Penny erklärt uns die Welt!

In kapitalistischen Systemen ist es ja immer wieder so, dass die Politik behauptet, der Staat sei nicht der bessere Unternehmer. Andererseits geht die Politik, in schönster Eintracht mit Vertretern der Wirtschaft, immer davon aus, dass Unternehmer immer auch zugleich die besseren Politiker sind. Denn sonst gibt es keine Erklärung dafür, dass Milliardäre sich besonders gern in die Politik einmischen und beispielsweise als Präsidenten antreten, oder Minister, oder „Berater“? Und wir wissen ja alle, wie sehr den Reichen und Besitzenden das Schicksal der Unterschichten am Herzen liegt, wie sehr sie die Sorge darüber drückt, ob die Menschen in diesem System soviel verdienen, dass sie davon angemessen leben können. Dass die Arbeitsplätze sicher sind und alles gerecht zugeht! Täglich wird uns überall auf der Welt demonstriert, wie engagiert Großkonzerne sich für Menschenrechte, Natur und Umwelt einsetzen! Kein Wunder müssen die USA und die EU daher geheim über TTIP und CETA und über was auch immer verhandeln. Denn die Mehrheit der Menschen ist so doof, dass sie nicht begreifen, wie gut es die Wirtschaft mit ihnen eigentlich meint. Deswegen müssen sie zu ihrem Glück gezwungen werden! Wie kleine, dumme Kinder, die unter der Obhut von Mami und Papi, oder Mami und Mami, oder Papi und Papi, zu wohlerzogenen, fleissigen Sprößlingen erzogen (oder sollte ich sagen dressiert) werden, die sich dem Willen der marktkonformen Demokratie und der scheindemokratischen Marktwirtschaft beugen.
Ich bin froh, dass uns Penny Pritzker das jetzt ein für alle mal erklärt hat! Danke Penny…

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Das Märchen vom umweltfreundlichen Dieselmotor!

Da hat die Lobby wohl mal wieder ganze Arbeit geleistet. Die Umweltministranten von 5 Bundesländern konnten sich nicht darauf einigen, Steuervorteile und Subventionen für den besonders umweltschädlichen Dieseltreibstoff abzuschaffen. Und warum auch? Schließlich braucht man ja in die Motoren nur die enhtsprechende Software einbauen und schon stimmen die Abgaswerte bei den vorgeschriebenen zweijährlichen Hauptuntersuchungen. Wie es geht, hat VW vorgemacht. Jedoch wäre es ein fataler Irrtum zu glauben, die Volkswagenbauer seien die einzigen, die bescheißen. Sie waren nur so dämlich, sich als Erste erwischen zu lassen. Freilich ist uns allen sonnenklar, dass hier niemand von irgend etwas wusste. Natürlich waren da nur ein paar hundert Einzeltäter am Werk. Von einer systematischen Betrugsabsicht auszugehen, ist dabei ebenfalls nicht zielführend. Wichtig und ich meine wirklich wichtig, sind am Ende des Jahres nur die Boni des Vorstandes und des Managements!

Dieselruss und lungengängiger Feinstaub belastet bekanntermaßen zu einem nicht unerheblichen Teil die Atemwege vor allem beim Menschen, aber auch Tieren. Nicht nur Benzinmotoren sind Dreckschleudern, nein, wer hätte es gedacht, auch Dieselmaschinen sind (trotz des geringeren spezifischen verbrauchs und der deutlich höheren Wirkunsgrades) umweltbelastend. Besonders in der kalten Jahreszeit, entsprechenden Wetterverhältnissen und in Ballungsgebieten sind Dieselruss, Feinstaub und Stickstoffoxid die Hauptverursacher von Smog, neben den Emissionen von Heizanlagen und dem Ausstoß von Abgasen durch die Industrie.

