Wer glaubt da noch an Zufall?

Das Eis der Arktis schmilzt so rasant dahin, wie die sprichwörtliche Butter in der Sonne, so schnell, dass man praktisch dabei zuschauen kann. Darauf weist der Artikel hin, den ich bei Spiegel-Online unter dem Titel: „Rasante Erwärmung: Arktisklima könnte unwiderruflich gekippt sein“ gefunden habe.

Da mutet die wachsweiche Haltung gegenüber dem Krisengewimmer der Automobilindustrie geradezu lächerlich an. Aber da die Politik bekanntlich nix über´s Knie bricht weil sie dazu auf Grund der ewigen Diskutiererei gar nicht in der Lage ist (hier tut die monetengeschwängerte Lobbyarbeit der Großkonzerne ihr – für die Industrie – segensreiches Werk). Man ist sich aus den genannten Gründen weder eins, noch überhaupt grün und kann sich darob nur zu halbgaren Kompromissen durchringen, die vor allem eines tun: niemandem weh! (Der Umwelt vielleicht, oder den vom Klimawandel betroffenen Menschen, aber wen interessiert das schon? Ein paar Ökospinner, so wie ich einer bin. Die Industrie jedenfalls nicht!)

Was bleibt uns zu tun? Auch wenn in der Arktis offenbar schon der „point of no return“ erreicht worden ist, d.h. jede Änderung in den Wirtschaftkreisläufen, die zu Gunsten der Umwelt, des Klimas und der Natur ergriffen werden, können die bereits geschehenen Veränderungen nicht mehr rückgängig machen. Aber dennoch müssen sie stattfinden, denn sonst geht der ganze Planet und die gesamte Menschheit vor die Hunde – auch diejenigen, die heute noch der Industrie und denKonzernen das Wort reden. Denn wenn unsere Mutter Erde sich gegen ihre Vernichtung zu wehren beginnt und Anzeichen dafür gibt es bereits zur Genüge, dann sind auch diese Idioten betroffen. Und darum müssen wir nicht nur Maßnahmen ergreifen, um die Umwelt, Flora und Fauna zu schützen, sondern auch die Menschen vor sich selbst und vor ihrer Dummheit. Ich möchte nicht in einer Welt leben, ihn der Krieg um die letzten Wasserreserven geführt und Menschen wegen Ölquellen entrechtet und ermordet werden!

Gaia ist der wertvollste Besitz der Menschheit. Die Zeit, uns einen neuen Planeten zu suchen, auf den wir bei Bedarf umsiedeln könnten, reicht nicht aus. Außerdem würden wir diesen genauso zum Raub der Konzerne werden lassen, wie wir es mit unserer Mutter Erde bereits getan haben. Wenn dieser verantwortungslose Weg der Zerstörung, der Vernichtung, der Vergewaltigung, der American Way of Life, das einzige ist, wonach die Menschen streben, dann knipsen wir uns bald selber das Licht aus. Das es jedoch auch anders geht, beweisen unsere Wissenschaftler jedne Tag auf´s neue. Unsere Zukunft liegt in den regenerativen Energien wie Sonne, Wind und Wasser und Erdwärme. Einen Überblick über das, was derzeit technisch möglich und machbar ist, findet Ihr auf dem engerynet-Blog (sehr aufschlußreich mit vielen interessanten Artikeln). Es zeigt auf jeden Fall eines – wir brauchen keine Atomkraftwerke, wir brauchen auch keine neuen Braunkohlekraftwerke! Wir brauchen Ideen und den Mut zu einem Energie-Neuanfang! Dazu sind unsere Politiker aber nicht in der Lage, weil viel zu „beschäftigt“ vor allem mit sich selbst und dem Versuch, ihre Verbindungen zur Industrie vor ihren Wählern zu verschleiern und geheim zu halten. Denn wie gesagt, ich habe schon früher in dem ein oder anderen Artikel in diesem Blog darauf hingewiesen – der eigene Arsch ist einem Politiker immer am nächsten! Un d den will er nach Abschluß seiner politischen Karriere wenn irgend möglich auf einem weichen, ledernen Fauteuil, in einem warmen Büro, standesgemäß platt drücken!

