Es ist ein Brauch von Alters her, wer Sorgen hat, hat auch Libor!

Ein recht erstaunliches Sümmchen, das da genannt wird, wa? Noch erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass die Manipulation des Liqör-Zinssatzes angeblich nicht zur Bereicherung der Bank genutzt wurde und auch sonst nichts und niemandem geschadet hat, da es sich ja nur um einen Referenzzinssatz gehandelt habe! Aber getreu dem selbst verordneten Sinnes-, äh Kulturwandels in den heiligen Hallen des Kapitals, fuhr man mit eisernem Besen durch die Reihen der bösen Buben und säuberte diese! Sechs, sieben Bankster mussten gehen! Aber Verantwortung musste keiner im Vorstand tragen, denn wie in solchen Fällen üblich, wusste keiner was von den Manipulationen. Ja, bis zuletzt konnte man sie in den Vorstandsetagen frägen hören, wer es denn gewesen sein könne, der da so ungefrägt und ohne den Auftrag von irgendwem, einfach me nothing, you nothing den Zinssatz manipulierte und die Chefs damit in Verlegenheit brachte!
Die Antwort darauf steht in den Sternen. Und da wird sie auch bleiben, denn wer und wie es wirklich war, will eh keiner wissen. Also, Schwamm drüber. Ein paar Milliarden aus dem Portokässchen hervor geholt, die Strafe bezahlt und den Rest tragen dann die Mitarbeiter, vielleicht sogar der Steuerzahler? Wie war das nochmal? Too big to fail? Und man kann ja unmöglich verlangen, dass die Aktionäre, zumindest die Großen, auf ihre Dividenden verzichten, oder? Nein? Na dann ist es ja gut.

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Die Banken- oder Finanzkrise!

Was Ihr und ich schon immer insgeheim vermutet haben, dieses Video von attac, das ich bei Earthship Austria gefunden habe, bestätigt es:

nicht erst seit gestern versuchen die Banken uns über den Tisch zu ziehen. Das Prinzip funktioniert schon so lange, wie es überhaupt Banken gibt. Sie machen aus Dingen, die ihnen nicht gehören Geld (in Form von Zinsen!) und wenn sie sich – wie erlebt – so richtig verzocken, weil sie in ihrer Gier jede Hemmung verlieren, dann muss eben der Steuerzahler in die Tasche greifen um den „Nieten in Nadelstreifen“ aus der Scheiße zu helfen! Und die Politik, mit ihren „honorigsten“ Vertretern in den Aufsichtsräten und Vorständen der Banken präsent und mit deren Überwachung betraut, findet dies absolut richtig!

Verzockt Ihr mal Euer Geld in der Spielbank, oder schmeißt es gleich zum Fenster raus! Danach geht zu Eurer zuständigen Regierung und sagt ihnen: Hey Leute, wir haben keine Kohle mehr, wir haben uns eben verzockt, aber die Schuld tragen die Leute, die uns dazu verführt haben. Nun ist das Geld leider weg, aber ihr wollt doch nicht, dass wir uns andere ihre Arbeit verlieren, oder? Also gebt uns Geld, damit wir nicht pleite gehen, kauft uns die beschissenen Hypotheken und Fondpapiere ab, die nichts mehr wert sind (oder es auch noch nie waren!) und wir fangen einfacvh noch mal von vorne an. Aber bitte: „Haltet euch aus unseren Geschäften raus, denn davon habt ihr keine Ahnung!“

Was glaubt Ihr wohl wie die Euch anschauen würden? Vermutlich währet Ihr im Irrenhaus oder im Knast, bevor Ihr Euren Satz hättet beenden können! Aber in der Wirtschaft, besonders in der Finanzwelt, ist das natürlich etwas ganz anderes!

Manchmal ist es schlimmer als es scheint!

Schaut man sich so in der Welt um, drängt sich einem bisweilen der Eindruck auf das hier Dinge geschehen, die sich dem Einfluss derer entziehen, die sie initiiert haben. Ich mag ja gar nicht behaupten, dass alles, was geplant und beschlossen wurde und wird, von vornherein mit üblen Hintergedanken entstanden ist. Nein, das sicher nicht, aber es lässt sich nicht leugnen, dass unsere Politiker offensichtlich nicht in der Lage sind, die Dinge, über die sie diskutieren, bis zu Ende zu denken!
Mal abgesehen von der Tatsache, dass die allermeisten Politiker ganz offensichtlich Personen sind, die in der freien Wirtschaft nicht den Hauch einer Chance hätten, wenn sie nicht als besondere Qualifikation wenigstens ihre Kontakte einbringen könnten. Einen anderen Sinn kann die Berufung von Politikern in Aufsichtsgremien und Vorstandsposten nicht haben, denn ich behaupte, die Fähigkeiten um diese Posten auszufüllen, haben sie ganz und gar nicht. Das ist wohl auch nicht erwünscht. Man setzt sie auf ihre Stühle, damit sie stillhalten und die wirtschaftlichen Interessen bei ihren politischen Ränkespielen durchsetzen. Man könnte das auch mit ein wenig bösen Willen als Gewinnmaximierung auf demokratischem Wege bezeichnen!