Ein besonderes Interesse an einer Beibehaltung des status quo hat natürlich die Logistikwirtschaft und hier besonders die Speditionen. Die haben freilich keine besondere Lust, die Kosten der durch sie verursachten Umweltbelastung auch nur ansatzweise durch eine höhere Steuerlast zu kompensieren, schmälert dies doch die sprudelnden Gewinne. Und wer will darauf schon verzichten. und so sind – wie in vielen anderen Bereichen auch – die wirtschaftlichen Interessen mal wieder deutlich höher angesiedelt, als die Gesundheit der Menschen oder gar der Schutz von Umwelt und Natur.

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Kleidung aus Müll?

Warum eigentlich nicht? Stellt sich nur die Frage, welchen und wieviel Sinn es macht, z. B. aus alten Plastiktüten das Rohmaterial zur Herstellung von Kleidung zu gewinnen?

Zuerst muss man dazu bemerken, dass es eigentlich ein Witz ist, ein paar hundert Plastiktüten so zu verspinnen, dass daraus so etwas wie Garn herzustellen ist. Betrachtet man die unglaublichen Mengen an Plastik, die mittlerweile im Meer schwimmen und setzt die paar recycelten Tüten dazu in Relation, dann kann man das ganze Zeug eigentlich sofort wieder dorthin schmeißen, wo man es hergeholt hat. Ins Meer, oder auf die Müllkippe! Aber wenn man diese Idee als einen recht geschickten Marketinggag einer jungen DesignerIn versteht, kann man der Sache schon einiges mehr abgewinnen.

Natürlich sind wir uns alle darüber im Klaren, dass diese Form des Upcycling keine Lösung für das gigantische Problem der Meeresverschmutzung u. a. durch Millionen von Tonnen Plastikmülls sein kann. Es ist allenfalls eine Randnotiz auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Lösung, die da nur lauten kann – kein Plastikmüll mehr in die Ozeane! Aber immerhin ist es ein bemerkenswerter Ansatz. Denn es macht ja durchaus Sinn, Materialien mehrfach zu nutzen, wenn ein aus einem bestimmten Rohstoff hergestelltes Produkt seinen Lebenszyklus durchlaufen und seinen Zweck, mehr oder weniger zufriedenstellend, erfüllt hat.

Bei Platiktüten ist es meist so, dass sie nach einmaliger Verwendung nicht mehr weiter verwendet werden (können) und darum sofort in den Abfall geworfen werden, nachdem man mit den Waren, die man darin transportiert hat, zu Hause angekommen ist.

Überhaupt ist das Upcycling nach der Erst- oder Zweitnutzung sicher deutlich sinnvoller und umweltverträglicher, als die „thermische Behandlung“ in der Müllverbrennungsanlage, die derzeit noch das Maß aller Dinge ist. Und für alle, die sich fragen, was denn Upcycling eigentlich sein soll, hier die einfache Antwort – man nutzt Abfallstoffe so, dass aus ihnen neue Produkte hergestellt werden können und diese Produkte dann höherwertig sind, als das ursprüngliche Produkt! Grundsätzlich keine schlechte Idee, wie ich persönlich finde.

Ein Aspekt steht noch im Raum, der bislang unbeantwortet ist. Wie sieht es beispielsweise mit der Schadstoffbelastung von Kleidungsstücken aus, die aus re-, bzw. upgecycelten Plastiktüten hergestellt werden? Wie sieht es mit der Produkthaftung aus, wenn es zu gesundheitlichen Problemen kommt? Wer ist dann dafür verantwortlich? Vermutlich derjenige, der aus upgecyceltem Kunststoff Kleidung herstellt. aber kann er wissen, was in den von ihm verwerteten Plastiktüten eigentlich wirklich drin ist?