Darum gibt es für uns nur eines zu tun. wir müssen die Politiker in ihre breiten Hintern treten und das mit möglichst spitzem Schuhwerk. Nur so bringen wir sie dazu, sich zu bewegen – in die Richtung die wir wollen!

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Der Bauernkrieg!

Gewöhnlich sieht man die Bauern in unserem Lande ja gern als ein unzeitgemäßes Relikt einer alten Zeit, das nur noch am Subventionstropf der Bundesregierung und der EU hängt. Da gibt es die konventionellen Bauern, die mit Macht an den „überlieferten“ Anbaumethoden festhalten (riesige Maschinen, viel Energieeinsatz, ordentlich Kunstdünger und noch mehr Pestizide…), oder aber die anderen, die nahezu sektiererisch mit natürlichem Landbau oder gar Permakultur experimentieren. Aber eines haben sie gemeinsam – die Hoffnung, die Atomkonzerne in ihre Schranken zu weisen und am Ende aus unserem Lande zu jagen!

Und sie haben ganz schön was zu bieten, unsere Bauern und Bäuerinnen, doch seht selbst

Sie kämpfen nicht nur für ihr eiogenes Land, sondern auch für die Menschen in Deutschland und für eine lebenswerte und gesunde Zukunft, ohne die latente Angst vor radioaktiver Strahlung, die man nicht riecht, nicht sieht, nicht schmeckt, aber die furchtbare Krankheiten auslöst. Besonders die Bauern des Wendlands, deren Heimat von der Bundesregierung und den Atomkonzernen zum Paradies der Endlagerfetischisten erkoren wurde, sind mit großem Eifer und vorbildlich motiviert bei der Sache – eine verlässliche Stütze für diejenigen, die sich ebenfalls dem Kampf gegen die atomare Idiotie widmen.

Wo immer es gegen die Atomkraft zu demonstrieren gilt, sind sie dabei und rollen mit ihren Treckern an

Nachdem das Interesse der Naturschützer an der Problematik seit Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre nachließ weil der „unumkehrbare Atomausstieg “ proklamiert worden war, steht nun eine Renaissance des Anitatomkampfes bevor. Die Bauern und mit ihnen immer mehr Menschen aus den Städten wollen sich nicht mehr einfach von den Interessen der Atomindustrie und deren gekaufter Politiker überrollen und bevormunden lassen. Die Protestwelle wächst erneut mächtig an

Vielleicht wird aus dem belächelten Widerstand im Wendland eine gewaltige Woge, ein Tsunami der Empörung, der den Verantwortlichen ein für allemal klar macht, woher der Wind (diese wunderbare regenerierbare Energiequelle) weht. Die Menschen auf den Strassen und in den Städten, die Bauern auf dem Land, sie alle wissen, dass man radioaktiven Müll nicht zehntausende von Jahren „sicher endlagern“ kann. In den bis heute als „sicher“ geltenden Salzstöcken von Asse II und in Gorleben, funktionierte die Endlagerung noch nicht einmal 30 Jahre reibungslos!

Bezeichnenderweise wollen ausgerechnet die Bundesländer, die am eifrigsten der Atomlobby in die rosaroten Arschlöcher kriechen, unter keinen Umständen ein Atomendlager auf ihrem Gebiet dulden. Dabei sind deren Gebirgsstöcke mindestens so „sicher“ wie die Asse II oder Gorleben! Ich kann jeden verstehen, der ein ungutes Gefühl hat, wenn er auf oder in unmittelbarer Nähe eines solchen Endlagers leben muss. Darum erkläre ich mich hier und heute solidarisch mit den Demonstranten gegen die Nutzung der Atomkraft

Auch an meinem Haus fährt der Castor hin und wieder vorbei auf seinem Weg durch Deutschland, kurz nachdem er die deutsch-französische Grenze bei Wörth passiert hat. Jedesmal hoffe ich inständig, es möge das letzte Mal gewesen sein.

