Mit Verlaub, Herr Fischer, Sie sind ein A……ch!

Verzeihen Sie mir dieses Zitat aus den Anfängen Ihres politischen Wirkens, Herr Fischer. Aber eines war schon immer Ihr Markenzeichen – stets wussten Sie alles besser, aber wirklich besser machten Sie nichts! Und jetzt, wo Sie nix mehr zu sagen haben, da können Sie Ihre Klappe leider auch nicht halten, nicht wahr? Hauptsache der Merkel eins über den Scheitel gezogen, ohne Sinn und Verstand, aber auch ohne jeden Anstand. Wahrscheinlich war es wirklich das Beste, was Deutschland passieren konnte, nämlich dass Sie nicht mehr Außenminister sind und nun durch die Welt jetten, um Vorträge darüber zu halten, was richtig und was falsch ist. Vergessen Sie dabei aber bitte nicht die CO2-Emissionen, die Sie dadurch verursachen!
Bleiben Sie doch einfach da, wo der Pfeffer wächst und heben Sie Ihren moralischen Zeigefinger per Videokonferenz. Das ist umweltfreundlicher und man kann Sie einfach abschalten, wenn einem danach ist! Ansonsten wünsche ich Ihnen eine gute Zeit. Geniessen Sie Ihren Ruhestand und verschonen Sie uns bitte mit Ihren Weisheiten!

Herzlichst Ihr

Andrej Ohlmeyer (andrejo)

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Ach ja, oder der Kampf um den Artenschutz!

Wie ich einem Artikel der Zeit-Online vom 19.5.2008 entnehmen konnte, begann heute unter sder Schirmherrschaft des Sigmar Gabriel die Artenschutzkonferenz in Bonn. Wie nicht anders zu erwarten, wird bereits im Vorfeld vor verbindlichen Vereinbarungen und zu hohem Erwartungen gewarnt!
Die Fakten: etwa 5.000 Teilnehmer aus 191 Ländern der Erde (vermutlich sind sie alle mit Segelflugzeugen und Solarmobilen in die ehemalige deutsche Hauptstadt gereist, denn der Verkehr ist ja Hauptverursacher für den Klimawandel und damit selbstredend auch für das Artensterben!) treffen sich für die Dauer von 2 Wochen um darüber zu verhandeln, wie man welche Tier- und Pflanzenarten vor der Ausrottung bewahren kann. Welch hehres Ziel, ohne jede Aussicht auf irgendeine nennenswerte Vereinbarung ausser bürokratischem Wischiwaschi und unverbindlichen Absichtserklärungen, die für niemanden verbindlich sind!
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Jeden Tag verschwinden 150 Tier- und Pflanzenarten. Allein in der Zeit, die diese Konferenz dauert, sind dies 2.100 Arten, die unwiderbringlich von diesem Planeten verschwinden, viele ohne jemals von den Menschen entdeckt worden zu sein. Wieviele Pflanzenarten mögen vergangen sein, ohne das die Menschheit ihren pharmazeutischen Wert erkannt hätte. Aber vielleicht ist dies auch besser so. Sonst hätten sich vermutlich die Pharmakonzerne auf sie gestürzt und in einem neuerlichen Akt der Biopiraterie diese Arten nicht nur einfach ausgerottet, sondern auch noch ordentlich daran verdient!
Um in Zukunft solche sinn- und nutzlosen Megakonferenzen zu vermeiden und das dadurch eingesparte Geld nachhaltiger in Bildungs- und Erziehungsprojekte für die Kinder des Präkariats in Deutschland und die chancenlosen Menschen in der Dritten Welt einsetzen zu können, schlage ich vor sich künftig per Videokonferenz nicht zu einigen! Das schont die Umwelt ebenso wie den Geldbeutel und führt zum gleichen Ergebnis!