Einen wirtschaftlichen Faktor sieht wohl außer den enthusiastischen Upcyclern selbst derzeit niemand darin, ausgesonderte Produkte zur Rückgewinnung von Rohstoffen zu nutzen. Okay, Metaal, Glas, Papier und dergleichen war schon immer eine Geschäftsidee, die sich große Unternehmen gern unter den Nagel rissen, um sich daran zu bereichern. Wäre das Recycling in absehbarer Zeit eine Sache, mit der man eine Menge Geld verdienen könnte, hätten sich die Rohstoffkonzerne längst in dieser Branche breit gemacht und kleine Recycler und Menschen, denen weniger der Profit am herzen liegt, als die Nachhaltigkeit, längst aus dem Markt gedrängt.

So lange der Rohölpreis nicht deutlich über hundert Dollar je Barrel liegt, wird es wohl auch keine Änderung in dieser Einstellung geben.

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Karpfen? Ausgerechnet Karpfen…

Wie wir alle mittlerweile zur Genüge wissen, ist die Menschheit gerade dabei die Meere, die man lange Zeit für eine nahezu unerschöpfliche Rohstoff- und Nahrungsquelle gehalten hatte, die Meere völlig leer zu fischen. Natürlich tut man das nicht, um möglichst viel Profit zu machen. Nein, man tut das aus rein humanitären Gründen (jedenfalls wenn man der Fischindustrie und ihrer Propaganda Glauben schenken mag). Denn die darbende und hungernde Menschheit muss ja irgend wie ernährt werden.

Bedauerlich ist dabei nur, dass die Fische nicht dort angelandet und verteilt werden, wo der Hunger am größten ist. Man wirft sie dort auf den Markt, wo das meiste Geld bezahlt wird! Also in den Industrieländern. Und weil es nach den Regeln des freien Marktes geht, Fischt man nicht nur die gesamten Fischgründe leer, sondern zerstört auch gleich die Laichgebiete. Und weil niemand anders sonst den Fischreichtum ausbeuten soll (Konkurrenz belebt eben nicht immer das Geschäft), drängt man die einheimischen Fischer mit ihren hölzernen Seelenverkäufern einfach aus dem Markt, indem mam sich die Fischereirechte gegen bare Münze von den korrupten Regierungen der Dritte-Welt-Staaten sichert!

Auch das ist der freie Markt! Aber das ist ja nichts Neues im Kapitalismus. Und deshalb fragen wir uns, denen im krassen Gegensatz offenbar zu fast sämtlichen Ökonomen dieser Welt klar ist, dass die Ressourcen unserer Erde endlich und damit begrenzt sind, was die Fischfangflotten machen werden, wenn es keinen Fisch mehr gibt, den man fangen kann? Beginnen sie dann, wie ich es gelegentlich bereits erwähnte, dann die enormen Mengen an Plastik aus den Meeren zu fischen? Meinetwegen subventioniert von ihren Regierungen, wie das heute bei den Fischfangflotten der Fall ist, die im Namen der Wirtschaft und des freien Marktes die letzten Fischbestände dezimieren.

Wer schon unbedingt Fisch essen muss, der kann sich online bei Greenpeace kundig machen, welchen Fisch er geniessen kann, ohne dass ihm anschließend sein schlechtes Gewissen zu scharfem Sodbrennen verhilft. Dafür ist auch eine App erhältlich, für alle, die es sich nicht merkeln können oder wollen und die ohne ihr Smartphone nicht mehr leben können.

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Fischer´s Fritz fischt frisches Plastik…

Jetzt brauchen wir nur noch nach Möglichkeiten zu suchen, wie wir Plastik fressen und (eventuell) ohne größere Verdauungsbeschwerden wieder loswerden können, dann können wir auf diese dämlichen Fische komplett verzichten. Die werden schließlich sowieso immer weniger, aus welchen Gründen auch immer! Da bietet sich doch die Plastikflut als perfekte Lösung an.

