Mit dem Hintern gegen CO2!

Am heutigen Montag gab es eine krasse Aktion von Umweltschützern auf dem Flughafen London-Stansted. 57 Demonstranten wurden laut einem Bericht von n-tv.de von der britischen Polizei festgenommen.

Die Umweltaktivisten, die nach eigenen Angaben Mitglieder der Gruppe Stupid World (wer auch immer das sein mag?) sind, schnitten in aller Ruhe die Zäune um das Rollfeld durch, schleppten tragbare Absperrgitter herbei und ketteten sich daran fest. Dann ließen sie sich nieder und warteten das Eintreffen der Polizei ab. Die Fluggesellschaft Ryanair, die zu den Hauptnutzern des Flughafens zählt, musste mehr als 50 Flüge ausfallen lassen.

Nun setzen von allen Seiten Schuldzuweisungen ein, weil die Demonstranten so einfach und ohne weiteres auf das Rollfeld gelangen konnten. Wo waren die Sicherheitskräfte? Warum hat niemand bemerkt, wie sie sich durch die Umzäunung schnitten? Schließlich hätte es sich bei der Aktion durchaus auch um einen Terrorangriff handeln können – und dann hätte es zu einer echten Katastrophe kommen können!

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Erfreuliche News – Zahl der Wale nimmt zu!

Beim Stöbern im Netz habe ich auf der Homepage des Tagesspiegel eine zwar etwas ältere, nichts desto weniger aber erfreuliche Meldung gefunden. Sie stammt vom 23.5.2008 und besagt, das die Zahl der Buckelwale im nördlichen Pazifik deutlich zugenommen hat.
Gab es 1966 nur noch 1.400 dieser sanften Riesen, sollen es heute bereits wieder um die 20.000 sein. Sicher werden unsere japanischen Freunde dies zum Anlass nehmen, noch mehr Wale zu „Forschungszwecken“ zu ermorden und anschließend die Überreste als Delikatesse in Spezialitätenrestaurants zu verkaufen. Hoffentlich bleibt Greenpeace weiterhin wachsam, was die „Forschungen“ der Japaner angeht.
Greenpeace meldet übrigens heute, dass die beiden japanischen Aktivisten, die den Schmuggel von Walfleisch in Japan aufgedeckt hatten, gestern gegen Kaution freigelassen worden seien. Die Ermittlungen gegen die Walfänger, die das Walfleisch illegal an Land geschmuggelt hatten, um es illegal zu verkaufen, wurden mittlerweile eingestellt – nicht so das Verfahren gegen die beiden Umweltaktivisten Junichi Sato und Toru Suzuki!