace am 11.7.2008 veröffentlicht.
Das fuereinebesserewelt-Blog ruft zur Teilnahme an einer Aktion von Foodwatch auf, die seit Anfang des Jahres läuft und für einen Grenzwert für Uran im Trinkwasser fordert. Nehmt bitte daran teil, füllt das Formular aus und tut Euren Unmut darüber kund, dass es einen solchen noch immer nicht gibt!

G8-Gipfel geht zu Ende!

Was ist das Fazit des G8-Gipfels im japanischen Toyako? Wenn Ihr meine persönliche Meinung hören und lesen wollt, so hätte man sich dieses Theater mal locker sparen können. Ihr kennt ja mittlerweile meine Einstellung zu solchen Veranstaltungen! Eine nette Videokonferenz per Satellit hätte unserer Mutter Erde eine ganze Menge CO2-Emissionen aus den Triebwerken der Düsenjets erspart, mit denen die Teilnehmer aus allen Ecken der Welt angereist sind. Und was man an Kosten hätte sparen können und vielleicht dem Umwelt- und Naturschutz zukommen lassen, versuche ich erst garnicht zu beziffern.

Vielleicht wäre Renate Kühnast dann auch der Anblick von George Dabbelju`s Männlichkeit erspart geblieben, deren Qualitäten sie – dem Gesichtsausdruck nach zu deuten – wohl nicht gerade überzeugt haben dürften.

Aber Spass beiseite. Wer ein klein wenig mit den Gepflogenheiten der Politik vertraut ist, dem schwant schon was es heisst, wenn Angela Merkel von fruchtbaren Diskussionen sprich, die in einem kontruktiven Klima stattgefunden hätten.
Natürlich weiss der Kenner, dass dies soviel heisst wie: „Es gab heftige Meinungsverschiedenheiten und keiner war bereit zu Gunsten der Natur und unseres Planeten nachzugeben!“ Das will natürlich niemand offen zugeben. Man könnte ja sein Gesicht verlieren, wenn sich heraus stellte, dass man selbst der Quertreiber ist, nicht wahr?
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es viel blabla gegeben hat. Man ist sich einig, dass bis zum Jahr 2050 (in Worten zweitausenfünfzig!) der CO2-Ausstoss halbiert werden soll (keiner weiss von welchem Wert dabei ausgegangen wird, oder welches Jahr die Basis für die Berechnung bildet!) und dass zur Rettung des Weltklimas auf keinen Fall auf die „sichere“ Atomernergie verzichtet werden kann. Was für ein merkwürdiger Zufall, dass ausgerechnet jetzt eine Havarie im französischen Atommeiler Tricastin zeigte, wie „sicher“ die Atomenergie tatsächlich ist (ich will ja nicht gehässig sein, aber der Zeitpunkt hätte günstiger kaum sein können!). EU-Kommissionspräsident Barroso hat Geld an Hungernde verteilt, dass ihm garnicht gehört, was sofort die Kritik unserer Kanzlerin Merkel zur Folge hatte. Aber im Großen und Ganzen ist man sich einig. Worüber, das bleibt das Geheimnis der Teilnehmer am G8-Gipfel.
Hauptsache ist, man hat sich gut amüsiert!

Die Atomkraft ist sicher – sicher!

Wie Yahoo soeben unter dem Titel „Radioaktive Flüssigkeit aus französischem AKW ausgetreten“ meldet, kam es im französischen Atomkraftwerk Tricastin zu einem Zwischenfall. Selbstverständlich bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung, obwohl die Brühe, die reichlich Uran enthielt, in mehrere Flüsse der unmittelbaren Umgebung floß. Mal sehen, was Greenpeace dazu in Kürze zu melden hat!
Ist doch wirklich erstaunlich, ich habe noch nie im Zusammenhang mit einer Havarie in einem Atommeiler von irgendeiner Gefährdung der Natur oder gar der Bevölkerung gehört! Ist das nicht merkwürdig?
Und hier ist er schon, der Link zur Greenpeace-Meldung, die sich ein ganz klein wenig anders liest.