In dem Maße wie die Fische abnehmen (das ist ein sehr gutes Bonmot, dass mir da gelungen ist, denn die Fische haben überhaupt nicht mehr die Zeit um genug Gewicht zuzulegen und die Geschlechtsreife zu erlangen, da sie vorher aus dem Wasser gezogen und zu Fischstäbchen verarbeitet werden), nimmt der Plastikabfall zu? Das müssten wir doch irgendwie wirtschaftlich nutzen können. Wäre doch gelacht. Der Kapitalismus hat für alles eine Lösung. Hab ja erst neulich von einem Staubsauger für´s Meer gelesen, der den Plastikmüll einsammelt, während er über das Meer kreuzt! Naja ein bisschen Plastikmüll jedenfalls!

Und was, wenn wir jetzt die Fischfangflotten dazu nutzen, den Plastikabfall aufzu…äh…fischen? Die riesigen Fischfangflotten haben es in nicht mal dreißig Jahren geschafft, die Meere fast leer zu fischen. Nun sollen sie halt den Dreck einsammeln. Dafür kann man dann die Subventionen weiter laufen lassen. Und da Plastik ja in Wirklichkeit nichts anderes als Erdöl ist, nur in anderer Form, kann man daraus wieder Öl gewinnen, dass wir anschließend in unseren Autos verheizen.

Fullspeed für den Umweltschutz! Das ist zwar genauso sinnvoll wie die Aktion „Saufen für den Regenwald“, den eine namhafte Brauerei alljährlich auf´s Neue zu inszenieren, ja zu zelebrieren pflegt, aber was wissen wir schon von Marketing, nä? Ach so, das lohnt sich ja garnicht, bei einem Ölpreis von derzeit unter 28 Dollar je Barrel! Dann muss die Rettung der Meere eben noch ein Weilchen warten…

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Das Drama mit der Deutschen Bahn!

Kaum zu fassen, was sich da, kurz nachdem sich ausgerechnet der unsägliche Herr Pofalla, mit überaus großer Geste eben solche Töne spuckend, als neuer Bahnvorstand aus dem Zugfenster gelehnt hatte, bei der Deutschen Bahn abspielt! Manch einem werden die warmen Worte noch in den Ohren klingeln, mit denen man salbungsvoll ankündigte, die ewigen Verspätungen nun endlich mit speziellen einsatzteams angehen (wie auch immer man sich das vorzustellen hat), mit neuem Wagenmaterial in eine glorreiche Zukunft fahren wolle.

Dabei wäre eine Fahrt in die glorreiche Vergangenheit der Bundesbahn eher angesagt. Eine vergangenheit, in der es noch echte Beamte bei der Bahn gab und der Staat, respektive der Steuerzahler, mit seinen Steuergroschen dafür sorgte, dass alles lief, wie es laufen sollte. Nicht so wie heute, wo zwar immer noch der Steuerzahler haftet, aber dank der Profitgier der Politik nichts aber auch garnichts mehr in den Wagenpark und die Schieneninfrastruktur investiert, dafür aber um so mehr repariert, improvisiert und geflickschustert wird! Und dann müssen ja auch noch so wichtige Leute wie der eingangs erwähnte Herr Pofalla untergebracht, „sinnvoll“ beschäftigt und natürlich auch bezahlt werden. Aber wer wird denn schon so kleinlich sein, außer mir?

Neulich wurden neue Doppelstock-IC in Betrieb genommen. Mit ähm „ultramoderner Neigetechnik“, die eigentlich überhaupt nicht vorgesehen war. Dennoch schwanken die Wagen bei frisch geschliffenen Schienen derart heftig, dass nicht eben wenige Passagiere heftig kotzen müssen. Und das wohl nicht nur wegen des Fahrpreises.

Sind das zwar Mängel, die man selbstverständlich vorab nicht auch nur erahnen konnte, gibt es zum Ausgleich dafür an anderer Stelle ebenfalls Probleme. Nämlich wenn einer der vier größten Feinde (und das sind neben Frühling, Sommer, und Herbst auch der Winter, selbst wenn er garnicht als solcher zu bezeichnen ist!) und der Bahn sein kühles Szepter schwingt. Da frieren schon mal die Oberleitungen und die Weichen ein, gleichwohl wir uns noch gut an die Lobeshymnen der Bahn auf sich selbst erinnern können, als sie nach dem letzten Winter lauthals verkündete, es seien nun mehrere tausend Weichen zusätzlich beheizt und damit wintersicher gemacht. Fragt sich nur wo? Wahrscheinlich auf der oft und gern genutzten Strecke von Berlin nach Mekka in Saudi-Arabien, die vornehmlich dem Transport frisch erworbener Panzerfahrzeuge dient.

