Neues vom „Tag der Bundeswehr“

Man sollte so eine Flinte nehmen und die VerteidigungsministrantIn von der Leyen damit verprügeln, bis sie keine Falten mehr im Gesicht hat! PR-Gau? Ja sicher, aber wer muss dafür wieder den Kopf hinhalten? Irgend ein paar dämliche Soldaten wird man wohl disziplinarisch massregeln, aber das war´s dann vermutlich auch schon! Oh Herr, lass endlich Hirn vom Himmel regnen und bitte, verschon auch die vertrocknete Uschi nicht damit! Nicht genug damit, dass die Bundeswehr schon in den Schulen Lust auf´s Verrecken machen will! Man sollte den Scheißladen wirklich dicht machen. Was könnte man da Geld einsparen, das sonst für misslungene Rüstungsprojekte vergeigt wird. Dann wär auch endlich Kohle für eine soziale Politik und Renten auf einem menschenwürdigen Niveau da und die olle Ursel könnte man über die Agentur für eine Anschlussverwendung im Pflegebereich fit machen – da werden noch viele Leute gesucht, nach wie vor! Aber offensichtlich scheint man bei der Bundeswehr den Standpunkt zu vertreten, dass man bei der Werbung um Nachschub für den Heldentod am Hindukusch garnicht früh genug beginnen kann. Am Besten schon im Kindergarten!

Nun kann man sich auch vorstellen, wie sich das Bundesverteidigungsministerium die Betreuung der Kinder von Soldateneltern in der Praxis vorstellen muss – einfach die Einrichtung von echten Frontkindergärten! Schon im Kleinkindalter Pulverdampf schnuppern lassen… -.-

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Werfen wir doch die Flinte ins Korn!

Ah ja, die Probleme mit dem Schiessprügel G36 waren schon seit 2012 bekannt? Damals war Thomas de Maiziére (CDU) Verteidigungsministrant. Aber anstatt sich um ordentliche Ausrüstung für die Soldaten zu kümmern, oder auch nur ihre Sorgen ernst zu nehmen, zog er es vor, mit seinem bekannt debilen Grinsen im Land herum zu reisen und sich einen schönen Lenz zu machen.

Nicht anders macht es nun seine Nachfolgerin im Amt, die gnä Frau von der Leyen, die immer so aussieht, als hätte ihr jemand die Mundwinkel hinter der Föhnfrisur festgetackert! Jedoch, wenigstens das muss man neidlos anerkenne. Wo andere zauderten, tut sie erst recht nichts. Außer eine Kommission einsetzen vielleicht, die sich dann über die Kosten mokiert! Für die sie nichts kann! Und was auch nichts an den Tatsachen ändert!

Und was lernen wir daraus? Es bedarf nicht nur keiner besonderen Befähigung, ein/e VerteidigungsministerIn zu sein. Im Gegenteil ist jede Erfahrung wohl eher belastend! Und egal, wie dämlich man sich im Amt auch anstellen mag, so dient es den Ministranten doch als Sprungbrett und verleiht ihnen höhere Weihen!

Thomas de Maiziére ist heute BundesinnenministerIn und geilt sich an der Vorratsdatenspeicherung auf, bedauert menschliche Katastrophen in der Dreckbrühe des Mittelmeeres und ist ansonsten eher distanziert, vor allem wenn es um intelligente und humane Entscheidungen geht! Ursula von der Leyen droht uns mangels geeigneter Anschlussverwendungen womöglich als nächste KandesbunzlerIn, was die Götter verhüten mögen. Aber wen interessiert schon, was wir wollen?
Finden wir uns endlich damit ab, dass wir eigentlich nur die Regierung haben, die wir verdienen…

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Ja wer ist denn nun eigentlich verantwortlich?

