1984? War gestern – heute gibt es Amazon und andere Datenkraken!

DAS habe ich mir schon immer gewünscht! Das mir einer Sachen liefert, die ich zwar nicht bestellt habe, aber dafür auch garnicht wollte. Das ist die nächste Stufe des Consumer-Profiling! Schöne neue Welt. Endlich kann ich mir den Arsch abwischen, bevor ich Scheißen war und den Abgang krieg ich auch, bevor ich mir die Mühe machen musste, den Geschlechtsverkehr durchzuführen! Halleluja, fehlt nur noch die Mauterfassungsbrücke des Verkehrsministers in meinem Schlafzimmer, dann kann Herr Dobrinth gleich die Vergnügungssteuer von meinem Konto abbuchen lassen…

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Immer wenn die Scheiße stürmt – Camerons Angst vor dem Mega-Shitstorm!

David Cameron, ein Mann wie ein personifizierter Shitstorm, will eine schnelle Einscheißtruppe, die gegen Shitstorms antwittern soll? Naja…warten wir´s ma ab!

Das Einfachste wäre ja, Cameron würde für eine Politik sorgen, die sich um die Belange der Bürger kümmert und nicht ausschließlich um die Interessen der Wirtschaft. Aber weil das in Deutschland unter Muddis Hängebusen so gut zu funktionieren scheint, mag er sich wohl auch als der Enkel und die neoliberale männliche Eiserne Lady Großshitanniens fühlen! Kein Wunder, dass die Politik in dieser Richtung keine Wünsche offen lässt! Und auch kein Wunder, dass nun jeder erkennen kann, um was für einen famosen Schwachkopf es sich bei Lady Cameron handelt!

So muss er auch auf den Trichter gekommen sein, Scheiße mit Scheiße bekämpfen zu wollen. Was bei einem Waldbrand möglicherweise funktioniert, nämlich Feuer mit Feuer zu bekämpfen, kann im Fall von Scheiße aber schnell in die Hose gehen!

Viel Spass bei dem Versuch, Herr Cameron, aber vergessen sie nicht, dass die User deutlich in der Überzahl sind und im Falle eines ordentlichen Shitstorms ganz sicher den längeren Atem haben…

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Dauerhaftes Wachstum, gibt´s das überhaupt?

Das, was sich mancher insgeheim selber schon gedacht hat, wird jetzt in einem Artikel auf taz.de (vom 1.2.2009) unter der Überschrift „Wuppertal-Institut-Forscher über Finanzkrise – Stetes Wachstum ist nicht möglich“ offenbar bestätigt: Dauerndes Wachstum ohne Grenzen ist nicht möglich! Ist eigentlich logisch. Jeder Markt, auf dem man seine Geschäfte tätigt, gleich welcher Art sie auch sein mögen, ist irgendwann gesättigt! Und dann? Ein kleiner Krieg vielleicht, um die Nachfrage zuerst nach Waffen und dann beim Wiederaufbau nach allen anderen Waren und Produkten zu steigern? Lest Euch mal diesen Artikel durch. Aufmerksam gemacht hat mich Offenbacher auf Twitter, der sehr auf Nachhaltigkeit bedacht ist. Seine Tweeds und Links sind sehr lesenswert!

100.000 Gesichter für die Chance Nachhaltigkeit!

Bei Twitter (Artikel bei Wikipedia mit Link zu Twitter) ist mir neulich der Blogger Hannes Offenbacher aus Österreich aufgefallen, der sich ganz vehement und mit sehr viel Nachdruck für Nachhaltigkeit (Hier auf Wikipedia findet Ihr eine genaue Definition zum Thema Nachhaltigkeit, – Drei-Säulen-Modell – damit Ihr Euch orientieren könnt, um was es dabei eigentlich geht)! engagiert. Unter anderem hat er einen Nachhaltigkeitskalender aus der Taufe gehoben, auf dem jeder Veranstaltungen und Events zum Thema Nachhaltigkeit eintragen kann. Email genügt, mit einer kleinen Erklärung warum und wieso, dann schaltet er den Kalender für den Betreffenden frei. Sein Blog heisst „Besser gehts immer“ und damit hat er zweifellos recht.
Auf Facebook (Artikel auf Wikipedia mit Link zu Facebook) hat der gute Mann eine Aktion losgetreten, mit der er ein Netzwerk nachhaltig orientierter Menschen schaffen will. Ziel bis Ende 2009 sind 100.000 Mitglieder (Darum heisst die Gruppe logischerweise auch „100.000 Gesichter für die Chance Nachhaltigkeit“) in dieser Gruppe weltweit – zugegeben, eine etwas kühne, aber dennoch eine Zielmarke, die nicht unmöglich sein muss. Schließlich hat das Jahr erst angefangen und als ich mich heute eintrug, da waren es immerhin schon 666 Mitglieder und wenn Ihr Euch anschließt und darüber berichtet, dann wird bald die 1.000 geknackt! Also, auf geht´s!
Gute Ideen kann man nicht oft genug unterstützen und wenn´s um Nachhaltigkeit geht, sowieso! Mit so ner Masse Leute im Rücken kann man schon was bewegen!