Nun, vielleicht habe ich etwas übertrieben, als ich sagte, es würde garnichts investiert. Hin und wieder werden ein paar neue Bahnsteige mit großem Tamtam der Öffentlichkeit übergeben. Die stellt man einfach irgendwo in die Pampa, vorzugsweise in deutlichem Abstand zu den bereits vorhandenen alten und oft denkmalgeschützten Anlagen. Es ist ja auch nicht wirklich werbewirksam, wenn man jeden Morgen, wenn man auf seine mehr oder weniger pünktliche Zugfahrt zum Arbeitsplatz wartet, dabei zuschauen kann, wie diese oft wunderschönen Gemäuer langsam vergammelnden Schmuckstücke zusammen fallen. Statt dessen verscherbelt man sie oft für einen Apple und ein Ei an irgend welche Investoren, statt sich selbst drum zu kümmern!

Ach ja und die schönen neuen Bahnsteige sind meist schon nach zwei, höchstens drei Wintern (und das will in unseren Breiten ja nun wirklich schon was heißen), wegen des aggressiven Streusalzes irreparabel beschädigt. Von den Baufirmen, die man für solche Baumängel haftbar machen könnte, fehlt dann aber meist schon, wie von unserem Winter, jede Spur!

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Na bitte!

Geschichte mit dem „neuen“Weltklimavertrag geschrieben? Wie ich schon sagte. Nichts Konkretes. „Deutlich unter zwei Grad“ soll die Erderwärmung bleiben? Und das Ganze soll erreicht werden durch „keine bindenden Ziele“ zur reduktion der CO2-Emission, „freiwillige Selbstverpflichtung“ zum Klimaschutz. Industriestaaten sollen ebenfalls „konkrete, quantifizierbare Selbstverpflichtungen zur CO2-Reduktion“ vorlegen und andere Staaten dazu „ermutigen“? Wie auch immer. Das man dazu zwei Wochen Gesabbel benötigte und etliche Bordellbesuche (auf Kosten der Steuerzahler) in Paris, sei hier nur kurz am Rande angerissen.
Alle 5 Jahre sollen die Klimaschutz-Pläne der Regierungen überprüft werden – und sogar verschärft? Na warten wir´s mal ab, wie ernst man die freiwilligen Selbstverpflichtungen zu Nichts und wieder Nichts nehmen wird! Wieso angesichts dieser belanglosen Klimabeliebigkeiten der WWF in solch euphorischen Jubel ausbricht, mag sich mir nicht so ganz erschließen. Aber ich bin ja auch nur ein dummer kleiner Blogger, der an allem herum mäkelt, sogar an solch bahnbrechenden Erklärungen zum Schutz des Klimas. Hauptsache ist doch, das Klima auf dem Klimagipfel war nicht allzu aufgeheizt! Aber vielleicht sollte ich solch klimatische Bonmots angesichts dieses Gipfeldesasters doch besser unterlassen.
Bis man diese (und ich wiederhole es mit großer Leidenschaft und innigster Hingabe) „freiwillige Selbstverpflichtung“ zum erstenmal überprüfen wird, ist es sowieso viel zu spät, um im Zweifelsfall noch irgend etwas sinnvolles zu unternehmen, das die Klimaaerwärmung auf „deutlich“ unter zwei Grad begrenzen könnte!
In meinen Augen ist diese Vdereinbarung nichts weniger als historisch. Ich würde sie eher als hysterisch bezeichnen, wenn man mich denn früge. Aber mich frägt ja keiner! Vielleicht kann ja auch VW mit seiner erprobten Abgassoftware beim Überprüfen der Klimaziele helfen? Dann sind die freiwilligen Ziele sicher schon bald deutlich unterschritten…

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Weltklimavertrag angenommen „Wir haben heute alle zusammen Geschichte geschrieben“ (Artikel auf faz.net vom 12.12.2015)

Ach was muss man oft von bösen…

…Winterkörnern höern und lesen?

