Wann hat dieser Wahnsinn endlich ein Ende?

sueddeutsche.de berichtet in dem Artikel „Birma – 20 Jahre Haft für Blogger“ vom Schiksal des 28 Jahre alten Nay Myo Kyaw, der unter dem Namen Nay Phone Latt über die unvorstellbaren Zustände in seinem Heimatland Birma berichtet hat. Das Militärregime, welches seit den sechziger Jahren Birma mit eisernem Griff umklammert hält und auf alles schießt, was sich nicht mit der Diktatur abfindet (völlig egal ob es sich um Demonstranten oder friedlich protestierende buddhistische Mönche handelt), ließ bekanntermassen nicht einmal nach dem schweren Tropensturm Nargis westliche Hilfskräfte ins Land. Die verknöcherten und vertrockneten Generäle suhlten sich wie Schweine in dekadentem Luxus, während das birmesische Volk an Infektionen, Hunger und Entkräftung zu zehntausenden in den Überschwemmungsgebieten verreckte.

Nay Myo Kyaw wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt und wer bedenkt, wie die Haftbedingungen in einem Land sind, in dem das Leben eines Menschen so wenig wert ist wie in Birma, der weiss, wie überaus hart und vor allem ungerecht diese Strafe ist! Man sagt immer, jedes Volk habe die regierung die es verdient. Aber was muss das Volk von Birma verbrochen haben, um mit solch einer brutalen Diktatur bestraft zu werden? Wo kommt Hilfe her um diesen Militär-Marionetten, die sich – mit tatkräftiger Hilfe Chinas – an die Macht klammern wie Blutegel an ihre Opfer, dorthin zu schicken, wo sie hin gehören – in den Orkus der Geschichte? Kyaw wird nicht das letzte Justizopfer in Birma gewesen sein. Aber vielleicht erlebt er noch das Ende der Diktatur. Das wünsche ich nicht nur ihm, sondern all den anderen Opfern dieser Willkürherrschaft, derer kaum noch jemand gedenkt, seit Finanzkrise und Klimawandel die täglichen Nachrichten bestimmen und nicht das Schicksal von ein paar Millionen mittelloser Reisbauern aus Birma!

Immerhin bin ich dankbar, dass die sueddeutsche über dieses Unrecht berichtet und mal wieder darauf aufmerksam gemacht hat, wie es in anderen Teilen unserer Welt zugeht. Bedauerlicherweise sind die Links, die ich dort fand fast alle über 1 Jahr alt. Also hab ich selber recherchiert und siehe da – ich hab einiges gefunden.

Hier sind ein paar Blogs, auf denen Ihr mal vorbeisegeln und Euch informieren könnt:

Vielleicht ist es an der Zeit, für Nay Myo Kyaw eine Kampagne zu starten und das Augenmerk der Welt wieder einmal auf Birma zu lenken. Die Welt muss begreifen, dass es Not und Elend auch abseits der Finanzmärkte und der Spekulanten gibt, das Menschen in Unfreiheit leben und unsere Hilfe brauchen!

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Der Bauernkrieg!

Gewöhnlich sieht man die Bauern in unserem Lande ja gern als ein unzeitgemäßes Relikt einer alten Zeit, das nur noch am Subventionstropf der Bundesregierung und der EU hängt. Da gibt es die konventionellen Bauern, die mit Macht an den „überlieferten“ Anbaumethoden festhalten (riesige Maschinen, viel Energieeinsatz, ordentlich Kunstdünger und noch mehr Pestizide…), oder aber die anderen, die nahezu sektiererisch mit natürlichem Landbau oder gar Permakultur experimentieren. Aber eines haben sie gemeinsam – die Hoffnung, die Atomkonzerne in ihre Schranken zu weisen und am Ende aus unserem Lande zu jagen!

Und sie haben ganz schön was zu bieten, unsere Bauern und Bäuerinnen, doch seht selbst

Sie kämpfen nicht nur für ihr eiogenes Land, sondern auch für die Menschen in Deutschland und für eine lebenswerte und gesunde Zukunft, ohne die latente Angst vor radioaktiver Strahlung, die man nicht riecht, nicht sieht, nicht schmeckt, aber die furchtbare Krankheiten auslöst. Besonders die Bauern des Wendlands, deren Heimat von der Bundesregierung und den Atomkonzernen zum Paradies der Endlagerfetischisten erkoren wurde, sind mit großem Eifer und vorbildlich motiviert bei der Sache – eine verlässliche Stütze für diejenigen, die sich ebenfalls dem Kampf gegen die atomare Idiotie widmen.