Steht auf gegen das Unrecht und den Wahnsinn der Atomkraft! Tretet ein für das Recht der Menschen auf eine saubere, lebenswerte und gesunde Umwelt, ohne gefährliche Strahlung!

Regenerative Energien in Norddeutschland

In meinem Urlaub in Schleswig-Holstein, konnte ich aus erster Hand Erfahrungen über die Gewinnung regenerativer Energien aus Wind und Biomasse machen. Stets bläst ein recht strammer Wind über das Land und hält so die Windräder am Laufen. Und dort steht eines neben dem anderen, von beträchtlicher Größe. Fast kein Bauernhof, der nicht auf seinen Ackerflächen einen oder gar mehrere dieser umweltfreundlichen Energieerzeuger stehen hat. Die Einspeisung ins Stromnetz bringt den Landwirten ein nicht unerhebliches Zubrot zu ihren immer karger werdenden Einkünften aus der Landwirtschaft.

Einige Landwirte erzeugen mit Hilfe von Verbrennungsanlagen, in denen sie Strohballen verfeuern ebenfalls Energie, oder sie gewinnen aus Biomasse, die in der Viehhaltung anfallen Biogas, das ebenfalls zum Betrieb von Generatoren genutzt werden kann. Insofern braucht man nicht zu befürchten, dass hier Landwirtschaftliche Produkte im Tank oder im Biomassekraftwerk landen die eigentlich auf die Teller der Menschen, oder in deren Brotkorb gehören.
Allerdings möchte ich nicht verhehlen, dass ich hier im schönen Schleswig-Holstein (manche nennen es auch ganz bösartig Hedwig-Holzbein), relativ viele Maisanbauflächen zu finden sind. Mais gehört ja bekanntlich nicht gerade zu den Lieblingsnahrungsmitteln des gewöhnlichen Mitteleuropäers, speziell des Deutschen. Aber es ist ebenso bekannt, dass Mais ein sehr anspruchsvolles, weil sehr hungriges und zugleich auch empfindliches Gewächs ist. Er giert geradezu nach Kunstdünger, sowie zum Schutz vor „Schädlingen“ nach Unmengen Herbi-, Pesti- und Fungiziden, die denn auch großzügig über den Anbauflächen verteilt werden. An Stelle des Maises ließe sich sicher weit weniger anspruchsvolles Getreide wie Dinkel oder ähnliches anbauen und für die Erzeugung von Nahrungsmitteln nutzen, aber es scheint so, dass der Anbau von Biopspritpflanzen weitaus mehr Gewinn verspricht! Das ist bedauerlich.

Natürlich besteht auch hier die Gefahr, wie überall wo Mais angebaut wird, dass über kurz oder lang Monsanto seine Finger mit im Spiel hat und seinen Genmais auf den Äckern verteilt. Dies gilt es mit Nachdruck zu verhindern. Widerstand gegen die Gen-Mafia ist sozusagen höchste Bürgerpflicht! Wehrt Euch gegen die Bevormundung und Entmündigung durch Saatgut- und Genkonzerne!
Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten, Energie umweltfreundlich, regenerativ und kostengünstig zu erzeugen. Man muss nur die Augen öffnen und sich informieren. Im Internet gibt es unzählige Blogs, Websites und Portale, die sich ausschließlich mit alternativer Energiegewinnung befassen und eine Fülle von interessanten Artikeln und Informationen, sowie Links anbieten. Einer davon ist der Energynet-Blog. Seine Informationsflut hat mich beeindruckt und daher habe ich ihn in meine Blogroll aufgenommen. Segelt mal dort vorbei und informiert Euch, wie Ihr Euch von den Energiekonzernen und vor allem der Atomenergie lossagen könnt. Wärmepumpen, Solar- und Windenergie, bis hin zur Biomasse, hier findet Ihr alles, was Euch interessiert, oder zumindest interessieren sollte!