Wie zum Bleistift hier von dem,

Den wir auf dem Bilde sehn!

 

Einst war er der Held von Volkswagen, dann aber, ahnunglos wie ein neugeborenes Kind, riss ihn der Dieselskandal mit sich hinfort, der von einem Tag auf den anderen über das verrußte Antlitz dieser Erde fegte.
Gestern noch auf stolzen Rossen, heut´ schon durch die Brust geschossen! Zwar gar nicht einmal so schlecht bezahlt, aber doch die Verantwortung scheuend, für Vorgänge in seinem Konzern die, bei aller Liebe, nicht ein übereifriger Hausmeister, oder ein paar verwirrte Ingenieure mal so eben beschliessen und durchführen konnten, versprach er eben noch volle Transparenz, nur um morgen schon seinen Hut zu nehmen und sich in Harm und Altersarmut zu verabschieden! Und nun will man ihn auch noch ans Kreuz des Transaxleprinzips nageln und ihn seiner ganzen Macht berauben? All seiner automobilen Penisverlängerungen mit hunderten und aberhunderten von PS?
So wird er wohl dahin gehen. Mit zitterndem Unterkiefer und leise sabbernd. Und wenn in hundert Jahren eine neue Religion entsteht, von picklig-pubertierenden Polo-Tunern aus der Taufe gehoben, dann wird er ihr Heiland sein!
Heute aber ist es nicht mit einem Winterkorn getan, um diese Schmach von Volkswagen abzuwaschen. Da ist schon ein Doppelkorn nötig!
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Rolling Strom!

Ja Donnerwetter! Elektroautos werden in Zukunft ein „E“ im Kennzeichen tragen? Das wird den Markt revolutionieren, denke ich! Wen interessiert es da schon, dass sich die Reichweite bislang so gut wie überhaupt nicht zum Positiven hin entwickelt hat?

Da kommt die Möglichkeit zum kostenlosen Parken gerade Recht. Schließlich muss man ja sein Auto irgendwo abstellen können, wenn der Akku im unpassendsten Moment in die Knie geht und da wäre es ja wirklich unangenehm, wenn man dafür auch noch Parkgebühren zahlen müsste, nicht wahr? Subventionierung von Elektroautos durch die Regierung kommt aber wohl nicht in Frage.

Man will das, was die Regierung in Norwegen erreicht hat, nämlich einen regelrechten Boom auszulösen, indem sie deftige Zuschüsse für die Fahrzeuge bezahlt, mit der bekannten schwäbischen Knickerigkeit und ein paar ebenso überflüssigen wie absurden Gimmicks erreichen. Denn als „schwäbische Hausfrau“ ehrenhalber, möchte Muddi verhindern, dass ihr rollender Wolfgang mit Geld um sich schmeisst. Wer weiss schon, wann die nächste Bank gerettet werden muss?

Und mal im Ernst. Die Automobilindustrie, besonders die Deutsche, hat doch nicht das geringste Interesse an der Elektromobilität. Alle anders lautenden Behauptungen sind nicht viel mehr als Lippenbekenntnisse. Oder sieht irgendwer irgendwo den Willen, ein Speichermedium für Elektrofahrzeuge zu entwickeln oder gar zu bauen? Nein, im Gegenteil.

Die Autoindustrie will sich nur ein klein bisschen engagieren, wenn die Bundesregierung mit kräftigen Subventionen die Entwicklungen bezahlt. Vermutlich sind schon unzählige Milliarden in diesem Bereich verpulvert worden. Messbare Ergebnisse oder serienreife Produkte haben die Konzerne nicht vorzuweisen. Das ist bezeichnend.