Von der Leyen? Die KundesbanzlerIn? Die Regierung? Keine Ahnung. Nur diejenige, die die Verantwortung für die Bundeswehr trägt, die gute, alte, von der Leyen, trägt sie offenbar nicht! Sagt sie jedenfalls. Das heisst, irgendwie ist sie schon auf eine gewissen Art und Weise verantwortlich. Aber nur für die „Wohlfühlbundeswehr“, die mit den Frontkindergärten und der lebenslangen Garantie auf einen ehrenvollen Heldentod im fernen Land und im Dienst von Frauenrechten und Demokratie, bei wem auch immer!

Heute morgen hörte ich im Radio in einem Interview, geführt vom DLF mit der Ursel, wie sie sich rechtfertigte. Man habe das Geld eben vorwiegend für Imagekampagnen ausgegeben und nun (völlig überraschend, wohlgemerkelt und damit konnte ja auch niemand wirklich rechnen) habe man eben erkannt, dass es mit dem Material irgendwie nicht hinhaut. „Es habe sich gezeicht“, so sachte sie, „dass es da Probleme gäbe.“ Ja, okay, ich habe das verkürzt und mit meinen Worten das wieder gegeben, was ich verstanden habe, in diesem Wust aus geschwurbelten Wortdrechseleien, die dem Munde dieser Dumpfbacke entfleuchten, ohne irgend etwas Substantielles zu sagen.

 

 Ursel von der Leyen gibt ein Statement zum Thema Verantwortung ab!

Dabei erkennen wir auf Anhieb erhebliche strukturelle Probleme. Allerdings nicht nur bei der Bundeswehr und ihrem Beschaffungsapparat, sondern auch und besonders bei jener Dame, die man eigentlich ob ihrer Verantwortlichkeiten mit den Segelohren an die Wand des nächsten Bunkers tackern sollte. Bedauerlicherweise sind wir gezwungen davon Abstand zu nehmen, da wir ja nicht nachtragend sind und von der Leyen nicht verantwortlich.

Wer ist schon in der Lage, nach nur einem Jahr im Amt, auch nur einen kleinen Teil dieses militärisch-industriellen Komplexes zu überblicken, oder gar zu durchschauen? Besonders, wenn man nach einem halben Jahr auch noch den Staatssekretär geschasst hat und damit meine ich keineswegs den Schreibtisch in der Amtsstube der MiniterIn!

Zwar hat von der Leyen keine Ahnung, von dem was sie tut, aber das hindert sie nicht daran, mit vollstem Einsatz die Realität zu ignorieren und sich mit den angenehmen Seiten des MinisterInnendaseins zu beschäftigen. Hier ein Fotoshooting mit Soldaten, dort ein kleiner Frontbesuch in einer (merkwürdigerweise nicht im Fluge auseinanderfallenden) Regierungsmaschine, die Frau MinisterIn völlig unbeschwert nach Afghanistan bringt und leider auch wieder zurück!

Dagegen stranden sowohl die Bundeswehrmaschine, die Waffen ins wilde Kurdistan bringen sollte, um den IS damit zu bekämpfen, als auch die dazugehörenden Ausbilder. Jene konnten ebenfalls erst garnicht starten und mussten gleich ein anderes Flugzeug besteigen, dass man aber wohl peinlicherweise bei den irakischen Behörden erst garnicht anmeldete. Vermutlich deshalb, weil man nicht ernsthaft damit gerechnet hatte, dass der Flieger die ganze Strecke halten würde? Und auch die Transall, die vollgepackt mit Hilfsgütern, auf den kanarischen Inseln zwischenlandete und bedauerlicher- und völlig unvorhergesehenerweise (wegen eines technischen Defektes) nicht wieder starten konnte!

Es wäre ja alles nicht so schlimm, wenn man von Regierungsseite nicht immer so vollmundig Hilfe in allen Teilen der Welt verspräche, ohne auch nur einen einzigen Gedanken an die Machbarkeit, oder gar das für solche Zwecke zur Verfügung stehende Material zu verschwenden!