Wie lang reicht das Erdöl noch?

Heute hat es mich gereizt, mal einen Blick auf den aktuellen Ölpreis zu werfen. Ich wollte einfach mal wieder sehen, wo wir momentan stehen, nachdem das Geschrei vor, während und nach dem ersten Reißen der 110$ Marke wieder verstummt ist. Der Mensch, der Verbraucher dazumal ist ein Gewohnheitstier und nachdem er trotz des neuen Ölpreisrekords fleißig weiter mit seinem Auto zur Arbeit, in den Osterurlaub und wohin auch immer fuhr, hat das Jammern inzwischen auf ein leises Wimmern gedrosselt und greift – zwar nach wie vor ungern – aber trotzdem bereitwillig immer tiefer in sein Portemonaie um den Tank seines liebsten Spielzeugs zu füllen.
Nun steht der Preis für ein Barrel Rohöl bei 101,70$ und der Trend zeigt nach oben. Schließlich gibt es immer noch genügend Geld in den Taschen der Autofahrer, das abgezockt werden will und solange es Menschen gibt, die Auto fahren wollen, weil sie Auto fahren müssen – warum auch immer – werden sie nahezu jeden Preis für das Benzin oder Diesel bezahlen.
Es ist schon verwunderlich, dass niemand ernsthaft an einer Alternative zum Verbrennungsmotor arbeitet. Obwohl, so verwunderlich ist es nun auch wieder nicht. Womit soll man schließlich Geld verdienen, wenn nicht mit einem knappen, oder sogar künstlich verknappten Rohstoff, den jeder braucht und alle wollen?
Trotzdem wäre es eigentlich das Vernünftigste, Autos mit Strom anzutreiben und sie leichter zu bauen. Dazu ist es allerdings notwendig, endlich wirklich leistungsfähige Batterien zu entwickeln, die ihren Strom aus einem Netz entnehmen, dass mit regenerativer Energie gespeist wird und zwar aus Wind, Sonnenlicht und Wasser. Man müsste nur irgendwie dafür sorgen, dass das, was technisch machbar ist auch wirklich gemacht wird, um den Wirkungsgrad deutlich zu erhöhen. Es ist sehr zweifelhaft, ob unsere Politiker dafür den Mumm aufbringen, der gebraucht wird!
Wenn wir weiter auf die sich jedes Jahr auf „wundersame Weise“ vermehrenden Ölvorräte bauen, werden wir eines Tages wirklich blöd aus der Wäsche schauen, wenn es dann plötzlich doch versiegt. Die ständig neuen Zahlen „neu“ entdeckter Ölvorkommen stammen seltsamerweise immer aus den selben Quellen, die in verdächtiger Nähe zu den multinationalen Energiekonzernen stehen. Wie sollte es auch anders sein.
Letztlich spielt es überhaupt keine Rolle, ob das Erdöl noch 20 oder 200 Jahre reicht. Es einfach nur zu verbrennen um ein Auto zu bewegen, ist nicht nur eine barbarische Verschwendung. Nein, es ist, wie einige schon bemerkt haben auch noch dem CO2-Gehalt der Atmosphäre nicht gerade zuträglich. Also lasst uns doch einfach mal vernünftig sein und etwas tun, was sowohl uns, als auch Gaia zu gute kommt und dem Raubbau an den Ressourcen der Erde ein Ende bereiten.
Ich weiß, wahrscheinlich bleibt dies nur ein frommer Wunsch, mein frommer Wunsch, aber vielleicht setzt er doch bei dem ein oder anderen einen Umdenkprozess in Gang und das ist ja auch schon etwas wert!