Daneben gibt es so gut wie kein Modell, mit einem halbwegs brauchbaren Elektroantrieb und einer akzeptablen Reichweite. Wäre ja auch schade, wenn die ganzen Verbrenner, hochentwickelt wie sie heute sind, nicht mehr verkauft werden könnten, weil die Kunden sich auf umweltfreundliche Technologien einließen.

Was passiert also? Die großen, vorzugsweise die deutschen Premiumhersteller, werfen jetzt ein paar Hybridmodelle auf den Markt, um den Flottenverbrauch zu senken und wenigstens so zu tun, als seien sie fleissig am forschen und entwickeln. Stattdessen werden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor auf Hybrid umgestellt, was den rein elektrischen Betrieb für etwa 50 km, vielleicht auch 60 km sicher stellt. Das Ganze wird mit einem deutlich höheren Gewicht erkauft und konterkariert damit den  Trend hin zu einem kleineren ökologischen Fußabdruck. Aber auch das interessiert wohl nur am Rande.

Auch die Verbrennungsmotoren, die immer stärker werden, wenn sie auch derzeit weniger Hubraum haben und auf den ein oder anderen Zylinder verzichten, müssen sich mittlerweile deutlich mehr mit den immer schereren Autos abmühen. Und natürlich will heute keiner mehr ein Auto fahren, das nicht wenigstens 220 km/h auf der Autobahn schafft. Und damit die eitlen Käufer dieser ökologischen Wahnsinnsmobile  ein bisschen was gegen ihr schlechtes Gewissen tun können, lügen die Autokonzerne den Verbrauchern die Hucke voll mit an den Haaren herbei gezogenen Verbräuchen, die kein Menssch im normalen Fahrzyklus erreichen kann. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

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…und dabei ist auch radioaktives Wasser ins Meer gelangt

So lautete die etwas lapidare Meldung zu den Folgen des verheerenden Taifuns Etau der sich über Japan austobt. Bislang sind wohl drei Tote zu beklagen, etliche Menschen werden noch vermisst. Bis zu 170.000 Menschen flohen vor dem Sturm. Die Behörden seien alarmiert, heisst es. Daneben, man kann es kaum glauben, ist der sind die Katastrophenmeiler von Fukushima durch die Wassermassen geflutet wurden und Tepco, die ja bekanntlich seit Jahren die Kernschmelze in den havarierten Reaktoren unter Kontrolle haben (wollen) mussten eingestehen, dass die Wasserpumpen überschwemmt wurden und nunmehr wieder (oder immer noch, wer weiss das schon so genau?) radioaktives Wasser ins Meer gelangt.

Nun sollte man sich nicht allzu viele Sorgen über die Verschmutzung mit strahlendem Wasser machen, oder den radioaktiven Fallout, der die Gegend in großem Umkreis verseucht hatte, denn schließlich will die fürsorgliche Regierung in Tokio in Kürze Teile der Sperrzone öffnen und wieder besiedeln!

Derweil schwimmen die Menschen in dem Katastrophengebiet die Häuser davon, auf deren Dächern sich teilweise noch Menschen befinden, die mit Hubschraubern gerettet werden müssen. Wenigstens der Schutz und die Hilfe bei Naturkatastrophen funktioniert eingiermaßen in Japan. Andererseits zeigen uns die unabsehbaren Folgen dieses Sturms, wie klein im Vergleich zur Gewalt der Natur doch der Mensch mit all seinen technischen Möglichkeiten ist. Die Naturgewalten kann er nicht kontrollieren. Er vermag vielleicht mit großem Aufwand die Folgen von Naturkatastrophen zu bewältigen und die Zerstörungen beseitigen, aber kontrollieren kann er die Natur nicht.

Er vermag ja nicht einmal die von ihm geschaffenen Technologien zu kontrollieren…

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