Aber was verstehen wir schon von Politik? Was wissen wir über komplexe militärische Zusammenhänge? Was von Militärtechnik. Wir sind schliesslich keine CDU-PolitikerInnen. Und darüber bin ich, ehrlich gesagt, auch ganz froh!

Krieg is immer gleich…

…und immer sind es die einfachen Soldaten, die Zivilisten, die Alten, Frauen und Kinder, die auf allen Seiten der Front verrecken und von Kugeln zerfetzt und verstümmelt, von Napalm und Minen zerrissen werden! Die da oben, die reiben sich die Hände und salbadern von Ehre und Vaterland, von Freiheit und Demokratie, die es zu verteidigen gälte! Dabei meinen sie nur Ihren eigenen Reichtum und Wohlstand, Ihre Freiheit und Demokratie. Aber das hat mit der Lebenswirklichkeit der allermeisten menchen auf diesem Planeten nicht das Geringste zu tun!

Beim Ehrensalut für den Genossen Kalaschnikow kam es zu einem ebenso unvorhersehbaren, wie peinlichen Zwischenfall…

 

Die Kriegsgewinner machen sich nie die Hände schmutzig, sie nehmen nie eine Waffe in die Hand! Sie verkaufen die Waffen an Freund und Feind und verdienen immer…

Sie sind es, die zum Krieg hetzen, die Feindschaften säen und Arbeitsplätze dadurch „sichern“, dass sie das Töten von Menschen zu ihrer Berufung machen und laut jammern, wenn weniger Waffen, Panzer und Kampfflugzeuge gekauft werden!

Jede Krise hat auch ihre Gewinner

Irgendein schlauer Kopf hat einmal gesagt, dass jede noch so große Krise immer auch Potenzial für neue Chancen in sich birgt und dass immer dann, wenn viele Unternehmen und Personen herbe Verluste zu beklagen haben, auch ein paar Gewinner zu finden sind.

Bei Kriegen sind das in der Regel diejenigen – auf beiden Seiten der Front – die die Waffen herstellen. In dieser Finanzkrise, die unsere Welt der Globalisierung zur Zeit bis in die Grundfesten des kapitalistischen Systems erschüttert, heisst der Gewinner Monsanto. nt-v.de berichtet am 08.10.2008 in einem Artikel wie gut es dem Konzern geht, der wegen seiner Umweltschweinereien (Gentechnisch verändertes Saatgut wie der berüchtigte Genmais MON810, Unkrautvernichtungsmittel und sonst noch so allerlei, was zwar gut für die Konzernkassen, aber keinesfalls gut für unsere Mutter Erde ist!) überall bekämpft und kritisiert wird.

Überall, wo mit beispielloser Ignoranz versucht wird, die Interessen der Genkonzerne durchzusetzen, hat Monsanto seine schmutzigen Finger im Spiel. Seit einiger Zeit ist der Konzern sogar eine strategische Partnerschaft mit dem deutschen Chemieriesen BASF eingegangen. Bis 2012 will man gemeinsam einen besonders zähen und gegen Trockenheit immunen Genmais auf den Markt bringen. Da werden die Umweltaktivisten einiges zu tun bekommen, wenn dieses verseuchte Saatgut – nur zu unserem Besten versteht sich – auf deutschen Ackerflächen freigesetzt wird. Jetzt, da sich aller Augen auf die einander überschlagenden Meldungen aus dem Finanzsektor richten, muss besonders auf Gesetze und Verordnungen geachtet werden, die in dem Wust aus Schreckensnachrichten untergehen und so durchs Parlament gewunken werden, ohne dass die Öffentlichkeit Notiz davon nimmt.