Wo immer es gegen die Atomkraft zu demonstrieren gilt, sind sie dabei und rollen mit ihren Treckern an

Nachdem das Interesse der Naturschützer an der Problematik seit Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre nachließ weil der „unumkehrbare Atomausstieg “ proklamiert worden war, steht nun eine Renaissance des Anitatomkampfes bevor. Die Bauern und mit ihnen immer mehr Menschen aus den Städten wollen sich nicht mehr einfach von den Interessen der Atomindustrie und deren gekaufter Politiker überrollen und bevormunden lassen. Die Protestwelle wächst erneut mächtig an

Vielleicht wird aus dem belächelten Widerstand im Wendland eine gewaltige Woge, ein Tsunami der Empörung, der den Verantwortlichen ein für allemal klar macht, woher der Wind (diese wunderbare regenerierbare Energiequelle) weht. Die Menschen auf den Strassen und in den Städten, die Bauern auf dem Land, sie alle wissen, dass man radioaktiven Müll nicht zehntausende von Jahren „sicher endlagern“ kann. In den bis heute als „sicher“ geltenden Salzstöcken von Asse II und in Gorleben, funktionierte die Endlagerung noch nicht einmal 30 Jahre reibungslos!

Bezeichnenderweise wollen ausgerechnet die Bundesländer, die am eifrigsten der Atomlobby in die rosaroten Arschlöcher kriechen, unter keinen Umständen ein Atomendlager auf ihrem Gebiet dulden. Dabei sind deren Gebirgsstöcke mindestens so „sicher“ wie die Asse II oder Gorleben! Ich kann jeden verstehen, der ein ungutes Gefühl hat, wenn er auf oder in unmittelbarer Nähe eines solchen Endlagers leben muss. Darum erkläre ich mich hier und heute solidarisch mit den Demonstranten gegen die Nutzung der Atomkraft

Auch an meinem Haus fährt der Castor hin und wieder vorbei auf seinem Weg durch Deutschland, kurz nachdem er die deutsch-französische Grenze bei Wörth passiert hat. Jedesmal hoffe ich inständig, es möge das letzte Mal gewesen sein.

Steht auf gegen das Unrecht und den Wahnsinn der Atomkraft! Tretet ein für das Recht der Menschen auf eine saubere, lebenswerte und gesunde Umwelt, ohne gefährliche Strahlung!

Hurra! Die Robbenjagd ist eröffnet!

Alle, die der Meinung sind, sie hätten einen starken Magen, sollten sich mal diese Bilder hier zu Gemüte führen. Aber ich warne eindringlich davor, sie Kindern zu zeigen.
Es ist schon erstaunlich was man bei der kanadischen Regierung unter „nachhaltigem, menschlichem Robbenschlachten“ versteht. Ich glaube ja schon, dass nach alter Väter Sitte jeder „Mann“ danach strebt seine Familie zu ernähren, indem er einem Job nachgeht, aber was in Kanada jedes Jahr abgeht, ist unter aller Kanone! Männer, die offensichtlich mit Feuereifer bei der Sache sind, springen mit eisernen Haken bewaffnet von ihren Kuttern auf Eisschollen und schreiten zur „Tat“. Mit einem mehr oder weniger wohl gezielten Schlag zertrümmern sie den auf dem Eis liegenden Robben, egal ob groß (schlachten erlaubt) oder klein und mit weissem Fell (schlachten offiziell nicht erlaubt) den Schädel oder auch nicht und zerren die meist noch lebenden Tiere zu Sammelplätzen, wo sie dann erbarmungslos gehäutet werden. Niemanden interessiert es, ob die Tiere noch leben und entsetzlich leiden müssen, bevor der Tod sie von ihren Schmerzen erlöst!
Diese Barbaren greifen Umweltschützer an, die diese Art des „Broterwerbs“ photographisch dokumentieren wollen, was darauf hindeutet, dass ihnen das Unrecht gegenüber den hilflosen Tieren durchaus bewusst ist. Und doch fühlen sie sich ungerecht behandelt, weil man die Meinung vertritt, sie könnten ihr Geld auch anders verdienen als durch Tiermord!
Es ist an der Zeit, dass sich etwas ändert! Kann es wirklich sein, dass Menschen so rücksichtslos sind und sich dabei auch noch im Recht fühlen? Warum frage ich mich das überhaupt? Hier wird ja auch der Schutz der Umwelt dem Kommerz geopfert, mit Billigung der Regierung. Für Menschlichkeit und Mitgefühl, auch den Tieren, dem Wald, den Flüssen und Seen gegenüber, ist kein Platz in unserer Gesellschaft und deshalb müssen wir die Gesellschaft ändern. Wir müssen unsere Finger in die offenen Wunden legen und wir müssen darin herumbohren, bis die Gesellschaft reagiert! Nur so können wir Mutter Erde und ihren Geschöpfen helfen und unseren Kindern und Enkeln eine gesunde Umwelt bewahren!