Diesen verbrecherischen Chemiekonzernen muss das Handwerk gelegt werden, Wir dürfen nicht zulassen, dass sie diesen wunderbaren Planeten als ihr eigentum betrachten und ebenso alles, was Gaia hervorgebracht hat. Schließt Euch zusammen. Gründet Umweltgruppen, klärt die Menschen auf über die verbrecherischen Aktivitäten dieser Konzerne und bringt ihre Machenschaften ans Licht. Umweltschutz und Menschenrecht müssen immer Vorrang vor dem Kommerz und der Geldgier haben. Zeigt den Genkonzernen die rote Karte!

Schwerreiche Militärs!

Fühlt Ihr Euch ab und zu auch etwas unsicher? Habt Ihr auch Angst vor den bösen Terroristen und den Russen und dem Islam, der rechten und der linke Szene, der armenischen Volksfront oder dem Leuchtenden Pfad, sowie den Maoisten in Nepal? Dann könnt Ihr Euch jetzt ganz beruhigt zurücklehnen, denn die Militärausgaben 2007 sind soeben bekannt geworden.
Wie man sieht, steigen jährlich die Ausgaben für Waffen, Munition und andere Technologien, mit denen man problemlos in der Lage ist, die Menschheit auszurotten. Was soll da noch passieren? Steigende Energiepreise? – die Soldaten sind sicher die letzten, denen der Sprit ausgeht!
Umweltverschmutzung? – wen interessieren schon solche Lapalien, wenn es so einen Spass macht mit dem Panzer durchs Gelände zu heizen! Das Vergnügen ist einen Verbrauch von 200 oder 300 Litern auf 100 km allemal wert!
Sicherheit für die Menschen in den Industrienationen hat eben ihren Preis. Was bedeutet schon die Verseuchung unserer Ozeane durch atomgetriebene U-Boote, was die Zerstörung unserer Atmosphäre durch Militärflugzeuge im Vergleich zu unserer Freiheit?
Ich kann mir vorstellen, nur 10% dieser gigantischen Summe in Projekte gesteckt, die dem Wohl der Menschheit dienen und nicht dem Wohl der Rüstungsindustrie und alle Probleme, wie der Hunger in der Welt, der Zugang zu sauberem Trinkwasser und die Versorgung der Menschheit mit regenerativer Energie wäre binnen 10 Jahren vom Tisch!
Aber weit gefehlt. Während sich die Industrienationen mit immer mehr hochtechnisierten Rüstungsgütern eindecken und damit ihrer Bevölkerung eine Sicherheit vorgaukeln, die es nicht geben kann, beschaffen sich die Entwicklungs- und Schwellenländer atomare, biologische und chemische Kampfstoffe (sogenannte ABC-Waffen), weil sie sich etwas anderes nicht leisten können und machen die Hochrüstung in den Industrienationen zu nutzlosem Kriegsspielzeug. Aber auch daran verdienen die Rüstungskonzerne.
Tief in meinem Inneren hege ich die schwache Hoffnung, dass irgendwann die Vernunft in einigen Menschen obsiegen möge und sie sich darauf einigen, das ganze Waffemarsenal wegzuschmeissen und der Welt nicht nur Frieden, sondern auch Wohlstand zu schenken. Aber wahrscheinlich bleibt das ein Traum, denn einfach wegwerfen, dass geht auch nicht, dazu ist der Mist der Militärs viel zu gefährlich. Nein, auch da macht die Rüstungsindustrie ein großes Geschäft, denn wer seine Waffen wieder loswerden will, weil sie veraltet sind oder nicht mehr gebraucht werden, der muss sie wieder in ihre Einzelteile zerlegen und diese dann entsorgen lassen. Das das eine Stange Geld kostet, versteht sich von selbst. Meist ist das Entsorgen viel teurer als die Beschaffung und darum verkauft man den alten Krempel an die Dritte Welt, die ihn dann auf ihre Weise „entsorgt“ – sie setzt ihn ein, oft sogar gegen die eigene Bevölkerung und wir können weiterhin ein ruhiges Gewissen haben!